Beiträge von kleiner gruener frosch

    Tja, am Ende regelt die Politik nur den Rahmen und wir sind verdammt, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen.

    Ich weiß. Deswegen ja auch Ironie. Die 4500 - 5000 km im Sommer werden genial. Ich muss nur langsam entscheiden, wann ich losfahren will und die Campingplatze buchen.

    Ich kaufe es mir auch. Dann bin ich beim Radfahren im Juli flexibler. ... Auf der anderen Seite. Wenn ich das Ticket habe, ist die "Abbruch-Hürde" geringer. Hm, vielleicht doch nicht. Danke, Bundesregierung. Ihr torpediert mit dem Ticket meine Motivation für die Tour. Echt. Seid ihr eigentlich ....? Könnt ihr nicht mal mitdenken, was ihr mit euren Ideen anrichtet????????!!!!!1!!!!1!!!!!1111!!!

    <Ironie off>

    ;)

    kl. gr. frosch

    Der Begriff "Adverse Events", den ich mit "negative Ereignisse nach einer Impfung" wahrscheinlich korrekt wiedergegeben habe, versucht lediglich offen zu lassen, ob es sich um eine Impfreaktion handelt. Wenn nach einer Impfung ein bestimmter Anteil der Geimpften über Kopfschmerzen klagt, muss man erst einmal vergleichen, wie viele Menschen auch ohne Impfung über Kopfschmerzen kriegen. Das kommt ja auch ohne vor.

    Und als Nachtrag zu Herrn Rau ... davon steht auch was in dem Artikel.

    Um die Komplikationsrate korrekt zu erheben, sagt Sander [Anmerkung vom Frosch: Leiter der Klink für Infektiologie und Impfstoffforscher], bräuchte man zudem eine Vergleichsgruppe Ungeimpfter, oder noch besser eine Gruppe von Placebo-Geimpften. Wobei man beim nächsten Problem der Impfsurv-Zwischenergebnisse wäre.

    So langsam kommt ans Licht, was vorher als Verschwörungstheorie gebasht wurde.

    Ich möchte mal ein Zitat aus dem verlinkten Zeit-Artikel dieser Aussage gegenüberstellen:

    Grob gibt es bei Matthes' Aussagen drei Probleme: Erstens wurden seine Ergebnisse bisher nicht veröffentlicht, sodass nicht nachprüfbar ist, wie er zu seinen Schätzungen kommt. Zweitens lässt die Methodik der Studie es nicht zu, die Schwere der Komplikationen zu überprüfen – und mit der Impfung ursächlich in Verbindung zu setzen. Und drittens decken sich seine Ergebnisse – auch wenn er das behauptet – nicht mit den Ergebnissen internationaler und nach besten wissenschaftlichen Standards durchgeführten Studien oder den Zahlen aus Ländern mit besseren Überwachungssystemen wie etwa Schweden.

    Ich würde da ja gerne mit dem Bio-Bike hinfahren. Aber das geht nicht.*

    kl. gr. frosch

    *Also: nicht ohne andere Verkehrsmittel zu benutzen. ich frage mich schon länger, warum man den Betriebsweg am Damm nicht für Radfahrer ausbaut.

    Wenn man von Pedelecs redet, finden die alle ganz toll

    Ich nicht. Als Autoersatz okay, mehr: naja. Muss jeder selber wissen.

    Unterschied Mofa - Pedelec.

    Das Pedelec hat zwar auch einen Motor, aber der unterstützten nur. Du musst also schon bewusst treten, damit der Motor Leistung liefert.

    Bei der Mofa musst du nicht selber treten, sondern steuerst das Gas ... ähm ... per Pedal? Handgriff? Auf jeden Fall ist das von deinem eigenen Antreiben unabhängig

    Ich frage mal so: traditionell nehmen an Online-Umfragen Personen teil, die durch die Umfrage "getriggert" werden.

    Wenn es um die Frage geht "Wie schmeckt Ihnen die Pizza xyz" fühlen sich proportional mehr Personen gemüßigt zu antworten, denen die Pizza nicht schmeckt. Die sie kritisieren wollen.

    Ein ähnliches Symptom findet man oft auch in Foren etc.

    Wenn es um "Symptome nach Impfungen" geht und die Teilnehmer zufällig per Online-Umfrage teilnehmen, liegt auch hier der Verdacht nahe, dass überproportional viele Personen mit Symptomen teilnehmen. Wer keine Symptome, keine Nebenwirkungen, hatte, spart sich oft die Arbeit.

    Nebenbei gesagt: ich habe die Online-Umfrage gerade durchgeführt. (Link)
    Wenn ich wollte, könnte ich da alles eingeben.

    Oder anders ausgedrückt: ich würde die Umfrage auch nicht als sonderlich aussagekräftig bewerten. Sie leidet an gewissen methodischen Fehlern. ;)

    Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man Putin einen Gesichtsverlust ersparen will. Nein, er muß sein Gesicht verlieren und ggf. von den eigenen Leuten beseitigt werden (vgl. Stauffenberg), erst dann kann man wirklich über einen Frieden verhandeln.

    Ich glaube es geht weniger um "ihm ersparen will". Aber er braucht es für sein Ego, dass er ohne Gesichtsverlust da rausgeht. Auf was anderes wird er sich nicht einlassen. Es sei denn, er wird von seinen eigenen Leuten nicht mehr gefragt. Okay.

    Zitat

    Ich hoffe immer noch, und es wäre ein guter Zeitpunkt wie ich finde, dass sich beide Seiten, vielleicht zusammen mit den Staatsoberhäuptern anderer Länder, jetzt zusammensetzen und eine Lösung aushandeln. Eingeständnisse wird es dafür aber auch von ukrainischer Seite geben müssen, denke ich. Vielleicht sowas wie: Ostukraine an Russland, keine NATO-Ambitionen der Ukraine, dafür sofortiger Truppenabzug und Waffenstillstand. Sicherheitsgarantien für die Ukraine. So etwas in der Art? Es würde viele Leben retten. Ist vielleicht aber einfach Wunschdenken.

    Ich denke mal, dass hinter den Kulissen viel mehr passiert, als wir wissen.

    Putin wird nur dann verhandeln, wenn er aus der Situation ohne Gesichtsverlust rauskommt UND wenn er merkt, dass er Verhandeln muss, weil er seine Ziele so nicht erreicht.

    Wenn man die Ukraine jetzt nicht mit Waffen versorgt, würde er über kurz oder lang sein Ziel erreichen und die Ukraine besetzen. Zum Leidwesen der Ukrainer. Und wer weiß, was er dann macht.

    Wenn man die Ukraine mit Waffen versorgt und sie sich bis auf weiteres weiter verteidigen können, muss Putin seine Strategie ändern. Das hat er ja auch schon gemacht, weil er gemerkt hat, dass er die Kampfsituation ein wenig unterschätzt hat.

    Ich hoffe im Moment drauf, dass er in Kürze verkündet, dass er die Ukraine in die Knie und an den Verhandlungstisch gezwungen hat und es dort zu Verhandlungen kommt. Nachteil: alle Verhandlungen, die ihm ermöglichen, ohne Gesichtsverlust rauszukommen, gehen zu Lasten der Ukraine. (Du hast die Eingeständnisse ja aufgezählt.) Dass das nicht fair ist, sollte klar sein.

    kl. gr. frosch

    Nachtrag: die "Sicherheitsgarantien" gab es ja schon. (Siehe Abzug der Atomraketen in den 90ern.) Davon wollte Putin aber nichts mehr wissen.

    Es gab mal die Idee der friedlichen Koexistenz, aber das ist deutlich mühsamer und es erfordert zumindest mal in Betracht zu ziehen, dass andere Länder eben auch Sicherheitsinteressen haben, auuch wenn man selbst damit nicht übereinstimmt.

    Die Lösung gefällt mir. (Ehrlich.) Jetzt muss nur noch jemand Putin vorschlagen, dass er doch die Ukraine einfach machen lassen soll, was sie will. Sie hat schließlich auch Sicherheitsinteressen, auch wenn Herr Putin mit denen nicht übereinstimmt.

    Zitat von Thamiel

    Die Idee der friedlichen Koexistenz schliesst aber nicht ein, dass sich die eigenen Sicherheitsinteressen auf Allianzen der Nachbarländer beziehen oder? Wenn doch, wäre es mit dem Recht auf Selbstbestimmung nämlich ganz schnell vorbei. Übrigens auch ein "Grundrecht".

    Volle Zustimmung.

    1914 und 1939 ging die Mehrheit der Deutschen mit "Hurra" in den Krieg.

    Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.

    Ich glaube, du schießt gerade ein wenig übers Ziel hinaus.

    Die heutige Situation, wo die Waffenlieferungen an die angegriffene Nation gehen, mit dem 1. und 2. Weltkrieg, wo die Deutschen klar die Kriegstreiber waren, zu vergleichen ist ... unlogisch. Oder unverschämt. Oder eine Opfer-Täter-Verdrehung von dir. Oder um es mit deinen Worten zu sagen:

    Zitat

    Es wird ohne Scham Kübel voller Dreck über Personen mit anderen Meinungen ausgeschüttet.

    Hm, in der Grundschule möchte ich das nicht ausschließen. Auf den entsprechenden Landesportalen wird explizit auf Beispielaufgaben aus den vergangenen Arbeiten verlinkt. Und wenn ich mir anschaue, wie nervös viele Grundschule-Lehrkräfte kurz vor VERA werden, werden da bestimmt Aufgaben von genutzt*.

    Die Frage ist natürlich: was merken sich die Kinder davon.

    Mal andersherum gefragt:

    Wie seht ihr die möglichen "positiven" Folgen bei den beiden Alternativen "Waffenlieferungen" bzw. "Keine Waffenlieferungen".

    Also, ich meine: was könnte im besten Fall realistisch betrachtet passieren, wenn Waffen geliefert werden?

    Was könnte im besten Fall realistisch betrachtet passieren, wenn keine Waffen geliefert werden?


    (Wo ist die Psychohistorik, wenn man sie mal braucht. *seufz*)

    Außerdem populistische und Hintergründe vernachlässigende Beiträge. Das ist nicht nötig. Wie du schreibst: das Dilemma ist ernst genug. Das sollte man auch mit dem nötigen Ernst betrachten. Daher mein Einwand weiter oben.

    Die Alternative zu Waffenlieferungen liegt doch auf der Hand: keine Waffenlieferungen.

    Das ist mir etwas zu kurz gedacht. So wie man über evtl. Folgen der Waffenlieferungen nachdenken kann, sollte man auch über die Folgen von "Nicht-Lieferungen" nachdenken.

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