Sorry, ich habe das ein wenig verpennt.
Beiträge von kleiner gruener frosch
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Die Diskussion verfehlt m.E. das eigentliche epistemologische Kernproblem: Die Präferenz für Schokoladeneis versus Vanilleeis kann – zumindest jenseits einer trivial-hedonistischen Geschmackserfahrung – nicht als kategorial stabile Größe verstanden werden. So wenig, wie (außerhalb einer eventuell dritten Verkostungs-Iteration) die individuelle Affektlage als legitimer Maßstab gelten kann, dürfte es hier um einen performativ-sensorischen Akt gehen, der die subjektive Geschmacksrealität der probierenden Person affirmiert. Das wäre dann gerade nicht das Ziel einer „möglichst objektiv-deskriptiven“ Geschmacksanalyse.
Insofern es bislang keine deskriptiv-kulinarische Norm gibt, die die Einordnung von Eiscremepräferenzen entlang einer kakaobasierten oder vanillinzentrierten Achse zwingend vorschreibt, ist es methodologisch nicht unhaltbar, auch alternative Kategorisierungen (z. B. auf Basis der Textur, Schmelzgeschwindigkeit oder metaphorischen Farbsymbolik) anzuwenden. Dass einige Rezipienten hierbei kulinarische Sozialisationseffekte (etwa: frühe Exposition gegenüber industriell standardisierter Eiscreme in Polypropylenbechern) mit transkultureller Universalität verwechseln, ist ein semantisches wie epistemisches Missverständnis. Sollte, man würde meinen, zumindest gastronomischen Hermeneutikern und im speziellen Fall Diätetik-Didaktikern nicht passieren.
Im Übrigen ist die unreflektierte Reproduktion normativer Dessertdiskurse („Vanille = klassisch“, „Schoko = sündig“) symptomatisch für eine zunehmende Entdifferenzierung des sensorischen Diskurses im öffentlichen Raum. M.E. ein weiteres Indiz für den semiotischen Niedergang genuiner Geschmackskompetenz (ach… die gute alte sensorische Phänomenologie…). Aber das führt jetzt zu weit.
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Zumindest im Untstat-Forum des Landes NRW existiert dieser Ausgleichstag. Zumindest gibt es da eine Beispiel-Einträge, wenn im Zeitraum der Detailerhebung ein solcher Ausgleichstag liegt.
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wie wäre es mal mit Argumenten
Hm, ausschlaggebendes Argument: Respekt vor dem Menschen, der nicht in eines der beiden Geschlechter passt. (Und dass ein entsprechender Mensch in der Arbeit thematisch im Mittelpunkt stand, hast du ja in Beitrag um vor-vorletzten Beitrag zitiert.
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, da die relevanten Informationen oben in dem Bild wegformatiert wurden (S. 5 Mitte
Ups. Sorry. 😉
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Sind solche Themenstellungen erlaubt, sinnvoll...? Ich persönlich finde das in einer Englisch-Klausur unfassbar deplatziert.
Warum nicht. Aus meines Sicht gehört das Thema ganz natürlich in den Englisch-Unterricht. Schau aber mal in den Lehrplan. (siehe unten)
Zur Benutzung / Bewertung: Meines Wissens sind "they", "them", "their" die gebräuchlichsten Anrede-Pronomen für Non-Binäre Personen im englischen Sprachraum. Da macht es auch Sinn, diese Pronomen in einer entsprechenden Arbeit zu benutzen (und zu bewerten).
Wenn man für eine männliche Person in einer Englischarbeit "she" nutzt, wäre das ja auch ein Fehler. Oder nicht?
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Und ich lese aus deinem Posting heraus, dass das hier
2. Weil mir dann übel wird.
das eigentliche Problem ist. Aber damit wirst du umgehen müssen.
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P.S.: Lehrplan NRW, Kompetenzerwartungen und fachliche Konkretisierungen bis zum Ende der Qualifikationsphase – Leistungskurs, Thema "Interkulturelle Kommunikation"
Die Schülerinnen und Schüler handeln sicher und flexibel in interkulturellen, sprachlich auch anspruchsvollen Kommunikationssituationen sowohl in direkten persönlichen Begegnungen als auch im Umgang mit englischsprachigen Texten und Medien. Sie verstehen dabei auch komplexe kulturell geprägte Sachverhalte, Haltungen und Situationen und berücksichtigen diese diversitätssensibel im eigenen Handeln.
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Mich nervt es,
... dass hier Betroffene schreiben, wie auch dieses Extrembeispiel Iron-Man helfen kann - und Nicht-Betroffene trotzdem weiter mit dem Finger auf den potentiellen Kranken zeigen, der in dem Fall dann für den Iron-Man trainiert. Um sich Luft zu verschaffen und die Depression zu bekämpfen.
Ansonsten ist das eine Angelegenheit zwischen den Beteiligten.
Nicht zwischen anderen, die sich das Maul zerreißen.
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sondern vielmehr daran, dass jeder andere meint sich das Maul zerreißen zu können oder sich ein Urteil bilden zu können.
Das genau ist der Punkt - und das Problem bei jemandem, der Krank geschrieben ist und Sport oder ähnliches macht, hat erst mal nicht der krank geschriebene. Sondern die Person, die das ungut findet.
Die formale Entscheidung, ob jemand unberechtigterweise krank geschrieben ist, fällen nicht die Kollegen oder die Eltern. Dafür sind andere Instanzen zuständig.
Was es vielmehr braucht, ist eine Akzeptanz des Krankheitsbildes in der Gesellschaft und da ist noch ein langer Weg hin.
Volle Zustimmung.
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Ja und ja. Ist ja auch irgendwie logisch, oder?
Ich war da natürlich drin eingebunden, habe in der Schulanmelde-Woche an 5 Tagen ca. jeweils 8 Stunden (9 bis 17 Uhr mit kurzen Pausen nach jeder Schulanmeldung für Notizen und den Klo-Besuch) Schulanmeldung gemacht.
Stunden, die nicht in diesen Zeitraum fielen, habe ich gegeben. Stunden die in diesen Zeitraum fielen, wurden vertreten.
Ausnahme: wenn während der Schulanmeldewoche noch ein erhöhter Vertretungsbedarf notwendig gewesen wäre, hätte ich kurzfristig Termine auf die folgende Woche verschoben um meine Stunden zu machen bzw. selber zu vertreten.
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Nachtrag: warum "logisch". Zum einen denke ich, dass es richtig ist, wenn ich als Schulleiter die Schulanmeldung mache. So kenne ich die Kinder wirklich, kann mir einen (kurzen) Eindruck machen.
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Hier steht näheres dazu
Ich weiß - ich kann mich an den Fall erinnern. Daher mein Posting "Das Vergehen war die falsche Krankschreibung." .
Ist natürlich die Frage, ob der Kollege, der an den TV-Kochshows teilgenommen hat, nicht dasselbe Dienstvergehen begangen hat.
Ja, aber das wissen wir nicht. Aktuell können / müssen wir davon ausgehen, was im Bericht steht: er war krank.
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<Mod-Modus>
Ich habe die Feriendiskussion (an der ich auch beteiligt war) einmal in den Sommerferien-Thread geschoben.
kl. gr. Frosch, Moderator
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Bzgl. Burnout und Iron-Man. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob sich das wirklich widerspricht.
Okay - für mich wäre ein Iron-Man Stress pur. Aber man soll im Burnout das tun, was einem gut tut ... und wenn das 3,8 km Schwimmen,180 km Radfahren und 42 km Laufen ist, ist es doch genau das richtige.
(Wäre da jetzt mal auf den Input / die Rückmeldung von unserem Lauf-User gespannt.)
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Ich finde, die Bayern könnten mit den Weihnachtsferien mal flexibler sein. Kann doch nicht sein, dass wir in NRW die Weihnachtsferien immer schon in der Adventszeit nehmen müssen.

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