Beiträge von PaPo

    Der Begriff der pädagogischen Freiheit ist juristisch wohl recht inhaltlsleer:

    Inhaltsleer ist leider deine Replik, weil sie mit der Anmerkumg meinerseits nichts zu tun hat - gerne mal darüber informieren, wann die Schulleitung wie konkret in deinen Unterricht eingreifen darf... und wann nicht (frag deinen Lehrer- resp. Personalrat). Ungeachtet dessen, dass es eigtl. um Art. 3 GG ging.

    Welches Grundrecht hat denn z.B. eine Tafel oder meinst du, weil evtl. deine Stimme mit übertragen wird?!?

    Schüler sind ja nicht anwesend usw. ich verstehe dein Problem nicht wirklich.

    Ich sprach ausdrücklich vom allg. Persönlichkeitsrecht, hier also dem Recht am eigenen Bild und(!) auch Ton.

    Schüler sind bei 'ner Liveübertragung bei dieser nicht anwesend? Die sitzen vor ihren Entgeräten und rezipieren dein Bild, deinen Ton bei 'ner Loveübertraging.

    Edit: Der Tippfehler bleibt.

    Schulleitung hat uns gerade auch informiert. Mit dem Hinweis darauf, dass der Unterricht im Distanzunterricht stattfinden muss, eine Aufgabenstellung allein reicht nicht. Ich gehe davon aus, dass wir morgen besonders viele Krankmeldungen reinbekommen.

    Was soll "dass der Unterricht im Distanzunterricht stattfinden muss" bedeuten? Zwang, live Unterricht zu übertragen o.ä., Kamerazwang?

    Wäre (abgesehen vom unbotmäßigen Pauschaleingriff in die pädagogische Freiheit) 'ne rechtswidrige Anweisung, die in eure Rechte am eigenen Bild als Teil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) eimgreift. Verweigern und auch den Lehrerrat beauftragen, dort klare Kante zu zeigen.

    Reicht es nicht anzumerken, dass eine selbst lieber anderes Wetter hätte? Muss man das, was der einen gefällt, mit Fäkalausdrücken überziehen? Das ist in diesem Thread OT. Hier ist „worüber man sich freut“, nicht Kartoffelsalat.

    Reicht es nicht, dss zur Kenntnis zu nehmen? Muss nan sich über alles (sowas...) echauffieren?

    Worüber ich mich freue:

    1/3 meiner U.S.S. Enterprise NCC-1701-D (Lego #10356) ist fertig, vielleicht mache ich heute noch den Rest.

    Und Death Stranding 2 nimmt (nach 26 Stunden) storytechnisch endlich an Fahrt auf.

    Odalin ist zudem endlich auf dem Weg, The Other Side of the Hill kommt Mittwoch. Und am 09. soll dich mein Wyrmwood Gaming Table (Kirschholz, 72x56") wohl endlich auf den Wwg machen.

    Und dank ausgiebigstem begleitendem Krafttraining kein Gramm an Fett über die Feiertage zugenommen, trotz Fressorgien.

    Eigtl. ein akueptabler Jahresanfang.

    Was ich so unfassbar in den USA finde, ist das da jetzt nicht sofort Kongress/Senat Sturmläuten weil potus mal eben vergessen hat ihre Erlaubnis für einen kriegseinsatz einzuholen.

    Weil es kein "[K]riegseinsatz" war und der US-Präsident nicht die Erlaubnis vom "Kongress/Senat" braucht...

    Der US-Präsident kann als Commander in Chief die US-Streitkräfte eigenverantwortlich im Ausland einsetzen, insb. bei kurzfristigen oder begrenzte Militäreinsätzen (z. B. Evakuierungen, Luftschlägen, Schutz von US-Interessen).
    Der Präsident muss lediglich den Kongress innerhalb von 48 Stunden informieren und ohne dessen Zustimmung darf ein Einsatz maximal 60 Tage dauern, danach muss der Einsatz beendet werden, wenn der Kongress nicht zustimmt.

    Historisch gesehen haben Menschen in der Regel immer an irgendetwas geglaubt. Ob das eine „offizielle“ Religion war, die Partei oder „die Wissenschaft“, sei erst einmal dahingestellt. Menschen scheinen etwas zu brauchen, um sich Dinge erklären oder zumindest näherbringen zu können, die jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegt. Das sollte in der Schule zumindest eine kleine Rolle spielen.

    Das Gute an Wissenschaft ist, dass sie nicht "jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegt" und die reliabelsten, validesten und objektivsten (eigtl. intersubjektivierbarsten) Beschreibungen und Erklärungen von Phänomenen bietet (jedenfalls bei denjenigen, die nicht "die Wissenschaft" mantraartig zur Bestätigung eigener Ressentiments u.ä. anführen, aber von Theorie, Methodik, Technik und jeweiligem Forschungskorpus k.A. haben und bestenfalls Abstracts unkritisch-affirmativ referieren) - man muss gar nicht glauben. ;)

    Diejenigen aus meinem Umfeld, die aus der Kirche ausgetreten sind, hatten einfach nicht viel mit Religion "am Hut", sprich: hat sie nie großartig interessiert und keine Rolle in ihrem Leben gespielt. Schlechte Erfahrungen mit der Kirche oder bestimmte Ereignisse, die sie zum Austritt bewogen haben, haben meines Wissens bei keiner dieser Personen eine Rolle gespielt.

    ... 'ne Anekdote. Und jetzt?

    Kann ich nicht feststellen.

    Aber ich bin der Meinung, dass es ein alternatives Angebot braucht und die Alternative nicht „Freistunde“ ist, sondern ein anderes Fach, in dem man sich um entsprechende Inhalte und die kritische Auseinandersetzung bemühen muss, um es Schüler:innen zu vermitteln.

    Ist der christliche RU dann nicht evangelikal genug, kann man alternativ an Werte und Normen teilnehmen (die, denen das besonders wichtig ist, bevorzugen die evangelikale Privatschule. Auch da würde ich mir entsprechende Vorgaben wünschen.)

    Muss ich dir wirklich die Statistiken zur Erosion der Christen in Dtld. zeigen (GIYF)?

    Zum andere Fach: Gerne! Säkularer Ethikinterricht, gerne auch alternativlos.

    Das ist in meinen Augen falsch.

    Wenn mein Gott sagt: „Du sollst nicht töten“, schließt es doch nicht ein, dass sich jede und jeder dieser Religion daran hält.

    Und wo in der Religion das Hinterfragen verboten wird, möchte ich wirklich gerne mal wissen.

    Du synomysierst fälschlich das Einhalten von Ge- und Verboten mit ihrer Verbindlichkeit (resp. der Frage, ob sie zur Disposition stehen).

    Am Bsp. des Islam wird es deutlicher (auch als Antwort auf das 'Verbot' des Hinterfragens):

    Koran und Sunna (resp. die Hadithe) bilden das zentrale Glaubensfundament des Islam. Ungeachtet z.T. tatsächlich symbolischer Inhalte, Ambiguitäten u.ä. reklamiert der Koran für sich selbst, die (unerschaffene) Rede Allahs (d.h. das Mohammed direkt offenbarte Wort Allahs) zu sein – der Glaube an die Warhaftigkeit dieser Behauptung ist unzweideutig notwendige Bedingung des Muslimsein (vgl. Sure 2:75; 9:6; 16:40; 48:15). Da gibt es schlichtweg nichts zu hinterfragen oder in Abrede zu stellen, sonst ist man nicht Muslim. Da wird auch nichts begründet, sondern diktiert.

    Im (moderneren) Christentum sind fundamentale Glaubensteile kirchlicherseits auch unverhandelbar und begründungslose Maxime (weil sie eben in der Bibel stehen).

    Das schließt nicht Skeptizismus, Rumination und Interpretationsspielräume im Allgemeinen aus.

    Was aber nur geht, wenn die Kirchen da mitspielen. Laut Verfassung haben sie Anspruch auf konfessionellen Religionsunterricht. Davon weichen sie wohl nur deshalb ab, weil es mit Religionslehrerinnen knapp würde. Aber nehmen sie wohl lieber überkonfessionell als gar keinen Religionsunterricht.

    Nicht nur Lehrerknappheit, auch die Schäfchen werden so rar, dass sich Kurse mit den aktuellen Kursteilern kaum füllen lassen.

    Deine Interpretation und deine Sozialisation.

    Meine ist komplett anders und nein, ich verlagere die Verantwortung nicht auf Gott und habe das kritische Hinterfragen nicht mit Taufe, Konfirmation, Vocation abgegeben, ganz sicher gar nicht.

    Wenn dir dein Gott ultimative Ge- und Verbote auferlegt, schließt das weitergehende Begründungen und ein Hinterfragen aus. Hat mit Sozialisation und Interpretationsspielräumen nichts zu tun.

    Du scheinst das Wesentliche überlesen zu haben: der Religionsunterricht wird in Niedersachsen überkonfessionell angeboten. Das verhindert dann auch gleichzeitig den einseitigen Zugriff einer Konfession auf die Art und Weise der Durchführung von Religionsunterricht ziemlich gut. Und ja, die Kirchen haben natürlich auch Vertreter (neben vielen anderen) in der zugehörigen Kommission zur Erarbeitung des neuen KC gehabt. Von den Vorwürfen "den SuS die Inhalte der Bibel als Realität verkaufen" usw. kann jedoch keine Rede sein.

    Die Lehkräfte sind an die meinerseits referierten Normen gebunden (s. hier); kurz: Die Kirchen bestimmen, wer lehrt und was gelehrt wird. Um einen "einseitigen Zugriff einer Konfession auf die Art und Weise der Durchführung von Religionsunterricht" ging es ja nicht, sondern um die Rolle der Kirchen, ihr Bestimmungs- und Zugriffrecht insg. und dke fehlenden Freiheiten der Religionslehrer, nicht "den SuS die Inhalte der Bibel als Realität verkaufen" - der Unterschied ust nur noch, dass sie Kirchen bei der Wahl von Lehrpersonal und Unterrichtsinhalten die wesentlichen entscheider bleiben, aber ökumenisch agieren... es gibt noch genügend Fiktionen, die einen und von allen involvierten Kirchen als Realität geme8nsam verkauft werden wollen, von der Trinität (bspw. befördert dich Arianismus wohl so oder so aus der Lehrerlaubnis), über die Verbindlichkeit von Ge- und Verboten, die göttliche Inspiration der Schrift u.ä., bis zur Historizität von Fiktionalem...

    Die Zusammenlegung vom katholischen und evangelischem Religionsunterricht in Niedersachsen ist für mich ein Paradebeispiel für das, was ich meine. Die macht "vor Ort" überhaupt kein Problem, bei uns hatten die Konfessionen schon lange eine gemeinsame Fachgruppenleitung und der Wechsel lief völlig geräuschlos und wird von den betroffenen begrüßt, weil es wenger Probleme durch sehr kleine oder große Gruppen oder Zusammensetzung aus sehr vielen Klassen gibt. Gleichzeitig gibt es absurde Regelungen von außen, bei denen die Kirchen irgendwie ihre Finger mit im Spiel hatten und sich bemüßigt fühlten, überflüssigen formalen Bullshit mit in die Zusammenlegung einbringen zu müssen. Bei uns werden jetzt alle SuS gleich unterrichtet, es muss aber eine Bemerkung auf dem Zeugnis stehen, ob der Unterricht bei einer Lehrkraft mit katholischer oder evangelischer Konfession stattgefunden hat, so dass die Klassenlehrkraft alle 30 Zeugnisse durchgehen und die passende individuelle Bemerkung setzen muss.

    Die mir näher bekannten Lehrkräfte erzählen überhaupt nichts dazu, ob ein Gott oder eine Göttin real oder Fiktion ist, man kann problemlos auch als bekennender Atheist am Religionsunterricht teilnehmen und trotzdem ein Abitur mit 15 Punkten machen.

    Ich glaibe, du verkennst da etwas die Rolle der Kirchen beim Religionsunterricht - die haben nicht "von außen [...] irgendwie ihre Finger mit im Spiel", die haben die Spielanleitung geschrieben und sind die eigtl. Spielleiter, Religionslehrer spielen das Spiel in ihrem Namen; wer als Religionslehrer nicht "den SuS die Inhalte der Bibel als Realität [verkauft]"", nicht einen der "Kirche hörigen [...] Religionsunterricht" veranstaltet, der sich eben doch "zwingend aus de[m] Staatsvertrag" ergibt, riskiert im Zweifelsfall, falls sich zu ostentativ gegen all das gerichtet wird, seine Vokation resp. missio canonica (s.o.). Frag deine Kollegen mal, wie 'frei' die in diesen Belangen wirklich sind...

    Keiner unserer Religionslehrkräfte verkauft den SuS die Inhalte der Bibel als Realität.
    Ein rückständiger, einer konservativen Kirche hörigen, Religionsunterricht mag mancherorts noch existieren, er ist aber nicht die Regel und ergibt sich schongar nicht zwingend aus den Staatsvertrag.

    Was ist mit der evangelischen Vokation (s. auch hier), dem Art. 7 des Konkordats zwischen dem Heiligen Stuhle und dem Lande Niedersachsen (Konkordat ND)
    vom 01.07.1965, oder künftg Art. 3 und 5 der Vereinbarung der (Erz)Bistümer und evangelischen (Landes)Kirchen in Niedersachsen über die Einführung eines gemeinsam verantworteten Faches Christliche Religion nach evangelischen und katholischen Grundsätzen anstelle der Fächer Evangelische Religion und Katholische Religion?

    Zum Glück bist du jetzt hier. Das hat die Qualität der Diskussionen zweifelsohne massiv gehoben. Ich kann gar nicht verstehen, warum man dich bei News4teachers nicht mehr wollte.

    Ah... ein weiteres ad hominem. *gääähn*

    Spoiler: Sich mit N4T gleichzumachen, ist nicht der gescheiteste Schachzug (und deinem 'Argument' eher abträglich). Schönes Eigentor. .;-)

    Die Beiträge werden immer länger und immer gereizter, ad hominem, wie du ständig anderen vorwirfst.

    [ Edit by Mod:... Versuch der Meta-Diskussion über das (angebliche) Diskussionsverhalten anderer User entfernt. (Siehe meinen Beitrag weiter oben. Beim nächsten Mal entferne ich das ganze Posting - das macht mir weniger Arbeit.), kl. gr. Frosch, Moderator]

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    Jedoch schreibst du am Thema vorbei.

    Imwiefern waren meine konkreten Antworten an SwinginPhone (#10), Magellan (#19), dich (#24), Caro07 (#31) etc. etc. etc. irgendwie "am Thema vorbei" o.ä.? Ich reagierte(!) auf konkrete Aussagen, konkret diese Aussagen betreffend. Daraus erfolgten dann Reaktionen von bspw. dir und Co., die mit meinen tatsächlichen Äußerungrn nichts zu tun hatten, worauf ich wieder (die konkreten Behauptungen u./o. Anwürfe adressierend) reagierte. Bzgl. der Diskussionsspirale und wer vermeintl. "am Thema vorbei" schreibt (exemplarisch auch dein Kommentar, den ich gerade beantworte) gerne auch einmal an die eigene Nase (ungeachtet dessen, dass Themen ja auch dynamisch sein, deren Diskussionen Subthemen generieren können etc.).

    Zitat

    Du möchtest offenbar sagen, dass wir nicht beurteilen können, ob es um einen Horrorfilm ging und ich wiederum möchte dir sagen, dass das egal ist, weil die Eltern aus welchem Gründen auch immer aufgebracht waren und eine Erklärung einforderten.

    Bzgl. Ersterem: Ja.

    Bzgl. Letzterem: Wir haben diesbzgl. nicht nur nicht irgendwie aneinander vorbeigeschrieben o.ä., diese Diskussion haben wir beide hier gar nicht geführt.

    Fun Fact: Konkret danach befragt, hätte ich sogar umstandslos zugestimmt, dass ein entsprechendes Begehr der Eltern, wie substantiert dies auch immer sein mag, schulseitig natürlich adressiert werden muss. Man hätte ja msl fragen kpnnen, statt Positionen und Aussagen zu insinuieren.

    Zitat

    Daraufhin sagst du noch mehrfach, dass wir nicht wissen, ob der Film so schrecklich war, wie im Artikel beschrieben

    Richtig. Ich behaupte sogar, dass diese j8nkrete kursorische Beschreibung dekontextualisierter Inhaltsfragmente noch kein "schrecklich[es]" Bild zeichnet.

    Zitat

    und Spritzen, Kunstblut und tote Tiere vielleicht völlig normal seien und Kinder zu Hause bestimmt viel Schlimmeres sähen.

    ... kann es sein, dass du mich mit Frechdachs (#17) verwechselst? Ich habe nichts derartiges hier geschrieben. Und das ist m.E. das Hauptproblem, das immer zu diesen Eskakationen führt: Nicht (richtig) lesen, wer was an wen schreibt.

    Zitat

    Und daraufhin sage ich wieder, dass das alles irrelevant in der Frage ist, ob die Schulleitung es für nötig befunden hat, dass hier keine Mail ausreicht, sondern einen Elternabend für nötig befand.

    Dem habe ich nicht widersprochen; s.o.

    Zitat

    Nicht ich, nicht Magellan, sondern die Schulleitung eben jener Schule. Wenn du daran Zweifel hast, dann stellst du die Kompetenz dieser Person infrage, obwohl du, wie mehrfach angemerkt, selbst keine Ahnung hast, um welchen Film es geht.

    s.o.

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