Beiträge von Tobbe

    Wenn ich mir mal die beiden Karten hier anschaue, dann sehe ich nicht, wie man Waffengesetze an Autoritarität festmachen kann. Am ehesten Sticht für mich Urbanisierung heraus. Und ja, in der sibirischen Landschaft oder auf Spitzbergen würde ich auch nur bewaffnet rumlaufen, bis der letzte Eisbär gestorben ist.

    Äh? Tiefrot sind lupenreine Diktaturen wie China, Nordkorea, Iran, Venezuela.

    Es gibt Ausnahmen wie Japan, hier ist es historisch bedingt. In Russland sind die Daten nicht stimmig, das dortige Waffenrecht ist restriktiver als das Deutsche.

    Gemittelt scheint mir, dass der der rote Kartenbereich zu 80% die Diktaturen der Welt abbildet. Die Demokratien sind mehrheitlich gelb/grün.

    Das fehlende Tempolimit in Deutschland sehe ich auf der gleichen Ebene wie das Recht auf Schußwaffen in den USA. Daran zu rütteln ist nicht so mal eben möglich.

    In Diktaturen und autoritären Staaten ist der Waffenbesitz für Zivilisten meist stark eingeschränkt oder verboten. Der Grund ist ziemlich direkt: Regime wollen das Gewaltmonopol des Staates sichern und potenzielle Aufstände erschweren. Historisch und politisch gilt daher oft die Faustregel: Je autoritärer ein Staat, desto restriktiver das Waffenrecht für Privatpersonen.

    Und mir geht an die Nieren, dass vernünftige Vorschläge (oder überhaupt irgendwelche Vorschläge) wie Wärmepumpen von CDU/CSU/AFD so lange ins Lächerliche gezogen wurden, dass das Vertrauen in unsere Regierung gezielt geschmälert wurde und deswegen Abschwung beschleunigt wird. Von rechts kommt doch niemals irgendwas Konstruktives.

    Und auch nervig finde ich, wenn Leute dreimal in Urlaub zu fliegen für ein Menschenrecht halten, Klimawandel komplett leugnen und dann, sobald es nicht mehr wegzudiskutieren ist rufen, dass jetzt ja eh nichts mehr zu ändern ist.

    Den Klimawandel leugnet hier niemand, doch der Umgang mit den Folgen ist genauso wichtig. Es bringt nichts, so zu tun, als sei es gut für die Gesundheit, Strom an dieser Stelle zu sparen.

    Ich kann darüber hinaus nachvollziehen, dass dies zu Frustration führt und den Blick auf Schwächere (AsylbewerberInnen etc.) dahingehend verengt, dass diese einem etwas wegnähmen.

    Alles nur gefühlt. Oder zahlen diese Menschen etwa über die KV-Beiträge tatsächlich die Kosten für AsylbewerberInnen?

    Du "argumentierst" mit falschen Zahlen.

    n der Regel (so meine Erfahrung mit den Ärzten in meinem familiären Umfeld) kommt noch ein Jahr für die Promotion oben drauf.

    Geht auch in 3 Monaten in den meisten Fällen und ist komplett freiwillig, gibt genug Oberärzte ohne Dr-Titel.


    Die Weiterbildung zum Facharzt dauert nach dem Studium – je nach gewählter Fachrichtung – in der Regel zwischen 5 und 6 Jahren.

    Während dieser Weiterbildung verdient man mit Diensten seine 5k netto. Ist jetzt auch kein Hungerleben als Assistenzarzt.

    An der Gesamtschule? Ich dachte eigentlich immer, dass ihr eher mehr arbeiten müsst, da ihr mehr Zeit für Differenzierung und Inklusion braucht. Ich denke, dass man in vielen Bereichen unter 40 h arbeiten kann. Wenn man seine Sache aber gut machen möchte, ist es oft schwierig im Schnitt nicht bei deutlich über 40 h zu landen.

    Wer unter A15 mehr als 40h braucht ist doch ziemlich ineffizient möchte ich behaupten. Gibt natürlich aber KuK, die jeden Tag 2h am Kaffeetisch verbringen.

    Kurz gesagt:
    In den USA ist das Umfeld stärker darauf ausgerichtet, Kinder trotz Unsicherheiten zu bekommen, während in Deutschland oft erst stabile Rahmenbedingungen geschaffen werden – was die Geburtenrate drückt.

    Quelle: ChatGPT

    Nee. Das ist doch in allen wohlhabenden Gesellschaften der Fall. Kinder sind keine Frage des Geldes, das wird gern behauptet, lässt sich aber empirisch nicht belegen.

    In Zeiten in denen in denen der Osten vor einer Machtübernahme der AFD steht, ist das Alimentationsprinzip sicher nicht veraltet.

    Es soll den Beamten ermöglichen gegen die Herrschenden seine Entscheidungen allein nach Recht und Gesetz zu treffen ohne Angst um sein Auskommen zu haben.

    Nur der Osten? Optimist.

    Mit anderen Worten: mit der Abschaffung müsste die Wochenarbeitszeit dann entsprechend reduziert werden, damit der Beamte bzw. die Beamtin Zeit für den Singlehaushalt bzw. den halben Familienhaushalt hat.

    Die wenigsten KuK die ich kenne, arbeiten mehr als 40h.

    Ich wage zu behaupten, das üppige Schmerzensgeld hält viele im Beruf. Mich auf jeden Fall.

    Definitiv. Ich verstehe auch deinen Vorwurf, am eigenen Ast zu sägen. Ich kann aber schlecht anders, als das zu schreiben, was ich darüber denke.

    Ich würde ohne Pension vllt. auch über Veränderung nachdenken. Ohne die Unkündbarkeit wäre ich paradoxerweise sofort weg.

    Ok. Nur wann ist dieses Empfinden "gestillt"?

    Du betreibst hier sanewashing, versiehst auch in deinem vorigen Beitrag die Schlechterbehandlung der Nichtbeamten mit Adjektiven ähnlich "vermeintlich", es sind aber handfeste Privilegien. Ob die gerecht sind, nur als ungerecht empfunden werden oder nicht... liegt letzten Endes im Auge des Betrachters, der Gesellschaft. Diese ist mittlerweile sehr klar positioniert und das ist keine psychologische Verblendung, denn sonst hätte ich als Beamter nicht dasselbe Gefühl. Ich blicke etwa auf die Berufsumstände meiner Eltern und Freunde oder denke keinesfalls "das ist halt Gefühlssache, wenn die das ungerecht finden".

    Gestillt ist das, wenn wir als Gesellschaft in einem Boot sitzen. Welche Privilegien sind denn wirklich nötig? Nur die Unkündbarkeit, welche dann gegen fehlendes Streikrecht getauscht wird. Mit der Unkündbarkeit wird dann auch die fehlende Marktqualifikation der Beamtenausbildungen kompensiert.

    Pension, Heirats-, Kinder- und Miet-Zuschläge sollten abgeschafft werden.

    Nein. Das ist nicht kindisch. Das Argument, dass nur Personen mit Kindern höhere Wohnkosten haben, ist kindisch. Und genau daran stören sich Menschen, die von den Zuschlägen nicht profitieren. Dass man in Köln kaum noch wohnen kann, dürfte sich mittlerweile auch bis Düsseldorf rumgesprochen haben. Und da sind kleine Wohnungen noch überproportional teurer als große, wenn man sie mal in den qm-Preis umrechnet.

    Und es haben Dich nun auch schon mehrere hier gefragt: An welcher Stelle konnte ich als Beamtin auf diese Zuschläge Einfluss nehmen? Du scheinst über Insiderwissen zu verfügen. Lass uns teilhaben, damit wir beim nächsten Mal auch für den Rest der Beamten etwas rausholen können.

    Nicht du, aber die Beamten die dies angetrieben haben und Beamteninteressenverbände.

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