Beiträge von Tobbe

    Was auch daran liegt, dass man sich hinter dem Bildschirm sicher wähnt und weiß, dass so etwas von Angesicht zu Angesicht gar nicht oder anders ablaufen würde.

    Ein vielschichtiger Hinweis. Anstand und Wahrhaftigkeit sind dabei im Widerstreit miteinander, ein zweischneidiges Schwert.

    Klarnamenpflicht im Internet kann Hemmschwellen aufbauen, wodurch Hass und Hetze eingedämmt werden.

    Gläserne Wahlurnen bei Referenden im Donbass sind die andere Seite der Medaille.

    Wann ist eine offene Diskussion wahrheitsstiftend und wann gefährlich?

    Du hast 2 mal explizit geschrieben, dass man nach 4 Wochen alle Leistungen streichen soll. Ich habe dich gefragt, was dann aus den Menschen werden soll und du hast gesagt, dass das nicht unser Problem ist.

    "Nicht unser Problem" = 3. Reich. Got it.

    "Leistungen" meint die bürgergeldähnlichen Leistungen (Wohnung+Unterhalt etc.) . Bett-Brot-Seife könnte man weiterhin bieten. Kein Bergeld, keine Sachleistungen.

    P.S.
    Robin wird in der Folge arbeitslos. Nach deiner Darstellung wäre sie also keineswegs willkommen.

    Sie musste innerhalb einer Woche eine neue Anstellung finden. Sie erhält den Job bei einem Nachrichtensender und darf deshalb bleiben.

    Genauso schlage ich es ja auch vor.

    Du kannst aber schon zwischen einer Sitcom und der Realität unterscheiden?

    Ja ich bin nicht debil, danke der unfreundlichen Nachfrage. Das Gesetz ist real.

    Übrigens geht es hier auch in der Sitcom nicht um Flüchtlinge sondern um Arbeit in den USA. Robin ist mehr als stolz auf ihr Land und hat schließlich eine emotionale Krise, die sie mit einer doppelten Staatsbürgerschaft löst. Passt nicht ganz zu Flüchtlingen, oder?

    Ich rede ja die ganze Zeit auch nicht von Flüchtlingen mit Asylberechtigung, sondern von Menschen ohne Asylrecht, Passwegwerfer ohne Qualifikation. Robin ist eine Arbeitsmigrantin. Sie wäre sehr willkommen. Auch mit doppelter Staatsbürgerschaft.

    Doch. Es sind Menschen, die in Deutschland sind und damit unser Problem ist. Deine Einstellung gab es im dritten Reich schon mal. Wo enden deine wirtschaftlichen Überlegungen? Bürgergeldempfänger? Behinderte? Pflegebedürftige? Wer nichts leisten, hat auch keinen Wert?

    Er hat Menschenwürde, aber Menschenwürde ist nicht gleich "Aufenthaltsrecht und Wohnung + Unterhalt zeitlich unbegrenzt Nicht-Asylberechtigte Menschen aus anderen Staaten ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt".

    Ich sage: Hört sie an, ob sie qualifiziert sind oder Asyl verdient haben, falls nicht gebt ihnen "Bett, Brot, Seife" bis zur Ausreise, du vergleichst das mit dem 3. Reich.

    Das verlässt den Rahmen der sachlichen Diskussion.

    Ich bin damit raus aus dem Thread. Dir alles Gute.

    Irgendwie scheinst du keine Vorstellung davon zu haben, mit welcher Hoffnungslosigkeit Menschen in anderen Ländern zum Teil konfrontiert sind.

    Doch, ich kann mir das gut vorstellen, das ist in einigen Fällen sicher so. Dass das aber wirklich den Großteil der Geduldeten betrifft, würde ich zumindest nicht als gegeben ansehen, die meisten dieser Menschen stammen aus Staaten, in denen keine Hungersnot herrscht und man ein Dach über dem Kopf findet.

    Es ist aber auch gar nicht der Punkt. Ich finde, die deutsche Politik sollte in 1. Linie den Menschen verpflichtet sein, die deutsche Staatsbürger sind, in 2. Linie ausländischen Staatsbürgern mit Aufenthaltserlaubnis (via Arbeit oder Asyl), in 3. Linie allen EU-Bürgern und in 4. Linie allen anderen Menschen auf der Erde.

    Die Verantwortung gegenüber der 4. Linie soll nicht null sein, aber einen EU-Ausländer ohne Asylgrund, der hier aufgrund mangelnder Qualifikation keine Arbeit findet, mit Wohnung und Unterhalt zu unterstützen, bedeutet das faktische Angebot: "Jeder, der es irgendwie über unsere Grenze schafft, erhält ohne Gegenleistung Wohnung und Unterhalt".

    Das widerspricht der Verantwortung gegenüber der 1. Linie, denn es belastet nicht einfach nur den Haushalt oder so, sondern es untergräbt das Gerechtigkeitsgefühl der einheimischen Bevölkerung und ich fürchte, dass dies zu einer Spaltung unserer Gesellschaft führt, die begünstigt, dass antiwestliche Parteien wie die AfD immer stärker werden.

    Das kannst du gern egoistisch finden, aber Staaten funktionieren durchaus so, dass sie die Interessen ihrer eigenen Bürger stärker gewichten können als die Interessen anderer. Was die Menschenwürde angeht, diesen Mensch "Bett, Brot, Seife" bereitzustellen.

    Wenn du da anderer Meinung bist, und das falsch oder auch dumm findest, ist das dein gutes Recht.

    Er wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht einfach zurückgehen.

    Wieso sollte jemand, der wegen wirtschaftlichen Gründen kommt und diese nicht verwirklichen kann, nicht zurückgehen? Weil er die deutsche Kultur so liebt?

    Er sucht sich also einen Job,

    gut

    arbeitet schwarz

    mir immer noch lieber als das nächste...

    oder wird kriminell.

    jemand der so etwas tut, bevor er in sein Land zurückgeht, in dem er nicht verfolgt wird, bei dem habe ich sicher kein Mitleid wenn er dies tut. Die Polizei soll ihn verhaften und abschieben.

    Dazu gibt es sicherlich auch reichlich nicht anerkannte Flüchtlingen,

    Dies sind keine Flüchtlinge.

    Was passiert mit denen?

    Es sind Menschen, die nicht unser Problem sind.

    Ich meine, welche Firma soll einen ausreisepflichtigen Flüchtling einstellen?

    siehe oben.

    Wäre das überhaupt erlaubt?

    Ist es in so gut wie jedem Land der Erde und ich finde das sollte es auch in Deutschland sein. Wer ist Quelle der Gesetzgebung?

    Wenn er arbeitet, darf er dann doch bleiben?

    Wenn es eine Vollzeitstelle in einem Mangelberuf ist, ja!

    Sozusagen Asyl aus Arbeitsgründen?

    Nein. Arbeitsmigration. Besser als "Sozusagen Asyl aus Schwachsinnsgründen wie -Pass weggeworfen- , so wie es jetzt läuft.

    Und wenn er arbeitslos wird? Bekommt er dann was? Oder muss er dann ausreisen?

    Muss er! Ist weltweit in der Regel so bei Arbeitsmigration. Zum Beispiel bei ihr in einer Episode, weil sie Kanadierin ist und ihren Job verliert:

    Was ist wenn er 6,12,24 Monate arbeitet und dann wieder arbeitslos wird?

    Diese Zeitspanne sollte gesetzlich geregelt sein. In vielen Ländern ist, nach einer Zeitspanne von 5-10 Aufenthalts durchgehender Erwerbstätigkeit, eine Einbürgerung möglich. So ist es bei Arbeitsmigration auch jetzt in Deutschland glaube ich. Hier sind viele sehr weiche und nachsichtige Varianten denkbar, die in den meisten Staaten nicht möglich sind: Etwa: Bei Jobverlust innerhalb eines Jahres --> Ausreise. Bei Jobverlust nach 1,5 Jahren: Halbes Jahr Zeit einen Job zu suchen. Bei Jobverlust nach 2,5 Jahren: Ein Jahr Zeit und so weiter.

    Und vor allem was ist mit unserem Grundgesetz? Lässt es Artikel 1 zu, dass wir einfach die Leistungen auf 0 kürzen?

    Ich finde das kann so ausgelegt werden. Schaffen Franzosen und viele andere ja auch. Ansonsten wäre ich für Artikel 146.

    Ist meine Meinung, darfst du anders sehen. Wenn das Verfassungsgericht das anders sieht, beuge ich mich. Ändert nichts an meiner Meinung.

    Können wird das in Zukunft auch bei Bürgergeldempfängern? So nach dem Motto: Die Würde des Menschen ist unantastbar, wenn sie Arbeit haben.

    Ich habe hier nur über ausländische Staatsbürger nachgedacht, für die ein anderes Land zuständig ist. Auch bei deutschen Staatsbürgern finde ich nicht, dass es die Würde des Menschen antastet, wenn jemand arbeiten muss, sofern er es kann.

    Jemand, der selbst ausgewandert ist, weil es ihm hier nicht gefiel und der ein freieres Waffenrecht befürtwortet?

    Ich weiß nicht.

    Davon unabhängig sind seine Video sehr seriös und fundiert. Militärexperten wie Nico Lange und Gustav Gressel, die regelmäßig in der Tagesschau auftreten, folgen ihm. Er hat schon mehere Spendenaktionen für Krankenwagen in die Ukraine organisiert. Ich kann dir nur raten deine Vorurteile abzulegen.

    Dass ein Militärexperte Interesse an verschiedenen Waffengattungen hat, ist nicht verwunderlich.

    Nach 4 Wochen willst Du jetzt alle Leistungen kürzen?

    ja!

    Und dann? Dann sitzt er in Deutschland auf der Straße und verhungert? Da bekommen wir ein Problem mit dem Grundgesetz. Mal davon abgesehen ist es auch schwierig, wenn sein Heimatland ihn nicht zurück will. Was soll man dann machen?

    -Verrückter Gedanke- Dasselbe wie in allen anderen Ländern der Erde: Er geht von selbst zurück oder sucht sich einen Vollzeitjob bei uns. Beides spitze.

    Ich habe kürzlich einen Podcast zu dem Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig/Halle gehört und da wurde nochmal betont, dass das ziemlich besorgniserregend ist. Hätte der Anschlag geklappt und eine Antonov wäre über einem Wohngebiet explodiert, hätten wir einen NATO-Bündnisfall gehabt.

    Hat das jemand weiter verfolgt?

    Die seriösesten, schnellsten und aktuellten Informationen erhältst zu eigentlich bei Torsten Heinrich: https://www.youtube.com/@milgeschichte…=503&shelf_id=5

    Jeden Mittwoch und Samstag Abend ausführlich live.

    Schon mal auf die Idee gekommen, dass bei den allerallermeisten Menschen der Lebensstandard und der ausgeführte Job NACH dem Leben in der Nähe von Familie, Freunden und in seinem Kulturkreis (und seiner Muttersprachd) kommen?

    Wieso sind die Leute dann hier?

    Ende 2025 hatten etwa 200.000 Menschen eine Duldung, rund ein Viertel davon ist minderjährig.

    In Indien sind auch viele Menschen minderjährig. Ich möchte trotzdem nicht für die zahlen.

    Anekdote hierzu, die mit dem Thema nix zu tun hat: Dass Deutschland Indien üppige Entwicklungshilfe zahlt, steht auf einem anderen Blatt. Indien ist übrigens vor Angriffskriegen geschützt, ist Atommacht und hat ein eigenes Satellitenprogramm. Keine Pointe.

    Die Entwicklung in Afrika und im Nahen Osten hat Europa maßgeblich verursacht. Es will mir auch nicht in den Sinn, wie man erwarten kann, dass bald 70 Jahre nach dem politischen Ende des Kolonialismus diese Länder bitte alle demokratisch sein sollen, ethnische Konflikte alle befriedet sein sollen und die Afrikaner, die als Vorbild nur das Recht des Stärkeren (hier der Kolonialherren) kennengelernt haben, plötzlich ihre Länder so wirtschaftlich, sozial und politisch stabilisieren, dass es dort allen Menschen so gut geht, dass niemand mehr flieht.

    Das Recht des Stärkeren haben die Europäer eingeführt, während dort vor der Kolonialzeit alles in Eintracht demokratisch entschieden wurde? Das britische Weltreich hat sich nach einer Phase der Herrschaft der Knute letzten Endes demokratisiert und die Skalverei auf den Weltmeeren beendet. Das spielt dann aber bei der Vorbildbildung natürlich keine Rolle, natürlich nur die Zeit der Ausbeutung und Unterdrückung.

    Es gibt doch etliche Beispiele, wie ehemalige Kolonien den Aufstieg geschafft haben, vor allem in Ostasien (Vietnam, Südkorea, Taiwan, Singapur...) aber auch im südlichen Afrika.

    Viele Länder Afrikas haben meiner Einschätzung nach keine wirkliche Zukunft.

    Finde ich krass, wie du Afrikaner, deren Können und Selbstwirksamkeit hier darstellst.

    70 Jahre sind doch kein "plötzlich" ?!

    Das bedeutet freilich nicht, dass wir jetzt die nächsten Generationen dafür bezahlen sollen. Aber es hilft schon, den moralischen Kompass hier ggf. noch einmal neu zu kalibrieren.

    Genau hier liegt doch die Widersprüchlichkeit dieser Einstellung. Am Ende bedeutet es doch genau das eben doch. "Kompass neu kalibrieren" heißt am Ende dann meistens doch "ok wir zahlen".

    Das ist so wenig konstruktiv, wie soll denn das "kalibrieren" aussehen und was hat es damit zu tun, dass man abgelehnten Asylbewerbern nach 4 Wochen alle Leistungen streicht?

    Und ihr gebt dann nich solche Fälle von Total-Absentismus ans Jugendamt weiter sondern lasst die Einfach in den akten versickern?

    Klar machen wir das. Aber was meinst du was passieren muss, bis da das Amt kein Geld mehr zahlt. Bußgeld wird angeordnet, wird dann aber in der Regel bei BuT nicht vollzogen.

    Was das Jugendamt dann daraus macht, ist deren Problem.

    In der Regel nix. Alle geben ja gern Verantwortung ab.

    Das Problem sind die Asylanträge.

    Helmut Schmidt sagte ja vor der Kamera, man dürfe das Asylrecht niemals aushebeln. Dem würde ich zustimmen.

    Das Problem ist ja, dass wenn am Ende rauskommt, dass kein Recht auf Asyl besteht (das sind die allermeisten Fälle), dies faktisch in den meisten Fällen überhaupt keine Konsequenzen hat. Die Leute dürfen meist trotzdem bleiben. Für eine Duldung genügt das Fehlen von Ausweispapieren, Geld gibt es dann trotzdem. Das sollte abgeschafft werden. 4 Wochen Zeit für die Ausreise, danach keine Leistungen mehr.

    In Panama muss man meines Wissens bei Einreise das Geld für seine eigene Abschiebung als Kaution hinterlegen. Das fände ich für uns zu krass, aber dies mal als Vergleichsmoment um dazulegen, das die von mir oben vorgeschlagene Prinzip im weltweiten Vergleich dastünde.

    Das ist auch irgendwie komisch. Gerade die Lehrkräfte, die sowie politisch eine bestimmte Richtung vertreten, haben plötzlich ganz viele Schüler, die alle uns auslachen oder unser System ausnutzen. Andere Lehrkräfte haben kaum solche Schüler. Es gibt doch schon komische Zufälle.

    Ja könnte alles fake sein. Diese Zweifel kannst du hier säen, der Leser muss am Ende selbst

    urteilen.

    In meiner Teamklasse war ein Schüler aus dem Irak letztes Jahr komplett abwesend. Vor der gemeinsamen Klassenfahrt im Klassenteam haben wir erfahren, dass die ganze Familie sich im Irak aufhält. Das kam raus wegen des Antrages auf Bildung und Teilhabe beim Amt, den wir vorsorglich in die Wege geleitet haben, damit wir nicht ohne Geld dastehen.

    Er ist weiterhin an der Schule gemeldet.

    Jetzt sollten wir aber mal ein wenig den Erdkundeunterricht dazu nehmen. An wie viele klassische Fluchtländer grenzt Kanada denn? Wie viele Menschen fliehen wohl so jährlich nach Kanada? Wie könnten Fluchtrouten aussehen? Woher kommen Flüchtlinge, die nach Kanada kommen? Übrigens auch Australien bekommt das Flüchtlingsproblem relativ gut in den Griff.

    Und weil die es leichter haben sollen wir einfach sagen: "Tja, können wir nix machen"

    Ein Ansatz der (deutschen) Entwicklungshilfe könnte ja sein, in Zusammenarbeit mit den Partnerländern Anreize zu schaffen, sodass die Menschen durch Bildung und Arbeitsmöglichkeiten in ihren Herkunftsländern sich einen Standard erarbeiten können, der der deutschen Grundsicherung entspricht.

    Überleg mal was du da verlangst, für wie viele Länder und wie viele Menschen und wie realistisch und finanzierbar das ist.

    Was in Deutschland das Existenzminimum wäre, wäre dort grob kategorisiert Mittelschicht.

    Was in Deutschland Existenzminimum ist, ist in Syrien Top 5 %, vermutlich eher top 2%. Selbst wenn es nur Top 50% wäre, du musst dafür nichts tun. Wie soll das jemals kein Pullfaktor sein?

    Da traue ich dem Südkurier mehr als dem Fokus. Mir fehlt der Link zu den Originaldaten, ich kann also nur die Zeitungen vergleichen und Fokus verkürzt oft, wenn es ihm passt. Warum sollte Arabische Republik ergänzt werden, wenn es nicht im Original steht? Etwas weglassen ist nachvollziehbarer.

    Dann würde doch Ägypten dort stehen. Ziemlich unplausibel, die Zahlen waren auch 2024 noch über 500k (https://www.zdfheute.de/wirtschaft/syr…t-asyl-100.html)

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