Beiträge von Tobbe

    Ich kann darüber hinaus nachvollziehen, dass dies zu Frustration führt und den Blick auf Schwächere (AsylbewerberInnen etc.) dahingehend verengt, dass diese einem etwas wegnähmen.

    Alles nur gefühlt. Oder zahlen diese Menschen etwa über die KV-Beiträge tatsächlich die Kosten für AsylbewerberInnen?

    Du "argumentierst" mit falschen Zahlen.

    n der Regel (so meine Erfahrung mit den Ärzten in meinem familiären Umfeld) kommt noch ein Jahr für die Promotion oben drauf.

    Geht auch in 3 Monaten in den meisten Fällen und ist komplett freiwillig, gibt genug Oberärzte ohne Dr-Titel.


    Die Weiterbildung zum Facharzt dauert nach dem Studium – je nach gewählter Fachrichtung – in der Regel zwischen 5 und 6 Jahren.

    Während dieser Weiterbildung verdient man mit Diensten seine 5k netto. Ist jetzt auch kein Hungerleben als Assistenzarzt.

    An der Gesamtschule? Ich dachte eigentlich immer, dass ihr eher mehr arbeiten müsst, da ihr mehr Zeit für Differenzierung und Inklusion braucht. Ich denke, dass man in vielen Bereichen unter 40 h arbeiten kann. Wenn man seine Sache aber gut machen möchte, ist es oft schwierig im Schnitt nicht bei deutlich über 40 h zu landen.

    Wer unter A15 mehr als 40h braucht ist doch ziemlich ineffizient möchte ich behaupten. Gibt natürlich aber KuK, die jeden Tag 2h am Kaffeetisch verbringen.

    Kurz gesagt:
    In den USA ist das Umfeld stärker darauf ausgerichtet, Kinder trotz Unsicherheiten zu bekommen, während in Deutschland oft erst stabile Rahmenbedingungen geschaffen werden – was die Geburtenrate drückt.

    Quelle: ChatGPT

    Nee. Das ist doch in allen wohlhabenden Gesellschaften der Fall. Kinder sind keine Frage des Geldes, das wird gern behauptet, lässt sich aber empirisch nicht belegen.

    In Zeiten in denen in denen der Osten vor einer Machtübernahme der AFD steht, ist das Alimentationsprinzip sicher nicht veraltet.

    Es soll den Beamten ermöglichen gegen die Herrschenden seine Entscheidungen allein nach Recht und Gesetz zu treffen ohne Angst um sein Auskommen zu haben.

    Nur der Osten? Optimist.

    Mit anderen Worten: mit der Abschaffung müsste die Wochenarbeitszeit dann entsprechend reduziert werden, damit der Beamte bzw. die Beamtin Zeit für den Singlehaushalt bzw. den halben Familienhaushalt hat.

    Die wenigsten KuK die ich kenne, arbeiten mehr als 40h.

    Ich wage zu behaupten, das üppige Schmerzensgeld hält viele im Beruf. Mich auf jeden Fall.

    Definitiv. Ich verstehe auch deinen Vorwurf, am eigenen Ast zu sägen. Ich kann aber schlecht anders, als das zu schreiben, was ich darüber denke.

    Ich würde ohne Pension vllt. auch über Veränderung nachdenken. Ohne die Unkündbarkeit wäre ich paradoxerweise sofort weg.

    Ok. Nur wann ist dieses Empfinden "gestillt"?

    Du betreibst hier sanewashing, versiehst auch in deinem vorigen Beitrag die Schlechterbehandlung der Nichtbeamten mit Adjektiven ähnlich "vermeintlich", es sind aber handfeste Privilegien. Ob die gerecht sind, nur als ungerecht empfunden werden oder nicht... liegt letzten Endes im Auge des Betrachters, der Gesellschaft. Diese ist mittlerweile sehr klar positioniert und das ist keine psychologische Verblendung, denn sonst hätte ich als Beamter nicht dasselbe Gefühl. Ich blicke etwa auf die Berufsumstände meiner Eltern und Freunde oder denke keinesfalls "das ist halt Gefühlssache, wenn die das ungerecht finden".

    Gestillt ist das, wenn wir als Gesellschaft in einem Boot sitzen. Welche Privilegien sind denn wirklich nötig? Nur die Unkündbarkeit, welche dann gegen fehlendes Streikrecht getauscht wird. Mit der Unkündbarkeit wird dann auch die fehlende Marktqualifikation der Beamtenausbildungen kompensiert.

    Pension, Heirats-, Kinder- und Miet-Zuschläge sollten abgeschafft werden.

    Nein. Das ist nicht kindisch. Das Argument, dass nur Personen mit Kindern höhere Wohnkosten haben, ist kindisch. Und genau daran stören sich Menschen, die von den Zuschlägen nicht profitieren. Dass man in Köln kaum noch wohnen kann, dürfte sich mittlerweile auch bis Düsseldorf rumgesprochen haben. Und da sind kleine Wohnungen noch überproportional teurer als große, wenn man sie mal in den qm-Preis umrechnet.

    Und es haben Dich nun auch schon mehrere hier gefragt: An welcher Stelle konnte ich als Beamtin auf diese Zuschläge Einfluss nehmen? Du scheinst über Insiderwissen zu verfügen. Lass uns teilhaben, damit wir beim nächsten Mal auch für den Rest der Beamten etwas rausholen können.

    Nicht du, aber die Beamten die dies angetrieben haben und Beamteninteressenverbände.

    Dir ist schon klar, dass die Regelung in NRW ein Versuch ist, die Besoldung verfassungsgemäß zu gestalten?

    Welche Beamten sollen denn hier drauf hingewirkt haben? Gibt es einen heimlichen Verband Beamter mit mehr als 3 Kindern? GeVeBe3+ (patent pending)

    Nur weil der Versuch mit der Verfassung begründet wird, ist er weder gut durchdacht, noch wird er ihr im Kern gerecht. Der Wohnort ist in so gut wie allen Beamtenberufen in NRW doch ziemlich frei wählbar, hier von einer Benachteiligung in teuren Gegenden zu sprechen ist einfach kindisch.

    Dass die Kinderzuschläge von kinderlosen oder Angestellten im öffentlichen Dienst als ungerecht empfunden werden können, kann ich im Kern nachvollziehen. Die Diskussion hatten wir hier im Forum ja schon sehr ausschweifend und brauchen sie nicht zu wiederholen.

    Ich bin Beamter, mit Kindern. Mein teureres Haus im Speckgürtel wird durch die höheren Zuschläge fein gefödert im Gegensatz zu meinen KuK im Sauerland. Beamte sind zum allergrößten Teil im gehobenen und höheren Dienst, da muss mir niemand mit Miete kommen, die allermeisten davon dürften Immobilienbesitzer sein.

    Die Kinderzuschläge an sich sind vernunftbefreit, die Unterschiede in den Mietstufen sind nochmal das Sahnehäubchen.

    Völlig unsachlicher Kommentar, der ebenso faktenbefreit ist.

    Ich denke dass eine Menge Beamte eine aktive Triebfeder bei der Durchsetzung dieser Regelung waren.

    Dass die Zuschläge von mir als ungerecht empfunden werden, ist nicht unsachlich sondern dafür gibt es inhaltliche Gründe.

    Guten Abend liebe Mitforist*innen,

    das Schießen gegen Beamte ist sicher nicht an euch vorbeigegangen in Zeiten einer schlecht laufenden Wirtschaft. Wie beurteilt ihr die Lage? Glaubt ihr, dass eine Bärbel Bas es durchgesetzt bekommt, Beamte in die schwarzen Löcher Rentenversicherung / Gesetzliche KV einzahlen zu lassen? Ich fühle mich langsam echt unwohl..

    Die Beamten in NRW haben es halt auch echt übertrieben mit den gierigen und völlig abgedrehten Kinderzuschlägen.

    Die sollten gestrichen werden.

    Rechne einfach so wie ich mit 0 Euro Pension und spare monatlich.

    Genauso kann man sich nicht (mehr - lange her) auf eine Planstelle bewerben, wenn man schon eine hat.

    Ja so habe ich das auch immer verstanden, ich habe zumidnest keine A14-Ausschreibung gesehen wo das anders war. Wäre eigentlich schön, so anstrengend ist ja ein A14-Verfahren auch nicht und das würde den Prozess dorch etwas beschleunigen.

    Extern heißt doch immer einer anderen Schule. Bei A14er Ausschreibungen hat man sogar einen Laufbahnvorteil.

    Soweit ich weiß steht bei A14-Stellen in NRW doch meist dabei, dass man sich nicht bewerben kann, wenn man schon A14 hat (oder zumindest bei den absolut meisten). Ich dachte das würde für alle A14-Stellen gelten.

    Darf man fragen, woher der Wechselwunsch kommt? Es hört sich für mich etwas unspezifisch an. Wenn es gut läuft, verbessert man sich ja nicht unbedingt bei einem Wechsel. So nach dem Motto: Never change a running system.

    In erster Linie Entfernung, bin Pendler (36 km und Staugefahr). War lange Zeit irgendwie ok, mittlerweile ist der Groschen doch Gefallen.

    Außerdem gefällt mir die Tätigkeit auch nicht mehr, ein Neuanfang täte mir gut.

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