Ok. Nur wann ist dieses Empfinden "gestillt"?
Du betreibst hier sanewashing, versiehst auch in deinem vorigen Beitrag die Schlechterbehandlung der Nichtbeamten mit Adjektiven ähnlich "vermeintlich", es sind aber handfeste Privilegien. Ob die gerecht sind, nur als ungerecht empfunden werden oder nicht... liegt letzten Endes im Auge des Betrachters, der Gesellschaft. Diese ist mittlerweile sehr klar positioniert und das ist keine psychologische Verblendung, denn sonst hätte ich als Beamter nicht dasselbe Gefühl. Ich blicke etwa auf die Berufsumstände meiner Eltern und Freunde oder denke keinesfalls "das ist halt Gefühlssache, wenn die das ungerecht finden".
Gestillt ist das, wenn wir als Gesellschaft in einem Boot sitzen. Welche Privilegien sind denn wirklich nötig? Nur die Unkündbarkeit, welche dann gegen fehlendes Streikrecht getauscht wird. Mit der Unkündbarkeit wird dann auch die fehlende Marktqualifikation der Beamtenausbildungen kompensiert.
Pension, Heirats-, Kinder- und Miet-Zuschläge sollten abgeschafft werden.