Seit wann gibt es eine solche Pflicht?
Es gibt keine Pflicht, da hast du recht.
Seit wann gibt es eine solche Pflicht?
Es gibt keine Pflicht, da hast du recht.
Alimentationsprizip. Ich weiß ein alter Hut, den du nicht verstehen magst.
Das Verstehen ist nicht das Problem. Das muss man aber nicht gut finden. Manche Menschen sind der Meinungs, dass Alimentationsprinzip von Gott gegeben ist. Tatsächlich erlebt es aber auch einen Wandel und passt sich der Entwicklung der Gesellschaft an. In den 50er Jahren blieb die Frau zu Hause und führte den Haushalt. Der Mann ging es zur Arbeit. Wenn Frauen arbeiten (wollten), wurden sie teilweise schräg angesehen. Da war es auch verständlich, dass der Beamte nach der Heirat mehr Geld brauchte, um seine Frau zu versorgen.
Jetzt haben wir aber nicht mehr 1950 sondern sind rund 75 Jahre später. Das ist das Bild der Frau und die Lebenswirklichkeit einfach eine andere. Wir haben viele weibliche Lehrkräfte. Und bei vielen Lehrkräften verdient auch der Ehepartner gut und manchmal auch mehr. Andere entscheiden sich bewusst Zuhause zu bleiben. Haben wir hier dann noch eine Notwendigkeit der Fürsorge?
Kurz gesagt:
In den USA ist das Umfeld stärker darauf ausgerichtet, Kinder trotz Unsicherheiten zu bekommen, während in Deutschland oft erst stabile Rahmenbedingungen geschaffen werden – was die Geburtenrate drückt.
Quelle: ChatGPT
Deutschland hat auch einen besseren Sozialstaat, was die Notwendigkeit für Kinder reduziert. Es gibt auch viele Farmen etc., wo das Kind die Farm übernehmen soll.
In den USA gibt es in vielen Regionen noch sehr konservative Wertevorstellungen, die eine große Familie vorsehen.
In der Summe ist es eine Mischung von verschiedenen Aspekte, wobei sich die USA als ganze schlecht mit Deutschland vergleichen lassen. Die USA in sich schon sehr unterschiedlich.
Haben wir hier dann noch eine Notwendigkeit der Fürsorge?
Netto weniger als 100€... Da war dein Absatz teuerer.
Ich verstehe dein Argumentation überhaupt, das hat nichts miteinander zu tun.
Es gibt keine Pflicht, da hast du recht.
Es gibt nicht nur keine Pflicht, es ist oft auch nicht der Fall. Es geht auch um Ehepartner und nicht nur um Frauen. Mir fällt gerade keine Kollegin bei uns ein, wo der Mann nicht selbst arbeitet. Die verdienen alle entsprechend und sind in der Regel in der gesetzlichen Krankenversicherung oder aufgrund ihres eigenen Statuts in der Privatversicherung. Ich habe Kollegium keine Lehrkraft, die die Krankenversicherung des Ehepartners finanzieren muss. (Bzw. ich kenne keine..)
Netto weniger als 100€... Da war dein Absatz teuerer.
Ich verstehe dein Argumentation überhaupt, das hat nichts miteinander zu tun.
Brutto 170 € steht auf der anderen Seite. Das ganze dann mal irgendwie rund 1 Mio verheiratete Beamte und 12 Monate sind wir bei 2 Mrd. im Jahr.
Es gibt nicht nur keine Pflicht, es ist oft auch nicht der Fall. Es geht auch um Ehepartner und nicht nur um Frauen. Mir fällt gerade keine Kollegin bei uns ein, wo der Mann nicht selbst arbeitet. Die verdienen alle entsprechend und sind in der Regel in der gesetzlichen Krankenversicherung oder aufgrund ihres eigenen Statuts in der Privatversicherung. Ich habe Kollegium keine Lehrkraft, die die Krankenversicherung des Ehepartners finanzieren muss. (Bzw. ich kenne keine..)
Danke, damit muss das ja überall so sein und andere Lebensentwürfe gibt es heute auch nicht mehr. Früher arbeitete nur der Mann und heute aber ausnahmslos alle. So ist es dann wohl. Tut mir leid für meine Ignoranz.
Danke, damit muss das ja überall so sein und andere Lebensentwürfe gibt es heute auch nicht mehr. Früher arbeitete nur der Mann und heute aber ausnahmslos alle. So ist es dann wohl. Tut mir leid für meine Ignoranz.
Deine Ignoranz ist, dass Du an einem Prinzip aus den 50er Jahren krampfhaft festhältst und nicht verstehen kannst, dass andere Menschen sich eine Anpassung an die aktuelle Lebenswirklichkeit wünschen.
Es gibt bestimmt viele Beamte, wo der Ehepartner nicht arbeitet. Aber oft auch aus freien Stücken. Sicherlich gibt es diejenigen, wo das Geld knapp wird und wo ein Ehepartnerzuschlag hilft. Aber da sollte dann vielleicht das Grundgehalt erhöht werden. Und es gibt halt auch bei uns Lehrkräften ganz viele Situationen, wo dieser Zuschlag lächerlich ist. Und ich würde sogar so weit gehen, dass ich behaupte, dass das die große Mehrheit der Lehrkräfte betrifft.
Deine Ignoranz ist, dass Du an einem Prinzip aus den 50er Jahren krampfhaft festhältst und nicht verstehen kannst, dass andere Menschen sich eine Anpassung an die aktuelle Lebenswirklichkeit wünschen.
Es gibt bestimmt viele Beamte, wo der Ehepartner nicht arbeitet. Aber oft auch aus freien Stücken. Sicherlich gibt es diejenigen, wo das Geld knapp wird und wo ein Ehepartnerzuschlag hilft. Aber da sollte dann vielleicht das Grundgehalt erhöht werden. Und es gibt halt auch bei uns Lehrkräften ganz viele Situationen, wo dieser Zuschlag lächerlich ist. Und ich würde sogar so weit gehen, dass ich behaupte, dass das die große Mehrheit der Lehrkräfte betrifft.
Das Berufsbeamtentum ist älter als die 50er Jahre. Lies dir mal historisch ein bisschen was an. Die Phase, in der nur der Mann arbeitet und die Frau nur zuhause bleibt, ist einmalig in der Geschichte und auch nicht allzu lange geblieben.
Nebenbei: Ein Problem ist auch, dass eher bildungsferne Familien viele Kinder bekommen und andere weniger. Dadurch steigt auch der Anteil der Kinder mit Defiziten.
Das stimmt und lässt sich statistisch belegen (Quelle). Gesamtgesellschaftlich ist dieser Umstand natürlich ernüchternd und sollte Anlass sein, zu überlegen, wie Bildung so gestaltet werden kann, dass das demographisch-ökonomische Paradoxon überwunden werden kann und die investierten Ressourcen nicht mehr in einzelnen Sackgassen endet, sondern zu nachhaltigem Nutzen auf Makroebene führt und bestehende systemische Schwächen endgültig überwunden werden können, statt dass diese sich in Dauerschleife wiederholen oder, wie von dir angedeutet, ausweiten.
Manche Menschen sind der Meinungs, dass Alimentationsprinzip von Gott gegeben ist. Tatsächlich erlebt es aber auch einen Wandel und passt sich der Entwicklung der Gesellschaft an. In den 50er Jahren blieb die Frau zu Hause und führte den Haushalt. Der Mann ging es zur Arbeit.
Bei männlichen Lehrern war es zudem von den 1870ern bis in die 1950er so, dass sie entweder verheiratet sein mussten oder eine Haushälterin einzustellen hatten, um ihren Job überhaupt ausüben zu dürfen. Schließlich hatte sich der Beamte mit seiner ganzen Arbeitsleistung der Schule zu widmen. So gesehen wurde die Arbeitsleistung der Frau den Haushalt zu schmeißen bei der Einstellung des Manns gleich mit eingekauft.
Es geht vor allem darum, dass vernünftig zu begründen. Dass der Beamte 170 € braucht um seine Frau zu versorgen, passt einfach nicht mehr.
Ich bekomme das, um meinen Mann zu versorgen ![]()
Alimentationsprizip. Ich weiß ein alter Hut, den du nicht verstehen magst.
Vielleicht ist ja das Alimentationsprinzip veraltet und sollte durch ein anderes ersetzt werden.
Das stimmt und lässt sich statistisch belegen (Quelle).
Der Artikel sagt doch genau das Gegenteil?!
In Zeiten in denen in denen der Osten vor einer Machtübernahme der AFD steht, ist das Alimentationsprinzip sicher nicht veraltet.
Es soll den Beamten ermöglichen gegen die Herrschenden seine Entscheidungen allein nach Recht und Gesetz zu treffen ohne Angst um sein Auskommen zu haben.
Ich bekomme das, um meinen Mann zu versorgen
Ich auch, der arbeitete nämlich nicht, sondern kümmerte sich nur um Kinder und Küche, Kirche war nicht sein Ding.
Vielleicht ist ja das Alimentationsprinzip veraltet und sollte durch ein anderes ersetzt werden.
Das Ding hat zwei Weltkriege überlebt. Ich glaube nicht, dass unsere Generationen daran Änderungen erleben werden. Man würde gegen die Verfassung verstoßen. Pacta sunt servanda und so.
Trotzdem, die Stimmung beim Mob ist ja zur Zeit wirklich feindselig. Ich sorge privat gut vor, um auf den Fall vorbereitet zu sein, dass irgendeine Regierung Verfassungsbruch begehen wird und die Bedingungen für die Beamten sich noch massiv weiter verschlechtern. Wenn das so weit ist, wird es aber auch um uns herum nicht rosig aussehen. Das wäre der Zeitpunkt, wo ich wirklich hinschmeißen und mir, auch wenn ich dann etwas älter bin, etwas anderes suchen würde.
Wir sollten die Kirche im Dorf lassen.
Das Gehalt ist okay, mehr nicht. Ich bin über den Seiteneinstieg mit erheblichen Gehaltseinbußen an die Schule gewechselt, weil die übrigen Bedingungen das Paket mich mich okay machten.
Sonst wäre ich nicht gewechselt oder nachdem die Kinder größer waren wieder weg. (Ja, das wäre für mich damals möglich gewesen. Jetzt ist es zu spät.)
In meiner Familie bin ich Geringverdienerin.
Das Gehalt ist okay, mehr nicht.
Wir sollten hier mal die Kirche im Dorf lassen. Auch für Akademiker ist das Gehalt sehr gut als Lehrer.
In NRW verdient man beispielsweise als Senior Developer (Softwareentwickler) im Schnitt 80 000 EUR Brutto/p.a., wenn man wirklich gut ist, läuft es so auf die 100 000 EUR hinaus. Natürlich gibt es einige wenige, die dadrüber liegen, aber das ist nicht die Regel. Gehen wir mal von den 80 000 EUR aus, dann liegen wir bei 4000 EUR netto/Monat.
Ein Studienrat, A13Z/7, nicht verheiratet, keine Kinder, liegt schon bei 4800 EUR Netto, auch abzüglich PKV liegt er damit deutlich besser als der o.g. Softwareentwickler.
Ein Studienrat, A13Z/7, nicht verheiratet, keine Kinder, liegt schon bei 4800 EUR Netto, auch abzüglich PKV liegt er damit deutlich besser als der o.g. Softwareentwickler.
Ich weiß ja nicht wo Du die Zahlen her hast, ich bin A14/9, verheiratet ohne Kinder und bekomme netto 4.541,96€. Wenn ich jetzt die GKV und die Pflegeversicherung daovn abziehe, lande ich bei 3.300€ "netto nach Krankenkasse" und damit bin ich deutlich unter dem oben beschriebenen Softwareentwickler.
In NRW verdient man beispielsweise als Senior Developer (Softwareentwickler) im Schnitt 80 000 EUR Brutto/p.a., wenn man wirklich gut ist, läuft es so auf die 100 000 EUR hinaus.
Außerdem ist Softwareentwickler ein Lehrberuf, konkret "Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung". Wenn schon, müßtest Du uns mit dem Software Engineer mit Master-Abschluß vergleichen.
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