Beiträge von elefantenflip

    Habe ich es richtig verstanden, dass du den Bachelor in Sozialwissenschaften hast und dann den Master in Erziehungswissenschaften? Hab ich etwas überlesen oder was ist dein 2. Fach?


    U.U. könnte darin der Grund liegen, dass du auf Stellen in der Verwaltung keine Reaktion bekommen hast. In der Verwaltung geht es strikt nach Vorgaben - und es könnte evt. sein, dass man ein Masterstudium in Sozialwissenschaften erwartet .

    Der höhere Dienst beginnt typischerweise bei Besoldungsgruppe A 13 und dafür ist in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium auf Masterniveau erforderlich. Strikt wird da nach Laufbahnregelungen gehandelt. Wenn man niedriger einsteigt, kann man sich u.U. durch Bewährung und eine "Ochsentour" hocharbeiten (hochstudieren).

    Von einer Verwandten weiß ich, wie schwer es ist mit einem Bachelor in Sozialwissenschaften eine Stelle auch im gehobenen Dienst zu bekommen. In dem mir bekannten Fall konnte sie den Master nicht machen, weil sie den NC nicht geschafft hat.

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    Von daher mein Rat:

    Suche einen professionellen Coach auf, der mit dir die Wege durchgeht. Das kostet zwar ziemlich viel, doch wirst du in schnellster Weise für dich die möglichen Konsequenzen vor Augen bekommen- schneller als in einer Therapie .

    Bewirb dich unter deinem "Niveau" und versuche dich hochzuarbeiten. Auch dort wird es dir nicht leicht sein, einen Job zu finden - denn leider ist der Arbeitskräftemangel nicht unbedingt im Bereich der Sozialwissenschaften verhaftet .

    Bewirb dich als Referendar und kämpfe dich durch das Referendariat durch - auch wenn du auf Bedingungen stößt, die dir nicht zusagen- ist es eine gute Vorbereitung, denn auch auf dem Arbeitsmarkt muss man auch viele Konzessionen machen. Mit einer abgeschlossenen Lehramtsausbildung tun sich bestimmt mehr Arbeitsfelder auf - Erwachsenenbildung, Arbeit im Verlag, in Schulungsstätten, in Behörden kannst du dann immer noch arbeiten.

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    In NRW(hamburg) wurde erkannt, dass man das Lesen üben muss - und dass die Kompetenz nicht einfach vom Himmel fällt - nachdem lange Zeit systematische Lesetrainings nicht mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen (z.B. lesen durch Schreiben). So sind die von TIBO und Zauberwald genannten Methoden des Leseübens in der Gruppe wieder in das Bewusstsein gekommen. Sie sind für Kinder gut, die einfach nur Training benötigen. Kinder, bei denen es hakt, benötigen genauerer Ursachenforschung .

    1) Wie wurde der Bereich Schriftsprache im Anfangsunterricht vermittelt? (wurde schon aufbauend gearbeitet, nicht Literales Elternhaus, Kinder, die sich nicht in die Gruppe einfügen und mit den Methoden z.B. Lesetandem nicht klar kommen)....

    2) Hat das Kind irgendwelche Beeinträchtigungen? (sehen, Arbeitsspeicher, Benennungsgeschwindigkeit)

    =>Es gibt viele zig verschiedene Ansatzpunkte:

    _____z.B.

    • Wenn es an der Verankerung der Buchstaben, "Kind benötigt ein überaus kleinschnittiges Vorgehen - Intra- act Konzept (tägliches Lesetraining organisieren, evt. Lesemütter, Partnerschaften mit der 4. Klasse....
    • Lesenlernen über Silben, Aufbauendes Lesetraining, z.B. Fröhler: Konditionstraining Lesen, ggf. farbige Silbenschreibweise)
    • Wenn das flüssige Lesen schwierig ist - Steigerung der Benennungsgeschwindigkeit (z.B. https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1064515646)
    • Levumi - ein Programm, mit dem am PC regelmäßig Silben gelesen werden können
    • Visuelle Beeinträchtigungen: Lesen von Lautgebärden vorschalten, Silbenfangen, Silbenhopse, Silbenrutsche, Silbenaufzug, Auf- und Abbau von einzelnen Wörtern - (z.b das Lied auf der Mauer, auf der lauer sitzt ne kleine Wanze....
    • Manchmal hilft es auch, bekannte Wörter wie Mama, Papa, Oma mit der Anlauttabelle eines Sprachbuches als Rätsel zu verschlüsseln. Kinder müssen die Wörter entschlüsseln und plötzlich macht es klick - das Kind hat einen Zugang....


    Auch wenn intra-act und Fröhler´s Konzentrationstraining mitunter verpönt sind , damit habe ich schon Kindern mit Förderschwerpunkt "lernen lernen" die Lesetechnik vermitteln können. Das inhaltliche lesen kommt mitunter erst dann, wenn genug Arbeitsspeicher vorhanden ist und das Synthetisieren leichter gelingt.

    flip

    Es liegt keine Schreibberechtigung vor.

    Von daher macht es keinen Sinn, dies hier zu diskutieren. Der Weg ist, das Schulfahrtenkonzept der Schule deiner Kinder in Frage zu stellen, ist,:

    Bringe das Thema in die Klassenpflegschaftssitzung deines Kindes ein und gewinne die andren Eltern, dass die Klassenpflegschaftsvorsitzenden es auf die Tagesordnung der Schulpflegschaftssitzung setzen lassen. Oder noch besser lass dich in die Mitwirkungsgremien wählen, dann kannst du selber für eine andere Ausgestaltung der Ausflüge werben und das Ausflugs- und Klassenfahrtskonzept zu diskutieren.

    Wenn deine Anfrage auf ein Finanzierungsproblem zurückgeht, hilft in der Regel der Förderverein, den es an den meisten Schulen gibt.

    Ansonsten kann ich dir als Mutter nur raten: Versuche deinem Kind trotz deiner Vorbehalte die Teilnahme zu ermöglichen, damit es nicht zum Außenseiter wird.

    Flip

    Vielleicht schaust du mal unter summerschool - es ist zwar Teilchenphysik - aber vielleicht doch interessant, da international?

    https://indico.cern.ch/event/1489664/


    Hier findest du Materialien zu Meteorologie im Unterricht - ich würde einfach mal einen Dozenten anschreiben - evtl. im Bayernland - und nach einer Kooperation fragen.

    https://www.meteo-upas.de/lehrerinnen/unterricht


    https://www.haus-der-astronomie.de/fortbildungen/bundesweit

    Wir waren bereits dieses Jahr Weihnachten 2 Wochen Karibikkreizfahrt machen und Ostern in Österreich + Solvenien. Und meine Freundin verdient weniger als ich und ich habe dieses SJ nur Teilzeit gearbeitet. Aber es scheint trotzdem möglich zu sein. Tja, was ist jetzt das Geheimnis? Und es sind keine Erben oder Vermögen… nur die beiden Jobs. Das muss jetzt bei dem Gerate wirklich verwunderlich wirken…

    Und dieses Gerate macht dir Spaß?

    Was hältst du von meinen Vorschlägen - oder geht es dir um etwas anderes. Ich versuche dich nämlich wirklich ernst zu nehmen und habe mir Gedanken darüber gemacht, wie man seine Zeit erfüllend füllen kann - und deine eigenen Vorstellungen eingeflochten.

    Tut mir leid - ich versuchte mit meinen Antworten den eigentlichen Ansprüchen des Forums - jemand äußert ein Problem, die anderen versuchen, mitzudenken und evt Alternativen zu denken - gerecht zu werden.

    Reichen dir die Vorschläge? Wenn nicht, könntest du evt die Richtung angeben, die du für dich siehst, ansonsten würde ich mich hier nicht mehr engagieren....

    flip

    Aber ich denke, dass man da einfach den Einzelfall sehen muss. Wenn ich nicht erreichbar bin, teile ich das der Schule mit der Krankmeldung klar mit. Und dann sollte sich auch keiner melden. Und wenn sich jemand meldet, sage ich ihm das noch mal.
    Andererseits schreibe ich oft bei einer Krankmeldung gleich dabei, was wie gemacht werden kann und wo Sachen liegen.


    So handhabe ich es auch, obwohl ich mich als Primarmäuschen outete .....:teufel:

    Das ist eine interessante Idee mit dem Spontacts, davon habe ich noch nie gehört. Ich nehme an, es gibt dafür eine Platform? Sehr spannend, danke dir!

    Ehrenamt habe ich schon als Jugenschöffe am Landgericht :) Aber eher selten im Einsatz....
    Zum Sport: ich habe mal Golfen gelernt, könnte man auch alleine machen, aber interessiert mich nicht mehr. Ich gehe jeden Tag laufen und mache Training, aber sonst interessiert mich leider kein Sport, das ist das Problem....oder irgendwie ein Instrument. Also habe ich natürlich schon viel gesucht und nachgedacht, deswegen die Sache mit den "kreativen Ideen". Danke für die Hilfe, das bringt mich weiter und danach habe ich auch gesucht :)

    Also eher Natur: Mir fällt noch ein: NABU, BUNd, Bayrischer Wald - sie alle suchen Ehrenamtliche

    https://www.bergwelten.com/a/arbeit-statt…b-in-den-bergen

    Wenn ich von deinem Fach ausgehe - Fachoberschule=> Firmen abklappern, geeignete Praktikumsplätze suchen

    Physik/Technik in einer Ausstellung greifbar machen (Ausstellung für eure Schule) , wie Mathematikum

    Meditationskurs, Yogakurs = gibt es online

    Ansonsten Augen auf - es findet sich überall etwas Sinnvolles.

    Ich selber habe meine halben Ferien dazu aufgewendet, für eine Ukrainerin einen Ausbildungsplatz zu finden, da sie mit der Nachricht herüberkam, sie käme mit dem Studium nicht fertig, wir haben sie trainiert für ein Vorstellungsgespräch und es hat noch geklappt...., also Augen auf in deiner Umwelt.....

    Ich besuche öfter als sonst meine Tante im Altersheim und heitere auch die anderen Älteren auf => das hilft mir auch für mich, denn ich sehe diesen Abschnitt auch auf mich zukommen, so kann ich mich an den Gedanken gewöhnen, dass mein eigenes recht sorgenfreies Leben schnell auch anders verlaufen kann. Dort gibt es Menschen, die sind nur wenige Jahre älter als ich, können sich aber nicht mehr alleine zurechtfinden....


    Dir alles Gute für deine Ferien und ich wünsche dir, dass du für dich die Zeit - erfüllend- füllen kannst.

    Ich selber habe früher (im Studium, als ich noch keine Kinder hatte und andere Verpflichtungen älteren Familienangehörigen gegenüber, ehrenamtlich bei der Caritas Ferien begleitet). Daher wäre dies mein Tipp (vielleicht wohnst du in der Nähe oder wendest dich an die Caritasstelle oder es gibt auch nicht-kirchliche Vereine, die Ferienbegleitung organisieren (falls du mit der Kirche nicht klarkommst - es war nur etwas , was ich persönlich kenne):

    https://www.caritas.de/diecaritas/in-…08-e5de19315320

    Was hältst du von meinem Vorschlag ? (Ehrlich gemeint, denn es werden dringend Ehrenamtliche gesucht!!!!!!)

    Ich selber habe früher (im Studium, als ich noch keine Kinder hatte und andere Verpflichtungen älteren Familienangehörigen gegenüber, ehrenamtlich bei der Caritas Ferien begleitet). Daher wäre dies mein Tipp (vielleicht wohnst du in der Nähe oder wendest dich an die Caritasstelle oder es gibt auch nicht-kirchliche Vereine, die Ferienbegleitung organisieren (falls du mit der Kirche nicht klarkommst - es war nur etwas , was ich persönlich kenne):

    https://www.caritas.de/diecaritas/in-…08-e5de19315320

    Ich selber habe eine andere Meinung - auch wenn ich mir ein Hasssturm entgegenschlägt.


    Für alle anderen bedeutet so ein Fall auch noch ein Päckchen drauf legen und da hilft es, wenn man etwas mehr weiß, um bei sich selbst die letzten Kräfte zu mobilisieren (denn im Fall des Schuljahresende sind alle belastet).Ich vertrete in dieser Angelegenheit eine andere Auffassung – auch wenn mir dafür unter Umständen ein Sturm der Entrüstung entgegenschlägt.
    Selbstverständlich gibt es Situationen, in denen eine Person tatsächlich keinerlei Arbeitsfähigkeit mehr besitzt oder im schlimmsten Fall verstirbt, sodass zwingend nach einer kurzfristigen Lösung gesucht werden muss (ein solcher Fall ist tatsächlich der Schulleiterin einer mir bekannten Person widerfahren). In den allermeisten Fällen jedoch ist es möglich, zumindest in einem begrenzten Umfang tätig zu werden – sei es, dass man selbst noch einen knappen Hinweis gibt oder über Dritte weitergeben lässt, dass keinerlei Handlungsfähigkeit mehr besteht.

    Achja, schön viele konstruierte Beispiele, die nichts an der Tatsache ändern, dass man Kranke nicht zu belästigen hat. Eine Schule muss rechtzeitig, also vorher, für Redundanzen sorgen. Organisatorische Mängel darf man nicht an einer Einzelnen auslassen.

    Wenn du jegliche Arbeitsprozesse vollständig „ausfallsicher“ gestalten möchtest, musst selbst dafür einen erheblichen Mehraufwand während des gesamten Schuljahres betreiben. Das würde bedeuten, sämtliche Arbeitsschritte permanent so detailliert zu dokumentieren, dass im Falle eines plötzlichen Ausfalls nahtlos übernommen werden könnte. Dieser Mehraufwand stünde in keinem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen - das ist meine persönlich Meinung zu dem Thema.

    Ich komme aus einem selbständigen Handwerkerelternhaus - und ich kenne es nicht anders, als das mein Vater ständig rufbereit war - und als plötzlich nichts mehr ging (kurz vor seinem Versterben) , war es für alle belastend. Aber damit war vorher nicht zu rechnen und man hätte sich nicht darauf vorbereiten können. Wenn man in der Schule ist, ist man tariflich in einer Führungsposition eingeordnet - und so gibt es (einige wenige Situationen, in denen man im Hintergrund evt. mitdenken muss) .

    Mir selber ist eine Erklärung auch deswegen wichtig, da mit meinem Ausfall auch andere in stärkere Belastung geraten.

    flippi

    Meine persönliche Meinung:

    kurz in einer Form, die für dich möglich ist (Partner, Eltern, du selbst, persönlich , per Mail...=) informieren, dass eine Krankheit so über dich hereingebrochen ist, dass es dir unmöglich ist, zu reagieren , das Attest einreichen und dann alles, was mit Schule zu tun hat - ausschalten. Auch dieses Forum.

    ich kann nur sagen, was diese Situation mit mir machen würde - mir persönlich würde es mehr Kräfte binden, wenn ich mich nicht melde als kurz Bescheid zu geben.

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