• Tut mir leid. Werde Deinen Rat befolgen.

  • Eher zeugt dein Post davon, dass du einer von denjenigen Vollblutbeamten bist, der aufgrund seiner Bubble garnicht verstehen kann, in welcher Situation ich mich befinde

    Weit gefehlt, aber es tut mir leid dass meine Meinung und Erfahrung nicht zu deiner passt.




    Ich wünsche dir viel Erfolg, bei was auch immer du vor hast

    Natürlich gibt es HR-Abteilungen :D ÜBERALL! Selbst in den kleinsten Betrieben. Aber als guter Beamter - trotz BK - hast du das offensichtlich bisher nicht kennenlernen dürfen.

    ich habe in Summe 16 Jahre in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet. Daher kenne ich das sehr gut. Personalabteilungen verwalten dich, mehr nicht. Da kräht niemand danach ob du kündigen willst oder nicht, das interessiert höchstens deine Vorgesetzten.


    Du bist gefrustet, kann ich verstehen. Draußen sieht die Welt aber auch nicht besonders anders aus.

  • kasimo

    Falls du bei Facebook bist: Dort gibt es die Gruppen "Lehrer auf Abwegen" und "Lehrer auf Abwegen - mehr Klarheit auf dich".

    Die wären vielleicht was für dich.

    Man kann dort auch anonym posten.

    Da posten alle anonym, oder zumindest viele.


    Kasimo, was ich herauslese ist, dass es dir gar nicht gut geht. Du bräuchtest eine Auszeit und Ruhe, um ohne Druck überlegen zu können, wie es weitergeht. Blöde Anmachen würde ich mir hier nicht länger antun. Erzähle deinem Hausarzt wie es dir geht, lass dich krankschreiben, mache eine Reha. Du brauchst Abstand und musst nicht morgen weitermachen, wo auch immer. Ein paar Wochen raus kann Wunder bewirken.

    Hört sich alles blöd ab, sorry. Aber in deinem Zustand würde ich erst mal zur Ruhe kommen, bevor ich vorschnelle Entschlüsse fasse. Wobei ich dich nicht von deinem Plan, das System zu verlassen abbringen will. Kannst es ja mal noch ein bissel ausnutzen. ;)

  • Bei allen Entscheidungen sollte immer ein Plan B vorhanden sein. Hast du vor dem Lehramtsstudium eine Ausbildung gemacht, in dessen Beruf du zurückkehren könntest, oder könntest du dir vorstellen, noch einmal die Schulbank zu drücken? Als Lehrer ist es zwar nicht unmöglich, aber doch schwieriger als mit anderen Abschlüssen, eine Stelle im außerschulischen Bereich zu bekommen.

  • Nun - es kamen ja schon einige brauchbare Anregungen. Nun sind Alternativen auch immer von persönlichen Voraussetzungen abhängig - falls du regional verwurzelt bist sehen die Alternativen anders aus, als wenn du hier flexibel agieren kannst. Ein Bekannter war z.B. viele Jahre im Auslandsschuldienst an deutschen Schulen in Japan und Argentinien. Auch ein Wechsel an eine Waldorfschule mit gymnasialem Zug wäre möglich - oder der Wechsel in die Schweiz u.v.a.m.
    Wie bereits geschrieben wurde, bist du mit diesen Gedanken nicht allein und es gibt dazu auch Threads und Gruppen auf FB.
    Lass dich auf jeden Fall beraten, welche Auswirkungen deine gewählte Alternative auf deine Altersversorgung haben wird, damit nicht in der Zukunft ein böses Erwachen und Bereuen einsetzt. Mit der Unzufriedenheit im Schuldienst stehst du nicht allein - in verschiedenen Gruppen und Foren tauchen solche Fragen regelmäßig auf. Irgendwann hatte ich begonnen, mögliche Alternativen zu notieren. Kannst ja man stöbern - vielleicht findest du hier einen möglichen Ausgang:
    https://www.autenrieths.de/lehrerberuf.html

    Das Diskutieren von Tatsachen ist eine "wunder"bare Sache.

  • Wenn du raus willst, musst du aber wissen was du machen willst/kannst. Ein Lehramtstudium mit Sport und Englisch ist jetzt das, worauf der Arbeitsmarkt gewartet hat.

    Es gibt (mittlerweile) viele Arbeitgeber:innen, denen jemand mit abgeschlossenem Studium schon völlig ausreicht.


    Ich war nicht besonders lange als Vollzeit-Klassenlehrer tätig, bevor ich ausgestiegen bin. War keine leichte Entscheidung, aber gesundheitlich notwendig. Ich bin zunächst im Bildungsbereich geblieben, ehe ich mehr durch Zufall ins Marketing gerutscht bin, was mir erstaunlich gut taugt. Mein Lebenslauf und meine Qualifikationen passen mit Deutsch/Kunst für die Primarstufe eigentlich nicht sonderlich gut auf die Stelle, aber ich wurde trotzdem genommen und werde hier sehr wertschätzend behandelt, gut bezahlt und kann endlich entspannt arbeiten, ohne mein Privatleben komplett zu vernachlässigen. Einzig der "tiefere Sinn" fehlt mir ein wenig... der ist jetzt aber privat durch mein Kind dazugekommen ;)

  • Bei allen Entscheidungen sollte immer ein Plan B vorhanden sein. Hast du vor dem Lehramtsstudium eine Ausbildung gemacht, in dessen Beruf du zurückkehren könntest, oder könntest du dir vorstellen, noch einmal die Schulbank zu drücken? Als Lehrer ist es zwar nicht unmöglich, aber doch schwieriger als mit anderen Abschlüssen, eine Stelle im außerschulischen Bereich zu bekommen.

    Wieso gibst du einem Kollegen oder Kollegin mit 10 Jahren Diensterfahrung so einen nichtssagenden Hinweis?

  • Es gibt ja absurderweise keine Einrichtung, keine HR-Abteilung im engeren Sinne in der Bez.Reg., deren Aufgabe es wäre, Menschen wie mich zu überreden, anzuhören, zu beraten oder einen Ausstieg zu begleiten. All das sieht der größte Arbeitgeber des Landes (!) nicht vor. Es wird nicht mal Statistik darüber geführt, wieviele LK und vorallem aus welchen Gründen aus dem Schuldienst ausscheiden...

    Wieso sollte das Land ein Exitmanagement betreiben?

    Die Zahl der Fälle ist im Verhältnis klein, es bietet sich keine geeignete Verwendung in anderen Bereichen des ÖD an, Rechtsstreitigkeiten sind auch eher nicht zu erwarten und die "Tür offen zu halten" um ggf. irgendwann ehemalige Lehrkräfte zurückzugewinnen ist auch eher ein unsinniges Unterfangen.

    Insofern sehe ich tatsächlich auch keine Motivation für ein Exitmanagement seitens des Landes.


    Klar aus individueller Betroffenensicht wäre es schön, wenn es sowas gäbe.

  • Wieso sollte das Land ein Exitmanagement betreiben?

    Nun - der Beamtenstatus ist keine Einbahnstraße. Indem man auf Arbeitnehmerrechte verzichtet, erkauft man sich "Schutz und Fürsorge".
    Hier ist der Arbeitgeber in der Pflicht, Kolleginnen und Kollegen Angebote zu machen und Hilfen anzubieten.

    Das Diskutieren von Tatsachen ist eine "wunder"bare Sache.

  • Es geht gar nicht um ein Exitmangagement, es geht - und das völlig berechtigter weise - um die Möglichkeit eines Personalmanagements parallel zu der Struktur der Dienstvorgesetzten.

    Ich glaube durchaus, dass alle Beteiligten davon profitieren könnten, wenn es im System Schule professionell Beratungsstruturen geben würde an die sich jemand wenden kann, der sich verändern möchte. Aus welchen Gründen auch immer.

    Und von diesen Fällen gibt es sehr viele. Derzeit ist die Realität, dass man Versetzungsanträge stellt, diese werden oft jahrelang nicht genehmigt, wenn doch hängt es vom guten Willen des Dezernenten ab, ob die neue Lösung besser ist als die alte.

    Im Ergebnis verabschieden sich viele unzufriedene von der möglichen Perspektive einer Veränderung, resignieren und flüchten sich stattdessen in ein Dienstverständnis, das aus Dienst nach Vorschrift von 7:30-13 Uhr und dem innerlichen Zeigen des Mittelfingers bei jedem Verlassen des Schulgebäudes besteht.

  • Ich habe 2 Fälle begleiten dürfen und kann dir ein paar Dinge dazu schreiben:

    1. Kläre ab wie mit Altersgeld aussieht

    2. Kläre ab wie die Nachversicherung in der Rentenkasse aussieht und wie viel Entgeldpunkte du bekommen wirst. Dann kannst du berechnen, wie viel Euro du zukünftig zurücklegen darfst um nicht unter der Brücke zu landen. Leider haben beamte ein relativ niedriges BRUTTO und dieser ist der Ausgangswert für die Nachversicherung, was definitiv nicht vorteilhaft ist.

    3. Da du erst 10 Jahre Vollwaschgang hinter dir hast bist du wahrscheinlich noch unter 55, also sollte die Krankenversicherung kein Problem sein

    4. Klar machen, dass die gesetzliche Krankenversicherung um Welten schlechter ist und immer weiter Leistungen zusammenkürzt


    Auch ist wichtig zu beachten, dass niemand auf einen Exit-Lehrer in der Wirtschaft wartet und entgegen der jammernden Kommentare anderer Kollegen ist das Gehalt eines A14ers (netto) SEHR hoch im Vergleich zum Rest der Bevölkerung. Wenn du nicht gerade Informatik und co. als Fach hast, mit Expertise wirst du wahrscheinlich staunen wie sehr es bergab geht.


    Einer meiner Fälle war ein Sportlehrer, der mit A13 Stufe 8 den Exit gewählt hat und verdient jetzt in der Wirtschaft knackige 3k Brutto. Kannst du so einen tiefen finanziellen Einschnitt verkraften? Du musst die Rentnelücke noch schließen und daher bräüchtest du eigentlich mehr netto im vgl. zu einem beamten was aber wie gesagt äußerst schwierig werden wird.


    Beide Fälle die ich kenne verdienen jetzt deutlich weniger, haben keine Absicherung mehr und nichts. Trotzdem sind beide glücklich und es war für diese die beste Entscheidung. Allerdings solltest du überlegen warum du so unglücklich bist und ob ein Schulwechsel vllt. Abhilfe schaffen könnte. Gossip-Kolleginnen gibts bei uns auch und doofes Gelaber kann man auch einfach ignorieren. Schlimme Klassen kann man evtl. verbessern nach einem Gespräch mit der SL oder ansonsten Versetzung beantragen.


    Mach dir aber auch bitte bewusst, dass es auch in der Wirtschaft A***-Chefs geben kann und die können dir weit mehr ans Bein pinkeln als ein unfreundlicher SL. Du kannst zwar in der Wirtschaft einfach kündigen und wo anders neu bewerben aber das gelobte Land ist das definitiv nicht, vor allem nicht, wenn die 5 vor dem Alter steht.

  • Ein "Exitmanagement" erwartet sicherlich niemand. Aber ich finde es ehrlich gesagt auch befremdlich, dass ein Arbeitgeber, der chronischen Personalmangel verwaltet, exakt nichts tut, um seine Leute zu halten und ggf. Veränderungsperspektiven aufzuzeigen. Anscheinend nimmt die Zahl der Lehrkräfte, die sich aus dem Dienst entlassen, ja zu. Hier wäre es angesichts der kritischen Personalsituation doch sinnvoll, wenn es eine zwischengeschaltete Instanz gäbe, die sich mit diesen Fällen in Verbindung setzt und schaut, welche Motivation hinter dem Wunsch hinzuschmeißen steht und ob es innerhalb des Systems passende alternative Positionen gäbe. Ich habe mich für meinen Schulwechsel ja auch entlassen lassen und fand interessant, dass die Kirche nach meinem Austritt 2x nachgefragt hat und an Gründen interessiert war, der Arbeitgeber aber null Interesse bekundet hat. Lässt auch irgendwie tief blicken. Sogar als ich meinen Studentenjob gekündigt habe, wurde ich zum Gespräch gebeten und nach dem Warum gefragt.


    Der große Haken beim Ausstieg ist neben den finanziellen Aspekten wohl, dass es wirklich schwierig ist, mit einer derart einseitigen Qualifikation einen halbwegs gut bezahlten Anschlussjob zu finden. Meine Strategie wäre vermutlich, erstmal Bewerbungen rauszuschicken und anzutesten, was überhaupt geht, bevor man den Antrag auf Entlassung stellt. Ich hatte ein paar außerschulische Vorstellungsgespräche und auch 2 Angebote, allerdings auch nichts Supertolles. Vielleicht tun sich angesichts des Fachkräftemangels perspektivisch bessere Optionen auf.

  • Das größte Problem ist nicht mal das unfertige Studium, sondern die "Berufserfahrung" als Lehrer. Die ist nichts wert in den allermeisten anderen berufen.


    2015 hätte ich mit meinem "Master of Education" sicherlich noch in auserschulische Berufe einsteigen können. Nachdem ich aber jetzt auch seit 8 Jahren kaum komplexere als quadratische Gleichungen unterrichtet habe, ist man dafür auch nicht mehr zu gebrauchen.

  • Man muss halt schauen, was einem offen steht. Ich hätte als Ausbildungsbetreuerin in einem Betrieb mit mehreren Standorten anfangen und Abzubibetreuung machen können. Hört sich grundsätzlich nicht uninteressant an, war aber unfassbar schlecht bezahlt. Oder bei einer privaten Sprachschule, die Englischkurse in Firmen gibt. Ebenfalls mau bezahlt. Das ist halt die Kehrseite. Als Sportlehrer gibt es doch sicherlich auch Möglichkeiten, in dem Feld irgendwo unterzukommen, wenn man bereit ist Abstriche zu machen.


    Ich überlege gerade, nebenbei nochmal eine kaufmännische Qualifikation oder irgendwas anderes nachzuholen. Man weiß ja nie so recht, was man nochmal gebrauchen könnte.

  • Ich denke, je nach deinem Alter und nach deiner Risikobereitschaft steht dir im Moment überall die Tür offen.

    Mein Chiropraktiker hat damals Sport und Englisch studiert, in einer Zeit, als man auch mit sehr gutem Examen noch keine Stelle bekommen hat.

    Er hat nach mehreren Umsattelungen den o.g. Bereich gefunden und ist nach eigenen Angaben, sehr glücklich damit und hat seinen Wirkungskreis gefunden. Kern der Medaille - mit 60 Jahren ist nun eine alte Verletzung ausgebrochen und nun muss er nach einer OP möglichst schnell wieder an die Arbeit - weil er Selbständig ist.

    Eine Freundin hat mit ihrem Mann eine Segelschule aufgebaut - sie lieben den Job, obwohl sie sie durch Corona, Krankheiten, über die Winter durchkämpfen müssen.Es gibt aber auch Verlage, die Vertreter, Lektoren benötigen, Sport-Erlebnispädagogik , das sind allesamt Dinge, die Risikobereitschaft benötigen.


    Alles besser, als einen Großteil seines Lebens in einem Beruf festzustecken, der nicht passt - und das für beide Seiten: Für die Schüler und einen selbst.....


    flip

  • Das größte Problem ist nicht mal das unfertige Studium, sondern die "Berufserfahrung" als Lehrer. Die ist nichts wert in den allermeisten anderen berufen.


    2015 hätte ich mit meinem "Master of Education" sicherlich noch in auserschulische Berufe einsteigen können. Nachdem ich aber jetzt auch seit 8 Jahren kaum komplexere als quadratische Gleichungen unterrichtet habe, ist man dafür auch nicht mehr zu gebrauchen.

    Hast du dich mal irgendwo ernsthaft beworben?

  • Hast du dich mal irgendwo ernsthaft beworben?

    Nein, dazu musste es nicht mehr kommen, da ich die Stelle am Weiterbildungskolleg gefunden habe. Ich kann aber weder programmieren noch bin ich fachlich auf der Höhe. Da wüsste ich nicht, wo ich einsteigen könnte. Würde vermutlich auf nachstudieren und oder Weiterbildungen hinauslaufen, bevor ich einen wirklich passenden Beruf fände.

  • gesagt auch befremdlich, dass ein Arbeitgeber, der chronischen Personalmangel verwaltet, exakt nichts tut, um seine Leute zu halten

    Das ist ein systembedingtes Problem. Der Staat ruht sich darauf aus, dass eine Kündigung nach einigen Jahren den finanziellen Genickbruch bedeutet. Wer seine Pensionsansprüche verliert und sehr mau nachversichert wird, wird spätestens bei der ersten Renteninformation in den Baumarkt fahren und nach einem Strick suchen.


    Noch schlimmer bzw. unmöglich wird ein Exit nach 55. Wer dann am Ende 700+ Euro für die Versicherung abdrücken darf und nicht mehr in die gesetzliche reinkommt, hat ein ganz großes Problem.


    Auch ist dem Staat bewusst, dass man nur ein Teil der Personen helfen kann, die einen Exit wünschen. Bei meinen beiden Fällen war es
    1x Beruf insgesamt falsch eingeschätzt. Lautstärke/Klientel/Arbeitsalltag und bei Nummer 2 war es das Klientel.


    Gegen Lautstärke kann man bedingt was tun. Bei dem Klientel wird schon ein Schulwechsel fällig und der ist nicht immer (je nach Fach) zu erreichen. Sollte es aber den Arbeitsalltag betreffen ist es einfach besser zu gehen. Wenn ich vollkommen unterfordert jedes Jahr nur 5er unterrichten müsste

    habe ich entweder ein schönes Hobby in der Freizeit als Ausgleich oder gehe ein. Es gibt Kollegen die wollen nicht kognitiv belastet werden und denen macht es spaß die Kids zu unterrichten. Es gibt aber auch welche denen man es richtig ansieht, wie sie darunter leiden.

    Ich würde es auch nicht als naiv abtun. Diese Art von Bore-Out kann man erst begreifen, wenn man es selbst durchlebt hat und man schätzt es gerne fehl ein.


    Wir hatten an der Schule einen Seiteneinsteiger (Softwareentwicklung - Automobilbranche). Im ersten Jahr war der Kerl noch motiviert und im dritten kam die Kündigung mit der Begründung, dass er fachlich eingeht. Vollkommen verständlich aus seiner Warte heraus und auch in so einem Fall ist es besser zu gehen, da selbst 13er LK Kurse eine große Unterforderung dargestellt haben.


    Leid tun mir dann vor allem die Kollegen, die eben zu spät die Reisleine ziehen wollen und dann mit den gewaltigen Konsequenzen konfrontiert werden, die ein Exit nach sich zieht.

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