Beiträge von Susi Sonnenschein

    Irgendwie habe ich diesen Satz von dir wohl falsch verstanden! Tut mir leid!

    Wie oben beschrieben, ist es bei uns so, dass die Berufsschulklassen nicht in der einen Woche nur einen Berufsschultag haben. Das gibt ja ein totales Durcheinander im Stundenplan der dort unterrichtenden Kolleg*innen!

    Ist das bei euch schon immer so? Kenne ich hier gar nicht, muss ich sagen.

    Ja, das ist bei uns auch in Vollzeitklassen so, dass die Stundenpläne in geraden Wochen sich von denen in ungeraden Wochen unterscheiden.

    Beispiel: Sozialkunde steht in der BF1 in der Stundentafel mit 1 Stunde. Wir haben aber das Doppelstundenprinzip. Also hat die Klasse im der geraden Wochen eine Doppelstunde Sozi, in der ungeraden 0. Voilà: macht im Schnitt 1 Stunde.

    Doch klar, alle Berufsschulklassen im ersten Ausbildungsjahr haben ja an zwei Tagen Berufschulunterricht. Derzeit sind sie noch komplett im Distanzunterricht, aber wenn sie in den Wechselunterricht kommen, hat eben die Gruppe A in der einen Woche Montag und in der nächsten Woche Dienstag Berufsschulunterricht; bei Gruppe B eben umgekehrt. Im Endeffekt haben die KuK die Klassen in den verschiedenen Lernfeldern und Fächern halt nur alle zwei Wochen im Präsenzunterricht und der Stundenplan bleibt, wie er ist. Nur gilt der dann eben für die eine Hälfte der Klasse im Distanzunterricht (die erhalten dann Arbeitsaufträge über "Moodle"), für die andere im Präsenzunterricht.


    Das gilt aber ja nicht nur für die Berufsschulklassen sondern für alle Bildungsgänge an unserer Schule. Meine Vollzeitklasse hat bspw. montags je eine Doppelstunde Politk und Deutsch. Da sehen dann die Deutsch-Kollegin und der Politik-Kollege eben in der einen Woche die Gruppe A, in der nächsten die Gruppe B.


    Warum sollte das ein Problem darstellen?

    Schreiben wir aneinander vorbei?


    Gruppe A ist in Woche A in der Schule. In Woche A hat die Klasse Mo+Di Berufsschule.

    Gruppe B ist in Woche B in der Schule. In Woche B hat die Klasse nur Mo Berufsschule. Somit hat Gruppe A doppelt soviel Präsenzunterricht wie Gruppe B.


    Kannst du das Problem nicht erkennen?

    Warum muss denn dafür bei euch der Stundenplan umgestaltet werden? Bei uns wird einfach weiter nach Stundenplan unterrichtet.

    Habt ihr an eurer BBS keine Berufsschulklassen, die an unterschiedlichen Wochentagen kommen? Bei uns haben manche in geraden Wochen z.B. Mo+Di Berufsschule, in ungeraden Wochen nur Mo. Wenn man da nach Stundenplan unterrichtet, hätte die 'gerade' Gruppe einen ganz anderen Stundenplan als die 'ungerade'.

    zwei unterschiedliche Tests. Auch das haben wir letztes Schuljahr im Mai/Juni so gehandhabt.


    Irgendwie kann ich die Probleme hier gerade nicht nachvollziehen. Oder ich habe irgendwo einen Denkfehler...


    Wir haben 2 Wochen bis zu den Ferien. Eine Klasse sehe ich: Gruppe A in Woche 1 und B in Woche 2.

    Da würde also statt Präsenzunterricht dann nur noch Klausur stattfinden, ideal ist anders. 2 Klausuren erstellen in einer Fremdsprache ist halt auch ein Aufwand, für eine kompetenzorientierte Klausur FHR benötige ich zum Erstellen so 5 Stunden. (Hörtext, Lesetext, Mediation...)


    Ich habe zwei sechste Klassen, da müsste ich ja dann vier Vorschläge erstellen 🤔

    Würden eure SuS denn merken, wenn ihr in beiden Gruppen die gleiche Arbeit verwendet? Also, unsere nicht. Und falls doch, wär mir das egal. Ist der Vorteil, den die zweite Gruppe hätte, denn so signifikant? Ich glaube nicht.

    Seltsam auf

    https://info-beihilfe.de/lehra…endariat-rheinland-pfalz/

    findet sich die Info, dass die Refs auch angeleteten Unterricht haben.

    Ja, seltsam, in deinem Link werden die Berufsbildenden Schulen auch falsch als Berufsschulen bezeichnet. 🙄


    Ich frag mich sowieso grade, wieso du auf irgendeiner komischen Internetseite rumsurfst und mit dieser belegen willst, wie die Ausbildung in einem anderen Bundesland abläuft.


    Den angeleiteten Unterricht gibt es übrigens bei uns, aber der nennt sich "angeleiteter Unterricht" und nicht "Hospitation".

    Dürft ich euch nicht die Klassen die ihr nicht selbstständig unterrichtet aussuchen? Hier machen das die Refis und wechseln alle paar Wochen/Monate.

    Sowas kenn ich zum Beispiel gar nicht. Ich - ebenfalls Ref in RLP gemacht - durfte mir nie irgendwas aussuchen, außer die Hospitationsklassen. Aber das könnte wiederum von Schule zu Schule unterschiedlich sein. An unserer Schule jedenfalls ging das nicht.

    Aber nur Refis und nicht die OBASler. Ich würde hier vielleicht einen Quereinstieg vermuten.

    Vorsicht mit den Begrifflichkeiten.

    In RLP, wo Haubsi ihre Ausbildung macht, gibt es den Begriff "OBAS" nicht, zumindest nicht, dass ich wüsste.

    Bei uns gibt es den Seiteneinstieg und den Quereinstieg.

    Der Seiteneinstieg dürfte eurem OBAS gleichen, der Quereinstieg ist wie ein reguläres Ref, nur mit zusätzlich pädagogischer Grundbildung und etwas länger, glaub ich.

    Eben. In der Regel entwirft man ja den didaktischen Plan, auf dem auch die Untererrichtsstunde des UBs basiert, aufgrund reichlicher Überlegungen und passt die Methode an Lerngruppe und "Lernziel" der jeweiligen Stunde an. Für einen Lehrervortrag mit anschließender Einzelarbeit ist es viel zu viel Info, daher geht die Stationenarbeit sogar über 2 Doppelstunden - die UB-Stunde ist die erstgezeigte der beiden Doppelstunden. Ich könnte höchstens noch die Einführung zum Stationenlernen zeigen, aber da der "Besuch" auch immer in der 2. Unterrichtsstunde kommt bei einer Doppelstunde wäre das auch "gefakt" und nicht realistisch.


    Richtig, auch unser Seminar möchte am Liebsten möglichst viel eigengesteuertes Lernen sehen - daher verstehe ich den Wunsch der Fachleiterin auch nicht so richtig. Vor allem der Wunsch der Fachleiterin, eine Stunde mit mehr Moderationsanteil zu sehen kombiniert mit einem eigenen Terminkalender, der überhaupt keinen Spielraum bietet und mit dem eines Politikers zu vergleichen ist, finde ich eh - fragwürdig. Ich habe den Termin eingebucht, weil es die einzige freie Option war vor den Osterferien - und DANN habe ich gesehen, dass das da eben ansteht mit Stationenlernen. Ich habe auch nur eine Lerngruppe leider. Grundsätzlich finde ich Moderationsphasen auch immer sehr "schwierig" - bei dieser Lerngruppe sowieso. In dieser Lerngruppe ist auch ein Unterrichtgespräch nur schwer möglich. Die Klasse ist sehr passiv - was auch andere FAchleiter mitbekommen haben zum Glück. Daher finde ich gerade auch, dass mir diese Stunde in gewisser Weise sogar "in die Hände" spielt. Ich habe allerdings noch eine Idee - ich muss ja vor dem Examen noch einen weiteren Besuch zeigen - ganz am Ende der Lernreihe habe ich die Präsentation der Ergebnisse durch einen Gallery Walk geplant. Das kann man doch schön anmoderieren und mitmoderieren. Und trotzdem ist die Klasse involviert. Vielleicht buche ich den Termin jetzt auch schon ein und schreibe der Fachleiterin, dass sie da ihren "Moderantionsanteil" sicher bekommt, es aber eben jetzt leider nicht machbar ist. Weil beim eigentlichen Stationenlernen ist ja nun mal keine Moderationstätigkeit dabei. Ich weiß noch nicht mal, ob ich zum Schluss einen richtigen Abschluss machen soll, weil das Stationenlernen ja weiter geht....

    Hoppla, eben war ich zu schnell.


    Ich würde bei meiner ursprünglichen Planung bleiben und begründen, warum. Wenn deine Fachleitung nicht ganz Müll ist, dann wird sie dir das positiv anrechnen.

Werbung