Beiträge von Susi Sonnenschein

    Ich kann die Hysterektomie nur empfehlen.

    Hab den Eingriff vor fünf Jahren gehabt (auch wegen eines einst harmlosen Myoms, das mir aber von Jahr zu Jahr, Monat zu Monat immer heftigere Blutungen und schlimmere Schmerzen beschert hat). Ich hab die OP bislang nicht eine Sekunde bereut.

    Wir haben ansonsten in der Schule genügend Selbsttests, so dass sich auch die geimpften KuK dreimal pro Woche testen können.

    Humblebee, ich muss dich noch ein drittes Mal zitieren. 🙈


    Bei uns herrscht Selbsttestknappheit.

    Deswegen wurde an unserer Schule das Testen von geimpften SuS und KollegInnen inzwischen verboten.

    Bei euch gehen freiwillig SuS in Quarantäne?!? Das habe ich noch von niemandem gehört. Alle, die schon mal in Quarantäne waren, fanden das zum Ko... und meinten, es sei die Hölle gewesen.

    Ich glaube, das Wort "Quarantäne" kann man in Gänsefüßchen setzen.

    Dabei dürfte es sich nämlich eher um Teilzeitquarantäne handeln = Absonderung von der Schule, aber Party mit Freunden.

    "Massenweise"?! Habt ihr denn so viele ungeimpfte KuK? Bei uns hat sich letzte Woche auch eine Kollegin, von der ich weiß, dass sie nicht geimpft ist, krankgemeldet, aber ich glaube, das war wirklich Zufall, denn sie klagte schon letzte Woche über Rückenschmerzen.

    Ja, wir haben eine recht große Gruppe an Corona-Verharmloser*innen, die Masken demonstrativ unter Nase oder Kinn tragen und offensiv damit umgehen, dass sie nicht geimpft sind. Manche sind auch gelegentlich auf Querdenker-Demos.

    Zusätzlich haben wir auch KollegInnen, die Angst vorm Impfen haben und dies auch nicht verheimlichen.

    Und zum Thema Kappen im Unterricht: Wir hatten das Tragen von Kopfbedeckung früher als Verbot in der Hausordnung stehen - da hab ich die SuS drum gebeten, dass sie ihre Münzen absetzen.


    Inzwischen haben wir eine neue Hausordnung ohne Kappenverbot und wenn heut mal ein Schüler mit Mütze vor mir sitzt, dann lass ich den. Mich stört es nämlich überhaupt nicht.

    Die T-Shirts mit Vereinslogo, die ich bei ehrenamtlichen Einsätzen für den Sportverein trage, zahlt jedenfalls der Verein.

    Mein Partner und ich haben solche Klamotten immer (ganz oder teilweise, falls es Sponsoren gibt) selbst bezahlt, um unsere Vereine zu unterstützen.


    Ebenso würde ich mir auch einen Pullover mit Schullogo kaufen, wenn er mir gefällt.


    Rotstifte kauf ich auch selbst, weil ich eine ganz bestimmte Sorte mag.


    Dafür habe ich am Ende des Monats zwar 2,35 Euro weniger im Geldbeutel als Kolleg.O.Meier, bin aber dafür, glaub ich, insgesamt gechillter.

    :baden:

    Also, ich kann mir das beschriebene Phänomen, dass anscheinend immer mehr Jugendliche Probleme mit dem Genus zu haben scheinen, dadurch erklären, dass im alltäglichen Sprachgebrauch immer häufiger keine Artikel mehr benutzt werden ("Gehst du Edeka?", "Gib Stift!", ...). 🤔

    Ich hab genau aus dem von dir genannten Grund einen (nachgemachten) Thermomix gekauft, nachdem so viele Kolleg:innen davon geschwärmt hatten.


    Also, mich nervt das Teil nur. In der Zeit, in der ich alles klein schneide, bis es in das Gerät rein passt, hab ich mit einer normalen Pfanne bereits fertig gekocht.


    Aber wie gesagt, ich hab ein Fake Produkt, das kann sich nicht nur nicht selbst reinigen, sondern darf noch nicht mal in die Spülmaschine, d.h., man muss mit der Hand spülen. 😭

    Wir hatten dieses Schuljahr tatsächlich noch gar keinen Fall.

    Wir auch nicht, aber ich glaube, das könnte daran liegen,

    - dass die Tests nicht wirklich high end sind (die zahlreichen ausgetrockneten Testflüssigkeitsbehältnisse wurden ja bereits erwähnt) oder auch

    - dass viele SuS die Tests nicht ordnungsgemäß durchführen wollen oder können.

    Ich kenne mindestens einen Exschüler, bei dem würd ich mein Auto verwetten, dass in dessen Nase noch nie einTeststäbchen weiter als 0,5mm rein geschoben wurde.


    Meiner Meinung nach wiegen uns die Tests ein Stück weit in falscher Sicherheit.

    Es kann nicht sein, dass man ein Hochschulstudium absolviert und nachher nicht ordentlich verdient.

    Ist ein Hochschulstudium heut noch was Besonderes? 🥱

    Ich dachte das früher auch immer. Mittlerweile habe ich meine Meinung geändert. Ich sehe die "neue Elite" nicht mehr unter den Träger:innen eines Doktortitels oder Diploms - sondern im Handwerk. Ich habe vor keinem Lehrer mehr Respekt als vor einem Installateur, ehrlich gesagt.

    das funktioniert halt nicht für alle in jeder Situation

    ist in etwa so ne Plattitüde wie das Heranziehen von "man". 😉


    Ansonsten darfst du deine Beispiele von irgendwelchen Flüchtlingslagern, 12-Stunden-Schichten, Frauenrechten und Wandfarben gerne bringen, ohne mich dabei zu zitieren, denn ich meinte tatsächlich nur das, was ich auch schrieb.

    Das ist schön. Vor allem, wenn es einem gut geht, kann man das auch entspannt tun. Wenn aber alle Gewerkschafter und Frauenrechtlerinnen so denken würden und gedacht hätten, hätten wir gar nichts, wofür wir dankbar sein könnten. Soll heißen, man kann froh sein, dass man nicht im Flüchtlingslager auf Asyl wartet, aber muss dewesegen nicht klaglos hinnehmen, dass man von seinem Chef kacke behandelt wird, in verfallenen Räumen arbeitet oder ständig privat in Arbeitsmittel investieren soll.

    Oh, jetzt machst du aber was Großes aus dem von mir Geschriebenen, in welchem ich mich eigentlich dafür aussprach, dass man, durch das Einsortieren in einen Gesamtkontext, manchmal einfach nur mal zufrieden sein und das Lamentieren aufhören kann.

    Ich sehe das auch so, Vergleiche bringen gar nichts. Weder wie gut, noch wie schlecht es andere haben. Allenfalls dann, wenn man von anderen lernen kann.

    Mir persönlich bringt es durchaus oftmals was, wenn ich mir vor Augen führe, wie viel schlechter es andere im Vergleich zu mir haben = wie gut es mir eigentlich geht.

    So als Motivations-Tip: wenn jemand wütend ist und darum bittet, ähnliche Erfahrungen zu schildern, ist es für denjenigen tatsächlich aufbauender, ähnliche Erfahrungen zu hören. Dass es euch total gut an eurem Arbeitsplatz geht und ihr euch nie ärgert ist zwar generell schön, hier aber ziemlich kontraproduktiv.


    Etwa so, wie wenn jemand sagt "ich finde die 8a sehr anstrengend" und die Antworten der Kolleginnen lauten "was? Die ist doch total toll. Ich hab mit der nie Probleme. Aber es gibt ja immer Kollegen, die sich nicht durchsetzen können".

    Hier kommt Support. Ich fühle mit dir, da es bei uns ähnlich zugeht. :troest:


    Mails von der SL mit Sätzen wie "Bitte kommen Sie morgens pünktlich." oder "Bitte lesen Sie Ihre Mails bis zum Ende durch." sind bei uns an der Tagesordnung.


    Allerdings muss ich zugeben, dass es bei uns KollegInnen gibt, die solche bescheuerten Instruktionen tatsächlich brauchen - bloß kriegen die von derlei Ansagen nix mit. Weil sie ihre Mails nicht zu Ende lesen... :hammer:


    Mich empört es, dass wegen dieser 1% Dumpfbäckchen direkt alle nach dem Gießkannenprinzip gemaßregelt werden und auch, dass die SL Infos für uns vorfiltert und in leichtem Deutsch zusammenfasst, weil: "Sonst sind manche Kollegen überfordert". (Zitat der SL)

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