Beiträge von Friesin

    Ich fand die Lautschrift als Schülerin eher hilfreich.
    Und ich erinnere mich, dass die allersten Wörter und Sätze in E und F in Lautschrift unterschrieben waren. Ist das heute so verpönt ?

    Mann, woran man nicht alles merkt, dass man alt wird :schreck:

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    wenigstens da auch mal den Mund aufmachen und ihre Meinung sagen. Ich verlange auch nichts unmögliches, nur ein bisschen Mitdenken und Mitarbeit.

    ich würde die erste der Doppelstunden so halten wie oben vorgeschlagen.
    Allerdings würde ich in der zweiten dann nicht irgendetwas vorlesen. Dann lassen sich deine Schüler noch wesentlich mehr berieseln.

    Zitat

    wenigstens da auch mal den Mund aufmachen und ihre Meinung sagen. Ich verlange auch nichts unmögliches, nur ein bisschen Mitdenken und Mitarbeit.


    verstehe ich nicht: Ihre Meinung sagen?
    Mit Siebtklässlern kannst du keine ewig langen Grundsatzdiskussionen führen. Da muss das Sachwissen anschaulich dargestellt werden. Sich in die Leute damals hineinversetzen (selbst, nicht weil der Lehrer ihnen so etwas vorliest). Projekte kann man machen, zum Thema Ritter, Minne, Burgwesen, Frauen, Handwerk(szünfte). Selber Dinge erstellen lassen.
    Gruppentische einrichten. Die Schüler in kleinen Gruppen (maximal 4) zum Arbeiten bringen. Ergebnisse präsentieren lasesn. Referate (s.o.) Das ist, was man von Schülern in Klasse 7 erwarten kann.
    Dann kann eine Doppelstunde sogar von Vorteil sein, wenn es mit dem Tauschen nicht geht . Ist denn das ganz ausgeschlossen? Vielleicht wäre es ja einen Testlauf wert.

    Zitat

    ja, aber selbst das stellt sich als schwierig heraus, wenn niemand etwas sagt. Ich steh da vorne und doziere und beantworte selbst meine Fragen.


    Vielleicht sind die Fragen zu eng oder zu offensichtlich gestellt? Vielleicht zu viel Lehrerecho? Warum nicht immer mal jemanden aufrufen, der sich nicht meldet?

    Ein wenig drauf hinweisen, dass auch Geschichte ein versetzungsrelevantes Fach ist, schadet da sicherlich nicht ;)

    Viel Glück!


    Ich akzeptiere religiöse Gefühle, nur
    1. nicht irgendwelche Extrawürste, die ganz gerne daraus abgeleitet werden und
    2. nicht, dass diverse religiöse Lebensregeln, Vorschriften und Ansichten verallgemeinert werden und erwartet wird, dass sich alle (insbesondere auch nicht-religiöse) daran zu halten haben.

    Grüße
    Steffen

    ad 1: da waren sich die Meisten hier einig
    ad 2: Wo war denn davon die Rede?


    Die christlichen Religionen (einige andere auch, aber um die geht es hier ja nicht) vertreten einen absoluten Wahrheitsanspruch (die Katholiken nennen das sogar ganz unmißverständlich Dogma).
    Und das ist per Definition intolerant.

    Nur was manche (!!), grundsätzliche Glaubensinhalte betrifft.
    Ist die Nichtakzeptanz von religiösen Gefühlen tolerant??

    Jetzt muss ich Anni doch mal zur Seite stehen ;)

    religiöse Bildung und religiöses Leben mit Indoktrination gleichzusetzen halte ich für ziemlich polemisch und auch für respektlos gegenüber den Überzeugungen Andersdenkender. Traurig, dass gerade von Kirchengegnern so eine Aussage kommt, die ihrerseits oftmals Religiosität mit Intoleranz gleichsetzen.

    Dennoch bin auch ich - und ja, ich bin durchaus kirchenaffin :D - dagegen, im oben genannten Fall die Schülerin regelmäßig zugunsten des Konfirmandenunterrichts von einem Teil des Schulnterrichts zu befreien.
    Schulunterricht ist nichts Beliebiges, das sich je nach Lust und Laune allen anderen Gegebenheiten des Schülerdaseins anzupassen hat.
    Schuluntericht ist Lebensqualität. Nicht die Einzige ever, doch in meinen Augen müssten da die Kirchengemeinden wesentlich flexibler reagieren. Sportvereine und Musikschulen übrigens ebenso ;)

    gute Besserung !
    Kurier dich komplett aus, sonst holst du dir den nächsten Infekt postwendend :thumbdown:

    Wie dir geht es vielen; ähnlich wie Kinder in der ersten Zeit im Kindergarten ständig krank werden, weil man sich mit so vielen Viren auseinandersetzen muss. Mit der Zeit wird das besser ;)

    mich fragen auch immer mal Schüler, ob sie 5 Minuten früher raus dürfen, denn dann würden sie den Bus noch bekommen. Vornehmlich dann, wenn die letzte Stunde ausfällt.
    Schon dann gilt die strickte Anordnung der Schulleitung: Nein. Aufsichtspflicht.
    Versuchen tun sie's trotzdem immer wieder.
    Bei Arztbesuchen und/oder regelmäßiger Befreiung (und das scheint hier ja vorzuliegen, denn der Konfirmandenunterricht findet ja wohl wöchentlich statt) brauchts eine schriftliche Beurlaubung, die ich weder als Klassen- noch als Fachlehrerin ausstellen darf.

    die, die ständig tuscheln, nehme ich gerne mal spontan dran, besonders gerne für Zusammenfassungen o.Ä.; dumm nur bei denen, die multitaskingfähig sind :(

    das Spiel ist ne tolle Sache, halte ich aber auch für Schüler jenseits der Grundschule für unangemessen ;)

    wenn ich etwas trotz meiner Bemühungen nicht lesen kann und das als falsch anstreiche, ist das keine Strafe. Auch keine Sanktion.
    Das ist einfach die Konsequenz daraus, dass ich etwas falsch Geschriebenes sehe.
    Es gibt durchaus Schüler, die sich auf ihrer "Sauklaue" ausruhen und es nicht für nötig erachten, leserlich zu schreiben. Nicht zuletzt auch in der Hoffnung, mit Halbleserlichem sich um eine Entscheidung in KA herumzudrücken (statt eindeutig groß oder klein eine Mixtur aus beidem schreibend)
    Noch ist die Handschrift ein Kommunikationsmittel, da sollte man das, was man mitteilt, auch lesbar machen. Eigentlich kein großes Problem, denke ich.
    Das Argument mit der PC Handschrift lässt sich da nicht immer anwenden.

    Wie ordentlich meine Schüler ab einem bestimmten Alter ihre Hefte führen, ist mir wurscht. Sie müssen damit arbeiten können. Ich kenne aber auch kaum Kollegen, die in Klasse 8 oder höher die Heftführung zur Notenermittlung heranziehen (zumindest nicht in den Geisteswissenschaften)

    meinen Söhnen war es immer ganz furchtbar peinlich, an derselben Schule zu sein wie die Eltern (damals ab Kl.7). Dann kamen natürlich noch ganz normale Pubertätsprobleme hinzu.
    Sie meinten immer, sich besonders gut benehmen und besonders gute Noten ereichen zu müssen und fühlten sich arg befangen. Dazu die Sprüche von den Kumpeln. Leicht war das sicherlich nicht für die Jungen.
    Bist du an derselben Schule wie dein Sohn?

    Tröste dich: andere Eltern wissen auch nicht, wie sich ihr Kind in der Schule benimmt. Viele Kinder geben in der Schule ein ganz anderes Bild ab als zuhause.

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