Beiträge von Friesin

    Was sagst du zu den momentanen Lehrplanzielen im Kunstunterricht und Leistungsbewertung durch Noten? Würdest du deinen Unterricht anders gestalten, wenn du nicht bewerten (benoten) müsstest?

    ich habe damit kein Problem.

    Benotet wird wie in anderen Fächern auch kriteriengestützt. Auch Kreativität kann ein Kriterium sein.

    Die Kompetenzorientierung lässt da viel Spielraum, und wie in allen anderen Fächern auch geht es in Kunst nicht darum, dass die Schüler Arbeiten anfertigen, die mir als Lehrkraft gefallen. Bilder oder Arbeiten, die mir gefallen, erarbeite ich selbst oder kaufe sie mir.

    Auch im Fach Religion wird nicht die persönliche (oder familiäre --Grusel!- ) Frömmigkeit benotet, sondern der Umgang mit den im Unterricht erworbenen Kompetenzen.

    zur zweiten Frage: nein.

    Andere künstlerische Aufgaben kann ich in Projektwochen zum Einsatz bringen, jedoch nicht wegen der wegfallenden Benotung, wondern weil ich dann ganz andere Zeitvorgaben habe

    Entsprechend hätten sie als Fachlehrer meinen Sohn, meine Tochter /mich nachschreiben lassen müssen. Da sie es versäumt haben mich nachschreiben zu lassen, müssen sie jetzt alle Klassenarbeiten, die ich nicht nachschreiben durfte, mit der Note 1,0 werten."

    ???

    Schreibt man bei euch nicht automatisch nach?

    Und warum eine 1,0?
    In den Ferien zum Nachschreiben bestellen--fertig

    Merkwürdige Frage.

    Wieso sollte ich Schüler vom Toilettengang abhalten?

    Wenn jemand 10 Minuten vor Stundenende gehen will, frage ich schon mal, ob die Zeit noch gewartet werden kann (zumal ich nie überziehe)

    Ansonsten lasse ich sie natürlich gehen. Einzeln

    die Zukunft des Fachs Latein sehe ich persönlich als ganz gut : mit Latein werden andere Schülermentalitäten angesprochen als mit einer modernen Fremdsprache.

    Aber vll spiegelt diese Ansicht auch nur meine persönlichen Erfahrungen wieder ;)

    Probleme sah ich bislang eher beim Fach Geschichte, weil das so massiv überlaufen war.

    Allerdings wird momentan bzw. nin näherer Zulunft ja scheinbar jedes Fach gebraucht.


    mein persönlicher Rat:

    bewirb dich weiterhin, auch im weiteren Umfeld, da du dich als flexibel beschreibst, und die erste Planstelle, die dir winkt, sagst du zu, wenn dir das Thema Planstelle so wichtig ist. Wegbewerben geht dann immer noch

    Wann das eintreten wird--das wird dir niemand hier voraussagen können :(

    So eine Abfrage oder Ausfrage durchläuft dann jeder Schüler wie oft im Halbjahr, z.B. in einem 2-Stundenfach?

    Mir ist nicht ganz klar, warum eine solchermaßen erhobene Note transparenter sein soll als eine mündliche Note/Epochalnote, die auf einem Beobachtungszeitraum von mehreren Wochen beruht und auch so wtas umfasst wie "Wie geht der Schüler/die Schülerin mit gestellten Aufgaben um, arbeitet er/sie konzentriert daran mit welchem Ergebnis? In welchem Anforderungsbereich bewegen sich die gegebenen Unterrichtsbeiträge? Ist er/sie ständig konzentriert beim Unterrichtsgeschehen dabei? Denkt er/sie mit? Wie reagiert er/sie auf Fragen der Lehrkraft im AF 1/2 oder 3?


    Ich glaube, ich sollte in Bayern mal hospitieren, zumindest im Fach Geschichte :D

    Liegt da nicht bereits der Fehler drin, die sonstige Mitarbeit vor allem anhand der Frequenz aktiver Beteiligung zu beurteilen anstatt an tatsächlich erbrachter Fachleistung?

    Denkfehler.

    zur sogenannten mündlichen Mitarbeit gehört deutlich mehr als die reine Meldefrequenz-

    Ich bin immer wieder entsetzt zu lesen, wie sehr sich solche Gerüchte wie das oben erwähnte auch in Lehrerköpfen halten

    Warum muss jemand im GK Englisch 180 Minuten in der 13.1 schreiben? Der wird ja nicht in den letzten 60 Minuten schlauer.

    es geht doch gar nicht darum, ob ein/e Schüler/in mit zunehmender geschriebener Seitenzahl schlauer wird. Es geht darum, komplexe Zusammenhänge darzulegen, zu verknüpfen, zu analysieren, zu beurteilen.

    Und nein, da reicht als Urteil nicht "find ich auch"

    ch sehe das auch so, dass FachlehrerInnen (insbesondere der FS Deutsch) da deutlich Arbeit einsparen könnten, wenn sie sich da mal nur einen Ruck geben würden und Klausurformate korrekturfreundlich gestalteten

    ja sicher, die Deutschfachlehrer sind nur zu dumm dazu, ihre Klausuren endlich mal korrekturfreundlich zu gestalten. Insgeheim wollen sie nämlich die aufwändigen Korrekturen, sonst hätten sie ja längst mal was geändert.

    Ironie off

    Mannmannmann *leider ganz ohne Ironie*

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