Beiträge von Bolzbold

    chemikus


    Volle Zustimmung. Bis es dann eines fernen Tages soweit ist, werden entsprechende Gruppierungen und politische Parteien bei 30+% an Unterstützung in diesem Lande erfahren. Spätestens dann werde ich mir Gedanken übers Auswandern machen.

    Der Föderalismus in seiner aktuellen Form ist der größte Bremsklotz. Mag er eine Zentralisierung der politischen Macht zu Recht verhindern, so verhindert er seit Jahrzehnten viele sinnvolle und notwendige Reformen. Angesichts der aktuellen und kommenden PolitikerInnengenerationen bin ich auf der anderen Seite wiederum froh, dass es so ist.

    Der hier öffentlich kritisierte Moderator ist derjenige, der mit Abstand (!) die meiste Arbeit in dieses Forum reinsteckt. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich moderiere das, was mir auffällt, wenn ich im Forum die Bereiche lese, die mich interessieren, oder einige Beiträge, die gemeldet wurden. Ich schaffe es nicht, auch nur ansatzweise so oft und intensiv hier zu moderieren.

    Ich befürworte eine klare Trennung zwischen Moderation und Diskussionsteilnahme - so versuche ich selbst mich auch konsequent daran zu halten. Das ist jedoch nicht immer durchhaltbar, wenn gerade kein/e anderer/e ModeratorIn anwesend ist oder Zeit hat und ggf. einige Inhalte so daneben sind, dass sie so nicht stehenbleiben können.

    Mit moralischem Erheben über andere hat das erst einmal weniger zu tun - aber diese Interpretation passt insofern gut in diesen Thread und das Anliegen des TE. Rassismus und/oder Menschenfeindlichkeit auf der einen Seite gegen Zensur und Selbsterhebung auf der anderen Seite.

    Ich habe es in den letzten Jahren immer wieder hier geschrieben: Wenn wir uns alle ein bisschen weniger wichtig nähmen - gerade hier in diesem Forum - hätten wir 90% weniger Konflikte.

    Bei aller Liebe, die Anschaffung eines PKws gehört nicht zu den Dienstpflichten und das Bestehen eines Führerscheins auch nicht. Zumindest nicht im Lehrerberuf, Plizeidienstfähigkeit wäre etwas anderes.

    Nein. Aber es ist nicht die Aufgabe des Landes, Dir die Konsequenzen einer Entscheidung, die Du selbst frei getroffen hast, zu ersparen. Gegenwärtig weißt Du, worauf Du Dich einlässt - oder nicht einlassen magst. Mit allen Konsequenzen.

    Lehrerinnenzölibat – Wikipedia

    Mit den Nazis hatte das nur bedingt zu tun. Die sind nur wieder auf einen bereits fahrenden bzw. ehemals fahrenden Zug aufgesprungen. Schaut man sich die Einlassung von 1955 dort an, dann belegt das doch recht plastisch, dass das keine Erfindung der Nazis war sondern schlichtweg jahrzehntealter Zeitgeist. Ebenso wenig war das Familien-, Rollen- und Geschlechtermodell der Nazis irgendwie neu. Es war rückständig und griff auf bereits vorhandene und leider damals auch überparteilich konsensfähige Werte zurück.

    Was ist schlimm daran, nicht dauerhaft über die eigene Belastungsgrenze arbeiten zu wollen und stattdessen eine Stelle bei einer Behörde mit echter Gleitzeit, Homeoffice, Freizeitausgleich und flexiblem Urlaub zu suchen? Wie genau nutzt man das aus?

    Welchen Mehrwert bringt es der Diskussion, dass du Beamte in Behörden offenbar grundsätzlich für faul hältst, weil diese sich an ihre Arbeitszeiten halten?

    Fragen über Fragen.

    Was viele "gemeine Lehrkräfte" nicht verstehen können (oder wollen) ist, dass die zentralen Entscheidungen ab bzw. oberhalb der AbteilungsleiterInnenebene getroffen werden. Das ist dann ein Personenkreis von nicht einmal zehn Leuten. Selbst die MinisterInnen sind selten frei von Einflüssen und Zwängen aus ihrer Partei, aus der Politik, die vom MP vorgegeben wird, oder den anderen MinisterInnen.

    Die Mär, dass da im MSB einige faule BeamtInnen sitzen und willkürlich irgendwelche Entscheidungen über (bzw. gegen) die Lehrkräfte treffen ist, was sie ist. Eine Mär. Gleichwohl sieht man hier auch denselben Effekt, den man auch auf der Ebene Eltern/SchülerInnen gegenüber LehrerInnen sieht.

    Der/die Machtlose kann seine/ihre eigene Position nur dadurch aufwerten, indem er/sie diejenigen in der mächtigeren Position moralisch diskreditiert.

    Stimmt es, dass wir Noten nach der Nasenform unserer SchülerInnen vergeben?
    Stimmt es, dass jemand, der/die etwas gegen eine Lehrkraft sagt, direkt eine schlechte Note bekommt?
    Stimmt es, dass jede Entscheidung, die wir "gegen" eine/n SchülerIn treffen, per se unfair ist (weil sie dem/der SchülerIn nicht gefällt?)

    Stimmt es, dass wir den Beruf nur deshalb ergriffen haben, weil wir (INSERT YOUR PREFERRED PREJUDICE HERE)?

    Die meisten von uns würden das entrüstet von sich weisen. Das gilt dann aber auch für die Ebenen über uns.

    Natürlich ändert das nichts daran, dass wir uns über Entscheidungen, die von oben kommen, ärgern, dass wir sie nicht nachvollziehen können und dass wir es (natürlich !) ganz anders gemacht hätten. Mein (zweifellos auch begrenztes) Wissen über tiefere Zusammenhänge hilft mir ungemein, eben diese Entscheidungen zu verstehen und nachzuvollziehen, warum die Dinge so sind wie sie sind - und warum sich daran langfristig auch nur begrenzt etwas ändern wird.

    Reininterpretiert habe ich gar nichts, der von dir zitierte Satz, dass ich es traurig finde, wenn Menschen unsere Geschicke leiten, die "deutlich weniger zu tun haben als im Schulalltag", so der Kollege, der es wissen muss, ist auf solche bezogen, die das wissen und ausnutzen und ist natürlich getrennt von der/dem TE zu sehen, den ich nicht kenne.

    Hier bitte ich darum, zwischen der Abordnung als pädagogischer Mitarbeiter (befristet!) und einer Versetzung im Zuge der Übernahme einer Referentenstelle zu differenzieren. Ersterer lenkt keine Geschicke - er bzw. sie ist sogar relativ am Ende der Nahrungskette im MSB. Ein/e ReferentIn lenkt in der Regel auch keine Geschicke. Die, die wirklich die Geschicke lenken, sind in der Besoldungsgruppe B4 oder B6 und darüber. Und hier ist das Arbeitsaufkommen in der Tat ein ganz anderes. Da möchte ich definitiv nicht tauschen.

    Um noch einmal den Vergleich zwischen Schulalltag und Behörde zu bemühen:

    Der zentrale Unterschied sind die zigtausend Mikroentscheidungen und die ständige Aufmerksamkeit, die in der Schule über mehrere Stunden gefordert werden - ohne Pause. In der Behörde kann ich in der Regel aufs Klo gehen, wann ich will, kann etwas trinken und essen, wann ich will (Ausnahme natürlich Dienstbesprechungen etc.) und kann auch mal fünf Minuten durchschnaufen, wenn es Not tut. Und ich habe eine Mittagspause, die ich nehmen muss. Tue ich das nicht, wird die Zeit auch nicht auf dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben.
    Alleine diese vier "Annehmlichkeiten", wobei es grotesk ist, das überhaupt thematisieren zu müssen, zeigen, wie heftig Schule sein kann - und wie normal (!) - Behördenalltag sein kann.
    Dass die Leute dort per se zu wenig arbeiten würden, habe ich nie behauptet, es wäre ferner sogar überaus anmaßend, dies so zu tun.

    Achso und diese Begründung...

    ...kombiniert mit einer Bewerbung ins Ministerium ist für meinen Geschmack auch äußerst unklug.

    In dieser Kombination ist das in der Tat auf dem Papier unklug.
    In der Realität ist es so, dass man als pädagogischer Mitarbeiter, falls es sich um eine solche Stelle handeln sollte, deutlich weniger zu tun hat als im Schulalltag. Und selbst wenn es einmal stressig werden sollte, kann man aufgrund der Arbeitszeiterfassung entsprechende Überstunden auch durch Freizeitausgleich wieder kompensieren. Bis zu 50% Arbeit im Homeoffice sollte man auch nicht unterschätzen - das senkt das Stresslevel - und erhöht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - ganz erheblich.

    Falls es sich um eine Referentenstelle handeln sollte, dürfte das Arbeitsaufkommen zwar höher sein, aber auch hier gilt das oben Gesagte zur Arbeitszeiterfassung etc. Gleichsam gibt es auch im MSB Phasen, in denen weniger los ist und in denen man dann etwas zur Ruhe kommt.

    Hallo zusammen,

    kann ich mich - ohne meine Schulleitung zu informieren - auf eine Stelle im Schulministerium bewerben?

    Die Voraussetzungen erfülle ich; es geht mir nur darum, ob ich mich ohne Wissen der SL bewerben darf oder sollte. Ich denke, sobald die Bewerbung bearbeitet wird, wird die Schulleitung ja sowieso kontaktiert und erfährt davon. Oder? Kann sie ein Veto einlegen?

    Bekomme ich ein Problem, wenn ich eigentlich gerade in einem Beförderungsverfahren an meiner Schule stecke (Stelle ist noch nicht ausgeschrieben)?

    Vielen Dank für eure Anmerkungen!

    Ja, Du kannst Dich dort ohne Information an die SL bewerben. Falls Du für das Auswahlgespräch freigestellt werden müsstest, könntest Du spätestens dann Dein Vorhaben nicht mehr so fortführen.
    Falls Du genommen wirst, wird irgendwann eine Abordnungsverfügung an die SL geschickt.

    Die Info an die SL, dass man sich dort bewerben möchte bzw. beworben hat, kann ja theoretisch auch ein Schuss vor den Bug sein, weil die SL dann spätestens weiß, dass Du im Zweifelsfall bereit bist zu gehen, wenn sich für Dich nichts ändert.

    Effektiv verhindern kann die SL eine Abordnung ans MSB in der Regel nicht - das wäre auch bis auf extreme Situationen mit Mangelfächern stategisch nicht klug. Letztlich entscheidet das ohnehin die BR.

    Nur am Rande: Solange eine A14-Stelle nicht ausgeschrieben ist, steckst Du auch in keinem Beförderungsverfahren - das ist alles solange heiße Luft, bis Du Dich formal bewerben kannst und die Revision ansteht.

    Gerne wiederhole ich, dass du rechtlich keinen Anspruch darauf hast an deine alte Schule zurückzukommen.

    In "der Regel" mag stimmen ist aber nichts verbindliches.

    Es ist überhaupt kein Problem auch in der Probezeit nach der Elternzeit versetzt zu werden.

    gerne wiederhole ich die alte Story...eine Kollegin wollte nach der Elternzeit zurück zu uns..man wollte sie aber nicht zurück..End vom Lied sie wurde gegen ihren Wunsch nach der Elternzeit an eine andere Schule hier in der Stadt versetzt.

    Gerne kannst Du wiederholen, was Du magst.

    Meine Auskunft basiert auf dem, was mir das Personaldezernat der BR seinerzeit mitgeteilt hat. Gerne wiederhole ich die alte Story meiner Frau. Sie war zwar im Zuge der dreijährigen Elternzeit auf einer Nullstelle, konnte aber an ihre alte Schule zurückkehren. End vom Lied: Sie hat beim dritten Kind in der Elternzeit von sich aus an einer anderen Schulform gearbeitet und ist dann ebenso von sich aus an eine andere Schule ihrer ursprünglichen Schulform gegangen.

    In Deiner Geschichte kommt ein entscheidender Faktor dazu - "man wollte sie aber nicht zurück".


    Was hier in jedem Fall sinnvoll und wichtig ist, da ist, rechtzeitig Kontakt zur BR oder je nach Zuständigkeit dem Schulamt aufzunehmen und die eigenen Wünsche sowie die aktuellen Möglichkeiten abzugleichen - dann kommt es zu keinen bösen Überraschungen.

    Dieses Problem hatten wir schon häufiger angesprochen. Lehrkräfte, die aus einer Elternzeit zurückkehren und den Wunsch äußern, an ihre alte Schule zurückzukehren, werden in der Regel nicht versetzt. Ausnahmen wären extreme Mangelfächer und ein höherer Bedarf an anderen Schulen.

    Frag bei der Personalstelle nach und teile ihnen mit, dass Du an Deine alte Schule zurück möchtest. Das klappt in der Regel.

    Die Inklusion aller Kinder - ob mit Beeinträchtigungen oder ohne selbige - würde dann funktionieren, wenn die Art und Weise, wie das hier in Deutschland funktioniert, nicht ein primäres Sparmodell wäre.
    Um beeinträchtigte Kinder zu inkludieren braucht es Fachpersonal - und damit meine ich nicht den Förderpädagogen, der eine Stunde pro Tag mit im Unterricht sitzt.

    Die UN-Konvention spricht in ihrer englischen Fassung explizit von Inklusion - die Förderschulen setzen zwar den Anspruch auf Bildung vom Grundsatz her um, eine Förderschule ist aber nichts anderes als ihr weniger euphemistischer früherer Name besagte - eine Sonderschule - eine Schule für abgesonderte SchülerInnen. Die deutsche Begrifflichkeit ist hier brutalst technokratisch und wenig empathisch.

    Von der Inklusion wie sie jetzt läuft profitieren im Falle der zieldifferenten Beschulung weder die beeinträchtigten Kinder noch die unbeeinträchtigten Kinder, da erstgenannte ständig vor Augen gehalten bekommen, was sie alles nicht können, und an die letztgenannten ein (zu) hohes Maß an Forderung nach Rücksichtnahme und besonderem Sozialvermögen gestellt wird.

    Inklusion am Gymnasium im dreigliedrigen Schulsystem ist für LB-Kinder eine Tortur - und die unbeeinträchtigten Kinder empfinden das dann wie oben ausgedrückt als Bremsklotz.

    Inklusion kann in einem integrierten Schulsystem funktionieren, weil dann - beispielsweise bei entsprechend mehrfach differenzierten Kursen, in denen die Fächer unterrichtet werden - alle SchülerInnen auf der Basis ihrer Leistungsfähigkeit gefördert werden könnten. Das setzt aber entsprechende Schulgrößen voraus und Level, die vom Hauptschulniveau bis zum Leistungskursniveau reichen. Da ist auch die Gesamtschule in ihrer heutigen Form mit E- und G-Kursen eine gigantische Mogelpackung.

    Wir würden vermutlich mehr Bildungsgerechtigkeit bekommen, wenn wir vollständig auf ein integriertes Schulsystem umstellen würden, wo Abschlüsse nach einem Credit-Point-System vergeben werden und jede/r nach seinen Stärken und Schwächen gefördert werden könnte. Wird es aber nicht geben, weil die deutsche Mentalität noch zu sehr in Klassen denkt.

    Das ist sehr schade zu hören...

    Zum Neuschreiben von Klassenarbeiten: Zumindest in NRW kann die SL die Noten von Klassenarbeiten nicht einfach so ändern / Bewertungsmaßstäbe ändern / Nachschreiben anordnen. Da sind gewisse Hürden. Die Begründung "die Noten sind zu schlecht" reicht da nicht. Ich würde in so einem Fall remonstrieren, außer ich kann die Argumentation der SL nachvollziehen. Vllt. findet man dann auch einen Kompromiss. Aber ganz nach dem Motto "die Noten müssen passen"... dann können wir das Ganze auch gleich sein lassen. Ich habe es mehrfach erlebt, dass Druck ausgeübt wurde wg. der Notengebung. Wenn man sich aber der Rechtslage bewusst ist, kann man darauf auch entsprechend reagieren. Nur weil andere bei allen SuS tolle Noten geben, heißt das nicht, dass ich dieser Philosophie folgen muss.

    Zu den Hürden vgl. ADO NRW § 21 Abs. 4

    (4) Hält die Schulleiterin oder der Schulleiter allgemein oder im Einzelfall die Notengebung einer Lehrerin oder eines Lehrers für unvereinbar mit den Vorschriften zur Leistungsbewertung oder allgemeinen Bewertungsgrundsätzen und ist darüber kein Einvernehmen unter den Betroffenen zu erreichen, ist die Entscheidung der fachaufsichtlich zuständigen Schulaufsichtsbehörde einzuholen.

    Das ist jedoch ein "dickes" Brett und man möchte als SL sicherlich nicht wegen jeder Kleinigkeit dann die BR ins Boot holen. Dann lieber mehr oder weniger subtil und auf der Vorgesetztenebene...

    Als gäbe es nicht ohnehin schon genug Unmut in Lehrerzimmern muss man sich das mal bildlich vorstellen: Man kommt mit völlig unpassender Ausbildung an eine neue Schulform, ist auf Anleitung der Kollegen angewiesen (vergleichbar mit einem neuen Referendar) und bekommt dafür die Gehaltsstufe der Schulleitung dieser Schule. Da bedanken sich alle Beteiligten.

    Darf ich mich dann in diesem Punkt darüber freuen, dass ich A15er bin?

    Achja. Warum nimmt man es nicht als Anerkennung wahr, dass einer diese zunächst schwierig erscheinende Aufgabe zugetraut wird?

    Es geht darum, einen Dummen (oder eine Dumme) zu finden, der/die diese Aufgabe erfüllt. Wer das ist, wird am grünen Tisch entschieden und nicht auf der Basis vorhandener oder im Laufe der Tätigkeit angenommener erlernbarer Kompetenzen.


    Aber das brauche ich Dir sicherlich nicht zu erklären.

    Abordnungen sind ja auch nicht immer schlecht, sie können ja durchaus auch interessante Einblicke in andere Systeme geben. Aber wie im anderen Thread beschrieben vom WBK an die Förderschule GE, ich finde das überspannt den Bogen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Regelfall bei Abordnungen sein wird. Dafür ist die Konstellation in der Tat "zu krass".
    Würde ich von jetzt auf gleich an eine Förderschule GE abgeordnet, dann hätte ich didaktisch und pädagogisch erst einmal keine Ahnung von der Materie dort. Es wäre eine Verschwendung von Ressourcen begleitet von zumindest am Anfang sehr geringer Effizienz meiner Arbeit.

    Eine solche Maßnahme wäre purer Aktionismus, der die Probleme nicht löst, lediglich Personal numerisch verschiebt und damit auf dem Papier eine Verbesserung suggerieren kann. Vor Ort bringt das jedoch letztlich kaum etwas - und das ist der wirkliche Schlag ins Gesicht der betroffenen Menschen - sowohl der Lehrkräfte als auch der SchülerInnen.

    Das stimmt, man muss aber auch fairerweise sagen, dass offensichtlich die Zahl und auch die "Schwere" (räumlich, völlig schulformunpassend) der Abordnungen scheinbar zugenommen hat und weiter zunehmen soll nach Plänen der Landesregierung.

    Klar, ich würde auch nicht damit rechnen, plötzlich abgeordnet zu werden. Man muss eben wissen, dass es so kommen kann (aber in der Regel eben nicht muss.) Und wenn es so ist, kann man sich auf der Basis der Gesetze und Verordnungen bedingt wehren - oder muss es ansonsten so nehmen wie es ist.

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