Wer weiß, wie's in Hamburg ist (mein Eindruck: meistens sehr ähnlich wie in NDS).
Beiträge von Djino
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Bei Unterrichtsausfall aufgrund widriger Witterungsverhältnisse (z.B. Schneechaos, Eisglätte, Wärme) haben Schüler einen entsprechenden Ausfall (bei Hitzefrei nicht mal alle Jahrgangsstufen).
Für "Arbeitnehmer" (z.B. Lehrkräfte) gibt es solche "Arbeitsausfälle" nicht. Die sind verpflichtet, in der Schule anwesend zu sein und ihre Arbeitskraft anderweitig zur Verfügung zu stellen (z.B. Aufräumen der Sammlung, Fachdienstbesprechung etc.).In etwa analog zu sehen ist es, wenn Schüler aus anderem Grund nicht anwesend sind (z.B. Klassenfahrt). Da entfällt der Unterricht, Kollege X hat 6 Stunden weniger Unterricht - die Arbeitskraft wird für Vertretungsunterricht eingesetzt oder bei entsprechender Ansammlung an "Minusstunden" wird nächstes Schuljahr eine Lerngruppe zusätzlich daraus.
Jetzt stelle man sich das für alle Lehrkräfte einer Schule vor: Die nicht sonderlich motivierten 500 SuS verlassen das Schulgelände (ein wenig unverständlich, dass angeblich die Schulleitung die alle nach Hause geschickt haben soll, aber nun gut - mit den SuS ist nach so einem Streich vielleicht sowieso nichts mehr anzufangen). Bei 50 Kollegen entfällt der Unterricht für die letzten zwei Unterrichtsstunden. Macht für die Schule als System 100 Minusstunden, die die Lehrkräfte der Schule "schulden". Das sind 100 Vertretungsstunden, die erst mal wieder eingearbeitet werden müssen etc. Das freut das Land.
Wie gut, dass der Unterricht nicht nur einfach so entfallen ist, sondern dienstlich bedingt (weil ihr noch pädagogische Dienstbesprechungen durchführen musstet). Ich würde sagen: Dankt eurer Schulleitung, dass die für sowas einen Blick hat. -
Der Schüler, der im Anschluss an den Unterricht noch eine Frage hat, kann auch mit zur Aufsicht kommen & erhält seine Antwort beim Schlendern über den Schulhof.
Falls dir trotz der vielen richtigen Hinweise in diesem Thread weiterhin unwohl ist bei dem Gedanken, aus dem Unterricht heraus direkt in die Aufsicht zu gehen (mit den drei Minuten Verzögerung, die dabei für SuS und LuL entstehen können), dann kannst du doch deinen Stundenplaner bitten, deine Pausenaufsichten so zu legen, dass du vor der Aufsicht immer eine Freistunde hast. DEr Hinweis wäre insbesondere wichtig, wenn du regelmäßig in der Situation bist, ein dringendes Bedürfnis erfüllen zu müssen.
Im Übrigen denke ich, dass Schüler der Sekundarstufe II (wie es bei dir der Fall ist) deutlich weniger Aufsicht benötigen als Schüler der Grundschule. Bei dir sind das (fast) erwachsene Menschen, die viele Dinge im Leben bereits ohne Aufsicht oder elterliche Begleitung tun dürfen.
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Man sollte nicht vergessen, dass es sich um Französisch in der 6. Klasse handelt. Das ist jetzt also "am Ende" des ersten Lernjahres. Viel an Inhalt wird es da noch nicht geben. Es geht bei solchen Aufgaben darum, dass man vorgegebene Sprachmuster situationsgerecht abwandeln und verwenden kann. Viel Kreativität ist noch nicht möglich. Ein Vergleich mit dem muttersprachlichen Unterricht aus der Grundschule oder Englisch in höheren Klassen hinkt ganz gewaltig. Deshalb wird (wie oben schon chilipaprika erläutert) sicherlich sehr vieles an erreichbaren Punkten (oder Punktabzügen) über die Sprachrichtigkeit (Wortschatz, Rechtschreibung, Grammatik) laufen.
Zum Thema Erwartungshorizont: Fände ich bei dieser Aufgabe ebenfalls schwierig, diesen den Kindern / Eltern zur Verfügung zu stellen. Sobald die Kinder den EWH in Händen halten, schreiben sie den Text ohne weiteres Nachdenken ab. Die möglichen Floskeln stehen tatsächlich im Buch, z.B. in der Vokabelliste. Also noch einmal in die Lektion schauen, da finden sich Beispieltexte. Die "abschreiben", allerdings die Reihenfolge der Anweisungen dem gegebenen Stadtplan anpassen. (Der EWH kann auf diesem Sprachniveau auch nicht viel weniger als ein Text sein, da es ja nur um Anweisungen geht, wie man laufen soll. Würde man den Ablauf in "Stichpunkten" / als Liste zur Verfügung stellen wollen, lässt sich kaum was kürzen.)
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Nur: wir haben inzwischen die ersten Eltern, die als Kinder die negativen Entwicklungen, die er anspricht, selbst "erlitten" haben ...
Ich würde fast so weit gehen und sagen: Großeltern.
Freiarbeit, Gruppenarbeit, Laissez-Faire, Antiautoritäre Erziehung sind doch Stichworte, die nicht erst nach 1995 geprägt / verwendet wurden (eher ~30 Jahre davor (oder noch früher)). -
Das liest sich doch so, als sei "früher" alles besser gewesen (Schule und Schüler und Unterricht und Erziehung und ...). Dazu mal zwei "Anekdötchen":
Zum einen beschweren sich Schüler ab der 9. Klasse aufwärts immer wieder mal über die "frechen" 5.-Klässler. Und die Älteren sind sich sicher "SO waren wir früher nicht!" (Doch, ihr wart genau so & es gibt noch genug Lehrkräfte, die sich an eure Eskapaden erinnern.)
Zum anderen klagte unser Hausmeister mal darüber, dass die Abiturienten eigentlich zu früh die Schule verlassen. Kaum hat man sie erzogen und es "läuft" mit dem Benehmen etc., gehen die schon wieder und man muss mit den "Kleinen" wieder von vorn anfangen. -
Betrachtet der Psychiater eigentlich die gesamte Schülerschaft (z.B. eines Jahrgangs) - oder nur diejenigen, die als "Fälle" beim ihm ankommen?
(Ich traue ja nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe...) -
Frage 1 gefällt mir: "Wie oft haben Sie in den letzten 5 Jahren eine Klassenfahrt organisiert?"
Antwortmöglichkeiten:
1
2
3
4
<5Ich glaube, da fehlt was... (Muss man als Business-Student nicht wenigstens ein wenig zählen können?

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Ich bin mir sicher, dass hier keine fruchtbaren Diskussionen zu Themen rund um das Thema Schule geschlossen werden.
Bei Diskussionen, die dieses Themenspektrum weitläufig vermeiden und nur noch um ihrer selbst willen geführt werden, kann ich verstehen, dass Moderatoren ihre Zeit sinnvoller verwenden möchten.Und was ist das für ein Argument zu sagen, man hätte als Moderator keine Zeit, das alles zu verfolgen? Man liest doch alle anderen Kommentare weiterhin auch. Man ist doch genau dafür Moderator!
Insofern hierzu Zustimmung zu deiner Aussage, wenn die fraglichen Kommentare für den beruflichen Austausch interessant wären.
Und Zustimmung zur Schließung von Diskussionen, wenn diese (gefühlt nur mit Ausnahme des Eingangspostings) am Thema der Lehrerforen vorbeiführen. -
Das Internet ist wohl für dich auch noch Neuland.
Ey, nur weil ich keine Ahnung habe, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht doch eine Meinung haben darf

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Wenn du nicht so explizit drauf hingewiesen hättest, wäre mir das gar nicht aufgefallen. Dabei bin ich doch Deutschlehrerin...
Aber das beweist es mal wieder: Auf den Inhalt kommt es an. (Ist gerade bei Eis ganz wichtig!) -
Ich habe mich gerade gefragt, ob es auch Popcorn-Eis gibt - und bin via Google tatsächlich fündig geworden. Ob es wohl in Ordnung ist, Vanille und Schoko für einige Zeit in den Gefrierschrank zu verbannen und mal was anderes auszuprobieren? (Z.B. Übertreib’s mal! Eistorte mit Popcorn und salzigem Karamell?)
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Das ist aber sehr abhängig von der SL. Freiwillige AZ- Konten werden bei uns nicht genehmigt!
Das darf die SL auch nicht genehmigen - dafür ist die Landesschulbehörde zuständig.
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Für alle Whisk(e)y-Freunde hier ein Internetfundstück: Aktuell gibt es am "Fluss" eine Aktion mit Sonderangeboten zum Vatertag: https://smile.amazon.de/apb/page/?handlerName=OctopusDealLandingStream&deals=9774a549&tag=lf-21 [Anzeige]
Cheers![Gibt es eigentlich noch die Möglichkeit, die Lehrerforen durch einen entsprechenden Amazon-Affiliate-Link zu unterstützen?]
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Zudem werde ich die Schule zum nächsten SJ verlassen und in ein anderes Bundesland versetzt auf eigenen Wunsch.
Und genau deshalb bist du auch nicht in der aktuellen 12. Klasse eingesetzt. Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, macht man keinen Fachlehrerwechsel auf halber Strecke zum Abitur. Wenn so etwas passiert, ist das weder für die weiterführende Lehrkraft noch die SuS "angenehm", da mit Mehrarbeit und Unsicherheit verbunden.
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Wenn du im Abiturjahrgang bisher Unterricht hattest (offensichtlich keinen P5-Kurs mit eigenen Prüflingen), dann entfällt ja seit einigen Wochen der Unterricht. Bis heute wurden diese Stunden als erteilt angesehen, es wurden dir also keine Minusstunden aufgeschrieben. (Und falls es in diesem Jahr nicht so ist, mag es im nächsten Jahr so sein. Über die Jahre hinweg gleicht sich das ein wenig aus. Mal ganz davon abgesehen, dass das eben das ganz normale Dienstgeschäft ist.)
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@fossi74: Dass die Aufgaben im Netz sind (oder für Lehrkräfte auf anderen Wegen ebenfalls problemlos zur Verfügung stehen), war hier gar nicht Hauptinhalt meiner Aussage. Ich hatte direkt auf Trapito geantwortet (und auch zitiert), dass man das Gesamtbild aller Aufgaben sehen muss.
Mir geht es um das, was in Artikeln angerissen wird. Der Ausgangspost nahm hier ja auch Bezug auf SPON. Da findet sich das hier: https://www.spiegel.de/lebenundlernen…-a-1266022.html - mit zwei Beispielaufgaben aus Bayern. Verlinkt sind auch PDF-Dokumente, bei denen es heißt, dass die Schüler nicht alle Aufgaben lösen mussten. Nur wie viele, das verät SPON nicht.
Es diskutieren einfach viele mit, die nicht den Gesamtumfang der Prüfung abschätzen können und so gar keinen Bezug zur Schule haben. Und deshalb ist vieles von dem, was derzeit zum Thema geschrieben wird (ob durch Redaktionen oder ihre Leserschaft), unseriös / irreführend.Die Unterschiede zwischen den Aufgabenstellungen in den verschiedenen Bundesländern wurden hier im Forum ja bereits an anderer Stelle angedeutet.
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Das erklärt einiges

Ich hatte beim Lesen dieser Zitate erst mal an mein eigenes Studium gedacht. In den letzten Semestern ließen sich meine finanziellen
Ressourcen ganz klar aufteilen: (1) Miete bezahlen. (2) Krankenversicherung bezahlen. (3) Es blieben 30 DM für den Rest des Monats. Semesterbeiträge und andere größere Ausgaben waren eigentlich nicht drin. Das war dann immer ein Riesenproblem (man will ja nicht aufgrund fehlender Beiträge im Examenssemester exmatrikuliert werden...). Also habe ich dann immer geschaut, was man noch so zu Geld machen kann.
An meinem Studium, meiner Fächerwahl, der Wahl des Lehramts an sich habe ich durchaus auch mal gezweifelt. Aber es konnte nie eine wirkliche Frage sein, ob ich nochmal ein Fach wechsle und gefühlt von vorne anfange. Die Frage, um die es hier (auch) geht - nämlich, ob man weitere sechs Jahre studieren sollte, um ein Lieblingsfach zu studieren - kann je nach eigener Biografie als Luxusproblem verstanden werden. (Aber selbst wenn sie ein Luxusproblem ist, kann man sie ja mal stellen
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Die Aufgaben der Matheprüfung waren meiner Meinung nach keineswegs zu schwer.
Die Aufgaben waren vielleicht nicht zu schwer. Sie waren allerdings wohl (für Niedersachsen) deutlich zu umfangreich und hätten mehr Zeit benötigt, um sie vollständig in angemessener Zeit bearbeiten zu können.
(Das ist auch so ein Problem mit den aktuell im Netz herumschwirrenden Artikeln und Aufgabenbeispielen: Natürlich sind das Aufgaben, wo man sich fragt, warum die Abiturienten denn jetzt schon wieder rumjammern. Aber es sind halt nicht aller Aufgaben veröffentlicht. Und in der Auswahl / Verkürzung / Kommentierung könnte man das, wenn einem denn das Wort gefällt, schon fast als "Fake-News" bezeichnen.)
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Also gut, die Zusatzqualifikation durch das Daf/Daz-Studium würdet ihr lassen? Ich dachte, der Daf/Daz-Abschluss ließe sich gut mit dem Lehramtsabschluss verbinden bzw. erweitern und ich wäre dadurch breiter aufgestellt, für den Fall, dass ich nicht UNMITTELBAR direkt nach Abschluss des Studiums gleich ins Ref wollte.
Was musst du zusätzlich für DaZ machen? Welche Scheinleistungen erbringen? An manchen Unis ist das herzlich wenig und innerhalb eines Semesters nebenbei erledigt (insbesondere, wenn man sowohl in der Germanistik als auch der Fremdsprachendidaktik (EN) unterwegs ist). Ist das machbar, kannst du das "mitnehmen".
Ansonsten hängen Einstellungschancen vom Anspruch des möglichen Arbeitgebers und der Bewerberlage ab. Mit einem abgeschlossenen Studium DE hat man ziemlich gute (aber nicht perfekte) Chancen. Die Kombination mit Englisch (= moderne Fremdsprache) hilft. Mein Erfahrungswert: Kurse geben an VHS oder private Vereine: Kein Problem. Die nehmen dich mit Kusshand. Andere Institutionen (BAMF, Goethe-Institut, ...): Kommt teilweise drauf an. Aber insgesamt: Miserabel bezahlt, freie (prekäre) Mitarbeit.
Wenn du wirklich überbrücken musst zwischen Studium und Referendariat: Mit guten Office-Kenntnissen (muss nicht mal ein hier mehrfach erwähnter Excel-Kurs sein) und/oder Fremdsprachenkenntnissen (Englisch...) finden sich leicht "semi-studentische" Aushilfsjobs / Krankheits-/Schwangerschaftsvertretungen in Büros, Banken, Kanzleien, Praxen, ... Und die sind besser bezahlt / sicherer als die Kombination verschiedener DaZ-/EN-Kurse, Nachhilfestunden, Nachhilfeinstitute.
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