Gegen-Gegenfrage: Gab's eine Partei mit noch mehr Wählerstimmen? (Das ist bei katholisch (28,9%) vs. konfessionslos (37%) gegeben.)
Beiträge von Djino
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Ich finde, um mal zur Rolle der katholischen Kirche dabei zurückzukommen, gut, dass uns alle mit der katholischen Kirche eine große, relevante gesellschaftliche Kraft mindestens zum Nachdenken darüber zwingt,
Um den Ball aufzugreifen: Schließlich ging's mal um die katholische Kirche und ihre gesellschaftliche Rolle / ihre Vorzüge (?) als Arbeitgeber.
Die katholische Kirche als "große, relevante gesellschaftliche Kraft" zu bezeichnen, ist eigentlich mutig. Die sieht sich zwar so. Das deckt sich aber eigentlich nicht mit der Wirklichkeit. Betrachtet man die Verteilung der Relgionen in Deutschland, dann kommt die k.K. auf 28,9 %, 27,1 % der Bevölkerung gehören einer evangelischen Kirche an, 3 % "anderen" Kirchen. 5,5 % sind Muslime, 37 % konfessionslos.
Eine "Legitimation" der katholischen Kirche, ihrer Einflussnahme im sozialen und politischen Bereich, ergibt sich mMn aus diesen Zahlen nicht... -
Immer noch so sachlich?
In den von dir verlinkten Artikeln geht es u.a. um Abtreibung nach der 21. oder 24. SSW. Mit entsprechenden Praxisbeispielen.
Verzeih bitte, wenn ich tatsächlich bisher versucht habe, auf deine Beiträge einzugehen. Das wird nicht wieder vorkommen. -
Es geht dabei aber nicht wie du so leichtfertig behauptest
Du hast schon mitbekommen, dass das alles Zitate sind, oder? (Anführungszeichen sind vorhanden, Quelle steht da & ist verlinkt: Faktenchecker der Tagesschau)
Wenn familiäre Gründe für dich schwere Probleme in der Schwangerschaft sind, dann herzlichen Glückwunsch, ich hab eine grobe Idee, wieso das aus dem "Mord"-Paragraphen verschwinden musste.
(1) Mir gefällt deine Reihung von "für dich" - "herzlichen Glückwunsch" - "Mord-Paragraph" nicht.
(2) Um bei der Sache zu bleiben: Ja, auch familiäre Gründe können einen späten Schwangerschaftsabbruch begründen. Z.B. dann, wenn die Familie sich bereits für ein erstes stark behindertes Kind entschieden hat und ein zweites die familiären "Kapazitäten" überfordern würde. Oder dann, wenn der Vater des Kindes gleichzeitig der Großvater ist. Oder...
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Allerdings bin ich nicht sicher, wie ernsthaft diese beiden Wissenschaftler das meinen.
Nicht.
"Die Bioethiker stellten bereits 2012 klar, dass sie nicht für eine Legalisierung von "postnatalen Abtreibungen" eintreten."
" Sie hätten nie vorschlagen wollen, dass "Abtreibungen nach der Geburt" legal werden sollten, betonten Giubilini und Minervadie in ihrem offenen Brief. Das hätten sie in ihrem Aufsatz klarer ausdrücken müssen, räumen sie ein. Hätten sie gesetzliche Regelungen diskutieren wollen, hätten sie sich beispielsweise auf das "Groningen-Protokoll" bezogen.
[...] Das "Groningen-Protokoll" regelt in den Niederlanden fünf Bedingungen, damit Sterbehilfe bei Neugeborenen für Ärzte nicht strafbar ist. Dabei geht es aber nicht um gesunde Kinder, sondern um besonders schwere Fälle, bei denen das Leiden der Kinder "hoffnungslos und unerträglich" sei, wie es als eine Bedingung in dem Protokoll heißt. Die Behauptung, Giubilini und Minerva hätten "das Recht auf after-birth abortion verlangt", so wie Martenstein es formuliert, ist nicht korrekt. Diese Behauptung hatten die Ethiker bereits 2012 eindeutig zurückgewiesen, Faktenchecker wiesen 2015 erneut darauf hin."
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Re: Bewertung von Quellen / Fakten // Abtreibung bis kurz vor oder nach der Geburt in den USA
Durch die Medien (und den Thread hier) geistert derzeit der Begriff der "Postnatalen Abtreibung".
Eine meiner Meinung nach neutrale, seriöse Quelle (Faktenfinder der Tagesschau) erläutert hierzu:"Tatsächlich hatten Demokraten in Virginia gefordert, die Vorschriften für eine späte Abtreibung bei gesundheitlichen Risiken zu lockern. In der Debatte ging es allerdings nicht um eine postnatale Abtreibung, sondern um die Voraussetzungen für Abbrüche im letzten Drittel der Schwangerschaft. Die "New York Times" stellte dazu fest, es sei falsch zu behaupten, Demokraten wollten Kindstötung legalisieren."
"Die Debatte bezieht sich tatsächlich auf die Bedingungen für späte Abtreibungen bei schweren Problemen in der Schwangerschaft oder extrem schwer erkrankten Kindern. Also um aktive oder passive Sterbehilfe - nicht um "Kindstötung" oder sogar "Mord"[. Es ...] werden verschiedene Debatten aus dem Kontext gerissen und grob vereinfacht bis falsch dargestellt."
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So ist es auch kein Wunder, dass gerade sehr katholische Länder Afrikas wie Uganda und Ruanda die größten Erfolge in der Prävention von HIV haben
Spannend. Die Prävention verschiedenster Geschlechtskrankheiten scheint allerdings in einigen islamisch oder jüdisch geprägten Regionen der Welt besser (oder anders?) zu funktionieren als in den christlich geprägten "Gegenstücken".
Der Wikipedia-Artikel zur Zirkumzision benennt als Beispiel u.a. HIV und HPV: "Studien deuten darauf hin, dass das HIV-Infektionsrisiko beim ungeschützten, heterosexuellen Geschlechtsverkehr mit HIV-infizierten Partnern für beschnittene Männer geringer sein kann als für unbeschnittene. [Eine Metaanalyse] ergab nach medizinisch durchgeführter Zirkumzision eine Reduzierung des relativen Infektionsrisikos für heterosexuelle Männer um bis zu 66 Prozent."
Vielleicht ist Medizin (gepaart mit Vernunft) an dieser Stelle doch die beste "Religion"...
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Da hier Menschenrechte erwähnt wurden: Das Recht auf Familienplanung ist ein solches.
Das umfasst z.B. das Recht, über den Zeitpunkt einer Schwangerschaft und die Anzahl der Kinder selbst zu entscheiden. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung schreibt etwa: "Ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen zur Förderung der reproduktiven Gesundheit für alle Menschen würde die hohe Zahl von unerwünschten Schwangerschaften, Abtreibungen sowie die hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit in vielen Ländern erheblich senken." -
Genau, "oder was" ist richtig.
Staatliche Gymnasien wählen nicht nach Leistung aus (zumindest nicht in den Bundesländern, in denen ich so unterwegs bin/war). Es gilt der freie Elternwille.Auswahlkriterium sind z.B. Wohnortnähe zur Schule (wer weiter entfernt von der Wunschschule/näher an einer anderen Schule wohnt, wird dorthin verwiesen) oder Geschwisterkinder, die bereits an der Wunschschule sind (macht z.B. die Organisation des Familienalltags deutlich einfacher).
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Mein Erfahrungswert: Hat eine katholische Schule mehr Bewerbungen als Plätze, wählt sie aus nach Religionszugehörigkeit und Leistung. Wenn also viele SuS bereits bei der Aufnahme an der Schule "besser" sind als der Durchschnitt, dann werden die durch die Schüler/Schule erzielten Ergebnisse im Laufe der Jahre besser bleiben. Eine Schule mit einem solchen "Ruf" wird dann natürlich auch von Eltern bevorzugt, die "das Beste" aus ihrem Nachwuchs herausholen wollen.
("Leistung" bzw. "besser" darf hier gern doppeldeutig gelesen werden als "Arbeitsverhalten" und "Sozialverhalten", "christlich" ist nicht gemeint.)
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Ich wollte den SuS das "allgemein" erklären (die werden ja in den verschiedensten Fächern die Prüfung machen können).
Aber Deutsch würde schon passen
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In Niedersachsen ist es erstmalig im Abitur 2021 für SuS möglich, die mündliche Prüfung durch eine Präsentationsprüfung zu ersetzen. Bisher gibt es dazu wenig offizielle Mitteilungen / Handreichungen (zumindest habe ich keine gefunden).
Gibt es aus anderen Bundesländern vielleicht Hilfreiches, gibt es Literatur, die man sich anschaffen kann, kann vielleicht jemand Beispiel-Aufgabenstellungen, Beispiel-Bewertungsbögen, Erläuterungen für SuS etc. beisteuern?
Was ich bisher aus Erlass und Erläuterungen weiß:
Die hiesigen Präsentationsprüfungen sollen aus einem Präsentationsteil (mediengestützter Vortrag, nicht als Gruppenleistung) und einem Prüfungsgespräch bestehen (insgesamt 30-45 Minuten, beide Teile nehmen jeweils 50% der Zeit in der Prüfung in Anspruch). Die Festlegung des Themas soll durch die Lehrkraft erfolgen (wobei Prüflinge Vorschläge machen dürfen). Zwei Wochen vor dem Präsentationstermin erhält der Prüfling die Aufgabenstellung. Eine Woche vor dem Präsentationstermin muss der Prüfling die schriftliche Dokumentation für die Präsentation bei der Prüfungskommission abgeben. [Spontan habe ich keine Ahnung, was diese "schriftliche Dokumentation" beinhalten könnte - soll das ein Thesenpapier sein oder der Ausdruck einer vorbereiteten Powerpoint-Präsentation?]
Das Prüfungsgespräch (also die zweite Hälfte der Prüfung) geht über die Präsentation hinaus und hat auch einen Schulhalbjahresübergreifenden Bezug - also ähnlich wie in einer "normalen" mündlichen Prüfung, in der der zweite Teil sich auch nicht auf die Aufgabe aus der Vorbereitungszeit bezieht. (Die Vorbereitungszeit direkt vor der Prüfung entfällt in der Präsentationsprüfung, da haben die SuS ja bereits in den zwei Wochen davor etwas erarbeitet.) -
Wo wir gerade dabei sind, wollen wir das Fass "Religionsunterricht bitte durch Religionskunde und Philosophie ersetzen" noch schnell aufmachen?
Lass das bloß nicht die Mods hören, die sind zur Zeit sowieso schon mehr als gefordert in diesem (und anderen) Threads

Aber Philosophie statt Religion setzt sich meiner Beobachtung nach an den Schulen immer mehr durch. Jedes Halbjahr beobachte ich rund 10 SuS, die in den (durch den Stundeplaner zeitgleich gelegten) "Ketzer-Kurs"
wechseln. Dazu brauchen die SuS mit 14+ Jahren ja nicht mal die Unterschrift ihrer Eltern. -
Mach ich nicht.
Machst du doch. Nur nicht freiwillig.
Du gehst sonntags (zumeist) nicht einkaufen.
Und 'ne Party an Karfreitag, Karsamstag oder Totensonntag kannste vergessen.
(vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbo…en_L%C3%A4ndern )Und dann gibt's da noch die staatlichen Gelder, die an die Kirchen gesendet werden: https://www.n-tv.de/politik/Staat-…le20464328.html (unter anderem interessant "Die Ansprüche der Kirchen haben ihren Ursprung im Wesentlichen im 19. Jahrhundert, als Ausgleich für Enteignungen nach dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803, zum Ende des Heiligen Römischen Reichs.")
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Vielleicht ließe sich die Benutzerverifizierung auch durch eine verpflichtende Teilnahme am Weihnachtswichteln durchführen?

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Ja, das von Caro07 erwähnte absichtliche Unter-Verschluss-Halten von Erkenntnissen, Büchern etc. wird im Vatikan doch intensiv betrieben.
Bei einer Klassenfahrt nach Rom inkl. Führung in vatikanischer Bibliothek wurde die Gruppe zum Schluss gefragt, ob sie denn noch etwas sehen wollten. Die begleitende Kollegin äußerte tatsächlich einen Wunsch, durch Angabe der genauen Signatur. Es folgte heftige Betriebsamkeit, durchaus verbunden mit einiger Aufregung. Das kannte man offensichtlich nicht, dass tatsächlich ein präziser Wunsch auf Einlick geäußert wird. Nach einer Prüfung des Wunsches (was schon eine Weile dauerte) stellte sich heraus, dass man diesem entsprechen konnte, die Kollegin nebst Schülergruppe hatten also nochmal einen Einblick in ein ausgewähltes Manuskript. Aber da gibt es eben auch so manches, das nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen ist.
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In diesem Thread geht es ja in verschiedensten Ausrichtungen um Meinungen zur katholischen Kirche, zum Umgang selbiger mit ihrem Missbrauchsskandal, ihrem (positiven oder negativen?) Handeln im Laufe der Geschichte, um den Zusammenhang zwischen Ethik und Naturwissenschaft.
Ich will mal einen Aspekt einwerfen, der meine Meinung zur katholischen Kirche ganz intensiv mit gestaltet: Welchen konkreten Einfluss hat die katholische Kirche mit ihren „Werten“ auf *mein* Leben? (Das ist vielleicht greifbarer als ein philosophisches „Was wäre, wenn es die katholische Kirche nicht gegeben hätte“…)
Kurzfassung: Die katholische Kirche mischt ganz kräftig mit in der Politik und nutzt ihren Einfluss in der „Meinungsmache“ (ob von der Kanzel oder in den Medien). Sie hat damit einen deutlichen Einfluss auf meine persönliche Lebensgestaltung (hierdurch gibt es keine freie Wahl des Wohnortes oder des Arbeitsplatzes; der Einfluss führt zu deutlichen finanziellen Benachteiligungen; zudem hat die k.K. Einfluss in höchstpersönliche/intime Lebensbereiche).
Als ich mit dem Referendariat fertig war und den ersten „echten Job“ suchte, stellte ich fest, dass mein präferiertes Bundesland (nein, das war nicht Bayern…) bei der Einstellung verheiratete Menschen sowie Menschen mit Kindern bevorzugte. Ich hatte also wenig Chancen. Zwar befand ich mich in einer langjährigen Partnerschaft, aber Heiraten ist mir erst seit Oktober 2017 erlaubt. Das war dann 15 Jahre zu spät. Diese Bevorzugung bei der Einstellung in den Lehrerberuf konnte ich also nicht in Anspruch nehmen. Als denn 2017 die „Ehe für alle“ kam, äußerte die katholische Kirche starke Vorbehalte. Diese Kirche hatte auch Druck ausgeübt gegenüber Parteien, sodass monatelang im Raum stand, ob die „Ehe für alle“ nicht wieder abgeschafft wird (und in dem Zusammenhang bereits geschlossene Ehen wieder annulliert werden). Der Weg dahin sollte über eine Verfassungsklage des Landes Bayern gehen – genau so, wie es ein gewisser Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz gefordert hatte.
Also, eine Einstellung auf der „Überholspur“ aufgrund eines „Ja“ im richtigen Moment war nicht möglich. Wie wäre es mit Kindern? … Auch wieder nicht möglich. Künstliche Befruchtung bei Unverheirateten (siehe oben…) sah und sieht die Bundesärztekammer sehr kritisch (in den Musterrichtlinien von 2006 empfiehlt sie ein Verbot). Wie gut, dass das mit den Unverheirateten nicht mehr als Argument funktioniert, es „steht verheirateten, lesbischen Paaren der Zugang zu einer Samenbank seit Oktober 2017 offen.“.
Ende gut, alles gut? Nein, natürlich nicht. Die Regelungen der Bundes- und Landesärztekammern legen es zumeist in die Entscheidung der behandelnden Ärzte, ob sie eine künstliche Befruchtung vornehmen oder nicht. Das ist explizit nicht nur eine medizinische, sondern auch ethische Entscheidung. Wie also steht die katholische Kirche zu dem Thema? In Österreich zeigte sich die „Katholische Kirche ‚erschüttert‘“ als 2014 ein entsprechendes Gesetz diskutiert wurde.
Man kann natürlich auch mal „wissenschaftliche Institutionen“ befragen, was die dazu meinen. Man findet, dass dies für lesbische Paare „Ethisch inakzeptabel“ sei, wobei „die katholische Kirche die IVF grundsätzlich ablehnt.“ (Diese Zitate stammen aus einer Publikation des „Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE)“, einer lt. Selbstaussage unabhängigen wissenschaftlichen Einrichtung. Vorsitzender des Kuratoriums ist ein Erzbischof, im wissenschaftlichen Beirat finden sich ganz viele „Univ.-Doz. Dr …“. So ganz unabhängig (etwa von der Lehrmeinung der katholischen Kirche) wird dieses „Institut der Österreichischen Bischofskonferenz“ wohl doch nicht sein.
Lassen sich behandelnde Ärzte in ihren Entscheidungen durch Meinungen der Kirche beeinflussen? Natürlich. Manche halten sich bewusst an das, was „christlich“ ist, andere haben diese Einstellung unbewusst übernommen. (Und natürlich gibt es auch Ärzte, die sich nicht durch religiöse Meinungen beeinflussen lassen). Das mit den Kindern ist also auch nicht so einfach (zumal es für gleichgeschlechtliche Paare (anders als für heterosexuelle Paare) viel Geld kostet, die gesetzlichen Krankenkassen formulieren Regelungen wie „Es dürfen nur Ei- und Samenzellen des Ehepaars verwendet werden.“).Bedeutete für mich bei nur begrenzt zur Verfügung stehenden Stellen: Keine Einstellung in meinem Wunsch-Bundesland, weil ich die Kriterien der bevorzugten Einstellung nicht erfüllen durfte. Also Bundeslandwechsel, Umzug, regelmäßige Heimfahrten (was alles ja auch nicht kostenlos ist).
Bedeutet für mich auch heute noch, dass ich „so `nen Hals“ bekommen, wenn Kollegen fordern, dass doch auf Kollegen mit Kindern Rücksicht genommen werden solle. Diese Forderung ist dann verbunden mit irgendwelchen Zusatzbelastungen, zusätzlichen Aufgaben, die Kinderlose übernehmen sollen. Nein, werde ich bestimmt nicht tun. Schließlich sind Kinder Privatsache. Wer sich entscheidet, welche zu haben, muss sein Privatleben so einrichten, dass er auch sein Berufsleben „schafft“. (Und wer jetzt einwenden möchte, dass Kinder nicht nur Privatsache sind, der hat natürlich Recht: Solange Kirche und Politik festlegen können, ob ich die Wahl habe, ein Kind zu bekommen oder zu adoptieren, ist das keine Privatsache.) -
Das mit der Nächstenliebe und der Hilfe für andere kam ja erst im Neuen Testament
Das kann man jetzt aber mehrfach sehr auf das Christentum zentriert verstehen - und dass andere Religionen (z.B. die, die "nur" das alte Testament als "Grundlage" haben) sowas nicht kennen. Ich möchte mal an die Goldene Regel erinnern („Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ bzw. „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“), die es schon vor dem Christentum gab...
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Dienst-E-Mail-Adressen? Haben wir, klar. Die Schüler übrigens auch. Und die Elternvertreter. Und die ehemaligen SuS. Die meisten Mail-Adressen (nur nicht die der Lehrkräfte) sind aufgebaut nach dem oben vermuteten Schema: vorname.nachname@schule.xyz . Mit so einer Mail-Adresse würden dann im vorgeschlagenen Modell massenweise SuS und Eltern als "verifizierter Lehrer" aufgenommen... so kann das also nicht funktionieren.
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