Beiträge von Susannea

    Solange die Kinder beaufsichtigt sind, ist doch alles klar. Die wenigsten Eltern werden überhaupt mitbekommen, dass statt Unterricht Beaufsichtigung stattfindet.

    Doch, das merken die Eltern bei uns ganz genau und ja, das ist auch ein deutlicher Unterschied in der Statistik, denn es ist eben kein Unterricht, sondern Hortzeit dann, die kostenlos von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr für alle angeboten werden muss.

    Wirklich treffen würde es erst, wenn Unterricht ausfällt und Kinder nach Hause geschickt werden.

    Das ist aber in der Grundschule nicht erlaubt und führt im Zweifelsfall dazu, dass eine Person über 100 Kinder in der Sporthalle betreut.

    Bei uns haben gar keine Lehrkräfte mehr gestreikt, während ich von einer Schule weiß, dass alles ausfiel bei denen und nur die Staatsexamensprüfung stattfand, das finde ich bitter. Aber immerhin haben fast alle Erzieher gestreikt, das kam bei den Eltern auch an, weil kein Hort stattfand und die Teilungsstunden usw. an den Tagen entfielen.

    Naja, ein bisschen mehr für die "unteren" Gruppen wurde ja schon erreicht, aber das hilft uns nicht wirklich:

    Geht es beim Streik nicht gerade darum, dass mal "wichtige Termine" liegen bleiben und eben nicht alles reibungslos abläuft?

    Nicht unbedingt, ja, es geht darum, dass nicht alles reibungslos abläuft und es geht darum, dass der Rest sieht, dass mal was nicht läuft, es geht aber nicht darum, mir selber ein Bein zu stellen und mir die Arbeit zu erschweren.

    Vielleicht hast Du einfach vergessen, den Antrag zu stellen ?

    Vielleicht schaffst du es endlich zu sagen, wer sie für was bekommen hat, ich bin mir sicher, dass ich alles beantragt habe, was ging, sogar Verbeamtung und Nachteilsausgleich gleichzeitig.

    Auch nicht, wenn es genauso viel ist, wie vorher.

    Warum lohnen sich 20 Euro bei dir mehr nicht, es sind 20 Euro mehr.


    Dann bleibe ich doch lieber in der 11 und warte bis zur nächsten regulären Hochstufung - in diesem Falle von Stufe 4 nach Stufe 5.

    Das ist vermutlich das Problem, dass du hier zwei Sachen durcheinander wirfst, die Erfahrungsstufen und die Eingruppierung.

    Erfahrungsstufen wurden bei vielen von Anfang an die 5 gezahlt (und danach dann die 6 eingeführt), das hat aber mit der Höherstufung in der Eingruppierung nichts zu tun und vor allem verliert man offiziell ja auch die Erfahrungsstufen nicht wirklich, sondern sie werden nach einer Matrix auch angeglichen (gezahlt wurde bei uns eh weiterhin 5 auch wenn man in 3 oder 1 erst war).

    Wenn ich streike, streike ich - und zwar ganztägig ...

    Schön, dass du das so tust, wir eben manchmal nicht und gerade das macht der Personalstelle viel Ärger und zeigt aber ihnen auch, dass eben nicht alles mit einer einheitlichen Formel abzurechnen geht.

    Es gibt einfach Termine, die liegen am Streiktag und sind wichtig und kann oder will man nicht ausfallen lassen, Regionalkonferenzen, PC-Updates von anderen Firmen usw. usw.

    Wenn ich da nämlich schon Monate drauf warte, dann warte ich da nicht noch länger, sondern nehme den Termin, egal ob freier Tag, Streiktag usw.

    Was passiert dann mit den Kollegen, die ein Vielfaches der vorgesehenen Zeit für jede einzelne Unterrichtsstunde planen? So lange an einer einzelnen Klausur rumhantieren wie andere an einem ganzen Stapel?

    Das selbe was mit dem Sachbearbeiter passiert, der 10x solange braucht für einen Vorgang wie andere. Nichts wirklich, denn wenn man ihn dazu befragen würde, könnte er das sicherlich gut erklären.

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