Beiträge von Susannea

    2010: 2xA13/8 Netto sind ca. 6200€ pro Monat , davon stehen 18.600€ p.a. (1550€ im Monat) für den Schuldendienst zur Verfügung

    Bauzinsen lagen damals bei knapp 4,5% für 15 Jahre bzw. knapp über 4,0% für 10 Jahre. Bei einer Rückführung des Kredits innerhalb

    von 20 Jahre hätte dieser dann je nach Zinssatz nur zwischen 245k-255k betragen dürfen.

    Okay, ich sehe schon, wir haben auch generell ganz andere Vorstellungen, wie und wo man so etwas finanziert.

    Alle Finanzierungsbeispiele (habe sie gerade rausgesucht) hatten mindestens 30 Jahre Laufzeit. Wir haben uns damals überlegt, was uns von dem Einkommen meines Mannes jeden Monat zum Sparen übrig blieb. Das waren 1000 Euro (bei einem Einkommen von 2500 Euro ca. Netto), das haben wir in die Finanzierung gesteckt (denn das was wir vorher an Miete und Nebenkosten hatten, sollte damals noch für die Nebenkosten wenn man im Haus wohnt reichen, ist inzwischen leider anders, aber das ging gut). Steuerrückzahlungen und mein Einkommen gingen jedes Jahr in die maximal möglichen Sondertilgungen (7500 Euro), die wir bis auf ein Jahr jedes Jahr voll nutzen konnten.

    Der Plan ging auf und die nicht zu vergessenen letztendlich 22.000 Euro Eigenheimzulage (mit der wir in der Höhe natürlich überhaupt nicht planen konnten oder gerechnet haben) haben dabei total gut geholfen und wir haben eben jetzt nur noch das nicht früher ablösbare KfW-Darlehen mit ca. 200-300 Euro monatlich, aber einem vielfachen an Einkommen.

    Sowohl niedrige Zinsen,

    Nee, die Zinsen waren höher als heute und man hat mit 8% Zinsen nach der Zinsbindung gerechnet, dass sie zu dem Zeitpunkt dann (nach ca. 12 Jahren) dann so tief waren, dass man unter 2% Zinsen hatte, damit konnte damals niemand rechnen.

    Aber besser als heute waren sie damals definitiv nicht.

    Und nein, die Immobilienpreise waren nicht niedrig, aber es gab noch genügend Handwerker (da wir noch mit Eigenheimzulage gebaut haben und das auf den letzten Drücker aber auch nicht weniger Bauwillige als jetzt. Was stimmt, die Grundstückspreise und die Materialpreise waren günstiger als heute.

    um sich im Speckgürtel einer Großstadt eine Eigentumswohnung leisten zu können.

    Ich denke das kommt darauf an, welche Großstadt und auch ob aktuell oder eben schon vor einer Weile.


    Also als wir vor 17 Jahren gebaut haben war unsere ganze Finanzierung jedenfalls nur auf einem "Durchschnittsverdiener" ausgelegt, da wir zwischenzeitlich aber immer wieder zu zweit verdient haben, ist das Haus fast abgezahlt.
    Eigenkapital hatten wir damals auch nicht viel mehr als den Grundstückspreis und die Notarkosten.

    Dabei sollte es aber auch transparent zugehen und es sollten möglichst nicht irgendwelche „Orchideenwünsche“ ohne echte Gründe erfüllt werden (hatten wir alles schon, z. B. „Immer montags und freitags frei wegen verlängertem W.E.).

    Naja, bei mir definieren sich die freien Tage von alleine. Und ja, ist auch Freitag ;)

    Montag und Donnerstag ist schwimmen, also kann ich nicht frei haben (nur da gibt es Wasserzeiten), Dienstag ist Konferenztag, das darf auch nicht der freie Tag sein.


    Also bleiben nur die anderen beiden Tage übrig.

    Aber so etwas ist keine verbindliche Vorgabe und die könnte die Politik liefern.

    Doch, so etwas gibt es in einigen Bundesländern. Solche Dinge sagt eben z.B. in Berlin der Frauenförderplan und der gilt natürlich auch für Väter ;)

    Und nein, es sind nicht immer einheitliche Wünsche, aber wenn die Kita erst um 8 Uhr aufmacht, dann darf der Kollege/die Kollegin keine 1. Stunde bekommen.

    Wir haben aber auch Eltern die unbedingt dann 1.-4. Stunde an 5 Tagen machen wollen, also total unterschiedlich.

    Wie gesagt, bei uns gibt es zwei Kalender, einen wo alle Ausflüge usw. mit Begleitungen eingetragen werden, macht jeder Kollege selber, liegt im Sekretariat.

    Einen im Konrektorenzimmer, wo Beurlaubungen, Krankheiten usw. eingetragen werden, liegt im Konrektorenzimmer und macht nur die Schulleitung.

    Wir sind ja gut 100 Personen (wenn auch nur die Hälfte davon Lehrer), aber das funktioniert reibungslos.

    Die Vertretungspläne werden genauso aufgehoben (übrigens steht bei uns der Grund auch im Vertretungsplan, auch wenn das datenschutzrechtlich zweifelhaft ist), wie der Kalender, also ist das auch belegbar und alles festgehalten, spart nur echt viel unnützes Papier.

    Ist also bei uns alles komplett nachvollziehbar und professionell.

    Bei Arztterminen müssen wir gar keinen Antrag stellen, sondern das nur angeben, ich vermute, man könnte auch die Bescheinigung vom Arzt dann hinterher einreichen, hat bei uns noch nie jemand gemacht.

    Hier sagen wir das einfach an, der Stundenplaner schreibt es sich in den Kalender und gut ist.

    Ah, ok, das wusste ich tatsächlich nicht, dass das nicht überall so ist mit dem Schlüssel. Wenn das so ist, ist das natürlich richtig blöd.

    Hier ist es noch viel Schlimmer in Berlin, wenn du am Wochenende reingehst, egal ob Schlüssel und Transponder für die Alarmanlage geht der Alarm trotzdem los, man muss es also vorher beim Schließdienst anmelden.

    Aber dem AG ist doch auch egal, ob beim Schwimmunterricht der Lärmschutz eingehalten werden kann, die vor 4 Jahren versprochenen Ohrstöpsel kamen nie.

    Oder das man einen Raum in der Schule hat, wo man in Ruhe korrigieren kann. Bei uns ist es eigentlich im Lehrerzimmer immer laut und voll, wenn man das nutzen will, leere Räume haben wir in der Woche nicht. Also ich vermute, bei uns würdest du für so eine Anfrage ausgelacht werden. Zumal dein Vermieter für Ruhe zuständig ist, hast du dich an den mal gewendet?

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