Mein Kind hat mir gerade ein Foto meines frisch gewaschenen Autos geschickt.
Ich hatte nämlich neulich zu ihr spaßeshalber gesagt, wenn sie schon ständig damit fährt, könnte sie es doch auch mal durch die Waschstraße fahren (dachte allerdings auf meine Kosten), dass sie es nun selber kostenlos gewaschen hat, auch gut ![]()
Es blitzt jedenfalls wunderbar.
Beiträge von Susannea
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Schulgarten, wüsste ich jetzt nicht, wo man das studieren kann und später lehren kann, außer in Thüringen.
Also im Sachunterricht hatten wir auch in Potsdam Schulgartenunterricht. Aber ja, als einzelnes Fach gibts das glaube ich kaum noch, aber generell gab es das nur in den neuen Bundesländern.
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Diese mangelnde Flexibilität nervt mich deutlich mehr als die Thematik mit der Hauptsaison.
Da lobe ich mir den Bögertag, immerhin ein Tag den man völlig flexibel in der Zeit, wo man will, nehmen kann (klar, gibt angeblich immer noch schulische Belange, die vorgehen, habe ich noch nie erlebt, wir können die sogar vor oder nach den Ferien nehmen, so dass es manchmal die Flugpreise sehr senkt!).
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Die meinten zu mir: "Falls du dich nach deinem Studium wirklich für den Schuldienst entscheiden solltest, dann glaubst du nicht, was da hinter deinem Rücken, hinter verschlossenen Türen alles abgeht. Viele machen irgendwelche Versprechungen, um zumindest die Lehramtsstudenten und Referendare im eigenen Bundesland zunächst zu halten, viele dieser vorherigen Versprechungen laufen dann aber letztendlich ins Leere und du bist gezwungen, dich der Veränderung möglichst schnell anzupassen."
Diese Sachen, die man von einem Freund dessen Freundin usw. immer gehört hat.
Sorry, bei uns sind alle Versprechungen auch eingehalten worden und nein, es musste sich niemand umorientieren. Jeder der eine Stelle wollte, hat eine bekommen, bei jedem Casting waren mehr Schulleiter als Bewerber, man konnte und kann als "richtiger" Lehrer sich eine Stelle aussuchen und trotzdem müssen sie noch massig Quereinsteiger und Studenten einstellen, um das überhaupt irgendwie abdecken zu können. Das war vor 15 Jahren so bevor ich ins Ref gegangen bin und das ist heute noch so, nur jetzt noch extremer.
Also im Lehrerberuf hast du hier keinerlei Risiko! -
Die Gewähr hat man in keinem Studiengang!
Das würde ich so nicht sagen, in Berlin und Brandenburg war schon klar als ich angefangen habe, dass sie viele viele Stellen frei haben werden, wenn wir fertig sind und so war es dann auch.
Musst dir doch nur das Durchschnittsalter in den Schulen anschauen. -
Ich kenne dein Bundesland nicht und weiß nicht ob du gebunden bist, in Berlin und Brandenburg kannst du dir weiterhin die Stellen mehr oder weniger aussuchen.
Hier sind Grundschullehrer Goldstaub und auch in allen anderen Bereichen gibts mehr als genug -
Ehrlich gesagt kenne ich es nicht anders als an Ferien gebunden zu sein, mein ganzes Leben lang (meine Mutter war auch Lehrerin)und wohl auch noch viele viele Jahre weiter und ich sehe da kein Problem drin, kann man alles so nutzen, dass man nicht immer in der Reisewelle ist z.B.
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Sowas habe ich mir auch schon gewünscht: wenn schon Fach X als Fachlehrkraft, dann in der gleichen Klasse auch Fach Y.
Nur eine einzelne Stunde in einer Klasse zu haben, finde ich wirklich ungünstig.
Genau das, möglichst wenig Lehrer in einer Klasse heißt ja nicht nur einen, aber eben nicht 5 oder 6, das überfordert einfach, Kinder und Kollegen.
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Und wie würdest Du diesen Passus hier deuten?
"Beamtete oder tarifbeschäftigte Lehrkräfte, die unbefristet im Schuldienst eines anderen Bundeslandes tätig sind und die das Bundesland wechseln wollen, können jederzeit an dem Bewerbungsverfahren in einem anderen Land oder am Lehrkräfteaustauschverfahren zwischen den Ländern teilnehmen, wenn eine Freigabeerklärung der zuständigen Schulbehörde vorliegt."(Quelle: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…ren-106232.html )
Das ist definitiv nur teilweise richtig, denn an den Verfahren kannst du natürlich auch ohne Freigabe teilnehmen, musst dann aber entsprechend kündigen oder dich entlassen lassen, wenn du keine Freigabe bekommst.
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Was für schönes Wetter hier an der Ostsee und wir sind endlich im Urlaub!
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Kinkerlitzchen. Ich habe Mathe an der PH studiert. Pflichtvorlesungen in Fachwissenschaft waren u.a. Aussagenlogik, Zahlentheorie und Analytische Geometrie - jedes Themengebiet ging jeweils über das gesamte Semester und wurde mit Klausur abgeschlossen. In der mündlichen Prüfung ging es im Parforceritt nochmals durch alle Bereiche. Das waren Gebiete, die in der Oberstufe des Gymnasiums nicht einmal angerissen wurden. Da haben manche GHS-KuK das Handtuch geworfen.
Pipifax ist anders.
Genau das ist aber das Problem, dass sie eben schon bei solchen Kinkerlitzchen gescheitert sind und sorry, aber dann haben sie in der Mathematik wirklich nichts zu suchen.
Bei uns waren Algebra glaube ich zwei Semester, Analysis drei, Stochastik aber nur eines usw. aber ja, das war deutlich mehr, aber das wurde ja gerade gar nicht verlangt, aber da sind eben andere auch an ganz einfacher Stellen gescheitert.
Am wenigsten weiß ich bis heute, was wir mit der Vorlesung zu Nicht-Euklidische Geometrie anfangen sollten, aber gut, ich habe gelernt, alles ist nur eine Definitionsfrage
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Der Grund dafür ist, dass es sich herumgesprochen hat, wie viele im Mathestudium für GS und HS an den Anforderungen im Studium scheitern. Das wird - auch hier im Thread - unterschätzt.
Genau, das war bei uns auch so, dadurch, dass die Quereinsteiger nun beides machen MÜSSEN, sind dann tatsächlich welche schon an dem Einsetzen in die P/Q-Formel gescheitert. Nun gut, wer das auch nach der 10. Erklärung und schon der umgestellten Formel nicht hinbekommt, ist evtl. doch nicht fähig Mathematik zu unterrichten und durfte dann leider nicht weiter machen (selbst der Versuch nach dem Einklagen ist dann noch einmal gescheitert).
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Hast du mal geschaut, was die Schulbuchverlage z.B. an Mitarbeitern suchen?
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Es geht hier explizit um diejenigen, die es eben nicht gelernt haben und nein, mit einem Einzelkurs "Anfangsunterricht" oder einer allgemeinen didaktischen Grunschulausbildung hat man das Fachliche eben nicht auf den nötigen Niveau verstanden und gute Grundlagen in Klasse 3/4 für die weiterführenden Schulen sicher legen zu können.
Achso, naja, wenn du meinst, dass Mathematik-Anfangsunterricht nur aus einem Einzelkurs bestand nun gut. Und nein, auch mein Mathe-Studium war nicht nur ein Einzelkurs und genau dort haben wir genau dies, was dir auch der Frisch die ganze Zeit schon versucht zu erklären, gelernt und das eben an verschiedenen Unis.
Aber vermutlich haben die einfach alle keine Ahnung.
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Ich erkläre niemanden für unqualifiziert, man ist per Definition unqualifiziert, wenn man etwas macht, für das man die eigentliche fachliche Qualifikation nicht durch eine Ausbildung erworben hat. Viele Lehrkräfte, die in der Grundschule Mathematik unterrichten, sind ganz objektiv unqualifiziert.
Tja, nur das das, was ihr für unqualifizierten Mathe-Unterricht haltet, genau das ist, was man im Grundschulstudium lernt. Nur das euch das nicht gefällt.
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Wenn das Rechteck im Lehrplan steht, muss ja auch in irgendeiner Form der rechte Winkel vorkommen.
Nein, genau eben nicht. Wie gesagt, das macht man dann über das Haus der Vierecke. Ganz ohne Winkel usw. sondern mit Bildern und Abstammungen.
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Daher darf und kann nicht jeder Englisch unterrichten. Mathe schon. Ganz einfach.
Das ist Bundeslandabhängig, in Berlin und Brandenburg z.B. darf es jeder.
Englisch genauso wie Mathe und auch Sport (das muss man aber nicht, wenn man nicht will, Englisch und Mathe schon!).Man müsste halt Primatlehrkräfte verpflichtend Ma,D, SU, Ku, Mu und Spo studieren lassen, wäre ja kein Ding der Unmöglichkeit. Aber würde halt was kosten, das darf nicht sein.
Nunja, in meinem Studium damals in Potsdam gab es Anfangsunterricht für Mathe, Deutsch, Sachunterricht und Musik oder Kunst oder Sport.
Ich fand es sehr schade, dass ich mich zwischen Musik und Sport entscheiden musste (Kunst kriege ich auch so hin), aber die Entscheidung war klar und ich profitiere heute noch von den Sportsachen, aber mein Musikunterricht hätte davon sicher auch das ein oder andere gebrauchen können.
In Berlin muss nun übrigens Mathe und Deutsch zumindest bei den Quereinsteigern mit drin sein und ich meine sogar im Ref, bei uns war es im Ref noch auf zwei Fächer begrenzt, auf dem Zeugnis stehen trotzdem alle vier (wobei drei davon nur als Lernbereiche bezeichnet werden). -
Addieren im Kopf benötige ich aber keine schriftlichen Normalverfahren
Tja, aber das addieren im Kopf kann man ja auch nicht mehr, gibt ja den Taschenrechner, also sollte man es dann wenigstens schriftlich können.
Oder meinetwegen auch halbschriftlich.
Außerdem: Wenn der PC ausfällt, haben die meisten immer noch Handy, Tablet, Smartwatch, .
Dazu müsste man aber wissen, wie es geht.
Als ich Abitur gemacht habe, wurde die Kurvendiskussion noch ganz motiviert, dass man die Funktion besser zeichnen kann, wenn man Extrempunkte, Nullstellen etc. kennt. Das ist mittlerweile hinfällig
Wie kommst du darauf, genau das wird in den Prüfungen der 10. Klasse aktuell in Brandenburg verlangt.
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Klar kann man inzwischen sagen, muss ich nicht mehr wissen, weiß der PC oder der Taschenrechner. Rezepte braucht man keine guckt man im Internet nach usw. aber mal ganz ehrlich, man muss doch ohne solche Dinge überlebensfähig sein und das ein ausfallen des PCs dazu führt, dass man z.B. nicht mal mehr in der Lage ist im Sport eine Tabelle zu erstellen, weil man
1. weder weiß, wie man eine Kreuztabelle erstellt
2. die Tore und Punkte nicht im Kopf addieren kann
usw.finde ich schon mehr als peinlich.
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Da kann einiges schief gehen.
Joah, bestes Beispiel der Mathe-Didaktik-Professor, der die Eigenschaften von bestimmten Vierecken mit Winkeln usw. beweisen wollte im Unterricht und dem das Haus der Vierecke nicht ausreichte. Nunja, blöd nur, dass den Schülern dazu wohl einiges fehlen würde. Aber ja, auch ein Studium und eine Professur schützt eben davor nicht, wenn man von den Klassenstufen usw. eben keine Ahnung hat.
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