Beiträge von Susannea

    Bei uns gab es aber auch nach dem ersten und dem zweiten Staatsexamen Feiern (selbst organisiert durch uns Absolvent*innen), an denen ich gerne teilgenommen habe.

    War hier auch so, beim 1. war es ja der Masterabschluss, der war sogar noch mit Eltern (und bei wenigen so wie bei mir auch mit Mann und Kindern zusätzlich und mit amerikanischen Hüten, die wir geworfen haben ;)) und beim 2. waren wir alle zusammen als Seminar essen, auch mit Partnern soviel ich mich erinnere.

    Womit wir wieder beim selbst organisierten Mitbringbuffet wären ;) Es muss schlicht kein professionelles und damit teures Catering geben, damit es ein schöner Abend mit allen wird.

    Naja, viel günstiger wird es auch nicht, dann sind die Säle so teuer, wenn sie groß genug sein sollen, also warum nicht sich fertiges Buffet gönnen?!? (Das gabs übrigens auch schon bei meinem kleinen Bruder beim Abitur vor mehr als 20 Jahren, ist also nicht wirklich neu).

    Genau wie bei Klassenfahrten habe ich das Gefühl, dass das Bedürfnis nach immer opulenteren Abiturfeiern besteht. Ich frage mich auch immer, wo die Abiturienten (oder deren Eltern) das Geld hierfür immer hernehmen, aber es sind wohl einfach andere Zeiten. Einen großen Einfluss bei der Entwicklung hat hier bestimmt auch Hollywood bzw. Social Media.

    Das sehe ich deutlich anders, das was meine Tochter jetzt gerne haben wollte und bekommen wird, ist das, was bei uns die Nachbarschule auch schon hatte und er Jahrgang vor uns, nur dass die Preise eben einfach angestiegen sind, gerade für Essen und Getränke.

    Bei uns ist mal ein Schüler während eines Schülerversuches aufgestanden und hat einen Nagel in die Wandsteckdose gesteckt.

    Es mag skurril und unvorhersehbar sein, aber nur beim ersten mal. Seitdem ist "Wir benutzen ausschließlich die gesicherten Experimentiersteckdosen und niemals die Steckdosen an der Wand" ein Punkt der jährlichen Sicherheitsbelehrung, die jeder Schüler ausdrücklich erhält und dafür unterschreibt.

    Und nach der Aussage vieler hier reicht die Belehrung eben nicht, sondern du bist trotzdem dran, wenn er es trotzdem so macht.

    Naja, es wird alles teurer, die Brandschutzbestimmungen strenger (hier dürfen nur 199 Leute in die Aula, das reicht leider niemals und Platz zum Tanzen ist auch nicht. Die Abiturienten haben seit einem halben Jahr alle zusammen Tanzkurs, die wollen schon einen richtigen Ball und ja, mit richtig teuren Kleidern usw.

    Und ja, die Locations sind inzwischen auch teuer, aber die 80 Euro pro Person inklusive Essen, DJ und Trinken bis 22 Uhr (auch alkoholische Getränke) sind dann schon okay. Der erste Versuch war deutlich teurer. Aber klar läppert sich das wenn man eben mehrere Geschwister hat und Oma und Opa auch mit wollen.

    Was mich daran etwas stört aktuell ist eben die Variante, dass sämtliche Einnahmen für die Mottowoche genutzt werden sollen und maximal noch Karten für die Lehrer damit gezahlt werden, aber die Karten der Abiturienten nicht.
    Warum muss man mehrere Tausend Euro in eine Motto-Woche oder einen Abistreich investieren?!?

    Was war es denn für ein Leistungsnachweis, beim Abitur z.B. wurde vorher abgefragt, ob man gesund genug ist, um die Prüfung durchzuführen und das musste man bestätigen oder eben im Zweifel zum Arzt, was passiert, wenn dir währenddessen jemand z.B. vor die Füße k*tzt war damals aber glaube ich auch nicht geregelt. Klar war nur, dass beim Abitur sofort ein ärztliches Attest notwendig war.

    Dass Du das mit Deiner Teilzeit vorher weißt, kann ich nachvollziehen, aber bei einer Vollzeitkraft ist das hingegen völlig offen.

    Bei unseren Vollzeitkräften ist das hier auch völlig klar, jeden Tag verteilt ;)

    Das ist für mich völlig unlogisch. Ich weiß doch, welche Fächer laut Lehrplan unterrichtet werden müssen.

    Ja, aber eben nicht, welche Kollegen mit welchen Fächern da sind.

    Und auch wieviele Klassen ich haben werde. Dann kann ich doch festlegen, wer welche Fächer übernimmt.

    Nein, wenn ich gar nicht weiß, wer noch mit welchen Fächern dazu kommt, kann ich eben genau gar nichts festlegen.

    Bei uns gibt es einen Entwurf nachdem die Wünsche eingetragen werden, aber wie es letztendlich dann aussieht, das entscheiden dann genau die noch offenen Variablen (neues Personal und deren Fächer).
    Also gerade bei den Fachlehrern, bei den Klassenlehrern ist das natürlich im groben anders, aber auch da sind dann plötzlich Leute die aus ihrer Klasse für einzelne Stunden raus müssen, weil ihr Fach woanders fehlt und dafür jemand anderes Kunst, Musik, Förder o.ä. bei ihnen gibt.

    Klingt so als wäre Schwimmen unter vernünftigen Bedingungen einfach nicht möglich bei euch Susannea oder gibt es auch etwas Konstruktives, was dir einfällt zu Verbesserungsansätzen außer „geht nicht, also muss es gemacht werden wie bisher“?

    Wieso, ich sage, man braucht einfach mehr Personal und das das nicht geht, sage ja nicht ich, sondern in der Regel das Land!
    Unsere größte Gruppe mit 2 Personen als Lehrkräfte sind aktuell 16 Kinder.

    mmm... wir wollen es nicht übertreiben, der unruhige Nichtschwimmer kann in die Parallelklasse oder in irgendeine andere Klasse gehen und dort Arbeitsblätter zu Regeln im Schwimmbad oder in der Sportgemeinschaft erarbeiten.

    Wenn das der Einzelfall wäre, es ist aber eher der Regelfall, du wirst also eine größere Gruppe haben, bei uns gehen die Parallelklassen ja gemeinsam, also nein, die müssen auch beaufsichtigt werden und somit brauchst du wieder eine Kraft mehr.

    Ist es überhaupt möglich, in einem Verein einfach einen einzelnen Kurs zu buchen?

    Ja natürlich.

    Wenn Vereine zu reinen "Einmaldienstleistern" verkommen, ist das ja irgendwie auch schade.

    Wie kommst du denn darauf, aber du hast dieses ewige "geht nur in den Verein zum Abzeichen machen und kommt dann einfach nicht mehr" erst später, da nervt es ja schon.

    Aber bei den Seepferdchen oder Freischwimmern ersparen wir uns das.
    Außerdem finanzieren eben viele Vereine damit andere Dinge und ersparen so höhere Beiträge z.B. oder ähnliches.

Werbung