Beiträge von Susannea

    Aber wenn sogar du und dein Mann was dabei lernt, dann das Kind doch mit Sicherheit auch. Und nur darum geht es doch. Nicht um eine blöde Korrektur.

    Nein, es geht darum, dass die Schule nicht die Eltern, sondern die Schüler beschäftigen soll oder denen was beibringen, wenn das nicht der Fall ist läuft was schief und dann muss eben die Zeit an anderer Stelle eingespart werden, wie z.B. durch unnötiges einscannen.

    Brauchen wir auch nicht weiter zu diskutieren und ist gar nicht kompliziert, sondern sehr einfach, sie bekommen es so von uns nicht!

    Also ich würde sammeln und den Lehrern das genau so schreiben. Das müssen sie ja wohl akzeptieren. Wüsste keinen Grund wieso nicht.

    Die Cloud macht nach der angegebenen Abgabezeit den Slot zum Hochladen zu, keine Chance.

    Und es ist ja nicht nur das Scannen, hier sind wenig Aufgaben, die sie allein machen kann, ich kann nun schon ganz viel mehr wieder mit Excel, mein Mann hat Chemie und Physik aufgefrischt usw. da fallen dann irgendwann die 15 Minute auch ins Gewicht, also ich bleibe dabei, wer gar nichts korrigiert oder Rückmeldungen gibt, bekommt nichts mehr. Dafür ist uns unsere Zeit zu schade.

    Ich wundere mich nur. Meine 2 7.-Klässler mussten in den ersten beiden Tagen noch kein einziges Blatt einscannen, das ging alles so. Aber hochladen mussten sie schon.

    Also hier würde ich sagen jeden Tag 4-6 Blätter, denn es soll alles eingescannt werden usw.
    Somit wären wir nun am Tag 7 des Homeschoolings schon bei gut 1,5-2h nur für ein Kind an Zeit zum Scannen ;)

    So! Die doofe Grundschul-Basteln-Klatschen-Tante weiß nun auch, dass es eine Scanner App gibt und hat diese soeben installiert. :geschenk:

    Das bisherige Handy meiner Tochter konnte das leider nicht (meines ja eh nicht, da ging keine App, nicht mal die für die Kontos), aber evtl. geht das ja nun mit dem neuen, was der Weihnachtsmann gebracht hat ;)

    UNd ja, 3 Minuten pro Blatt pro Kind läppert sich und fällt eben deswegen dann einfach aus und das scheint auch ok für die Kollegen zu sein.

    Aber deine beiden älteren Kinder müssten doch ihre Aufgaben selbständig hochladen können. Meine Kinder können das, da habe ich gar nichts mit zu tun. Und so viel Stress für ein Kind die Aufgaben hochzuladen ist es jetzt auch nicht.

    Sie dürfen nicht fotografieren, das akzeptiert die Kollegin nicht mehr, das könnte sie selber., Scannen wie gesagt nicht, weil nur ich ein Geräte habe und das wird auch so bleiben.

    Wie alt sind denn deine Kinder (falls du das schon mal geschrieben haben solltest, sorry, habe ich nicht mehr auf dem Schirm), dass DU deren Arbeitsergebnisse hochladen musst und sie das nicht selber erledigen (können)?

    Zwei Grundschulkinder, ein Kind inzwischen 8. Klasse, aber nur einen Scanner an meinem PC.

    also kostet es immer meine Arbeitszeit, das ist nicht mehr drin.

    Und wenn ihr nun gar nichts mehr an einzelne Lehrkräfte schickt, nimmst du also billigend in Kauf, dass deine Kinder schlechte Noten bekommen, eben weil sie nichts eingereicht haben?

    Nö, bisher durften die Sachen nicht benotet werden und siehe da, diesmal schaffen es auch alle Kollegen plötzlich die Sachen zu kontrollieren. Und ansonsten ja, Noten interessiren kein Schwein, wichtiger ist, dass es uns gut geht!

    Man kann (und sollte) durchaus, wie im Unterricht auch, die sonstige Mitarbeit durch Sichten der Schülerbearbeitungen einschätzen und bewerten. Dafür ist aber keine detaillierte Korrektur der einzelnen Bearbeitungen nötig und innerhalb unserer Arbeitszeit auch schlicht nicht leistbar. Auch im Präsenzunterricht schaffe ich es bestenfalls überblicksartig auf einzelne Bearbeitungen zu schauen und zu Schwerpunkten Rückmeldungen zu geben bzw. diese in die Plenumsdiskussion aufzunehmen. Warum sollte das im Distanzlernen anders sein?

    Aber die Zeit der Kinder und Eltern wird eben auch nicht mehr, ich habe einfach nicht die Zeit für alle drei Kinder alle Arbeiten sinnlos hochzuladen, sprich Kollegen, die nicht korrigieren bekommen von mir nichts mehr, so einfach ist das.

    Da könnte ich die Wände hochgehen wenn sich im Fernsehn Eltern hinstellen und rumnörgeln, dass sich die Lehrer nicht mal die Mühe machen, zu einer Aufgabe ein paar Zeilen Rückmeldung zu schreiben...

    Naja, wenn ich als Lehrer erwarte, dass mir die Schüler alle Arbeiten einzeln eingescannt schicken, dann erwarte ich als Mutter auch, dass sie die korrigieren, wenn sie nur die Musterlösungen einstellen, dann muss ich es dafür nicht erst einscannen und schicken, um dann eh alleine korrigieren zu müssen (was auch ok ist).

    Kenne ich, aber so extrem, dass es die ursprüngliche Arbeitszeit übersteigen würde?

    Naja, wenn so wie heute ca. 8 Stunden gar nichts geht und man immer wieder probieren und warten muss, dann problemlos ;)
    Aber auch wenn wir nicht digital arbeiten, sondern analog, dann fällt eben sämtliche Selbstkontrolle oder ein kurzes drübergucken bei den Kindern weg, sondern alles muss komplett korrigiert werden, jeder Schritt möglichst genau beschrieben und das in Einfach usw. Das kostet enorm viel Zeit und die Schere bei den Leistungen ist einfach noch größer und wenn man dann wirklich jedes Kind dort abholt, wo es ist und das auch noch in allen Hauptfächern, dann gibt es eben bei uns z.B. für fast jedes Kind einen eigenen Wochenplan und der muss eben genau durch die KOrrekturen abgepasst werden.

    Jetzt ist der erste Tag rum, ich bin auf 180 und genervt bis hinten gegen und habe jetzt schon keinen Bock mehr. Nach einer Stunde Moodle bin ich genervter als nach einem 10 Stunden Unterrichtstag.

    Bei uns war es die 2. Woche, die erste war ok, nun kommen die anderen Bundesländer dazu und schon bricht heute morgen die Schul.Cloud zusammen und geht erst jetzt wieder, also die Hälft, die geplant war nicht möglich, der Rest doppelt so lange usw. Ich bin auch genervt, zumal ich von meinen zwei freien Tagen, die ich im "Normalen" Unterricht hätte nehmen wollen, einen doch nehmen muss und ich leicht angesäuert bin. Wenn ich beide hätte nehmen müssen, hätte das bei drei Arbeitstagen bedeutet, dass ich heute Abend komplett für die Woche durch gewesen wäre (und zwar auch mit der Vor- und Nacharbeit zuhause bis einschließlich Sonntag, denn ich habe heute schon 9h gearbeitet), nun darf ich einen später nehmen, aber ganz ehrlich, die restliche Zeit werden nur meine Kollegen und nicht meine Schüler verbrauchen und da ist nicht eine Schülerarbeit korrigiert, ich bin genervt).

    Bei uns hieß es vor den Weihnachtsferien noch, die Zeugniskonferenzen müssen auf jeden Fall - aus Datenschutzgründen - in Präsenz stattfinden. Nun schrieb die SL am Freitag, dass die Konferenz "online" stattfinden. Ob das nun bedeutet, dass wir ViKos machen sollen, weiß ich nicht.

    Ich bin auch gespannt, bei meiner Tochter an der Schule sollen Anfang nächster Woche die Ü7-Klassenkonfernzen stattfinden, die Elterngespräche dazu mussten in Präsenz sein. Ich finde das ziemlich unverantwortlich.

    Danke.

    Kurze Rückfrage: Die Erklärvideos werden dann direkt auf padlet hochgeladen? Oder wo stehen die?

    Zu den Arbeitsblättern. Das geht dann ja nur für eigene Blätter. Ich habe jetzt viel von Verlagen. Da werde ich das ja wegen des Urheberrechts nicht dürfen oder?

    Du kannst das Padlet ja Passwortsichern, dann darfst du das auch wieder, weil es schulintern ist.

    Ich meine, ich habe mich schon öfter gewundert, dass ich immer wieder lese, dass Zoom ausdrücklich verboten sei. Bei uns ist das aber im Landkreis zulässig, sogar das Schulamt verwendet Zoom...

    Bei uns ist es wohl eigentlich auch verboten, unsere Schulleitung hat uns explizit dazu aufgefordert dies zu nutzen z.T. also dann ist mir der Rest egal, dann hält sie im Zweifelsfall den Kopf hin ;)

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