Beiträge von Susannea

    Wie alt sind denn deine Kinder (falls du das schon mal geschrieben haben solltest, sorry, habe ich nicht mehr auf dem Schirm), dass DU deren Arbeitsergebnisse hochladen musst und sie das nicht selber erledigen (können)?

    Zwei Grundschulkinder, ein Kind inzwischen 8. Klasse, aber nur einen Scanner an meinem PC.

    also kostet es immer meine Arbeitszeit, das ist nicht mehr drin.

    Und wenn ihr nun gar nichts mehr an einzelne Lehrkräfte schickt, nimmst du also billigend in Kauf, dass deine Kinder schlechte Noten bekommen, eben weil sie nichts eingereicht haben?

    Nö, bisher durften die Sachen nicht benotet werden und siehe da, diesmal schaffen es auch alle Kollegen plötzlich die Sachen zu kontrollieren. Und ansonsten ja, Noten interessiren kein Schwein, wichtiger ist, dass es uns gut geht!

    Man kann (und sollte) durchaus, wie im Unterricht auch, die sonstige Mitarbeit durch Sichten der Schülerbearbeitungen einschätzen und bewerten. Dafür ist aber keine detaillierte Korrektur der einzelnen Bearbeitungen nötig und innerhalb unserer Arbeitszeit auch schlicht nicht leistbar. Auch im Präsenzunterricht schaffe ich es bestenfalls überblicksartig auf einzelne Bearbeitungen zu schauen und zu Schwerpunkten Rückmeldungen zu geben bzw. diese in die Plenumsdiskussion aufzunehmen. Warum sollte das im Distanzlernen anders sein?

    Aber die Zeit der Kinder und Eltern wird eben auch nicht mehr, ich habe einfach nicht die Zeit für alle drei Kinder alle Arbeiten sinnlos hochzuladen, sprich Kollegen, die nicht korrigieren bekommen von mir nichts mehr, so einfach ist das.

    Da könnte ich die Wände hochgehen wenn sich im Fernsehn Eltern hinstellen und rumnörgeln, dass sich die Lehrer nicht mal die Mühe machen, zu einer Aufgabe ein paar Zeilen Rückmeldung zu schreiben...

    Naja, wenn ich als Lehrer erwarte, dass mir die Schüler alle Arbeiten einzeln eingescannt schicken, dann erwarte ich als Mutter auch, dass sie die korrigieren, wenn sie nur die Musterlösungen einstellen, dann muss ich es dafür nicht erst einscannen und schicken, um dann eh alleine korrigieren zu müssen (was auch ok ist).

    Kenne ich, aber so extrem, dass es die ursprüngliche Arbeitszeit übersteigen würde?

    Naja, wenn so wie heute ca. 8 Stunden gar nichts geht und man immer wieder probieren und warten muss, dann problemlos ;)
    Aber auch wenn wir nicht digital arbeiten, sondern analog, dann fällt eben sämtliche Selbstkontrolle oder ein kurzes drübergucken bei den Kindern weg, sondern alles muss komplett korrigiert werden, jeder Schritt möglichst genau beschrieben und das in Einfach usw. Das kostet enorm viel Zeit und die Schere bei den Leistungen ist einfach noch größer und wenn man dann wirklich jedes Kind dort abholt, wo es ist und das auch noch in allen Hauptfächern, dann gibt es eben bei uns z.B. für fast jedes Kind einen eigenen Wochenplan und der muss eben genau durch die KOrrekturen abgepasst werden.

    Jetzt ist der erste Tag rum, ich bin auf 180 und genervt bis hinten gegen und habe jetzt schon keinen Bock mehr. Nach einer Stunde Moodle bin ich genervter als nach einem 10 Stunden Unterrichtstag.

    Bei uns war es die 2. Woche, die erste war ok, nun kommen die anderen Bundesländer dazu und schon bricht heute morgen die Schul.Cloud zusammen und geht erst jetzt wieder, also die Hälft, die geplant war nicht möglich, der Rest doppelt so lange usw. Ich bin auch genervt, zumal ich von meinen zwei freien Tagen, die ich im "Normalen" Unterricht hätte nehmen wollen, einen doch nehmen muss und ich leicht angesäuert bin. Wenn ich beide hätte nehmen müssen, hätte das bei drei Arbeitstagen bedeutet, dass ich heute Abend komplett für die Woche durch gewesen wäre (und zwar auch mit der Vor- und Nacharbeit zuhause bis einschließlich Sonntag, denn ich habe heute schon 9h gearbeitet), nun darf ich einen später nehmen, aber ganz ehrlich, die restliche Zeit werden nur meine Kollegen und nicht meine Schüler verbrauchen und da ist nicht eine Schülerarbeit korrigiert, ich bin genervt).

    Bei uns hieß es vor den Weihnachtsferien noch, die Zeugniskonferenzen müssen auf jeden Fall - aus Datenschutzgründen - in Präsenz stattfinden. Nun schrieb die SL am Freitag, dass die Konferenz "online" stattfinden. Ob das nun bedeutet, dass wir ViKos machen sollen, weiß ich nicht.

    Ich bin auch gespannt, bei meiner Tochter an der Schule sollen Anfang nächster Woche die Ü7-Klassenkonfernzen stattfinden, die Elterngespräche dazu mussten in Präsenz sein. Ich finde das ziemlich unverantwortlich.

    Danke.

    Kurze Rückfrage: Die Erklärvideos werden dann direkt auf padlet hochgeladen? Oder wo stehen die?

    Zu den Arbeitsblättern. Das geht dann ja nur für eigene Blätter. Ich habe jetzt viel von Verlagen. Da werde ich das ja wegen des Urheberrechts nicht dürfen oder?

    Du kannst das Padlet ja Passwortsichern, dann darfst du das auch wieder, weil es schulintern ist.

    Ich meine, ich habe mich schon öfter gewundert, dass ich immer wieder lese, dass Zoom ausdrücklich verboten sei. Bei uns ist das aber im Landkreis zulässig, sogar das Schulamt verwendet Zoom...

    Bei uns ist es wohl eigentlich auch verboten, unsere Schulleitung hat uns explizit dazu aufgefordert dies zu nutzen z.T. also dann ist mir der Rest egal, dann hält sie im Zweifelsfall den Kopf hin ;)

    Aber "richtige" Elternzeit" im Sinne einer Betreuungssicherstellung war das nicht. Kein Vater, der mir aus dem Kollegium bekannt ist, war mit dem Kind allein zu Hause.

    Wie kommst du auf solche Voraussetzungen? Du darfst dein Kind sogar 8h am Tag in die Kita geben und kannst trotzdem in Elternzeit sein, weil nämlich der Tag 24 Stunden hat und du damit immer noch die hauptsächliche Betreuungszeit leistest.

    Und das ist auch nirgends vorgeschrieben, dass man dazu alleinerziehend sein muss, sprich mit dem Kind alleine zuhause sein muss. Ganz im Gegenteil, das neue BEEG und die Bonusmonate sehen ja sogar vor, dass beide Eltern gleichzeitig Elternzeit nehmen und in dieser arbeiten.

    Doch, da kenne ich auch viele - sowohl bei uns im Kollegium als auch im Bekanntenkreis, die Elternzeit genommen haben, während auch die Ehefrauen/Mütter noch daheim waren.

    Das war ja nicht der Kern der Aussage, das haben wir natürlich auch so gemacht, denn es war ja nicht nur ein Kind, sondern drei da und ich konnte und wollte mich eben in den ersten Monaten nicht noch mit Bringen/Holen der Großen belasten müssen, dazu war dann der Papa da und das ist ja auch Betreuung. Außerdem haben wir im ersten Lebensmonat z.T. Urlaub in der Zeit gemacht, hat er auch die Kinder betreut, während ich am Strand lag (und den Winzling mit seinen ca. 10 Tagen oft nur zum Stillen von Papa oder Oma/Opa angereicht bekam. War traumhaft!

    Sondern es ging darum, dass die Väter die Zeit ja nur nehmen, um das Haus zu renovieren, den Garten zu machen o.ä. Klar haben wir in der ersten Elternzeit auch die Tage teilweise genutzt, die er mehr frei hatte, damit er auf der Baustelle sein musste, hätte er sonst aber auch sein müssen oder ich mit Säugling. Also ist es auch für Mutter und Kind genutzt worden.

    Ich finde aber auch diese Vätermonate in ihrer jetztigen Konzeption Murks. Die allermeisten Väter nehmen diese Monate parallel zur Mutter und sind dann zusammen mit ihr zu Hause. Sie betreuen dann nicht ihr Kind, sondern renovieren das Haus oder graben den Garten um. Das ist einfach eine Form von Sonderurlaub auf Kosten der Allgemeinheit.

    Hm, also ich kenne nicht einen Vater, bei dem das so war oder ist!

    Libre/OpenOffice - weiß nicht was da von noch entwickelt wird, ist OpenSource oder Freeware. Sieht leider aus wie PC-Oberflächen Anfang des Jahrtausends (deshalb vermutlich auch wenig Umgewöhnung von Office 2000 notwendig). Für ein bisschen schreiben reicht das sicher locker. (Die Fans von diesem Office werden jetzt - vermutlich zu recht - sagen : Auch für alles andere).

    Ja, das ist leider die Alternative, die uns dann nur bleibt, das haben wir z.T. schon drauf, aber begeistert mich natürlich wenig, wenn man ein "richtiges" Office gewöhnt ist. ;)

    Ich hatte einfach die Hoffnung, dass irgendjemand von euch noch eine tolle Idee hat für ein ordentliches Officepaket für die 80-100 Rechner.

    Was mir unklar ist. Wozu benötigt ein Server Office? Im Idealfall läuft auf dem keine Anwendungssoftware.

    Nein, nicht der Server benötigt es, sondern alle einzelnen PCs in der Schule, aber durch die Server-Neuinstallation ist eben alles weg, was wir hatten bzw. muss neu installiert werden (sprich neue Images erstellt werden) und der Server akzeptiert kein Office 2000 mehr. Danke, ich hatte das befürchtet, dass ihr alle mit dem Office 365 arbeitet (aber das ist ja eine Cloud-Lösung und daher in Berlin verboten). Wer dazu andere Vorschläge hat, dafür bin ich gerne offen ;)

    Darf ich mal kurz eine andere Frage dazwischen werfen? Da ihr ja scheinbar alle Teams verwendet, müsstet ihr ja auch ein Office-Paket haben? Welche Versionen habt ihr da und wo habt ihr sie wie bezogen? Wir suchen nämlich nun für den neu aufzusetzenden Server Office und haben noch Office 2000, was leider nicht mehr nutzbar ist mit der Serverversion, aber bisher habe ich keine bezahlbaren Office-Pakete für Schulen gefunden, Office365 ist in Berlin nicht zugelassen.

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