Liegt das nun daran, dass die Aufgaben tatsächlich unverständlich sind, oder daran, dass viele SuS gewohnt sind, sich nicht lange selbst anzustrengen, sondern gleich um "Hilfe" schreien, die ihnen dann oft bereitwillig gewährt wird, so dass sie es nie lernen, solche "Probleme" selbst zu lösen? (nicht auf Deine Kinder persönlich bezogen, sondern ganz allgemein)
Bei den Aufgaben lag es wirklich an den Aufgaben, weil eben beim Austeilen in der Regel doch ein Satz dazu gesagt wurde (woher sollen 5. KLässler alle wissen, dass Ebbe und Flut Gezeiten sind, der Text enthält nur die Wörter Ebbe und Flut, die Tabelle wo Kreuze zu machen sind, nur das Wort "Gezeiten" z.B. oder der Infotext wurde nicht mitgeschickt, weil man ihnen das Lesen der drei Seiten ersparen will oder das Kind kann noch nicht lesen
Sowas muss eben auch alles berücksichtig werden, es reicht auch nicht einem 7. Klässler zu sagen, mache die nächsten 5 Seiten im Buch, wenn die Seiten "Differenzierungsseiten" heißen, wird das evtl. einen Grund haben und auch Lösen von Gleichungen mit mehreren Variablen bringt man sich eher nicht alleine bei.
Ist mir ja auch so gegangen, dass eben doch teilweise die Rückmeldung kam, dass es nicht klar ist, was gemeint ist obwohl es für mich ganz klar war, aber es stand eben nicht zusätzlich als Erklärung. Und es gab Leute, die haben die Rückmeldungen berücksichtigt und es wurde besser und es gab welche, da hört dir dein Schrank besser zu.
Den Alltag zu strukturieren ist in meinen Augen Aufgabe der Familien, auch ohne Lockdown 
Aber ich darf mich dann eben nicht beklagen, wenn sie den anders strukturieren, als ich das machen würde. Daher waren Zeiten bei uns immer Angebote, denn sie passten bei einigen einfach nicht in den Tagesablauf an der Stelle rein.