Beiträge von Susannea

    Ganz ehrlich, wenn Schulen unter Quarantäne gestellt werden wegen eines Falles, dann kann man sich ja die Regeln auch gleich komplett sparen.

    Von daher finde ich es korrekt, dass nur die Sitznachbarn (und sonstige direkte Kontakte) in Quarantäne gehen.

    Naja, die Definition, was direkt ist, ist vermutlich etwas unterschiedlich

    Wir lassen die oberen Fenster auf Kipp. Regnet's im Zweifelsfall halt rein, ist bei unserem Rostkasten auch schon egal.

    In vielen Schulen geht dann die Alarmanlage nicht, wenn nicht alle Fenster zu sind.

    Wir haben auch gerade wieder einen Rüffel bekommen, dass alle Fenster, selbst die im Lehrerzimmer, zu schließen sind nach der 6. Stunde.

    Definitiv letzteres. In der Klinikschule können wir theoretisch jedes Kind einzeln beschulen, sind tatsächlich aber am Anfang hauptsächlich damit beschäftigt, ihnen das ständige "ich brauch Hilfääää"-Geschrei abzugewöhnen.

    Das ist schön, dass du das so einfach weißt. Bei uns war es klar die die andere Variante, denn auf ich brauche Hilfe bei noch nicht gelesen haben wir meist gar nicht mehr reagiert.

    Aber es gibt eben auch Kinder, die das nicht können und die ständig "jemanden brauchen". Und dann ist es eben so, dass Du gar nichts anfangen brauchst, wenn die Kinder "da" sind.

    Über den Anteil, den die Eltern daran haben, diskutieren wir jetzt aber bitte nicht...

    Es gibt auch Kinder, die könnten alleine, wenn die Aufgaben dazu geeignet sind, wenn sie das nicht sind, dann brauchen sie eben entweder jemanden oder können die Aufgaben nicht machen. Ich hatte hier zwei Kinder, wo einfach die Schule nicht in der Lage war, komplett dazu geeignete Aufgaben zu stellen (einzelne Kollegen konnten das, aber viele waren ja einfach eh nur abgetaucht), das wurde bei einigen nach entsprechender Rückmeldung besser, aber manche wollten scheinbar einfach nicht. Und dann hatte ich ein 3. Kind, was nach der Einführung des Regelbetriebes der Kita wider erst die Vorschulübungen bekommen hat. DAs war vorher also komplett unbeschäftigt, da musste man nur gucken, ob es noch da ist, das kennt allerdings jetzt irgendwie alle Serien auf Netflix usw. aber dafür hatte ich ehrlich gesagt nicht auch noch Zeit mir noch Aufgaben außer garten und Hausarbeit zu überlegen.

    Liegt das nun daran, dass die Aufgaben tatsächlich unverständlich sind, oder daran, dass viele SuS gewohnt sind, sich nicht lange selbst anzustrengen, sondern gleich um "Hilfe" schreien, die ihnen dann oft bereitwillig gewährt wird, so dass sie es nie lernen, solche "Probleme" selbst zu lösen? (nicht auf Deine Kinder persönlich bezogen, sondern ganz allgemein)

    Bei den Aufgaben lag es wirklich an den Aufgaben, weil eben beim Austeilen in der Regel doch ein Satz dazu gesagt wurde (woher sollen 5. KLässler alle wissen, dass Ebbe und Flut Gezeiten sind, der Text enthält nur die Wörter Ebbe und Flut, die Tabelle wo Kreuze zu machen sind, nur das Wort "Gezeiten" z.B. oder der Infotext wurde nicht mitgeschickt, weil man ihnen das Lesen der drei Seiten ersparen will oder das Kind kann noch nicht lesen ;) Sowas muss eben auch alles berücksichtig werden, es reicht auch nicht einem 7. Klässler zu sagen, mache die nächsten 5 Seiten im Buch, wenn die Seiten "Differenzierungsseiten" heißen, wird das evtl. einen Grund haben und auch Lösen von Gleichungen mit mehreren Variablen bringt man sich eher nicht alleine bei.

    Ist mir ja auch so gegangen, dass eben doch teilweise die Rückmeldung kam, dass es nicht klar ist, was gemeint ist obwohl es für mich ganz klar war, aber es stand eben nicht zusätzlich als Erklärung. Und es gab Leute, die haben die Rückmeldungen berücksichtigt und es wurde besser und es gab welche, da hört dir dein Schrank besser zu.

    Den Alltag zu strukturieren ist in meinen Augen Aufgabe der Familien, auch ohne Lockdown ;)

    Aber ich darf mich dann eben nicht beklagen, wenn sie den anders strukturieren, als ich das machen würde. Daher waren Zeiten bei uns immer Angebote, denn sie passten bei einigen einfach nicht in den Tagesablauf an der Stelle rein.

    Damit sie die Aufgaben erledigen können, die von der Schule gestellt werden? Dann haben sie doch was zu tun...

    Dies Aufgaben kann man aber auch zu späteren Zeiten erledigen, ich finde, man sollte den Familien dann schon die freie Zeiteinteilung lassen, wie es für sie am besten passt.

    Sie kämen zu nichts, wenn die Kinder "da" sind

    Weil die meisten Aufgaben eben nicht so gestellt waren, dass die Kinder sie alleine bearbeiten konnte, dass es also ständig rief, "Mama, ich brauche mal hilfe!", "Papa, das geht nicht!" und das mal drei!

    Die Kinder sitzen am Schreibtisch, erledigen ihre Schulaufgaben oder eben andere Aufgaben, die ihnen zugeteilt werden?

    Tja, dazu müssten sie aber zum selbstständigen bearbeiten geeignet sein, waren zumindest bei uns die wenigstens Aufgaben. Und es gab auch Kollegen, die einfach nicht begriffen haben, dass Arbeitsblätter, die man schon seit 10 Jahren im Unterricht gemacht hat, deshalb noch lange nicht ohne Hilfestellungen usw. zuhause zu bearbeiten gingen (weil einfach der entscheidende Satz aus der Einführung fehlt, oder die Infoblätter oder oder oder=

    Ich weiß schon, dass es vor Montag kein Ergebnis gibt, denn sie brauchen 48h und heute und morgen ist die Praxis zu, also erst Montag nach Praxisöffnung ein Ergebnis, aber bitte nicht erst nach 2h beim Arzt wieder durchkommen (so wie Donnerstag für den Test), dann wäre das alles etwas spät. Wir haben glücklicher Weise Klassenlehrerunterricht, aktuell nur 4 Stunden, somit fällt nur die Pause der Kolleginnen raus und heute eben ein Programmpunkt (der aber eh inoffiziell war) für die Einschulung im Klassenraum. Auch die Kinder soll ich Montag dann einfach mitten drin schicken. mal sehen.

    Aber gelernt alleine scheint nicht zu reichen, denn seit Beginn des Schuljahres dürfen wir Aufgaben an den IT-Betreuer nur noch als Mail schicken (bekloppt genug), nun habe ich das getan, eine Mail für alle Aufgaben aus dem Buch/Channel, nun kommt, das geht aber auch nicht, weil doch die Chefin an der Mail nicht sieht, dass es mehrere Aufgaben sind.


    Herr schmeiß Hirn herab, dann muss man die Mail lesen!!!

    Ich kann doch nicht bei 6 falsch eingerichteten Zugängen zum Schulnetzwerk 6 Mails schreiben, bei 20 nicht im Image korrigierten Software-Änderungen 20 Mails usw. Nunja hat mir bisher ja auch nur ein Vögelchen gezwitschert, ich habe keinerlei Rückmeldung auf die Mail bekommen, bekomme nur langsam von den Kollegen mit, was alles nicht gemacht wurde. :autsch:

    Ist ja auch nicht wichtig den PC im Klassenrau auszutauschen, wenn es keine Kreidetafel mehr gibt und somit das digitale Board tot ist, weil PC defekt.

    Hängt wahrscheinlich vom Labor ab.

    Ich denke auch, das hängt von Labor und Arzt ab. Problem bei mir ist ja nur, dass ich ohne negativen Test nicht in die Schule darf, dementsprechend war heute Einschulung ohne mich und wir haben nun schon mal zwei Tage Homeschooling getestet. Kein Spaß, vor allem weil ich nur Hinweise bekam, was in der 1. Klasse gemacht wurde und keine Blätter o.ä.

    Ich warte immer noch auf mein Ergebnis. Der Test wurde am Mittwoch wegen leichten Erkältungssymptomen gemacht und ich sollte wohl erst wieder in die Schule wenn ein Ergebnis da ist... Das soll angeblich in der App angezeigt werden...

    Ich werde ja auch mindestens bis Montag Vormittag irgendwann warten müssen, Test wurde Donnerstag gemacht, Ergebnis kommt in die Praxis (und Donnerstag brauchten wir ca. 2h um durchzukommen), also rechne ich mit Schule frühestens ab Montag Mittag

    Per Post gefällt mir tatsächlich am Besten.

    Tja und wer genau hätte das bezahlen sollen, meine Kollegen die vor Ort waren haben selber Briefträger spielen müssen.

    Naja, nur dass die Lehrer Briefumschläge rausgekramt und Briefmarken geordert haben. Die Brennpunktkinder haben tendenziell nach wie vor noch eher Briefkasten als W-LAN.

    Wie geordert, ja, wir hätten welche kaufen können von unserem Geld, Briefmarken gab es nicht, Geld für welche war auch nicht da und Dienstpost eingestellt und nun?!? Die Kollegen sind teilweise selber rumgelaufen und haben es in den Briefkästen verteilt.

    Ganz ehrlich... Ich habe meine Mutter gefragt... Bei uns hätte es das nicht gegeben. Sie hätte uns spätestens aus dem Bett geschmissen bevor sie zur Arbeit geht und wehe, die Aufgaben wären nicht erledigt gewesen bis sie nach Hause kam... Hausarrest, Playstation-Controller weg, Taschengeld gestrichen, Fernsehverbot, Handy weg... Sowas kennen die Kids heute doch gar nicht mehr...

    Tja, aber warum Kinder, die unbetreut sind aus dem Bett werfen?!? Wir haben sie auch so lange wie möglich schlafen lassen, dann hatten wir nämlich Zeit zum Arbeiten und danach kamen dann die Kinder und dann haben wir nachts weiter gearbeitet. Schlaf bei uns wurde überbewertet, wer braucht schon mehr als 4-6h?!? Und die Verbote sind ja alle toll, aber wie genau stellst du dann sicher, dass du arbeiten kannst, wenn die noch weniger beschäftigt sind? Bei uns gab es damit dann auch keinerlei Beschränkungen mehr, Hauptsache wir hatten Zeit zum Arbeiten und konnten zwischendurch mit den Kindern die Schulsachen machen, alles andere, auch was andere über unseren Tagesablauf dachte, war mir ehrlich gesagt egal und ist es mir auch jetzt noch.

    Denke nicht - eine Maske brauchst du auch im Alltag an jeder Ecke. Damit fällt die rein berufliche Nutzung flach. Du kannst ja nichtmal nen Anzug für die Bank oder so absetzen, obwohl du vom Chef verpflichtet wirst, dich so anzuziehen, weil du den ja auch mal privat auf irgendeiner Feier tragen kannst

    Aber ein Maske kannst du eben nicht 24h tragen, die musst du zwischendurch tauschen, wenn du also genügend Quittungen hast, sollte das schon durchgehen. Ich werde es jedenfalls sicher versuchen.

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