Beiträge von Susannea

    Ich war gestern beim Arzt und die Schwangerschaft ist jetzt offiziell. Er hat mir sofort ein totales Beschäftigungsverbot ausgestellt, ich habe nichtmal danach gefragt.

    Ich bin auch sehr froh darüber:

    Heute kam raus, dass ein Schüler meiner Schule, der gestern und heute im Unterricht war, positiv getestet wurde, war wohl einer der 900 positiven nicht weitergeleiteten Fälle aus Bayern. Die Eltern hielten es, trotz Urlaub in Risikoregion und noch nicht mitgeteiltem Testergebnis, nicht für nötig, das Kind in Quarantäne zuhause zu lassen.

    In der Schule passiert auch nichts, da ja alle im Klassenraum Masken getragen haben, also laut Gesundheitsamt keine Ansteckungsgefahr bestand.

    Super, aber bei Risikoregion besteht doch Quarantänepflicht. Es hieß doch, das wären Leute aus nicht Risikoländern gewesen, die daher eben auch locker weiter durch die Gegend rannten.

    Ich habe heute den Coronatest beim Hausarzt machen lassen. Er hat ein bisschen geplaudert, was auch den Ärzten zur Zeit zugemutet wird... Mein Verständnis für Ärzte, die sich weigern Tests zu machen, ist etwas gewachsen. Testergebnis soll Montag Vormittag da sein. Der zweite Testtermin liegt schon fest.

    Wir haben ja heute aus gegebenem Anlass auch einen Test gemacht und ich war ehrlich froh, dafür nicht 1,5-2h FAhrtzeiten zu haben, aber ob man das wirklich selber machen muss, ich weiß nicht. Somit können natürlich die Ärzte Material und Zeit einsparen.

    Mir geht es um die 15 Wochenpläne für 24 Schüler. Wäre lieb, wenn du da erklären könntest, warum es keinen Unterschied macht, ob Vollzeit oder Teilzeit. In welchem Umfang habt ihr denn noch Homeschooling? Bei uns gibt es wieder Präsenzunterricht, nur das Maskenkonzept wurde etwas abgeändert.

    Jetzt haben wir gerade noch keine Wochenpläne und reinen Klassenlehrerunterricht, es ging ja um die Phase vor den Ferien.

    Und da macht es keinen Unterschied, wieviel man an Stunden hatte, denn der Arbeitsumfang, den die Schüler zu bewältigen hatte war ja der selbe. Wir waren einfach auf die Klassen aufgeteilt. Einziger Unterschied, ich war nur 3 Tage im Präsenzunterricht (aber sie haben ja an allen 5 Tagen an dem Wochenplan gearbeitet und den Rest eben immer zuhause gemacht). Der Wochenplan musste eben immer für alle Schüler den Umfang von 21/22 Unterrichtsstunden ca. haben. Und da war dann komplett egal, wieviel Arbeitszeit ich eigentlich habe. Und weniger differenzieren, weil ich eigentlich weniger arbeite geht ja auch nicht, deshalb sind ja nicht mehr Schüler "gleich".

    Susannea: Viel Spaß für die Kollegen, die das Vollzeit machen müssen :( ! In Dörfern, in denen man dadurch die Grundschule erhalten kann, verstehe ich das. In Berlin... weniger.

    Dir ist schon klar, dass es eben genau gar keinen Unterschied dabei macht, ob du Vollzeit oder Teilzeit arbeitest, der Umfang ändert sich genau gar nicht, wenn du für eine Klasse für alles zuständig bist. Ich halte das für eine sehr gute Variante, denn wenn die Kinder alle gemeinsam lernen, dann lernen sie eben auch viel voneinander, in jede Richtung, aber genau das fehlt dann ja leider beim Homeschooling. Das kannst du dann nur ausgleichen, indem du die Aufgaben mit Parallelkollegen austauschst.

    =Differenzieren bis zum Umfallen. Stell ich mir sehr arbeitsintensiv vor. Ob Schule oder Distanzunterricht macht da wohl keinen Unterschied.

    Naja, leider schon, denn vor Ort kannst du ja im Zweifelfall noch weiter differenzieren, indem du mal ein Blatt oder eine Aufgaben zusätzlich für einzelne rausgibst oder eben auch mal eine streichst, das geht alles zuhause nicht, sprich jeder Wochenplan muss eben wirklich passgenau zu jedem Schüler sein. Ich hatte ja bei 24 Schülern letztendlich in der vorletzten Woche dann 15 verschiedene Wochenpläne, damit sie jedem gerecht wurden. Und das funktioniert nur, wenn man alles für jeden einzeln genau kontrolliert, auswertet und darauf den neuen Wochenplan abstimmt, das kostet einfach verdammt viel Zeit (also zumindest bei mir, weil ich das ja jahrelang nicht mehr gemacht habe)

    Was??? Ich war ja gerade selbst beim Test. Rachen ging ja noch. Aber da wo die in der Nase mit dem Stäbchen war, dachte ich wäre alles schon unzugänglich und bis dahin hätte ich nie selbst diesen Stab da rein gesteckt...

    So entstehen also falsch negative Ergebnisse :autsch:

    Der Test ist nur für den Rachen gedacht, da gibt es keinen 2. Test bei uns ;) UNd die Erklärung war auch super. Gehen sie vor den Spiegel, machen sie den Mund ganz weit auf, stecken sie den Stab weit nach hinten und streichen ab, so weit, dass ein Würgereiz auftritt.

    Hm, da reicht bei einigen doch schon so zu tun, als ob man da nach hinten geht :engel:

    Der NRW-Familienminister liegt mit seiner Einschätzung, viele LehrerInnen hätten Corona als eine Art "Sabbatical" genutzt, unserer Meinung nach so falsch gar nicht. Angesprochen wird das selbstverständlich nicht, da ja bekanntlich eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Auch hier wäre "Einschränkung" jedenfalls keine geeignete Vokabel.

    Eine Kollegin hat ja auch zu mir vor den Ferien gesagt (als ich mal wieder nicht wusste, wo oben und unten vor Lauter Korrekturen, Wochenplänen, Kopien usw. war), dass jeder Lehrer, der nicht mehr Freizeit durch Corona hat, etwas falsch macht.

    Tja, dann habe ich und auch diverse andere JÜL-Kollegen scheinbar was falsch gemacht, bei den meisten Kollegen ab Klasse 4 sah das schon deutlich anders aus, fing ja schon damit an, dass keiner von denen täglich Präsenzunterricht nachher hatte z.B.

    Wir hatten die Einschulung heute auf dem Schulhof. Gestern Abend ging hier noch die Welt unter. Wäre das Wetter so geblieben, hätte ich spontan alle Begrüßungsfeierlichkeiten abgesagt, die neuen Erstklässler wären direkt in die Klasse gegangen, ich hätte sie da wahrscheinlich noch besucht. Und das war es dann. Das Programm hätten wir den Kindern irgendwann später noch gezeigt.

    Viel mehr ist bei uns nicht geplant, In der Aula Klassenweise an Familientischen, 1 Minuten Video von der Percussion-Gruppe, Rede der Schulleitung, ab in die Klassen und wenigstens da hätten wir ihnen etwas Programm gewünscht.

    Nun leider nicht. Schade für die zwei Klassen.

    Tja, bei meinen Kindern sagen beide Schulen, auch die anderen Kinder zuhause lassen, dass Gesundheitsamt sagt, symptomlose Kinder haben eine Schulpflicht und müssen gehen :staun: Das scheint interessant zu werden.

    Aber immerhin sollen die beiden keinen Test machen, aber wisst ihr was, mein Mann holt gleich die Röhrchen, wir sollen selber testen! :autsch:

    Ich glaube Susannea ist einfsch frustriert deswegen, mit der Maßnahme aber einverstanden.

    Ich bin auch frustriert zuhause, weil ich mit leichten Symptomen, die spontan kamen den Beginn des Schuljahres verpasst habe und ebenfalls ein Ergebnis abwarte.

    Genau, nein, die Eltern hätte ich wohl eher nicht getroffen, wenn nur die Klassen beim Foto, wir waren ja aufgeteilt. Ich wollte heute eben das für die Schüler aufnehmen und was noch schlimmer ist, meine Kollegin hat immer noch keine funktionierende Tafel, Rechner defekt, IT-Mensch gestern nicht in der Lage, den auszutauschen und den Ersatzrechner, den ich ihr hingestellt habe, der hatte leider nicht den richtigen Anschluss, der Adapter liegt bei mir hier zuhause.

    So, Kind hat eine verstopfte Nase und fängt nun auch noch an zu husten und hat Halsschmerzen, ich soll nicht in die Schule kommen (ich wollte doch heute die Aufnahme für Samstag für die Einschulung machen :daumenrunter:) und was viel schlimmer ist, meine Schulleitung möchte sowohl von mir (was ja in Berlin auch ohne Probleme ohne Symptome geht) als auch von meiner Tochter möglichst einen negativen Test haben. Ob die das hier machen und vor allem ob ich ein Ergebnis vor Samstag vor der Einschulung habe, fraglich.

    Wenn bei Euch Maskenpflicht herrscht: Ja. Ich würde bei mehrfacher (!) Weigerung einen Klassenleitertadel mit Benachrichtigung in den Betrieb und Ausschluss für den Rest des Tages draus machen. Bei mehrfacher Mehrfachweigerung dann über die SL.

    Bei uns gibt selbst das Vergessen der Maske bereits eine Mitteilung nach Hause und wenn möglich eine Ersatzmaske. Die die wirklich verweigern würden, was glücklicher Weise in der Grundschule noch gering ist, werden rausgeworfen und bekommen unentschuldigte Fehlstunden.

    Bei uns waren die Konferenzen wie immer inklusive Mitbringbuffet.

    Die Stundenpläne haben ein neues Konzept, man soll ständig durch die Klassen springen, wir teilen nicht mehr mit uns selber, definitiv nicht Corona-konform, aber da ja auch der Computer (oder eher der Programmierer) nicht bis 21 und 22 zählen konnte, sondern viele Klassen 23 und 24 Stunden haben, muss eh viel neu gemacht werden.

    Bei mir wird auch das erste Kind schon getestet, war aber nicht im Unterricht und hatte keine Kontakte zu Mitschülern, da es vorher schon in Quarantäne war, weil die Mutter im Schulhort arbeitet und dort Kontakt zu einer Infizierten hatte. Die Mutter meinte, dass die Kinder schon mit Erkältungssymptomen getestet werden. Nun gut. Da stellt sich dann ja bald eine gewisse Routine ein. :wacko:

    Definitiv, bei Bekannten gab es nun auch schon den 2. oder 3. Test, sonst dürfen sie ja auch nicht in die Schule

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