ch habe meinen Schülern gesagt, dass sie pro Fach maximal 30 Minuten arbeiten sollen pro Tag. Wer 30 Minuten gearbeitet hat, ist fertig! Egal, ob das AB nun ausgefüllt ist oder nicht.
So etwas habe ich eben auch mitgeteilt.
Die Kinder, die schon in der Schule nichts hinbekommen, weil ihnen zu Hause die Unterstützung fehlt, melden mir gar nichts zurück.
Ja, das ist hier auch ein Problem, wobei ich bei einigen echt erstaunt bin, wenigstens die Anmeldung bei Anton hat geklappt (evtl. große Geschwister?)
Ich werde am Montag allen Eltern, deren Kinder mir noch gar nichts zurückgemeldet haben, eine Mail schicken, dass ich mir Sorgen mache, aber das war es dann auch.
Habe ich auch schon überlegt, muss aber der Klassenlehrer entscheiden. In vielen Klassen haben wir nicht mal Mail-Adressen.
Ich bin es also gewöhnt, meinen Unterricht so zu gestalten, dass meine Schüler ohne jegliche Elternmithilfe eine Chance haben. Und genau das mache ich jetzt auch. Ich gebe extra keine Wochenpläne, weil ich durch tägliche kleine Aufgabenpakete eher den Überblick behalte, wo sie Unterstützung brauchen. Ich achte allerdings darauf, dass von meinem Einstellen bis zur Abgabe mindestens 20 Stunden sind. Oft stelle ich abends (wegen der Serverprobleme) die Materialien ein und Abgabe ist am nächsten Abend um 18:00. Wenn das nicht klapp, auch egal! Dann halt später.
Ich bin erreichbar und versuche nun sogar Videokonferenzen aufzubauen.
Das ist aber sicher keine Grundschule, denn selbst das Aktivieren von Anton halte ich für meine Schüler (1.-3. Klasse) teilweise ohne Elternhilfe für zuviel.
Für die Grundschullehrerin meines Sohnes gilt das selbe. Es gab einen Plan für drei Wochen.
Haben wir auch so gemacht bzw. natürlich drei Pläne für drei Wochen, aber das kennen die Schüler so und arbeiten schon immer jede Woche an dem Plan. Die haben gelernt sich das selbst einzuteilen und wenn nicht, dann lernen sie es jetzt. Einfach zeitlich begrenzen, jeden Tag Zeit x und dann ist gut. Das klappt schon.