Beiträge von Susannea

    Dass es um massive Verdienstausfälle geht, ist mir auch klar.

    Das wird es hoffentlich eben genau nicht, wartet doch mal die nächste Woche ab. Die meisten Eltern haben Anspruch auf 10 Tage bezahlte Freistellung, wenn der TV oder AV nichts dazu ausgeschlossen hat (der TV-L tut es leider). So müssten sie bisher die Woche alle ganz gut hingekommen sein und ab nächster Woche wird sich da einiges ändern zur Bezahlung wegen Kinderbetreuung.

    Wenn der andere Elternteil aber grundsätzlich verfügbar ist (wie im Beispiel von chilipaprika) sehe ich es so "dein Kind -> dein Problem". Dann ist der Jahresurlaub eben weg

    Es geht hier aber z.T. nicht nur um Jahresurlaub, sondern auch um den Verdienst der den Lebensunterhalt bringt und auch da wäre nicht geholfen, wenn dann eben das medizinische Personal sich freistellen lässt, weil der Verdienst so viel schlechter ist. Außerdem gibt es eben auch Jobs, dann hätten wir alle ein Problem mit, wenn die nicht arbeiten (mein Mann ist z.B. die dritte Stufe der hinter den ganzen Online-Plattformen steht, aber eben erst die 3. Stufe, also nicht bei systemrelevant dabei, aber wenn er wegfällt fallen eben auch z.T. die systemrelevanten aus)

    Muss das Sportfest denn zwingend stattfinden?

    Ja, sagt das Berliner Schulgesetz z.B.

    und Menschen in anderen Berufen müssen in die finanzielle Pleite gehen?

    Müssen sie zum einen meist nicht, sondern können genauso wie wir eben im HO arbeiten und vor allem noch viel wichtiger, wird der Verdienst demnächst wohl ausgeglichen.

    Geht Anfang der Woche in den Bundesrat.

    Aber bei uns wäre es dann klar, dass ich dann eben mich bezahlt oder unbezahlt freistellen lasse (darauf habe ich ja einen Anspruch), sprich ich stehe eben auf keinen Fall zur Notbetreuung zur Verfügung. Dann würde ich aber auch nicht mehr im HO arbeiten, den Support für diverse Kollegen wegfallen lassen usw. Das will sicher die Schule auch nicht.

    ich kenne jemanden, der seit 4 Tagen aufs Ergebnis wartet (Symptome, schwer chronisch krank, regelmäßiger, intensiver Arztkontakt) und jd., der kürzlich aus einem gerade dazu ernannten Risikogebiet kam (keine Symptome = kein Test).

    Ich frage mich, wer wirklich getestet wird und sein Ergebnis dann auch noch am nächsten Tag erhält. Kennt ihr jemanden?

    Nein, aber ich kenne jemanden, der diese Tests durchführt und sagt, mehr als Arbeiten im Labor kann sie auch nicht und es wird auch nicht besser, wenn der Arzt 10x nachfragt, warum der Test noch nicht da ist er hat das Ergebnis versprochen usw.

    Die Ausweitung auf Kinder, bei denen nicht mehr BEIDE Eltern in diesen Berufsfeldern beschäftigt sind, erschließt sich mir dagegen nicht.

    Mir schon, wenn der Papa auf dem Papier z.B. das Sorgerecht hat, aber in Timbuktu lebt hilft er dir nicht in der Betreuung, aber die Arbeitskraft der Mutter wird trotzdem dringend benötigt, weil systemrelevant bzw. noch wichtiger eingegrenzt auf z.B. Gesundheitspersonal usw. Wenn der Busfahrer zuhause bleibt ist das zu verkraften, die Krankenschwester aber aktuell nicht.

    Damit wird die Gruppe derer, die Anspruch auf Betreuung haben, doch deutlich größer und wir werden Gruppengrößen zu betreuen haben, die allen offiziellen Empfehlungen widersprechen. Absolut unverständlich.

    Das glaube ich kaum, wir haben viele, die Anspruch hätten und den nicht in Anspruch nehmen (obwohl sie es sonst immer tun). Bei uns werden dann evtl. 4 Kinder da sein, statt 1-2, mehr Betreuung brauchen wir dafür nicht und selbst wenn haben wir aktuell zwei Betreuungen gleichzeitig eingeplant, also gingen auch 10 Kinder, jeweils 5. Mehr werden es sicher nicht werden bei sonst etwas mehr als 400 Schülern.

    An anderen Schulformen kenne ich mich nicht genug aus, um konkrete Vorschläge zu machen; denkbar wäre vllt auch bei Veranstaltungen wie einem Sportfest solche Personen aus der Betreuung herauszunehmen. Dann wird eine Klasse halt mal nicht vom Klassenlehrer, sondern wem anders begleitet.

    Das ist dann aber auch noch von der Größe der Schule abhängig, bei uns ginge das z.B. nicht, da wir im Wechsel Sportfest machen, sprich 1-3 und 4-6 brauchen wir alle Klassenlehrer für die Klassen und die Fachlehrer für die Stationen, das war die letzten Jahre so schon sehr mit der heißen Nadel gestrickt (sprich du konntest teilweise nicht mal aufs Klo zwischendrin).

    Musst du ja auch nicht. es würde doch reichen, wenn die Materialien entsprechend Stundenplan rechtzeitig deinen Schülern zur Verfügung stehen.

    Setzt aber voraus, dass du dann ein System hast, was es erst zu der angegebenen Zeit sichtbar macht, sonst ist es nicht einheitlich und setzt voraus, dass die Schüler die technischen Voraussetzungen haben.

    Haben wir beides nicht, viele Kinder haben nicht mal eine Mailadresse, also fällt einheitlich aus und ja, auch wir haben Kinder zu betreuen, sowohl zuhause als auch in der Schule, das setzt den Stundenplan einfach außer Kraft, denn der ist nicht einzuhalten, wenn andere "wichtigere Dinge (und das sind Kinder nun mal!) dazwischen kommen. Auch kann ich nicht voraussetzen, dass Krankenschwester xy aus dem Nachdienst kommt und um 8 Uhr mit ihrem Kind anfängt zu arbeiten, weil das der Plan sagt. Ich kann und bin froh, wenn sie überhaupt mit ihm arbeitet und muss damit leben, wenn sie es nicht tut. Denn wir haben Kinder von 5-14, da ist meist nicht viel mit alle arbeiten alleine usw. und alle haben die Technik eh nicht, die müssen sich doch dann sogar mit ihren 6 Geschwistern den einen Computer teilen, wenn sie denn überhaupt einen haben und deshalb soll es Stress geben. Sicher nicht, ich freue mich, dass sie überhaupt Technik haben!


    Es ging um "einheitlich" und das ist innerhalb eines Schulhauses sehr wohl zu schaffen. Wenn grosse Schulen mit 1000 SuS und mehr das hinbekommen, wird das wohl auch eine kleine Grundschule schaffen.

    Nein, wenn die Technik in den Grundschulen (denn die haben mit so etwas bisher in der Regel einfach nicht gearbeitet) nicht da ist und bei den Schülern zuhause auch nicht und auch nur bei einem Teil des Kollegiums, dann nicht!

    Meine liebe Susannea,
    Du kannst nicht auf einen Beitrag eingehen, in welchem es ausdrücklich auf "bei uns NRW" geht und mit einer anderen Regelung von einem anderen Bundesland argumentieren.
    Mir ist klar, dass nicht alle Bundesländer eine Notbetreuung für Lehrerkinder anbieten, ebenfalls bieten nicht alle Bundesländer eine Ferienbetreuung an.

    Doch, das kann ich, weil die Antwort ja eindeutig nicht zu meiner Anfrage, was mit den Eltern passiert, die selber Kinder zuhause haben und keinen Anspruch auf Notbetreuung (und davon gibt es auch bei euch sicher einige) haben passiert. Und dann argumentiert wird, die haben Anspruch auch Notbetreuung! Ähm nee, wenn ich explizit ohne Anspruch anfrage! Also meine Begründung war genauso daneben, wie deine Antwort. Aber immerhin ist das dann angekommen!

    Und ja, die Frage war auch auf NRW bezogen!

    sie werden berücksichtigt

    Wie soll ich das verstehen? Sie werden in der Einteilung oder der Freistellung berücksichtig.

    Kinder von Lehrern, die in der Notbetreuung eingesetzt werden, haben selbst Anspruch auf Notbetreuung.

    Wie ich erwähnte haben sie bei uns keinen Anspruch auf Notbetreuung, denn hier gibt es noch keine Lockerung bzw. Brandenburg hat die Notbetreuung überhaupt nicht als systemrelevant eingestuft, wenn ich nicht ganz blind bin, aber eben auch bei beiden Elternteilen notwendig. ;)

    Darum ging es mir und ich wollte hier einfach die Nebendiskussion eines Aspekts, um den es mir eigentlich gar nicht ging, beenden.

    Aber ich gebe zu, dass der Tonfall in meinem Beitrag hier auf Seite 4, gerade in rein schriftlicher Kommunikation, maulig wirkte, das war so nicht gemeint, sorry!

    Auch wenn wir jetzt noch weiter wegkommen, wenn das gar nicht so gemeint war, dann ist ja gut. Ich war nämlich eigentlich genau deshalb auf den Abschnitt nicht mehr eingegangen, weil ein "hätte hätte Fahrradkette" uns ja nichts mehr bringt.

    9 Stunden täglich .... hm, okay - ich hatte nicht auf dem Schirm, dass an weiterführenden Schulen die Betreuung nicht am Mittag über die OGS abgedeckt wird.

    Wie gesagt, hier ab 7.30-16 Uhr bisher, Erweiterung soll bei entsprechenden Bedarf vorgenommen werden. Ist jetzt aufgeteilt auf täglich 4 Personen bisher an 5 Tagen die Wochen. Sind 20 Dienste, die zwischen Erziehern und Lehrern verteilt werden müssen, da bei uns in den Klassen 1-6 sowohl VHG (Verlässliche Haltbtagsgrundschule) als auch Hort stattfindet, eben eigentlich auch von 6-7.30 Früh-Hort und von 16-18 Uhr Späthort. Der scheint aber im Moment nicht stattzufinden.

    Oder du hälstst dich ein wenig zurück im Hinblick auf deinen Mann in dem Wissen, dass wie verrückt nach einem Impfstoff geforscht wird und in der Hoffnung, dass bis dieser zur Verfügung steht der Kelch (Ansteckung) einfach an euch vorüber geht. Asthmatiker gehören zur Risikogruppe, also darfst du dich durchaus zum Schutz deines Mannes etwas mehr heraushalten aus Notbetreuung und Co. :)

    Wie gesagt, habe ich das schon getan und bin bisher trotzdem auf der Liste derer, die die durchführen sollen, weil eben der Ehemann der älteren Kollegin auch älter und damit gefährdeter ist. Keine Ahnung, ich verstehe es auch nicht. Andere sind ganz raus wegen der zu betreuenden Kinder und ich habe nun die zwei Faktoren und es scheint mir unberücksichtigt.

    Aber ja, ich sitze das aktuell aus und werde generell nur dazu was sagen, wenn ich ein klare Anweisung kriege, dass ich eine Betreuung machen muss (und nicht, es tragen sich alle ein an alle, obwohl klar ist, dass das nicht für alle gilt). Und selbst dann hat schon eine Kollegin trotz Risikogruppe sofort geschrien, dann macht sie es, sie wäre eh in der Schule.

    Bietet Scook das Ganze denn gerade kostenfrei an?

    Wenn du ein entsprechendes Buch mit einem Code hast, ja. Teilweise geht das wohl auch ohne, das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

    Ich habe kein Bio, ich wollte nur ein Beispiel geben, warum das Stellen von Aufgaben in manchen Fächern mit mehr Aufwand verbunden sein kann als in anderen.

    DA waren bei uns an den Schulen die Klassenlehrer in der Verantwortung dafür zu sorgen, dass alles mitgegeben wurde, bei meiner Tochter ist die Schulleitung extra noch durchs Haus gelaufen und hat in allen Klassen daran erinnert, dass wirklich alle Bücher mitzunehmen sind (wobei uns auch ein Erdkundebuch fehlt, aber das liegt daran, dass meine Tochter nicht weiß, wo sie das hatte)

    Ich bin freiwillig. Aber nicht, weil ich sooooo freiwillig bin, sondern, weil ich der Meinung bin, dass man sowas macht, wenn man keinen schlechten Grund dagegen hat.

    Ich habe z.B: auch gesagt, obwohl das mit meinem Mann nicht günstig wäre mit seinem Asthma zu erkranken wird es uns alle eh irgendwann treffen, also könnte ich z.B. bei Ausweitung aufs Wochenende da Notbetreuung machen, denn da kann er die Kinder betreuen. Aber bisher ist davon bei uns nichts bekannt.

    Dann les richtig.
    Das kleine Wörtchen "WENN" ist eben relevant.
    Wer vorher kann, kann weiter. Wer vorher nicht kann, kann vermutlich nicht weiter.
    Wer vorher kann, aber später Probleme hat, soll sich meiner Meinung nach melden und nicht umgekehrt nur nach Freiwilligen gesucht werden.

    Und ich bleibe dabei, ich würde erstmal nach Freiwilligen suchen und erst wenn das ein Problem wird, weiter gucken. Und ich habe meine Probleme bereits angemeldet und es ist im Gegensatz zu Problemen von anderen bisher einfach ignoriert worden.

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