Beiträge von Susannea

    Dass die Vorbereitungszeit wegfallen darf, halte ich auch für Käse, Vorbereitungszeit gehört selbstverständlich dazu und muss auch als solche verrechnet werden.

    Wer redet denn von wegfallen, denn genauso wie Vorbereitungszeit gehören auch Konferenzen zu der Zeit dazu und die sind ja auch nicht jeden Tag, an dem Tag gibt es eben keine Zeit mehr für Vorbereitung, das ist doch überhaupt kein Problem! So wie es am nächsten Tag eben kein Konferenz gibt!

    Susannae, das ist doch total albern, was du sagst.
    Wenn man an einem Tag die Vorbereitung "verschieben" kann, hieße es, dass die anderen Tage eben nicht voll sind. Was bei der Arbeitsverteilung von jemandem mit solchen eingeschränkten Arbeitszeiten nicht sein wird. Wir reden nicht von jemandem "vollkommen gesunden", der am Wochenende eine 12-Stunden-Schicht einlegt, um die Konferenzzeit abzuarbeiten.
    Wenn man auf der anderen Seite damit argumentiert "ach, dann bereiten Sie den Unterricht einfach einmal nicht vor", um eine längere Pflichtarbeits/präsenszeit zu begründen, könnte man einfach sagen, dass die TE die nächsten Monate einfach weniger / gar nicht mehr vorbereitet, dann kann sie doch die eine oder andere Unterrichtsstunde im Stundenplan mehr haben. Braucht sie ja schliesslich nicht vorbereiten...

    Sorry, aber das ist deutlich weniger albern als deine Argumentation, denn es geht eben nicht um ständig, sondern um einen Tag. Und ja, bei normalen AN muss dann die Arbeitszeit z.B. auch auf 6 Tage verteilt werden, obwohl man sonst nur eine fünf-Tage-Woche hat. Das gibt das Mutterschutzgesetz nämlich her, hier sind ja nur die Stunde pro Tag (und vom Gesetz generell die 6-Tage-Woche) als Begrenzung vorhanden.
    Also ich bleibe dabei, dann bereitete sie an dem Tag eben mal nicht vor und insgesamt jede Stunden ei bisschen weniger, das wird schon gehen!

    Wenn ihr Schulleiter sie bei der Konferenz dabei haben will, muss er ihr den Unterricht an diesem Tag verkürzen oder frei geben. Es geht um Arbeitszeit pro Tag - das ist nicht beliebig auf den Rest der Woche/Monat/verbleibende Zeit umrechenbar.
    Sie bekommt das Beschäftigungsverbot ja nicht aus Spaß, damit sie mehr Zeit zum Babyshopping hat....

    Genau, es geht um Arbeitszeit am Tag und die restliche Arbeit, die nicht zwingend an dem Tag gemacht werden muss, kann man eben weglassen (wie z.B. Vorbereitung) bzw. so umverteilen, dass sie auch an keinem anderen Tag über die Stunden kommt.

    Das geht natürlich, nirgendwo steht, dass ein Lehrer jeden Tag vorbereiten muss!
    Also nein, er muss nicht unbedingt verkürzen, er darf nur nicht verlangen, dass sie dann zum nächsten Tag noch etwas macht.

    Das ist Quatsch, Susannea. Vor- und Nachbereitung zählt mit zum Arbeiten, als kommt die mit in die Tagesgesamtzeit.Wie soll sie denn am nächsten Tag Unterricht machen, wenn sie ihn nicht vorbereiten konnte?

    Ich denke, dass da Unsicherheit auf beiden Seiten herrscht. Das einfachste wäre m.E., wenn du mit demjenigen sprichst, der das individuelle Beschäftigungsverbot ausgestelllt hat. Das kann ja individuell geändert werden, also auch auf Unterrichtsstunden bezogen. Wichtig ist vor allem, dass das wirklich keine Wochenstundenanzahl ist, sondern eine Tagesbegrenzung (sowas wollen Schulleiter gerne mal umgehen): Bei uns an der Schule durfte eine KOllegin nur 3 Unterrichtsstunden am Tag halten. Nicht einen Tag 4, einen Tag 2 . genau 3!

    Eine eindeutige, gesetzliche Regelung wird es da nicht geben. Der Vorschlag von WillG wirkt recht logisch. Ansonsten: That`s not your job! Du hast das Beschäftigungsverbot, dein Dienstherr muss es ausführen. Alles weitere muss ER dir dazu erzählen.

    Nein, das ist kein Quatsch, sondern geht auch mal problemlos, wenn der Chef sie bei der Konferenz dabei haben will. Klar gehen auch Stunden ohne Vorbereitung oder man macht sie eben an andere Tagen, muss man sich die Zeit eben besser einteilen. Ich kann problemlos einzelne Tage ohne Vorbereitung haben (und habe grundsätzlich nicht an jedem Tag Vorbereitungszeit und Nachbereitungszeit), dann habe ich eben an andere die Zeit gearbeitet (wobei das auch nicht drüber kommen darf insgesamt).

    Ich sehe das genauso, wie du es einschätzt, wobei man bei den Konferenzen ja eh auch gucken muss, ob die zu Zeiten liegen, wo du nicht mehr in der Schule sein darfst (z.B: nach 20 Uhr!).
    Aber ja, mit diesen darfst du nicht über die 5 Zeitstunden am Tag kommen. Wenn du also keine 5 Zeitstunden Unterricht hast, dann gehen die Konferenzen noch bis du die Stunden voll hast, du musst dann aber auch wirklich (und da sollte der Schulleiter sich tunlichst dran halten, denn er kann bis zur Freiheitsstrafe sonst bekommen) bei erreichen der Stunden gehen. Auch mitten in der Konferenz. Vorbereitung fällt an dem Tag dann einfach aus!

    spielt die bemessungsgrenze bei mir als beamtin eine Rolle?

    Hm, Kind in der GKV ist ja eher in der Familienversicherung interessant, in der GKV freiwillig wäre ja nicht so optimal (nehme an, dass die Beiträge ähnlich sind...)

    Ja natürlich spielt die Bemessungsgrenze bei dir als Beamtin eine Rolle, die spielt immer bei dem Partner in der PKV eine Rolle, um festzustellen, ob eine Familienversicherung noch zulässig ist.

    Wie ist es, wenn mein Mann mehr/weniger verdienen würde, dann will die Familienversicherung jährlich Nachweise über mien einkommen und wir müssen das Kind evtl. umversichern?

    Solange dein Mann mehr als du verdient, ist das kein Problem, wenn du (weil PKV) mehr verdienst, ist das nur interessant, wenn du über der Jahresgrenze liegst (und diese beiden Punkte müsst ihr eben jährlich bei der GKV nachweisen). Und nein, ihr müsst dein Kind dann nicht unbedingt "umversichern", sondern evtl. dann auch in der GKV für das Kind zahlen.
    Also Familienversicherung geht nur, wenn dein Mann mehr verdient oder du unter der Bemessungsgrenze liegst.

    Und wie ist es, falls wir den Nachwuchs in der PKV versichern, dann kommt er erst raus, wenn er sozialabgabenpflichtig beschäftigt ist?

    Genau oder versicherungspflichtig ist (sprich z.B. ein Studium beginnt).

    Bei der PKV ist eine Mitaufnahme ins KKH auch deutlich schwieriger bezahlt zu bekommen bzw. den Verdienstausfall dann zu erhalten (da ja dies auch nicht als Kind-Krank-Tage zählt).

    Achso, das Kind kommt dann auch erst zum Studium/ beim sozialversicherungspflichtigen Job usw. wieder aus der PKV raus. Ist es zwischendurch ohne Beschäftigung (auch über 18) muss der PKV-Beitrag trotzdem gezahlt werden.

    Hallo, ich habe eine Frage zum Bundesland-Wechsel. Angenommen, ich habe eine bestimmte Schule in einem anderen BL, an die ich gerne möchte, die aber nicht weiß, ob sie eine Stelle ausschreiben darf bzw. ich ja nicht weiß, ob sie nicht doch einen Mitbewerber nehmen. Kann ich nach erfolgreichem Freistellungsantrag auch einen Rückzieher machen oder wird man dann in jedem Fall dem anderen BL zugeordnet und muss dort irgendwo unterkommen?

    Vermutlich wird das auch Bundeslandabhängig sein. Wir hatten dieses Mal zum Beginn des Schuljahres Überhang, weil eine Kollegin bereits die Freigabe zur Versetzung bekommen hat und sie dann im anderen Bundesland die Schule doch nicht genommen hat. Sie ist dann geblieben.

    Du gehst doch mit deinem Mann und der Familie mit oder habe ich das falsch verstanden.

    Familiäre Gründe können ja z.B. eben Betreuung der Kinder unter 18 Jahren sein.

    Würdest du dich nicht beurlauben lassen, könntest du nicht dein Kind betreuen und hier arbeiten, weil die Entfernung zu Mann und Kind zu groß ist (sind ja im Ausland). Hast du nun aber eine Stelle im Wohnort deines Mannes, dann lässt sich dies natürlich mit der Kinderbetreuung viel leichter vereinbaren (weil man nicht erst hunderte von Kilometern zurück legen müsste um zum Kind zu kommen ;) ).

    So hat meine Mutter damals problemlos ihre Nebentätigkeit durch bekommen, sie konnte Samstags (wenn mein Vater da war) oder zwischen 9-12 ausschließlich arbeiten und benötigte keine Kinderbetreuung, das hätte im Schuldienst nicht funktioniert. Da hat dann die Stundenzahl auch nicht funktioniert, nur das es problemlos mit der Kinderbetreuung (wegen der sie beurlaubt war) zu vereinbaren war.

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