Beiträge von Piksieben

    Gutscheine von ansässigen Geschäften - goldwert! :liebe:

    Und das finde ich als Lehrergeschenk wirklich völlig ungeeignet. Da kann man nämlich auch gleich Geld schenken, und das geht schon recht zügig in Richtung Bestechung.

    Asfaloth, du solltest vielleicht deine etwas in Wallung geratenen Gefühle etwas abkühlen lassen und dann in Ruhe den Elternvertretern deinen Standpunkt erläutern. Die sind ja vermutlich selbst unerfahren und denken nicht so an die Dinge, die du berechtigterweise einwendest. Schon dieses Verfahren, Geld einzusammeln und davon auszugehen, dass nur die Hälfte mitmacht - und daraus die Konsequenz zu ziehen, den Betrag zu erhöhen, statt mal darüber nachzudenken, dass diese Einsammelei und Schenkerei vielleicht nicht mehrheitsfähig ist ... weia.

    Nicht alle Leute finden es gut, beschenkt zu werden. Die Grundschullehrerin meines Sohnes war einmal geradezu verzweifelt, weil die Kinder ihr was zum Geburtstag gekauft haben. Sie wollte nicht den Eindruck erwecken, dass sie das wollte.

    Ich lege auch nicht viel Wert darauf, weder auf das Schenken noch auf das Beschenktwerden. Das hat mit "seh ich nicht ein" und Fußaufstampfen nichts zu tun. Schenken ist immer freiwillig. Ich finde diese Lehrerbeschenkungen haben doch immer sowas von ... hm, Pathos ...

    Und dann gibt es noch so Geschenke wie baumhohe Pflanzen - wir schieben gerade mal wieder so ein Exemplar im Wohnzimmer hin und her ... und dicke Bildbände ... Kerzenhalter ... ist ja nett gemeint, aber ...

    Schönes Fest euch allen!

    In der Tendenz läuft es ja in der freien Wirtschaft (und auch der Wissenschaft). Unmengen von Leuten möchten im "Beruf" "Irgendwas mit Medien" arbeiten und entsprechend gibt es dort miese Löhne und gerade für Einsteiger ausbeuterische Verhältnisse in den ersten Jahren, egal ob sie mit einem 3er Abi oder 1er Diplom ankommen (1-2 Jahre unbezahlte Praktika, 3 Jahre Volontariat auf Hartz4-Niveau und im Job dann 1500 Netto sind keine Seltenheit).

    Du beschreibst, dass das System des monetären Anreizes nicht funktioniert. Immer noch studieren viele Leute "was mit Medien" und viel zu viele Mädchen wollen Friseurin werden. Dabei ist nun wirklich hinlänglich bekannt, dass einige Berufe schlicht nicht taugen, um sich auch nur einen anständigen Lebensunterhalt zu finanzieren.

    Mal abgesehen also von allen anderen Argumenten - warum soll etwas beim Lehramtsstudium funktionieren, was sonst auch nicht klappt?

    Ich habe auch nur überlegt, wie viel dann bei Kassenpatienten eventuell zu viel abgerechnet wird. Diese bekommen ja die Arztrechnungen nie zu Gesicht und die Krankenkasse kann ja gar nicht wissen, was gemacht wurde. Da könnte man ja locker mal immer wieder etwas mehr draufschreiben???

    Naja, das passiert, und das ist Betrug. Die Krankenkassen passen aber natürlich auch auf, im eigenen Interesse. Aber das Problem besteht, ja.

    Auch was Ärzte so für "medizinisch notwendig" halten, ist sehr unterschiedlich. Als Patient ist das auch schwer zu beurteilen, aber mit der Zeit sammelt man ein bisschen Erfahrung und ahnt, wer einen "melken" will.

    Sorry, können wir zur Ausgangsfrage zurückkehren?

    Ich weiß, meine Angaben sind ungewöhnlich, aber soweit ich weiß treffen das Hessische Schulgesetz sowie die Hessische Dienstordnung für Lehrkräfte zu und darauf bezog sich meine Ausgangsfrage.

    Wieso meinst du, uns hier maßregeln zu müssen? Wie sollen wir wissen, ob deine Geschichte unter "unzumutbar" fällt, wenn wir nicht verstehen können, worum es überhaupt geht?

    Den Gesetzestext hast du doch selbst zitiert. Was fehlt dir jetzt an Info?

    Es geht nicht um "leichte" und "schwere" Fächer, das ist ja ohnehin Geschmacks- und Typfrage, sondern um gesuchte und überfüllte Fächer. Im Übrigen kann man ein begehrtes UND ein weniger begehrtes Fach unterrichten, wie soll man denn dann bezahlt werden - dieses Modell ist schon im Kern unlogisch.

    Es werden ja eine Menge Anstrengung unternommen, um die MINT-Fächer zu fördern und z. B. für Mädchen attraktiv zu machen - weil es dort einen Bedarf gibt. Und der Seiteneinstieg ist ja auch ein Reagieren auf den nicht gedeckten Bedarf. Und im Großen und Ganzen funktioniert das doch, oder?

    Ansonsten ist Bildung eben keine Marktfrage, und das hat ja seinen Grund.

    Nettmensch, wäre es nicht besser, du würdest über deinen eigenen Weg nachdenken, statt zu versuchen, auf Teufel komm raus das ganze System zu erneuern? Wo ist eigentlich dein Problem?

    Wie? Was? Warum solltest du als fertiger Lehrer deine Materialien irgendwem vorlegen? Und wer hätte daran herum zu edieren? Bizarrer Gedanke.

    Wie dürfen wir uns das vorstellen? Der Abteilungsleiter geht durch die einzelnen Klassen und kassiert Präsentationen, die ihm nicht passen? Hat er zuviel Zeit? Besucht er jede Unterrichtsstunde, um zu kontrollieren, ob da auch nichts gemacht wird, was ihm "nicht passt"?

    Wie gesagt, ich würde da gern erst mal die andere Seite hören, denn das hört sich nur absurd an.

    wenn ich an die Unmengen von Realschulabgängern denke, die mit Mathe-2ern auf die Berufskollegs strömen, und die weder Bruch- und Prozentrechnung, noch Klammersetzung, Rechnen im Minusbereich oder sonstige grundlegenden Rechentechniken beherrschen.

    Und das in BaWü?

    Ich dachte, das sei nur in NRW so schlimm. Es betrifft ja auch nicht nur die Bruchrechnung, sondern auch die Rechtschreibung und die Englischkenntnisse, vor allem aber die Haltung: "Mathe braucht man nicht und für die Schule arbeiten ist nicht erforderlich."

    Ich habe Schüler mit Fachoberschulreife, die weder kürzen noch ausklammern noch ausmultiplizieren können. Ich weiß schon, dass sie keine Gymnasialempfehlung bekommen haben, weil sie schon in der Grundschule nicht gut in Mathe waren. Aber man fragt sich wirklich oft, was die eigentlich in den 6 Jahren auf der Realschule gemacht haben. Andererseits ahne ich es, wenn ich nach einer Woche etwas aufgreifen möchte, was ich nach meiner Auffassung lang und breit erklärt habe, was geübt wurde ... und dann postwendend vergessen wird ("haben wir noch nie gemacht!").

    Ich begegne auch Eltern von Berufskollegschülern, die nicht wahrhaben wollen, dass ihren Kindern einfach das Zeug zum Ingenieur fehlt. Und die tun mir ebenso leid wie die Grundschüler, die so früh schon so unter Druck gesetzt werden. Es ist ja mit 17, 18 nicht leichter, vor Aufgaben zu stehen, die man nicht bewältigen kann, im Nacken Eltern, die meinen, dass man nichts werden kann, wenn man nicht das studiert, was sie sich so vorstellen...

    Das klingt ziemlich rätselhaft und ohne den konkreten Anlass kann man das sicher aus der Ferne nicht beurteilen, schon gar nicht, wenn man nur die eine Seite hört.

    "Unzumutbar" ist ein dehnbarer Begriff ... ich kann mir nicht recht vorstellen, dass ein Abteilungsleiter verbietet, bestimmte Folien im Unterricht zu zeigen. Da muss es doch überhaupt erst mal einen Grund geben, warum er da eingreift.

    Das ist wirklich nicht so einfach, und deine Informationen sind auch ein bisschen dürftig. Was für einen Vertrag hast du mit der Schule? Lehrauftrag? Werkvertrag? Du bist sicherlich keinem Beamten "gleichgestellt" in dem Sinn, dass du Beihilfe bekommst.

    Hast du bei der PKV gekündigt oder hast du auf Anwartschaft umgestellt (dann kannst du ohne Gesundheitsprüfung in den alten Vertrag)? Unter anderem davon hängt ab, wie du dort versichert werden kannst. Wenn du einen neuen Vertrag bekommst, wirst du vermutlich einen Risikozuschlag bekommen. Das musst du mit der Versicherung klären.

    Prinzipiell kannst du als Selbstständige in der GKV freiwillig versichert sein. Hat man dir denn gesagt, dass das nicht geht? Das mit den 210 Euro klingt doch ganz vernünftig.

    Wenn du einen Angestelltenvertrag mit wenig Stunden hast oder unter der Beitragsbemessungsgrenze verdienst, dann bist du pflichtversichert, sofern dieser Vertrag deine Haupteinnahmequelle ist.

    laetitat dingda, was willst du eigentlich mit deiner Frage bezwecken? Du schickst hier eine unausgegorene Idee in den Äther und rückst mit näheren Informationen erst nach und nach heraus - was willst du denn hören bzw. lesen? Meinst du, es gäbe einen 10-Punkte-Plan, nach dem man ein Ballettinternat menschlichen Anstrichs eröffnen kann? (Und wenn ja, warum schreibst du das nicht gleich im ersten Post?)

    Sollen wir jetzt darüber diskutieren, wie man ohne Drill zur Primaballerina wird und nebenbei ein Abitur macht, ohne von Jungen als Ballettmädchen verspottet zu werden? Du erwartest doch nicht allen Ernstes, dass wir hier "toll" schreien und dir ein paar Euro Startkapital überweisen?

    Warum fragst du nicht einfach deine Tante? Die muss es doch wissen.

    Also mir ist das jetzt jedenfalls zu albern.

    Und was sollen die Jugendlichen machen, wenn es mit der Ballerina- und Musikertätigkeit aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht klappt oder sie diesen Beruf mit 30 oder 35 Jahren nicht mehr ausüben können? Sollen sie dann ohne Schulabschluss von Hartz IV leben? Oder sollen die Schüler reguläre Schulen besuchen und nur im Internat leben?

    Naja, so ungewöhnlich ist es nicht, dass angehende Profisportler im Internat sind, googlen nach "Sportinternat" gibt jedenfalls ziemlich viele Treffer, in Essen gibt es seit 2007 ein Tanzinternat, das an eine Schule angeschlossen ist.

    Dass eine Karriere als Profifußballer gelingt, kann einem ja auch keiner garantieren, und wenn man noch so viel trainiert. Schule ist halt Pflicht, das ist doch klar.

    laetitatgratia, du kommst sehr unbedarft daher, daher darfst du dich über die spöttischen Kommentare nicht wundern ... wie wäre es, selbst erst einmal zu recherchieren, wie solche Schulen funktionieren? Und dann kannst du ja mal versuchen, an einer solchen Schule unterzukommen. Ohne Erfahrung gleich selbst eine gründen dürfte nicht so aussichtsreich sein.

    Ich halte es nicht für zeitgemäß, FB und WA aus dem Unterricht auszuschließen -

    Na klar. Das wäre ja auch soo gemein.

    Bloß, die kommen nur durch Handy oder Computer mit in den Klassenraum.

    Aber dann werden Fernseher, Radio, Telefon ja diskriminiert, die sind ja schließlich auch nach wie vor zeitgemäß ... oder sollen die auch alle am Unterricht teilnehmen? Wird ein bisschen voll, oder?

    Muss man eigentlich jeden Quatsch mitmachen?!

    Wenn die Schule ausfällt, steht das bei uns auf der Homepage. Falls man unbedingt Schüler erreichen muss, ist eine Telefonkette nach wie vor Mittel der Wahl. Zusätzlich können sich die Schüler untereinander verständigen wie immer sie wollen, da brauche ich doch nicht mit drinzuhängen und will das auch nicht. Wenn ein Schüler mir etwas mitteilen möchte, muss er halt eine förmliche E-Mail schreiben, das ist eine wunderbare Übung für das Berufsleben, da kann man auch nicht alles so hinrotzen wie man das per WhatsApp eben so macht.

    Interessanter Link übrigens. Ich habe mich auch schon gefragt, wer hinter WhatsApp steckt. Beruhigend ist das ja nicht gerade, was da zu lesen ist.

    Beim Seiteneinstieg sollst du nach Abschluss der Ausbildungszeit an der Schule bleiben, an der du angefangen hast, dazu wirst du ja eingestellt. Das heißt, du hast die übliche Probezeit von einem halben Jahr und nach Bestehen der Prüfung geht dein Vertrag in eine feste Anstellung über. Die Verbeamtung ist möglich, aber auch ohne diese wirst du weiter beschäftigt.

    Du kannst die Ausbildung auch in Teilzeit machen, aber nicht mit einer halben Stelle, es muss eine Mindestzahl an Unterrichtsstunden erteilt werden, da kommt man so auf 75 Prozent, genau weiß ich es nicht.

    Ich habe damals genau diese Mindestzahl erteilt. Das war auch gut so.

    Über die Zukunft der Abendrealschule kann ich nichts sagen, aber wenn du einmal drin bist, bist du drin. Vielleicht wechselst du irgendwann die Schule, aber das wäre ja nicht so schlimm, ich glaube kaum, dass du betriebsbedingt gekündigt wirst.

    Viel Erfolg!


    Die Schulleitung würde ich immer informieren, wenn ich die Vermutung hätte, es könnte eine Beschwerde ins Haus flattern.

    Das wiederum finde ich ausgesprochen putzig. Die Schulleitung hatte eine Menge zu tun, wenn sie alle *eventuell drohenden* Beschwerden verwalten wollte ...

    Hinzu kommen ja außerdem die Beschwerden, die dann tatsächlich vorgetragen werden und die niemand voraussehen konnte ...

    Da bräuchte man dann wohl eine Stelle für das Beschwerdenmanagement für befürchtete, herbeiphantasierte und tatsächliche Beschwerden.

    Hm, vermutlich wäre eine Kühltasche ja gar nicht so verkehrt, natürlich ohne Akkus drin.

    Ich würde ihn vermutlich einfach in eine Wolldecke einrollen, aber das ist natürlich ein Tipp ohne Gewähr.

    In zwei Stunden wird nicht das ganze Auto durchfrieren, wenn man vorher drin gefahren ist. Aber natürlich haben die Vorschreiber Recht, gut ist es nicht, den Laptop im Wagen zu lassen.

    Daraufhin hat das Kind seine Jacke (auf Anweisung der Eltern) nicht mehr draußen im Flur aufgehängt sondern mit in die Klasse genommen

    Aus Feuerschutzgründen dürfen Jacken doch sowieso nicht im Flur hängen, habe ich neulich gehört.

    Bei uns gibt es keine Haken in den Fluren. Alle Jacken sind im Klassenraum. Dort sind z. T. Haken und z. T. eben auch nicht.

    Ich fand das auch immer schon komisch mit den Flurgarderoben, denn wie schon beschrieben spazieren in der Schule viele Leute rum und Dinge können leicht verloren gehen. Das muss ja nicht mal böse Absicht, das können auch einfach Verwechslungen sein. Die Reaktion der Eltern finde ich auch nicht in Ordnung, aber es ist schon ärgerlich, wenn teure Jacken verschwinden, und auch im Restaurant heißt es, man soll auf die Garderobe selbst achten - wie aber, wenn die vor der Tür ist? Wenn man ein etwas unaufmerksames Kind hat, kann der Schwund doch recht groß werden, da kenne ich eine sehr leidgeprüfte Familie.

    Wobei, mit der Fundkiste in der Grundschule meiner Tochter hätte man sich etwa 50-fach neu einkleiden können. Man muss ja nicht alles verstehen...

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