Beiträge von fossi74

    Muss man sich da eigentlich Gedanken machen bei der Probezeit, wenn man jetzt keinen großen Mist baut?

    Nein. Kannst Du hier in vielen, vielen Threads nachlesen. Die "Probezeit" bei Beamten ist nicht vergleichbar mit der (aus gutem Grund viel kürzeren) Probezeit in Beschäftigungsverhältnissen.

    Und auf die Zusammensetzung vom Kollegium, vielleicht bin ich ja dann nicht der Einzige von weit weg.

    Hier würde ich diplomatisch vorgehen, was sich auch im Umgang mit dem Kollegium empfiehlt, wenn Du dann angefangen hast. Ost-Lehrkräfte "ticken" in vielem ein bisschen anders, je älter, desto mehr. Auch das kannst Du hier in vielen Threads nachlesen.

    Verstehe ich das richtig: Auch in einzelnen Diskussionen im Unterforum "Off-Topic" ist es vorgesehen, dass zu anderen Themen geschrieben wird als es die Überschrift der Diskussion annehmen lässt?

    Weiß ich nicht. Passieren tut es jedenfalls in allen Diskussionen in allen Unterforen.


    Und das ist auch gut so. Das hier ist nämlich ein Forum und nicht "gutefrage.net".

    Andere Baustelle, ähnliches Prozedere: Gestern herzhaft gelacht - mein Bruder ist gerade spätberufen ins Ref gestartet und soll jetzt beim Landesamt für Finanzen die Geburtsurkunden seiner Kinder einreichen. Seine glorreiche Idee: Er ruft mal die Sachbearbeiterin an und fragt sie, ob sie die Urkunden nicht aus der Akte seiner Frau (gleicher Nachname --> gleiche Sachbearbeiterin) kopieren könnte... Er muss noch viel lernen.

    Ende der Geschichte, nur zur Info: Es hat tatsächlich nicht so funktioniert wie gedacht. Bevor er anrufen konnte, hat das Telefon geklingelt, und seine Sachbearbeiterin war dran. Sie hatte die gleiche Idee gehabt und auch schon in die Tat umgesetzt.

    Ich sag nix mehr.

    Bin grad etwas angesäuert ....

    - keine Luftfilter

    - keine versprochenen Dienstgeräte (wer hätte das auch gedacht?)

    - ich unterrichte dieses Jahr fast ausschließlich in einem Trakt des Schulgebäudes, der, weil er demnächst saniert wird, seit Jahren nicht gepflegt / in Schuss gehalten wird (Ich hab ich heute hinreißen lassen, ein Klassenzimmer mit einer Bahnhofstoilette zu vergleichen ...)

    Nur ums mal etwas prominenter aufs Tapet zu heben: Der Kollege DeadPoet unterrichtet an der Leuchtturmschulart schlechthin - Gymnasium, Bayern.

    Erinnert sich hen ein oder andere von Euch noch an diese utopischen Lesebuchtexte aus den 50er/60er-Jahren (ich bin noch nicht so alt, aber meine Lesebücher in den 80ern waren es...), wo in bunten Farben die schöne neue Welt des Jahres 2000 ausgemalt wurde, in der die Menschen vielleicht noch acht Stunden pro Woche arbeiten, weil alles "Niedere" von Maschinen erledigt wird? Komisch, dass niemand mehr davon spricht.

    Das BGE in seiner landläufig propagierten Form sehe ich aus den bereits genannten Gründen sehr kritisch, gehe aber ausnahmsweise einmal mit @Lindbergh konform, dass es in Zukunft andere Arbeitsangebote geben muss und wird. Die durch Digitalsteuern finanzierten gemeinnützigen Arbeiten (von Zwang hat er übrigens nichts geschrieben, also nichts von wegen Reichsarbeitsdienst) sind da gar kein so schlechter Ansatz. Man muss dabei auch nicht zwangsläufig an Hartz-IV-Empfänger denken, die als "Maßnahme" im Park Laub kehren. Gerade im sozialen Bereich tun sich da ungeahnte Möglichkeiten auf, wenn man dazu übergeht, den Einsatz von Maschinen dort zu fördern, wo es sinnvoll ist, und gleichzeitig die Bereiche zu stärken, die nicht durch Maschinen zu ersetzen sind.

    Ich verstehe das immer noch nicht ganz. Für sämtliche Unfallfolgen ist der Schädiger ersatzpflichtig. Die Unfallkasse hat doch damit erstmal nichts zu tun. Auch die Klassifizierung als Wegeunfall ist doch nur dann relevant (dann aber sehr), wenn der Unfall ohne Fremdbeteiligung passiert ist. Wenn ich lese "50 Termine Physio" gehe ich davon aus, dass die Folgen ziemlich gravierend waren. Pass auf, hier keine Ansprüche liegenzulassen. Alles gute!

    Erstmal musste es als Dienstunfall anerkannt werden, Formulare ausfüllen mit zusätzlicher Zeichnung, sie hätten auch die Kopie des Polizeiberichts nehmen können, aber nein, ich musste alles nochmal eigenhändig schreiben und zeichnen.

    Andere Baustelle, ähnliches Prozedere: Gestern herzhaft gelacht - mein Bruder ist gerade spätberufen ins Ref gestartet und soll jetzt beim Landesamt für Finanzen die Geburtsurkunden seiner Kinder einreichen. Seine glorreiche Idee: Er ruft mal die Sachbearbeiterin an und fragt sie, ob sie die Urkunden nicht aus der Akte seiner Frau (gleicher Nachname --> gleiche Sachbearbeiterin) kopieren könnte... Er muss noch viel lernen.

    Meine Physiobehandlungen wurden nicht als Dienstunfallfolge anerkannt, dabei war ich vorher noch nie beim Orthopäden und hatte nie Rückenschmerzen o.ä. Das hat mir die Beihilfe und meine KV dann bezahlt.

    Warum hast Du das nicht beim Unfallgegner eingeklagt? Hattest Du so einen miesen Anwalt?

    Ich habe nun die ersten Rechnungen erhalten. Wie läuft das ab? Zahle ich die, wie bei der PKV/Beihilfe, vorab selbst und reiche die dann bei der Unfallfürsorge ein?
    Oder reiche ich das direkt an die Unfallfürsorge weiter? Bzw. bitte um Aufschub.

    Wie gesagt: Wenn Dein Unfall unverschuldet war, ist die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners Dein Ansprechpartner. Schmerzensgeld nicht vergessen!

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