Erinnert sich hen ein oder andere von Euch noch an diese utopischen Lesebuchtexte aus den 50er/60er-Jahren (ich bin noch nicht so alt, aber meine Lesebücher in den 80ern waren es...), wo in bunten Farben die schöne neue Welt des Jahres 2000 ausgemalt wurde, in der die Menschen vielleicht noch acht Stunden pro Woche arbeiten, weil alles "Niedere" von Maschinen erledigt wird? Komisch, dass niemand mehr davon spricht.
Das BGE in seiner landläufig propagierten Form sehe ich aus den bereits genannten Gründen sehr kritisch, gehe aber ausnahmsweise einmal mit
@Lindbergh konform, dass es in Zukunft andere Arbeitsangebote geben muss und wird. Die durch Digitalsteuern finanzierten gemeinnützigen Arbeiten (von Zwang hat er übrigens nichts geschrieben, also nichts von wegen Reichsarbeitsdienst) sind da gar kein so schlechter Ansatz. Man muss dabei auch nicht zwangsläufig an Hartz-IV-Empfänger denken, die als "Maßnahme" im Park Laub kehren. Gerade im sozialen Bereich tun sich da ungeahnte Möglichkeiten auf, wenn man dazu übergeht, den Einsatz von Maschinen dort zu fördern, wo es sinnvoll ist, und gleichzeitig die Bereiche zu stärken, die nicht durch Maschinen zu ersetzen sind.