Da der Schüler offensichtlich schon länger bei euch ist, würde ich den Kontakt zur Oberstufenkoordination und seinen ehemaligen Klassenleitungen aufnehmen. Die Probleme haben diese bestimt schon durchgekaut, auch sollte die Oberstufenleitung dir rechtlich abgesicherte Handlungsmöglichkeiten und Beurteilungsmöglichkeiten bieten.
Beiträge von PeterKa
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Naja, das Programm kann einfach nicht denken und wenn dann alle Mathestunden der 6. Klasse grundsätzlich in der 8. Stunde liegen, dann ist es einfach Mist.
Ist jetzt schon das zweite Jahr, wo es nicht ansatzweise tragbar war und deshalb bleiben wir beim Stecken.
Ehrlich gesagt spricht für mich auch gar nichts dagegen zu stecken, man kann ja den Vertretungsplan trotzdem online stellen

Dem Programm muss schon gesagt werden, was ihr haben wollt. Woher soll das Programm wissen, dass Mathe nicht grundsätzlich in der 8.Stunde liegen soll? Man kann viel angeben und einstellen, das erfordert aber eben im Vorfeld viel Planung und wissen. Wenn sich niemand tief einarbeitet, sind die Ergebnisse oft schlecht. Wenn man eingearbeitet ist und alles passend eingestellt hat, dann geht das gut.
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Mal davon abgesehen, dass das nicht geändert werden soll, denn wir haben Untis spasseshalber dazu durchlaufen lassen und noch nie nie nie waren die Stundenpläne so schlecht gesteckt, wie davon ausgerechnet.
Das könnte aber durchaus daran liegen, dass der Umgang mit Untis neu war und es deshalb nicht vernünftig gepflegt und eingestellt war. Gerade bei kleineren Schulen sollte die Optimierung mit entsprechenden Vorgaben gute Ergebnisse liefern.
Aber tatsächlich gibt es ja günstige Alternative zu Untis.
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Lieber PeterKa, den ersten Satz hättest Du dir echt sparen können.

Welchen?
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Das heißt dann eben auch, dass die Lehrkraft 2x korrigieren muss. Das habe ich schon mehrfach machen müssen und ist enorm ärgerlich. Die zweite Klasusur ist meist nicht besser (das ist dann aber egal, es wird nur 1x wiederholt).
Und nein, es liegt wirklich nicht an zu schwierigen Aufgabenstellungen, sondern in 95% der Fälle sind es reine Faulheit/Nichtlernen/Falsche Schulform etc. Wenn nicht einmal reine Reproduktionsaufgaben gelöst werden konnten, habe ich auch kein Verständnis dafür und bin umso verärgerter, wenn ich 2x korrigieren muss
Kannst du die Klausur zweimal gleich stellen?
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Offiziell nicht. Im der Praxis müssen wir jede Klausur dem Oberstufenleiter vorlegen, der dann unterschreiben muss.
Der darf/muss die aber nicht genehmigen. Er soll überprüfen, ob die Klausur den rechtlichen Vorgaben genügt. Macht sie das, kann er zwar mit dir über den Schnitt reden und dich beraten, was du bei Problemen machen könntest, aber mehr auch nicht.
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Bei uns wird mit der Stecktafel gearbeitet
Könnte man mit den Geldern, die für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung stehen, ändern.
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PeterKa ] Du schreibst, dass eine Stunde innerhalb einer Woche verschoben werden kann. Das ist richtig und das weiß ich sogar. Das bringt uns tatsächlich wieder zum Beginn de Diskussion…warum gilt mal wieder in Schulen das nicht, was allgemein im Arbeitsrecht üblich ist?
Das ist wie mit fest verankerten Präsenzstunden im Stundenplan, in denen man zur Vertretung herangezogen werden kann. Ist üblich, wird oft gemacht, aber im Grunde erhöht es die Stundenzahl.
Das war nicht der Beginn der Diskussion, sondern ein Einwand, der erst viel später kam. Es gibt kein "allgemein gültiges" (also, das von außerhalb der Schule) Arbeitsrecht in der Schule, sondern schulspezifische rechtliche Regelungen. Diese gelten, weil der Gesetztgeber sie beschlossen hat. Wenn du das ändern willst, weil sie dir nicht gefallen, must du die entsprechenden Wege gehen. Diese gelten, weil sie in der Schule für alle Beteiligten Sinn machen, weil wir nicht mit normalen Arbeitnehmern und Arbeitgebern vergleichbar sind.
Zu den fest verankerten Präsenzstunden/Bereitschaftsstunden gibt es entsprechende Urteile. Wenn ihr die Stunden nicht fest im Stundeplan wollt, geht dagegen vor, d.h. sorgt in der Lehrerkonferenz, denn diese legt die Grundsätze fest, für einen entsprechenden Beschluss. Wir haben uns, da diese Diskussion bei uns ab und an aufkommt, für festgeplante Bereitschaftstunden entschieden, weil der Vorteil "man weiss planbar, wann man eingesetzt werden kann" den Nachteil "man kann irgendwann in Freistunden eingesetzt werden und erfährt das ggfs. um 7.30 Uhr morgens" aufwiegt. Könnt ihr bei euch im Kollegium aber auch anders sehen/werten und andere Grundsätze festlegen. Der Vertretungsunterricht und damit oft die Mehrarbeit wird dadurch aber nicht weniger.
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Mal eine Gegenfrage. Wie würdest du Folgendes handhaben:
Ein 14-jähriger Schüler möchte im Rahmen des Sportunterrichts in die Mädchenumkleide.
Was würdest du machen?:
- Der Schüler muss ein psychologisches Gutachten vorlegen und darf dann zu den biologischen Mädchen im die Umkleide, wenn diese das gestatten.
- Der Schüler muss ein psychologisches Gutachten vorlegen und darf dann zu den biologischen Mädchen im die Umkleide, auch wenn diese das nicht wollen.
- Der Schüler darf auch ohne Gutachten zu den biologischen Mädchen im die Umkleide, wenn diese das gestatten.
- Der Schüler darf auch ohne Gutachten zu den biologischen Mädchen im die Umkleide, obwohl diese das nicht wollen.
- Der Schüler darf generell nicht in die Mädchenumkleide.
So, und jetzt bin ich gespannt.

Bei uns durfte ein Schüler in einem solchen Fall zunächst in die Lehrerumkleide. Ob sie mittlerweile in die Mädchenumkleide darf, weiss ich nicht, kann ich mir aber vorstellen.
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Versuchen wir, ich habe beim letzten Mal z.B. erst um 10 Uhr erfahren, dass alle 6. Stunden ausfallen, weil da schon der 1. Hilfe-Kurs startet. Hatte ich am Tag vorher nachgefragt und nur ein "lass dich überraschen" als Antwort bekommen und dann wurde nicht verstanden, warum genau ich das nicht gut fand (immerhin war damit meine Wochenplanung und die der nächsten Woche hin und ich musste gucken, wie wenigstens die Hausaufgaben noch zu den Kindern kamen).
Thematisier das doch mit mehr Unterstützung durch die Kollegen auf einer Lehrerkonferenz, dann wird der SL vielleicht klar werden, wieso die bisherige Art der Kommunikation nicht gut ankommt.
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Unsere Schüler sind allerdings auch durch die Bank weg so schlecht (ich spreche jetzt von Spanisch neu einsetzend), dass da quasi die ganze Seite total rot ist. Es ist so gut wie nicht verständlich. Das hält halt zeitlich sehr auf. Trotzdem muss ich ja immer nach Punkten suchen, kann ja schlecht pauschal dem ganzen Kurs eine 5 geben.
Wieso musst du nach Punkten suchen, das kostet Zeit und Energie und bringt zu wenig? Pauschal allen eine 5 geben musst du nicht, aber denjenigen, die nichts besseres geleistet haben, musst du doch nicht nach oben drücken. In Physik ist in der EF ein Schnitt von 4,5 oder schlechter durchaus normal, kann also in Spanish auch vorkommen, wenn die Schüler nicht gelernt haben.
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Die kommen häufig vor, wenn sie bekannt sind, dann nur der Schulleitung, Vertretungspläne werden bei uns grundsätzlich erst morgens ab 7 Uhr gemacht, es gibt keine am Tag vorher.
Klares Kommunikationsdefizit der Schulleitung. Versucht doch darauf hinzuwirken, dass länger bekannte Abwesenheiten bekannt gegeben werden und Vertretungsregelungen vorher klar sind. Du stehst mit dem Problem ja sicherlich nicht allein da.
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Ich sehe die rechtliche Grundlage nicht, denn bei uns sind bei Ausflügen oder Klassenfahrten die Ausfälle nicht vorher klar, weil davon auszugehen ist, dass entweder die Klasse anwesend ist (Ausflug) oder die Klasse übernommen werden muss, wo die mitfahrende Kollegin drin ist.
Wenn ich also meine Zeit dann dort absitze, weil die Schulleitung beschlossen hat, die Kinder doch nach Hause zu schicken o.ä. dann ist keine Stunde ausgefallen, die nachzuarbeiten wäre.
Mir ist unklar was du meinst.
Wenn du Klasse auf einem Ausflug ist, dann ist sie doch abwesend. Ausflüge sind vorher zu genehmigen, deshalb ist der Ausfall einer Lehrkraft/Klasse bekannt. Ggfs kannst du dann für einen Unterricht eingesetzt werden, den die Kollegin, die mit der Klasse unterwegs ist , eigentlich hätte. Dann hättest du zur gleichen Zeit einen andere Klasse aus normalerweise.
Wenn die Schulleitung die andere Klasse, die also keinen Ausflug hat und von deiner Kollegin normalerweise unterrichtet wird, nach eigenem Ermessen nach Hause schickt, könnte sie das vorher vernünftig kommunizieren. Wenn sie euch das vorher nicht mitteilt, solltet ihr mit der Schulleitung reden und das einfordern, damit solche planbaren Ausfälle dich nicht vor Probleme stellen. Auf jeden Fall würde, wenn die Klasse nach Hause geschickt wird, dann bei dir eine Minusstunde auf dem Plan stehen (hier in NRW).
Kommen bei euch Ausflüge so spontan am Tag wirklich vor, oder ist nciht in den meisten Fällen der Ausflug wenigstens einen Tag vorher bekannt? Ein Tag vorher würde dir ja auch schon helfen.
Bei uns würde keine Klasse nach Hause geschickt, wenn es freigesetzte Kollegen gibt.
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@ Humblebee
Ich versuche es mal zu erklären. Wenn die Schulleitung deine Stunde streicht und Du dafür nach Hause gehen bzw. zu Hause bleiben kannst, weil es eine Randstunde ist, dann verzichtet die Schulleitung auf deine Arbeitsleistung im Stundenplan. Das hat dann auch nichts damit zu tun, ob ich in der Zeit Unterricht vorbereiten kann, was natürlich geht.
In meinen Augen ist es mit dem Stundenplan dasselbe. Der Unterricht fällt aus und der Schulleitung sagt, dass Du nach Hause gehen kannst, dementsprechend müsste man nicht die Stunden nachholen.
Ich meine mich zu erinnern, dass es In MV mal ein Gerichtsurteil darüber gab, weil eine Lehrerin geklagt hatte, dass sie jedes Mal Minusstunden angehäuft hatte, wenn die Schüler auf Klassenfahrt bzw. im Praktikum waren und sie zu der Zeit nicht eingesetzt wurde. Sie hatte die Stunden zum späteren Zeitpunkt nachholen müssen. Das Land musste die geleisteten Stunden tatsächlich im Nachhinein bezahlen. Das waren mehrere tausend Euro, weil es über einen langen Zeitraum so ging.
Deine Augen Augen täuschen dich, denn die Schulleitung sagt dir nur, dass der Unterricht/Dienst verlegt wird und sie nicht auf deine Arbeitsleistung verzichten wird. Die Flexibilität, die wir Lehrer haben, hat also in diesem Falle deiner Meinung nach einen Nachteil. Die im Merkblatt genannten Rechtsgrundlagen stellen aber klar, dass deine Auffassung falsch ist und die Dienstpläne eine Flexibilität zur Plaung durch die Schulleitung ermöglichen.
Suche das Urteil raus und du wirst sehen, dass es darin um was anderes ging.
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Ja, aber wenn das nicht vorher klar ist und bei uns ist selten sowas klar, wäre ja zu einfach, dann kann man eben oft diverse Sachen nicht machen oder weil die Arbeitsgeräte in der Schule eben fehlen und sitzt dann die Zeit ab und muss zuhause trotzdem die selbe Zeit arbeiten und soll dann noch eine Stunde nacharbeiten?!? Das kann es doch nicht sein.
In den meisten weiter oben zitierten Fälle ist der Ausfall vorher klar, du kannst dich also vorbereiten. Spontanen Unterrichsausfall gibt es bei uns selten. Deshalb machen die entsprechenden gesetzlichen Regelungen Sinn.
Es wird keine Stunde nachgearbeitet, weil die Stunde vorher ausgefallen ist, du deshalb deine zu leistende wöchentliche Unterrichtszeit noch nicht erfüllt hast und deshalb die zu leistende Zeit rechtskonform nur vorschoben wurde,
Wenn du mit den rechtlichen Grundlagen ein Problem hast, dann musst du versuchen auf eine Änderung dieser hinzuwirken.
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dennoch meine Arbeitskraft für diesen Tag zur Verfügung gestellt und der Arbeitgeber bzw. die Schulleitung kommt in den so genannten "Annahmeverzug", denn ich bin schließlich anwesend und könnte arbeiten. Also verzichtet die Schulleitung im Grunde für den Tag auf meine Arbeitskraft und kann sie normalerweise auch nicht an einem anderen Tag einfordern.
Der Schulleiter kann dir für den Tag auch andere Dienstaufgaben zuweisen. Macht er aber normalerweise nicht. In der Schule gelten die dort "normalen" arbeitsrechtlichen Regelungen, die dir ja bekannt sein sollten. Deshalb kann er deine Stunde ganz normal verschieben.
Nur weil du ab 7 Uhr in der Schule bist und deine Arbeitskraft zur Verfügung stellst, ergibt sich daraus kein Annahmeverzug. Der Dienstplan/Vertretungplan stellt klar, wann du an dem Tag arbeiten musst. Außerhalb der Zeiten stellst du keine Arbeitskraft zur Verfügung. Wenn der Plan für den Tag keinen Dienst vorsieht, kann der Dienstherr natürlich deine Arbeitskraft an einem anderen Tag einfordern und per Dienstplan bekanntgeben.
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Wer definiert denn, ob Stunden "verschoben" wurden oder "ausgefallen" sind?
Ich meine, wenn ich z.B. montags in der 7b Kunst unterrichte nach Plan, die Klasse an dem Tag aber nicht anwesend ist - ich also am Montag die Stunde nicht halte. Dafür am Mittwoch die Info bekomme, dass ich am Donnerstag in einer Klasse 5 vertreten soll: Ist dann die Kunststunde "verschoben" oder "ausgefallen"?
Innerhalb einer Woche kann verschoben werden. Das kannst du aber dem Vertretungsplan, wenn er entsprechend gepflegt wird, entnehmen. Da steht dann z.B. "Statt-Stunde".
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Danke laleona !
Ja, Unterstützung habe ich. Ich werde hier gut umsorgt, auch aus der Schule sind schon viele Hilfsangebote gekommen, z.B. von Kolleg:innen, die parallel unterrichten, dass sie meine Kurse mit versorgen können. Habe ich dankend angenommen.Wenn man krank ist, sollte man sich nicht darum kümmern müssen, wer, welche Kurse, wie unterrichtet. Erstmal gesund werden und dann weitersehen.
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In welchen Fällen ist denn dann die Mehrarbeitsabrechnung anders als bei Vollzeitbeschäftigten?
Der Hinweis aus dem Infoblatt widerspricht doch der Info aus dem Satz/ den Sätzen davor?
Einen Widerspruch sehe ich nicht. Eine Saldierung muss nur stattfinden, wenn Stunden ausgefallen sind, weil sie z.B. nicht verschoben wurden. Sind diese verschoben wurden, muss nicht saldiert werden, da sie nicht ausgefallen sind.
Bei Vollzeitkräften können, wie im Infoblatt steht, mehr Stunden gegengerechnet werden, aber auch die können verschoben werden.
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Homeoffice: Ja, die Unterrichtsvorbereitung, weil die Schule nicht in der Lage ist Dir ein Büro zur Verfügung zu stellen. Einen Zuschuss fürs Homeoffice gibt es nicht und auch keine Spesenabrechnung (wie bei der Pharmareferentin)
38 Stunden: Träum weiter Alter, das gilt höchsten falls Du Sport und Religion an der Sek 1 unterrichtest und aus einem unerfindlichen Grund von der Klassenlehrertätigkeit befreit bis. Ansonsten kann ich Dir sehr leicht vorrechnen wie schnell Du da wesentlich drüber bist. Besonders mit Klassenleitung und Korrekturfächern.
Immerhin kannst du als Lehrer dein Homeoffice über die Steuer vernünftig abrechnen. Ich bin mir nicht sicher, wie das in den ganzen anderen Fällen geregelt ist.
Spesenabrechnung hast du nicht, aber hast du den soviele anfallenden Spesen?
38/40 Stunden finde ich nicht so problematisch zu erreichen. Die Arbeitszeituntersuchungen sind ja noch nicht so lange her und die 12 Wochen Ferien mit geringeren Arbeitsstunden müssen ja auch berücksichtigt werden.
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