Ich habe es glaube ich schon öfters erzählt, das ich Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe und viele Süßigkeiten/Pralinen nicht essen kann. Dennoch freue ich mich darüber und gebe sie dann an meine Familie weiter oder stelle sie ins Lehrerzimmer. Von daher finde ich persönlich, dass Süßigkeiten immer gehen. Sie sind auch ein dankbares Geschenk: nicht teuer (je nachdem, was man halt kauft), machen keine Arbeit, irgendjemand isst sie dann schon auf und sie nehmen keinen Platz weg.
So ähnlich würde ich das mit dem Honig auch sehen. Natürlich kann es sein, dass jemand Veganer ist und auf Honig verzichtet, aber das führt doch ein bisschen weit, das jetzt in die Überlegungen mit einfließen zu lassen. Dann dürfte man ja ab jetzt nur noch vegane, glutenfreie, laktosefreie, am besten absolut allergenfreie Sachen verschenken - eine Glasflasche Wasser oder so ;-). Wenn man aber weiß, dass jemand Veganer ist, dann ist es was anderes, dann würde ich da auch drauf verzichten, Honig zu schenken.
Eine Karte finde ich auch schön und absolut ausreichend. Eine Karte mit einer Packung merci-Schokolade zum Beispiel. Oder vielleicht eine Karte und so ein kleines Tütchen Entspannungsbad für ca 1€. Fällt auch unter Kleinigkeiten, ist eine nette Aufmerksamkeit und wer keine Badewanne hat, der gibt es halt weiter oder benutzt es nicht und freut sich nur an der Geste.
Mit dem Alkohol sehe ich es wie einige Vorschreiberinnen, heutzutage kann man eigentlich keinen Alkohol mehr verschenken, wenn man den Beschenkten nicht wirklich gut kennt.