Beiträge von Kathie

    Kenne ich auch so. Lange Zeit war ich die Maskenträgerin. War okay für mich, und okay für meine nicht-Maske-tragenden Kolleginnen.

    Keiner hat den anderen versucht, zu überzeugen, es anders zu handhaben. Das fand ich sehr angenehm.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass ich (vorausgesetzt ich bin vernünftig und bliebe daheim, wenn ich offensichtlich krank bin) jemanden anstecke und dieser auf der Intensivstation landet, ist statistisch gesehen äußerst gering. Zumal der mir wildfremde Mensch sich gerne selbst schützen darf. Es gibt Impfungen, Nasensprays, Masken usw.

    Das Risiko sich mit teils schwerwiegenden Krankheiten in der Öffentlichkeit anzustecken gab es immer schon, diese Tatsache hat sich durch Corona nicht wesentlich verändert.

    Ich verstehe wieder mal die Diskussion mit Schokozwerg nicht.

    Ist doch alles richtig, logisch und zudem moralisch vollkommen in Ordnung.

    Sie bleibt krank daheim (muss man jetzt eigentlich jedesmal dazuschreiben "krank mit einer ansteckenden Infektionskrankheit", oder erschließt sich das dann doch?). Das Risiko, dass sie augenscheinlich gesund doch jemanden ansteckt, ist zwar gegeben, aber geringer, und rechtfertigt keine Maskenpflicht mehr.

    Und wenn es keine Maskenpflicht gibt, darf man augenscheinlich gesund auch ohne schlechtes Gewissen ohne Maske irgendwo sein. So wie es ca. 95 % der Leute waren, mit denen ich heute den öffentlichen Nahverkehr genutzt habe.

    Aber trotzdem wird man hier dann oft belehrt und es werden Vergleiche herangezogen, die seeeehhhhhr weit hergeholt sind.

    Kris24, dir wünsche ich gute Besserung und es tut mir leid, dass du dich angesteckt hast, wo du doch so vorsichtig warst! Hoffentlich erholen sich deine Nieren schnell und vollständig. Gib deinem Körper Zeit und Ruhe!

    Bezüglich des traurigen Smileys: Müssen muss man nicht, aber dürfen darf man ;-). Im Ernst, hier werden doch alle paar Seiten lang Meldungen bezüglich Ansteckung oder nicht-Ansteckung gegeben, dazu ist der Thread ja auch irgendwie da.

    Von daher:

    Gute Besserung, liebe Lehrerin2007! Hoffentlich geht's dir einigermaßen!

    Wäre es eine Idee, die Schüler das Ganze irgendwie handelnd begreiflich zu machen?

    Mehrere Schüler stellen sich vorne auf und stellen die Teile des Verdauungsapparates dar. Also zuerst einige Kinder, die das Maul sind, dann mehrere Kinder, eng zusammen, die die Speiseröhre darstellen, dann Kindergrüppchen im Kreis für die 4 Mägen. Ein Kind ist das Gras, das dann die Stationen durchläuft.

    Die Kinder, die das Maul darstellen, dürfen das Gras-Kind ein bisschen anfassen, also "kauen". Dann geht's weiter in die enge Speiseröhre, wo die Kinder das Gras Richtung Mägen schieben. Usw. usf.

    Vielleicht ist das natürlich für ne 6. Klasse nichts mehr, in der Grundschule klappt sowas gut, aber es kann auch sein, dass eure Schüler da zu pubertär sind oder es doch zu einfach ist (klang aber nach den Beschreibungen nicht so).

    Nö. Ich bin schwerbehindert, ergo an jedem Tag schwerkrank und arbeite dennoch an den meisten Unterrichtstagen. Ganz so schwarz-weiß, wie du es darstellst ist es immer noch nicht (wurde schließlich schon oft genug erwähnt, dass es das nicht ist).

    Ach komm, das ist jetzt eine merkwürdige Wortklauberei.

    Ich habe auch z.B. eine Autoimmunerkrankung und fühle mich dennoch absolut nicht angesprochen, weil sonnenklar ist, dass hier ansteckende Infektionskrankheiten gemeint waren.

    Ich kenne meinen Körper. Mit leichtem Halskratzen, das von Überlastung der Stimme kommt oder auch stressbedingt ist, gehe ich arbeiten. Mit einer Mandelentzündung z.B. nicht.

    Gute Besserung an deinen Sohn, liebe Lehrerin, oder soll ich besser sagen: gutes Durchhalten des Sportverbots?

    Ich verstehe hier beide Seiten, wenn man mit einem ernsten persönlichen Problem zu kämpfen hat, dann scheinen andere Probleme oftmals weniger schlimm (und sind ganz objektiv betrachtet vielleicht auch weniger schlimm!), nichtsdestotrotz haben auch andere Probleme ihre Daseinsberechtigung und dürfen besprochen werden, denn irgendwo gibt es ja immer jemanden, der ein schwereres Schicksal hat. Dann dürfte man ja gar nichts mehr besprechen.

    Ich denke aber, Antimon, dass du mir hier zustimmst.

    Und da das nun mal der Coronathread ist, wird klarerweise die 80jährige, die seit Dezember unfit ist, weil sie Corona hatte, hier besprochen.

    Hier steigen die Zahlen, um nur mal ein kleines Update zu geben. Mit "hier" meine ich meinen Freundes und Bekanntenkreis.

    Vorschläge zum Friedensfindungsprozess finde ich wichtig.

    Das Nachdenken und Sprechen über eventuelle Lösungen, parallel zum Nachdenken und Sprechen über Waffenlieferungen, sollte nicht aufhören, ganz egal, wie verfahren oder aussichtslos die Situation scheint.

    Wie diese Leopard Panzer dem Krieg ein schnelles Ende bereiten sollen, kann ich mir kaum vorstellen. Glaubst du wirklich, Putin sagt dann plötzlich, okay, nehmt alles wieder zurück, der Angriff war ein Fehler, ich geh dann mal wieder?

    Die Gymnasiallehrer brauchen UNBEDINGT den finanziellen Abstand zu uns. U - n - b - e - d - i - n - g - t !!!!!

    Bevor A13 für Grund- und Mittelschullehrkräfte überhaupt durch ist (in Bayern soll das sukzessive während der nächsten Legislaturperiode kommen, mal abwarten), muss das natürlich ganz vehement angemerkt werden. Ganz, ganz wichtig.

    Und es gehen zwar x Gymnasiallehrer ohne Stelle notgedrungen an die Grundschulen, aber das Argument, dass der Gymnasiallehrerberuf attraktiver gemacht werden muss, bringen sie dennoch immer wieder.

    Meine Güte, wie das immer hochkocht.

    Also:

    Chinas Null-Covid-Strategie ist krachend gescheitert, das ist sonnenklar. Das war aber schon vor einigen Monaten klar.

    Corona ist zwar eine neue Krankheit, aber für Kinder meistens nicht besonders gefährlich. Für Ältere schon, leider auch immer noch. Langzeitfolgen kennt man noch nicht alle.

    Wir können uns mittlerweile impfen lassen oder haben durch überstandene Infektion einen gewissen Schutz, die Krankheit hat den Schrecken der Anfangszeit daher verloren, das Leben geht fast normal seinen Gang, was die meisten Leute gut finden.

    Wenn es in Klassen oder Kindergartengruppen oder Familien vermehr Fälle gibt, kann man sich ja durch Lüften, Masken und Testen versuchen, zu schützen, und so Ansteckungen vermeiden, um das Virus nicht weiterzutragen.

    Krank bleibt man daheim.

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