Beiträge von raindrop

    Wo um Himmels Willen ist Russland unschuldig? Und was willst du uns sagen, dass alles relativ ist?

    Er möchte uns zu dem Thema Russland-Ukraine Krieg nur mal wieder demonstrieren, dass er davon einfach keine Ahnung hat, aber gerne der russischen Proganda glaubt. Vielleicht einfach weniger dem Mist auf Telegram oder VK glauben und selbst nachdenken...

    Schade finde ich dabei vor allem, dass die Rahmenbedingungen für Quereinsteiger oder Personen mit bestehender Berufstätigkeit nach wie vor recht unflexibel sind. Gerade vor dem Hintergrund des vielerorts beklagten Lehrermangels hätte ich erwartet, dass es mehr Möglichkeiten gibt, vorhandene Qualifikationen und Berufserfahrung in ein solches Studium einzubringen oder zumindest organisatorisch flexiblere Wege zu eröffnen.

    Dennoch danke ich euch für die offenen und ehrlichen Antworten.

    Das Problem wirst du wohl in jedem Beruf haben. Warum sollte man dich irgendwo einstellen, wenn du von dem Beruf absolut keine Ahnung hast. Das Fachwissen ist nur ein kleiner Teil unseres Berufes.

    Ansonsten wie oben schon von jemanden geschrieben, Quer- oder Seiteneinstieg, wenn es denn mit den Fächern deines Erststudiums passt, da wird dir dann im Schnellverfahren auf die harte Tour die Pädagogik und Didaktik beigebracht oder bringst es dir selber bei.

    Es ist auch eine Frage des Einsatzes den du bringen willst. Ich hatte ein Erststudium, gearbeitet und wollte Lehrer werden. Also habe ich Teilzeit in meinem Job weitergearbeitet und wieder angefangen auf Lehramt zu studieren. Der Anteil von Kursen mit Anwesenheitspflicht wird von Uni zu Uni unterschiedlich sein. In Mathe kann man viel mit Selbststudium machen, aber die Übungen oder Turorien solltest du auf jeden Fall mitmachen, ansonsten schaffst du die Klausur oder mündlichen Prüfungen wahrscheinlich nicht.

    Aber irgendwann muss man springen und seinen alten Beruf hinter sich lassen, wenn man wirklich LehrerIn werden möchte.

    urch die hohen Zahlen an Hochschulabsolventen (m/w/d) in den letzten Jahren wird deutlich, dass es insgesamt deutlich mehr Akademiker (m/w/d) als Führungspositionen gibt.

    Ausser man macht es so wie VW und schafft Trillionen von Hierarchie-Ebenen ein, damit sich jeder besonders fühlen darf...

    Aber ich stimme dem zu, viele Akademiker machen nichts anderers als hochbezahlte Sachbearbeiter Jobs. So viele Führungsstellen kann es garnicht geben, wie es BWLer gibt...

    Bei diesem Vergleich gehe ich mit. Wobei ich Ingenieure gleichermaßen mit reinen Physikern und Mathematikern (alle natürlich m w d gemeint) vergleichen würde.

    Du solltest bei deiner Grundaussage bleiben, die ich ebenfalls so sehe: Die Studienrichtungen sind schlichtweg nicht vergleichbar, weil es alles eigenständige Fächer sind. Also, nein, natürlich sind wir nicht mit Ärzten und Ingenieure zu vergleichen. Vielleicht sollt man sich erstmal auf Kriterien einigen, die man miteinander vergleicht, wenn man das denn unbedingt machen muss. Auch Ingenieure sind nicht mit Physikern oder Mathematiker zu vergleichen, wie denn auch. Das sind völlig andere Spezialisierungen.

    Und ja, da ist dann mitunter auch A14 und A15 ein schlechtes Gehalt, wenn man die ganzen Prämien und sonstigen Vergünstigungen (z.B. bei Volkswagen) mit einrechnet.

    nur das der Großteil der Ingenieure nicht bei VW arbeitet. Man wird immer jemanden finden, der als Akademiker viieel mehr verdient als man selber. Selbst Millionäre finden sich ja unterbezahlt, weil der im Nachbarhaus noch ein paar Millionen mehr hat..

    LehrerInnen mit A13 gehören wohl nicht zu den Top-Spitzenverdienern der gesamten Akademiker-Elite (wie z. B. Partner in Großkanzleien oder Oberärzte), aber sie genießen ein überdurchschnittlich hohes, extrem krisensicheres und planbares Einkommen mit einer starken Altersvorsorgung.

    Es ist völlig realitätsfern uns als schlecht bezahlte Akademiker zu bezeichnen...

    Es ist ganz einfach: Stell bitte derselben KI, der Du diese Frage gestellt hast, folgende Frage: "Warum ist die taz unseriös?".

    Bitte lass' uns am Ergebnis teilhaben. Aber nicht schummeln!

    Alternativ kannst du da auch FAZ oder Spiegel eintragen. Sie haben alle ihre politischen Grundausrichtungen oder Tendenzen, die man kritisieren kann, wenn sie es nicht schaffen Information von Meinung vernünftig zu trennen. Grundsätzlich haben sich aber alle diese Zeitungen freiwillig zur Einhaltung des Pressekodex verpflichtet.

    Norwegen hat ein steuerfinanziertes, zentralistisches Gesundheitssystem, welches besser sein soll als unseres.

    Also, die Krankenkassen massiv zusammenstreichen und dafür vielleicht mehr Personen im Gesundheitssystem anstellen, wo sie gebraucht werden und endlich mal eine funktionierende elektronische Gesundheitsakte...

    Da halte ich rein gar nichts von, dann gibt es keinen Wettbewerb und führt zu so Zuständen wie in England

    hier gibt es doch faktisch keinen großen ehrlichen Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Das einige Krankenkassen einen geringeren Zusatzbeitrag erheben, liegt nur daran, dass die Altersstruktur zwischen den Krankenkassen sehr ungleich verteilt ist.

    Das kann nicht die Erklärung sein, warum das System in England so massive Probleme hat. Gründe sind eher massive Unterfinanzierung und Personalmangel. Das NHS ist kaputt gespart worden.

    Ist das echt ein Ding? Sowas habe ich als Schüler nie erlebt und auch bei meinen Kindern holen wir nie eine Freistellung für Arzttermin in der Schulzeit ein.

    Nein, natürlich ist das kein Ding. Davon habe ich noch nie gehört und dafür gibt es auch keine rechtliche Grundlage. Wir können als Schule ein Attest fordern, aber ganz bestimmt müssen wir keinem Arztbesuch zustimmen oder können diesen ablehnen, man muss diesen auch nicht "anfragen".

    Trump sagt relativ offen, dass er sich einen schwächeren Dollar wünscht.

    Was gerade für die Amerikaner sehr zweischneidig ist, bei der hohen Importquote. Die Amerikaner werden sich freuen, wenn die Preise noch stärker steigen.

    Das sich Firmen wie Apple, Amazon usw. darüber freuen würden ist verständlich. Daher fände ich die Einführung einer Digitalsteuer fast schon unerlässlich. Am Besten auf europäischer Ebene. Einige Europäische Länder haben diese schon eingeführt.

    Wir haben gegenüber den Mittelmeerländern eine geringere Staatsverschuldung, aber dafür auch deutlich weniger Privatvermögen und eine erschreckend schlechte Wohneigentumsquote.

    Ich verstehe nicht ganz, was du damit ausdrücken möchtest. Soll Deutschland die Staatsverschuldung erhöhen, also mehr Geld ausgeben, damit die Bevölkerung reicher wird? Gehst du von einem kausalen Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung auf der einen Seite und Privatvermögen und Wohneigentum auf der anderen Seite aus? Ich wusste garnicht, dass du plötzlich so soziale Ansichten vertrittst ;)

    Deutschland ist ein sehr reiches Land im Vergleich zu den Mittelmeerländern. Das die Menschen hier weniger Privatvermögen und Wohneigentum haben, muss dann wohl an anderen Faktoren liegen. Welche könnten das wohl sein?

    Der amerikanische Staat wäre sicher nicht "pleite". Die USA geben Staatsanleihen in Dollar aus, also seiner Währung, die sie über die Federal Reserve selbst kontrollieren. Theoretisch kann die Federal Reserve durch Ausschüttung frischer Dollar sowohl die Schulden bedienen als auch notfalls selbst Anleihen kaufen. Klar müsste man sich mit Inflation, Währungsabwertung und Vertrauensverlust rumschlagen, eine echte Zahlungsunfähigkeit im Sinne eines Staatsbankrotts ist aber technisch kaum möglich (solange die Schulden halt in der eigenen Währung verbucht sind).

    Ja, ja, grundsätzlich gebe ich dir Recht. Das der amerikanische Staat pleite geht oder zahlungsunfähig wird ist ein sehr unwahrscheinliches Szenario und wird so nicht passieren, da die Abhängigkeiten der Staaten von amerikanischen Staatsanleihen und der Leitwährung Dollar zu hoch ist und daher keiner der anderen großen Wirtschaftsnationen momentan ein Interesse daran hat, den Markt dermaßen auseinanderzunehmen, auch um die eigene Wirtschaft nicht zu schaden.

    Die Ankündigung der Dänischen und nachfolgend der schwedischen Regierung amerikanische Staatsanleihen zu verkaufen und die daraus resultierende Diskussion in anderen europäischen Staaten und unter Ökonomen, den Verkauf von Staatsanleihen als Druckmittel zu nutzen, hat die amerikanische Regierung trotzdem zu einer scharfen Erwiderung verleitete, indem der US-Präsident den Europäern mit vehmenten Vergeltungsmaßnahmen drohte, für den Fall, dass sie in großem Stil US-Staatsanleihen abstoßen.

    Ein "Sell out" amerikanischer Staatsanleihen ist schon seit einiger Zeit ein Trend einiger größerer Marktteilnehmer und Staaten, dadurch steigen die Kosten für den amerikanischen Staat, sich neues Geld zu beschaffen, da neue Staatsanleihen teurer werden, was nicht im Intersse des amerikanischen Staats ist.

    Übrigends kann die Federal Reserve keine Schulden bedienen, sie kann lediglich Staatsanleihen kaufen oder verkaufen und das auch nur zum Ziel, die Währung stabil zu halten und Inflation oder Deflation im Zaum zu halten. Zu diesem Zweck kann sie die Geldmenge ebenfals erhöhen oder verringern.

    Über wieviel Divisionen verfügt Kanada?

    Ach, wozu brauchen sie die? Wahrscheinlich reichen die paar Mountis und Bären im Wald, um die verirrten Amis wieder zurück zu schicken.

    Aber im Ernst, das ist doch alles nur Säbelrasseln. So wie der Markt auf die Grönlandaktion reagiert hat und in dem Wissen, das die Europäer ca. 23% der amerikanischen Staatsanleihen halten, wird sich da praktisch nicht viel tun. Ansonsten wäre der amerikanische Staat, der völlig überschuldet ist und vom Verkauf von Staatsanleihen abhängig ist, sehr schnell pleite...

    Bei uns ist es so, dass wir schon ab der 1. Klasse Deutsch und Mathe von zwei verschiedenen Lehrkräften unterrichten lassen. Die Klassenlehrkraft hat als Kern Deutsch, Sachunterricht und weitere Fächer und unterrichtet Mathe dann in einer anderen Klasse. Der Austausch und die Zusammenarbeit der zwei Lehrkräften funktioniert bei uns sehr gut.

    Findet ihr es dann sinnvoller, in einer Klasse das zweite Fach fachfremd zu unterrichten oder wäre dann eine Kombi aus zwei LK besser?

    Definitiv die Kombi aus zwei Lehrkräften. Grundschullehrkräfte sollten eigentlich immer in beiden Hauptfächern ausgebildet werden, alles andere bringt nur Probleme mit sich.

    Und schon hat man den Hebel. Was im Lehrplan steht, muss durch den Schulträger angeschafft werden.

    In der Theorie ja, in der Praxis? habe ich noch nie erlebt. Es gibt ein Budget. Das geht aber überwiegend für Lehrmaterialien der Hauptfächer Mathe und Deutsch drauf. Da die Kosten bei den Verlagen in den letzten Jahren ziemlich gestiegen sind, bleibt nicht viel übrig für die anderen Fächer. Man kann in Niedersachsen einiges an die Eltern delegieren, aber auch das hat verständliche Grenzen.

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