Schade finde ich dabei vor allem, dass die Rahmenbedingungen für Quereinsteiger oder Personen mit bestehender Berufstätigkeit nach wie vor recht unflexibel sind. Gerade vor dem Hintergrund des vielerorts beklagten Lehrermangels hätte ich erwartet, dass es mehr Möglichkeiten gibt, vorhandene Qualifikationen und Berufserfahrung in ein solches Studium einzubringen oder zumindest organisatorisch flexiblere Wege zu eröffnen.
Dennoch danke ich euch für die offenen und ehrlichen Antworten.
Das Problem wirst du wohl in jedem Beruf haben. Warum sollte man dich irgendwo einstellen, wenn du von dem Beruf absolut keine Ahnung hast. Das Fachwissen ist nur ein kleiner Teil unseres Berufes.
Ansonsten wie oben schon von jemanden geschrieben, Quer- oder Seiteneinstieg, wenn es denn mit den Fächern deines Erststudiums passt, da wird dir dann im Schnellverfahren auf die harte Tour die Pädagogik und Didaktik beigebracht oder bringst es dir selber bei.
Es ist auch eine Frage des Einsatzes den du bringen willst. Ich hatte ein Erststudium, gearbeitet und wollte Lehrer werden. Also habe ich Teilzeit in meinem Job weitergearbeitet und wieder angefangen auf Lehramt zu studieren. Der Anteil von Kursen mit Anwesenheitspflicht wird von Uni zu Uni unterschiedlich sein. In Mathe kann man viel mit Selbststudium machen, aber die Übungen oder Turorien solltest du auf jeden Fall mitmachen, ansonsten schaffst du die Klausur oder mündlichen Prüfungen wahrscheinlich nicht.
Aber irgendwann muss man springen und seinen alten Beruf hinter sich lassen, wenn man wirklich LehrerIn werden möchte.