Hier an der Grundschule gibt es Wochenpläne per Post bzw. einmal per E-Mail. Letzteres war aber auch ohne Drucker möglich. Selten Videokonferenzen und dann am Nachmittag, damit die Geräte von Eltern oder älteren Geschwistern frei sind.
Natürlich sind es hauptsächlich D-, M- und SU-Aufgaben, aber in der 4. Klasse auch Aufgaben in Musik (Musiktheorie: Beethoven im März, Holzblasinstrumente jetzt), BK und E. Religion weiß ich gerade nicht. Sport ist in SU integriert, da geht es nämlich um jonglierende Gaukler aus dem Mittelalter. Ergänzt werden die analogen Wochenpläne durch ein Padlet. Dort müssen selten Erklärvideos angeschaut werden, die SU Lösungen zur Kontrolle gibt es dort (M und D per E-Mail an die Eltern), eine Rätselecke für die Klasse (Rätsel der Woche) und zu einigen Fächern auch noch Ideen gegen Langeweile, das ist dann natürlich freiwillig. Eine Videokonferenz gab es nach den Ferien, damit sich alle mal treffen können.
Diese Woche gibt es eine Videokonferenz für Mathematik. Wer die Aufgaben dieser Woche (Schriftliche Multiplikation mit großen Zahlen) alleine zu schwierig findet, kann sich dort anmelden und bekommt Unterstützung durch Onlineunterricht.
Das Pflichtmaterial deckt durchaus 3 - 4 Zeitstunden am Tag ab.
In der jahrgangsgemischten Anfangsklasse, von der ich es weiß, gibt es auf den Wochenplänen nur M, D und SU. Aber auch da gibt es ein Padlet mit digitalen Ergänzungen zu den drei Fächern, die nicht mehr alle freiwillig sind (z.B. Erklärvideos). Und auf dem Padlet ist jeden Tag ein aktuelles Begrüßungsritual zum Anhören (erkennbar am aktuellen Datum) und freiwilliges Material für die anderen Fächer. Bewegungsaufgaben würfeln für Sport zum Beispiel.
Das Pflichtmaterial deckt nur ca. 2 - 3 Zeitstunden am Tag ab. (Meine Hochachtung an die Lehrer, die es schaffen so junge Kinder so lange selbständig arbeiten zu lassen. Das Material ist gut zusammengestellt.)
LG DFU