Beiträge von chilipaprika

    Palim schrieb von Niedersachsen ....

    und deswegen habe ich den Vergleich gemacht. Ich kenne Loccum, ich hatte nicht geschnallt, dass logischerweise auch Lehrkräfte dahingehen.
    Sorry, dass ich von einem anderen BL spreche, und das, obwohl wir sowas im OT sind.

    Bei zwei sagt man bei uns Doppelzimmer.

    Ja. Ich gebe meine Staatsbürgerschaft zurück, möchte allerdings anmerken, dass ich mich NICHT auf Lehrkräfte und deren Unterkunft bezogen habe, sondern mich auf Gymsharks Beitrag eingeschaltet habe und also auf seine Argumentation bezog, dass ich eine Unterscheidung nach Beschäftigungsverhältnis (seine Argumentation) oder meinetwegen nach "hierarchischer Position" (Beispiel Hausmeister) absurd finde. Und das habe ich noch absurder pointiert.
    Den Hausmeister oder den Referendar im Doppelzimmer und den Oberstudienrat auf einer Klassenfahrt fände ich genauso blöd. Passt es dir besser?

    Zwar nicht der Standard den ich auf Fortbildungen [..] erlebe aber durchaus aushaltbar.

    Ich war nur auf einer Fortbildung im Hotel untergebracht und es war eine extern geförderte FoBI.
    Noch nie habe ich eine öffentliche Fortbildung in NRW gesehen, die ein Hotel/Unterkunft anbot.
    (Ausnahme doch: vom Netzwerk für Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte die jährliche Tagung. Und die letzten Jahre wurde ich immer rausgelost und habe kein Zimmer bekommen. 200km von zuhause, quer durchs Ruhrgebiet und hinaus, Programm von 8uhr30 bis 20 Uhr.)

    Mehrbettzimmer fängt bei zwei an, ich war schon auf zwei Fahrten zu zweit im Zimmer. Es war der selbe Ort. Bei der ersten Fahrt war das für mich gezwungenermaßen, ich wurde weder gefragt, noch hätte ich eine Möglichkeit gehabt, nein zu sagen.
    Bei der zweiten Fahrt habe ICH diese Fahrt total freiwillig angeboten und die Kollegin war ebenfalls freiwillig und wusste vor ihrer Entscheidung Bescheid (es gibt am Ort nur sehr sehr wenige Einzelzimmer, die in der Regel für den Busfahrer der Gruppen reserviert ist).

    Unsere Unterstufenfahrt geht in eine Jugendherberge und die mitfahrenden Lehrkräfte unterschreiben jedes Jahr, dass nur 2 EZ garantiert sind. Wenn die JuHe ausgelastet sein sollte, müssen also 4 der 6 Lehrkräfte in Doppelzimmern auskommen. Ist wohl in den letzten Jahren nicht vorgekommen, aber trotzdem. Es GIBT diese Situationen. (aber wie an meiner obigen Darlegung sichtbar: es heißt nicht, dass ich nicht selbst von einer strikten Meinung abweichen würde. Aber es hat NICHTS damit zu tun, dass ich verbeamtet / unbefristet beschäftigt wäre. Die Argumentation finde ich schwach und unsachlich)

    Eigentlich ist es ja für alle ein Nachteil, wenn ich dort bleibe, obwohl es mir schlecht damit geht und ich es gar nicht will.

    Wie lange hast du schon im Schulsystem gearbeitet, dass du glaubst, dass es das System (also nicht die persönliche Ebene) überhaupt interessiert, wie es dir geht und dass es am Ende nicht um die Unterrichtsversorgung geht?
    Zum Glück gibt es natürlich die persönliche Beziehung, so dass viele SL "ja" sagen, mit der Hoffnung / Zuversicht, einen Ersatz zu finden. Je nach BL ist es aber auch ein sehr kurzer Zeitraum, der abgedeckt werden müsste, wo sich kaum jemand bewirbt (den man aber vielleicht mit Stammkolleg*innen, die im Abitur waren, abdecken kann.) Wie du siehst, viele Faktoren...

    Erfahrungsberichte werden dir leider nicht helfen können, weil jeder Fall an einer anderen Schule, von einem anderen Sachbearbeiter, mit einer anderen Fächerkombination bzw. zu einem anderen Zeitpunkt (Bedarfsbezogen) ist.

    Ich kenne Auflösungsverträge und versagte Auflösungen.
    Mehr als nett fragen und zwar sofort (!) (die Schule braucht quasi die 5 Wochen zum Nachbesetzen (Ausschreiben, Finden, polizeiliches Führungszeugnis..), das wäre ein möglicher Grund, dir entgegen zu kommen. Und das Wort / die Empfehlung der SL wird ja das wichtigste sein.

    Es ist lächerlich.
    Entweder ist es angemessen, einen erwachsenen arbeitenden Menschen im Rahmen seiner an einem anderen Ort angeordneten Arbeit in Mehrfachzimmern zu unterbringen oder zu erwarten, dass er es selbst bezahlt / keine Möglichkeit zum Abendessen / was auch immer hier eingetragen werden kann, oder nicht.
    Es gibt nicht sowas wie "Der Hausmeister ins 6er-Zimmer, die Schulleitung ins 1er-Zimmer".
    Genauso wie es in der freien Wirtschaft auch nicht sowas gibt wie "du hast einen unbefristeten Vertrag, also bezahl du die Hälfte deiner Dienstreise-Kosten" oder "Du verdienst so gut, dann bezahlst du das Abendessen mit dem Kunden selbst".

    Das mögen aus Sicht der Schulleitung zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung gute Gründe sein, die Rechtsgrundlage dafür habe ich leider nicht gefunden.
    Ferner werden Lernzeiten in der Stundentafel höchstens als Ergänzungsstunden abgebildet, die ggf. gestrichen werden können im Rahmen der Bandbreite.

    Das Kollegium wäre also gut beraten, sofern es das will, in einer Lehrerkonferenz über den Umstand zu sprechen oder der Lehrerrat übernimmt das zunächst.

    Nein. Lernzeiten sind im GGS in einer Mindestmenge anzubieten (also Pflicht für die SuS). Die darüber hinausgehenden Lernzeiten können gestrichen werden, nicht alle.

    Sowohl die BR (klar...) als auch der Bezirkspersonalrat (und Verbandsjustiziar) bestätigen, dass die hälftige Anrechnung bei Lernzeiten (das ist bei uns der Fall, Mittagsaufsichten haben wir nicht) aufgrund der wegfallenden Vor- und Nachbereitung rechtens (und erwünscht) ist. Ich finde die Begründung im NRW-System absurd, schließlich könnte man dann argumentieren, dass ich dieses Jahr zwei Parallelklassen habe, also weniger Vorbereitung für die 9b brauche, weil ich schon die 9a habe. Oder dass (surprise!) Kunst in der 7. Klasse weniger Vorbereitung als Deutsch in der Q1 abverlangt.

    Es ist ein Teufelskreis: die Motivation in einer solchen Stunde beschränkt sich eben auf die Stunde. Und nicht auf das Mitbringen zusätzlicher Forder- und FörderAufgaben.

    Es wird ja immer besser :D Und die Mathefragen der aus der 7b Rüberschlurfenden soll man dann auch noch beantworten?

    Das tut mir echt leid! Ich frage nicht nach der Disziplin und wie anstrengend das ist.

    Eher nicht.
    Mir tut es eher für die Kids leid. Wie soll man da arbeiten? Selbst wenn es wirklich ganz leise wäre (erste Hälfte der Stunde ist nur EA, danach kann man Partnerarbeit eventuell machen), ist es nicht mit einem Tisch zuhause vergleichbar.

    das heißt, Tingelteacher , dass du an einer Schule bist, die (trotz Ganztag?!) Stunden ausfallen lässt. Ich weiß, dass es Schulen gibt, die das tun (was soll ja passieren? Bei Beschwerden von Eltern bei der BR kommt vielleicht ein "du du du?!"), an der Schule der TE (und meiner) fällt aber eben nichts aus.
    (Also bei uns ausnahmsweise ja, wenn zum Beispiel in der letzten Stunde 5 Vertretungen anstehen und es nur 3 Leute gibt. "Tagsüber" gibt es eben Doppel- und Dreifachvertretungen, aber manchmal wird eben bei den 9ern und 10ern bei rechtzeitiger Vorwarnung ausgefallen. Ausnahmsweise.)

    Das ist ja echt der Hass. Das Land kann sich doch nicht einfach "Lernzeiten" ausdenken, in denen man in Kleingruppen SuS Nachhilfe erteilen soll und die dann gratis anbieten lassen.

    Das wäre m.E. was für die Gewerkschaften.

    Oh, wir haben ein Begriffsproblem: Die "Lernzeiten" sind einfach die Stunden zwischen "normaler Stundentafel" und "Ganztag", sie werden in voller Klassenstärke angeboten und sind zur Erledigung der "Hausaufgaben" da. (Wie produktiv das ist, kannst du dir ausmalen).
    "Kleingruppen" kann man sich erst recht nicht leisten.

    Verstehe ich das richtig, ihr habt Vollzeitpläne mit 5-8 Leerslots? 😳

    Eine Ex-Kollegin erzählte neulich von 7 (bei 67-Minuten-Modell) + teilweise Mittagspausen, die man absitzen muss, und ich hatte das ja intuitiv als vermutlich absolute Ausnahme eingestuft. Das ist stundentechnisch ein normaler Vollzeitarbeitstag in anderen Berufen, den man in Präsenz an die Schule gebunden ist - stelle ich mir schwer auszuhalten vor, wenn es regelmäßig vorkommt.

    Wir MÜSSEN (Anweisung an den Stundenplan) eine Freistunde im Mittagsbereich (5.-8.?) haben. Für die Mittagspause. Also 3 mal Mittagspause in der Woche ist ganz normal plus eben die Freistunden, die sich ergeben. Natürlich gibt es Leute mit viel Glück und Leute mit weniger Glück. 5-6 Stunden inklusive Mittagspausen würde ich als normal ansehen. Hatte ich letztes Jahr mit VZ.

    :schreck:

    ...und wie oft finden die statt?

    Edit: dann muss ich mal meinen Verantwortlichen danken, dass es bei uns etwas anders läuft...

    Die Vertretungsbereitschaften?
    Sie wurden gerade zum 2. Halbjahr erhöht (von 5-6 auf 7-8 auf zwei Wochen), weil man mit der bisherigen Zahl nicht hinkam. Also: sehr oft. Zumindest in den Wintermonaten (also Oktober-März).
    Es ist gerade leicht besser und bald kommen die Leute, die in der Q2 waren und also zuerst neue Vertretungsbereitschaften bekommen.

    Diese Empirie-Fixierung ist eine Sünde. Wenn schon, denn schon richtig. Es wird (von deinen Prüfenden / Korrektor*innen) suggeriert, es sei eine wissenschaftliche Arbeit, das ist aber kein sauberes Arbeiten.
    Hast du überhaupt Zahlen, wie viele Lehrkräfte selbst alles buchen, wie viele über solche Anbieter gehen und wie viele eine Mischung machen? Ich bin sicher, es hat auch was mit den Stufen zu tun, oder auch mit den Abrechnungsmöglichkeiten zu tun.
    Meine KuK werden immer mehr zu solchen Angeboten greifen, weil da LuL-Plätze angeboten werden, man also weniger eigene Kosten hat.
    (Da ich aber in deinem Fragebogen rausgeworfen wurde, weiß ich nicht, was genau abgefragt wird.)

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