Beiträge von chilipaprika

    nein.
    Womöglich habe ich dich missverstanden, aber du sprichst doch von Konflikten unter den TN. Caro von Situationen mit anderen Menschen.


    Im Schulkontext kenne ich nur Supervisionsgruppen, wo keine zwei Personen der selben Schule zusammen sein dürfen und Mitglieder der SL in anderen, eigene Gruppen sind.

    Liebe Chaimila,
    Womöglich bist du "nur" ein sehr neugieriger, optimierungswilliger Mensch und stellst deswegen diese Fragen, ABER ...

    Wir haben dich im Augen und würden dich SOFORT sperren, wenn demnächst hier ein paar Links und Namen für die neuen super Tools kommen, von denen bisher nie jemand gehört hat.
    Egal, ob du zufällig morgen das Tool entdeckst und mit uns teilen möchtest oder ein "Freund" von dir sich extra spontan im Forum anmeldet, um sein Wissen zu teilen.

    Chili / Moderation.

    Liebe Chaimila,
    Womöglich bist du "nur" ein sehr neugieriger, optimierungswilliger Mensch und stellst deswegen diese Fragen, ABER ...

    Wir haben dich im Augen und würden dich SOFORT sperren, wenn demnächst hier ein paar Links und Namen für die neuen super Tools kommen, von denen bisher nie jemand gehört hat.
    Egal, ob du zufällig morgen das Tool entdeckst und mit uns teilen möchtest oder ein "Freund" von dir sich extra spontan im Forum anmeldet, um sein Wissen zu teilen.

    Chili / Moderation.

    Ja, ich war schon bei mehreren (bzw. bei einer mehrteiligen, ist in der Regel so) und wie angedeutet, ich war in einem Ausbildungssetting, wo dies auch praktiziert wurde, bzw. wir zum Teil erproben durften.
    Klar können Sachen auf den Tisch kommen, aber es ist NICHT das Ziel und es sollte unterbunden werden.

    Supervisionsrunden sind eben NICHT dafür da, Sachen auf den Tisch zu legen.
    Sondern (zum Beispiel) Teambuilding zu unterstützen, Arbeitsprozesse zu optimieren und zu unterstützen, latente Konflikte durchaus an die Oberfläche bringen, aber für das Lösen müssen 1) die Personen das FREIWILLIG machen (sonst bringt es nichts), 2) muss das auch ausgelagert werden.

    Vielleicht ist in euren Social Media, in den Nachrichten (zu wenig) oder in eurem Umfeld die aktuelle Bedrohung der Psychotherapie-Plätze begegnet.
    Es ist hier im Off-Topic, aber
    1) ein immer immer größerer Teil unserer SuS ist darauf angewiesen (und die KiJu-Therapeut*innen sind wirklich nicht an jeder Straßenecke)
    2) Unser Berufsstand ist gerade auch nicht ungefährdet.
    3) Sowieso ein immer größerer Teil der Bevölkerung braucht es auch einmal in seinem Leben.

    Es läuft nur bis Freitag, die Homepage hat manchmal Probleme (wegen Überlastung), aber wäre schön, wenn ihr es probieren würdet! (auch wenn ihr schon die Campact-Petitionen unterschrieben habt.

    *****
    Der Todesstoß – CDU/CSU und SPD entziehen Psychotherapiepraxen die Existenzgrundlage | Psychotherapieverbund | Psychotherapieverbund

    CDU/CSU und SPD entziehen Psychotherapiepraxen die Existenzgrundlage

    Und brechen fundamentale Gesellschaftsverträge.

    Und Ärztevertreter machen sich zum laut schweigenden Mitwisser.

    Am 5. Juli ist ein Änderungsantrag bekannt geworden, der psychotherapeutischen Praxen die wirtschaftliche Grundlage entziehen wird. Wenn CDU/CSU und SPD diesen Antrag am 10. Juli beschließen, bedeutet das nicht weniger als den Beginn der flächendeckenden Abschaffung psychotherapeutischer Praxen. Der gesetzliche Schutz des Mindesthonorars soll gestrichen werden. Damit werden Vergütungen auf ein Niveau gedrückt, das die Existenz psychotherapeutischer Praxen unmöglich macht. Und das, obwohl Psychotherapie nur rund ein Prozent der GKV-Ausgaben ausmacht.

    Worum geht es?

    Die sogenannte Angemessenheitsprüfung ist der gesetzliche Schutzmechanismus, der sicherstellen soll, dass psychotherapeutische Leistungen nicht beliebig unter ein Mindestniveau gedrückt werden. Sie ist die Grundlage dafür, dass Psychotherapiepraxen wirtschaftlich überhaupt existieren können. Wird sie gestrichen, fällt das Mindesthonorar. Dann gibt es keine verlässliche Untergrenze mehr. Dann wird aus Planungssicherheit freier Fall.

    Das passiert gerade:

    • 1

      Erst wurden Honorare gekürzt.

    • 2

      Dann wurde der Versorgungsabbau vorbereitet: Rund 70 Prozent der Praxen sollen statt 30 nur noch 18 Patientinnen und Patienten pro Woche behandeln dürfen.

    • 3

      Und nun soll mit der Streichung des gesetzlichen Schutzes des Mindesthonorars der Todesstoß folgen.

    In der Realität bedeutet das: fallende Einkommen, massive Unsicherheit, entwertete Kassensitze, zerstörte Berufsbiografien – und am Ende weniger Praxen, keine Behandlung.

    Die Ärztevertreter machen sich derweil zum schweigenden Mitwisser. Das größte Ärzteblatt in Deutschland erwähnt die geplanten Änderungen positiv – und schweigt laut zur Abschaffung der Existenzgrundlage psychotherapeutischer Praxen.*

    * Erst zwei volle Tage nach positiver Berichterstattung und über 20.000 Unterschriften berichtete das Ärzteblatt am 7. Juli nüchtern nach – ohne eigene kritische Einordnung.

    Liebe Betroffene, liebe Abgeordnete von CDU/CSU und SPD:

    Wohin wollen Sie zurück?

    Zurück in eine vorhumanistische Welt, in der seelisches Leid nicht menschlich beantwortet, sondern sediert oder dem gewinnmaximierenden Markt überlassen wird?

    Zurück in eine Welt, in der psychische Normabweichungen primär als Absatzmarkt der Pharmaindustrie gelten – trotz erschreckend geringer Effekte, trotz selten offen ausgesprochener Nebenwirkungen wie sexueller Funktionsstörungen, Gefühlskälte, kognitiver Einbußen und verkürzter Lebenszeit?

    Zurück in eine Welt, in der psychisches Leid mit billiger Ablenkung durch Konsumprodukte beantwortet wird?

    Zurück in eine Welt, in der DiGAs psychische Gesundheit wie ein Call-Center-Training behandeln: in den Spiegel lächeln, dann wird es schon besser?

    Zurück in eine Welt, in der Psychotherapie ohne qualifizierte Ausbildung zu Dumpinglöhnen angeboten wird – ausgerechnet dort, wo Qualität über Leben, Beziehung, Arbeit, Familie und Zukunft entscheidet?

    Zurück in eine Welt, in der seelisches Leid wieder entmenschlicht wird?

    Dieser Änderungsantrag bricht gleich mehrere Gesellschaftsversprechen:

    Er bricht das Versprechen an die Gesellschaft, dass psychisches Leid ernst genommen und psychotherapeutisch behandelt wird – so, wie es auch die deutsche Rechtsprechung vor Jahrzehnten entschieden hat.

    Er bricht die Versprechen, dass Gesetze in Deutschland gelten und dass sich Ausbildung lohnt. Wer Psychotherapeutin oder Psychotherapeut wird, investiert zehntausende Euro in Ausbildung und Kassensitz, arbeitet jahrelang unter Bedingungen, die oft weit unter dem Mindestlohn liegen – im Vertrauen darauf, später ausreichend und rechtssicher vergütet zu werden. Genau dieses Versprechen soll nun ersatzlos gestrichen werden. Und zwar gezielt für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten – nicht für andere Leistungserbringer.

    Und er bricht das demokratische Versprechen, dass grundlegende Entscheidungen offen, nachvollziehbar und unter Beteiligung der Gesellschaft getroffen werden. Stattdessen werden diese Punkte im Hinterzimmer vereinbart. Fünf Tage vor der Abstimmung werden die Änderungsanträge publik. Vermutlich wissen am Freitag viele Bundestagsabgeordnete, die darüber abstimmen sollen, nicht einmal, was ihnen tatsächlich vorgelegt wird.

    Wir stehen vor der erneuten Entmenschlichung seelischen Leids.

    Wenn dieser Antrag beschlossen wird, werden Patientinnen und Patienten künftig immer häufiger mit Medikamenten, Apps und oberflächlichen Ersatzangeboten abgefertigt – während die qualifizierte, beziehungsorientierte, wissenschaftlich fundierte Psychotherapie systematisch zerstört wird.

    Am 10. Juli fällt eine historische Entscheidung, was psychisches Leid in unserer Gesellschaft in Zukunft bedeutet.

    chilipaprika Habe nur den Begriff falsch benutzt. Die Supervisioren waren Schulpsychologen mit Zusatzausbildung in der lösungsorientierten Beratung. Einer hatte sogar ein Zertifikat.

    Ein anderer war ein freier Psychologe, den hatten wir (schulisch) vom Lehrerverband vermittelt bekommen und dafür etwas bezahlt, der hat das Ganze tiefenpsychologisch erklärt, was gut war, aber dieser war leider in der Gesprächsführung ungeschickt.

    Habe ich mir gedacht. Zumal du aus Bayern kommst und ihr eben die Schulpsycholog*innen in einem größeren Umfang habt, wenn ich mich nicht täusche.
    Ich wollte das nur kurz richtig stellen, weil viele eben glauben, dass Supervision der Ort wäre, wo man schlichten soll.
    (Viele glauben aber eh, sowas könne jede*r...)
    Ich bereue zutiefst, die Supervisionsausbildung nach der Beratung nicht angehängt zu haben (ich war ein bisschen "ausbildungsmüde") und sollte ich sie irgendwann machen, hoffe ich, dass Teams eben wissen, wofür es gut ist. Ich weiß aber, dass es auch gut funktioniert, ich habe Kontakt zu denjenigen meiner Ausbildungsgruppe, die Supervision (oder Therapie, tatsächlich hat niemand Mediation gemacht), und die Arbeit scheint sehr erfüllend zu sein (aber halt selbstständig usw..)

    Ich hoffe, die Supervisionsgruppen wurden von Supervisoren geleitet.

    Mediatoren sollten Mediation machen.

    Es ist nicht dasselbe und bei den großen Verbänden unterschiedliche Weiterbildungen, die jeweils grob 2 Jahre dauern können, NACH einer grundständigen Beratungsausbildung.

    Kann aber sein, dass Schulämter billig ausschreiben.

    Meine Oma hatte 5 Kinder, meine Mutter ist das 4. Kind. Als wir geboren wurden, hat sie meiner Oma gesagt, sie werde eine Tagesmutter / Krippe haben und freue sich, dass meine Oma eine Oma sein kann.
    Obwohl es nie ein Haushalt war, sogar unterschiedliche Städte: die Kinder von zwei der älteren Geschwister sind quasi von meiner Oma erzogen worden (zum Teil sogar tatsächlich von montags bis freitags bei der Oma lebend). Meine Oma hat somit 5 Kinder und 6 Enkelkinder ununterbrochen erzogen. (Beim 3. Geschwister: er lebte in einem Haushalt mit der Schwiegermutter, die tatsächlich alles übernommen hat. Mittelmeer-Matriarchin.
    Ich war eine Übernachtung und kompletten Tag pro Woche bei meinen Großeltern, ansonsten beim Kinderhort und Übergangsbetreuung.

    Lustigerweise war meine Mutter sehr beleidigt, dass sie nicht jeden Tag meinen Neffen haben dürfte. Mit dem einen Tag pro Woche nach der Schule konnte sie sich nie abfinden.

    Das macht sicher was aus.

    Ich bin SOOOO froh, dass ich vor ca. 16 Jahren NICHT versucht habe, über den MuttersprachlerErlass reinzukommen (durfte ich nicht, wegen Staatsexamen). Dann wäre ich sogar noch schuld an meiner Misere.
    Ich warte mal ab, wie lange es dauert, bis man mich nicht mehr für Französisch anspricht, unsere Fachschaft hat mittlerweile soviel frisches, junges Blut, dass ich vielleicht aus dem Sichtfeld verschwinden kann.

    Aber wie geschrieben: ein super spannendes Thema und wenn es irgendwie kontrastiv wird, würde ich wirklich mehr wissen (wobei ich nicht glaube, dass eine 5-Minuten-Befragung für eine Masterarbeit belastbare Vergleichsergebnisse gibt, aber vielleicht mal eine Promotion...)

    und sei hier gesagt: Mir als ausgebildeter Französischlehrerin geht es wenigstens deutlich besser als dem türkischstämmigen, hier aufgewachsenen Deutsch/Geschichte-Kollegen, der für Islam-Fragen und "Brückenbauen" herhalten soll. Auch DIE Situationen gibt es leider in vielen Kollegien. Vielleicht jetzt langsam weniger, weil es doch langsam zur Normalität wird.

    Also DAS (was aber leider nicht nur auf Fremdsprachenkräfte zutrifft)

    Jenseits der Niveau-Frage, die frustrierend sein kann, ist auch das Problem der "Fremderwartung", und eben nur diese Rolle zu haben. Es gibt natürlich Leute, die eben genau als das eingestellt wurden: Fachlehrer*in für die Sprache (Muttersprachler-Erlass, gab es in NRW mal), aber es gibt eben diejenigen mit vollständigem Studium, wo das Zweitfach kaum noch eine Rolle spielt, weil "man" DER Spanier ist. DER Franzose. DER Afrikaner (haha). und doch der super perfekte Ansprechpartner für DAS Fach.

    ist auf jeder einzelnen Tagung / Fortbildung der verschiedenen Netzwerke von Lehrkräften mit Zuwanderungsgeschichte, auf der ich war (insbesondere NRW aber einmal auch NDS), Thema.
    Deswegen: Schön, dass deine KuK die Ausnahme sind und in einer diskriminierungssensiblen Umgebung leben. Es freut mich ehrlich.

    Wenn man dich angeblich doch braucht, könnte es vielleicht darum gehen, eine Verbeamtung zu verhindern, da diese angeblich teurer sei ?

    Stand irgendwo, dass eine Verbeamtung in Frage kommt? (Mit einer chronischen Krankheit, die zur Zeit ziemlich hohe Fehlzeiten produziert (ein Amtsarzt wird jetzt nicht schauen, ob der Auslöser an einer Schule sein könnte, wenn der Diagnosegrund die Krankheit ist), halte ich es für schwer, FALLS es überhaupt angedacht war (Warum wäre denn die TE schon unbefristet angestellt?

    Darüber hinaus kann es der Schule doch ziemlich egal sein, ob die Person Angestellte oder verbeamtet ist? Beamte sind sogar "interessanter", weil eingeschränktere Rechte. Und bezahlen tut sie das erst recht nicht.

    Bei sowas hätte ich schon Angst.
    Immerhin heißt es nicht, dass es gut geht und einen neuen Job neben dem Vollzeitbeamtenstatus anzunehmen kann zu einigen Disziplinarverfahren führen. Kann mir ja egal sein, wenn ich weg will, aber ob es doch nicht irgendwann einen einholt?
    (Ja, ich bin da eher schissig /regelgetreu unterwegs.)

    Und wegen dem Antrag auf Entlassung. Den muss man ja jeweils schon zum Ende des Halbjahres stellen um sicher zu gehen, dass dem auch entsprochen werden kann. Weil direkt im Schulhalbjahr ist deutlich schwieriger, habe ich mir sagen lassen. Also wenn nicht jetzt, wann sonst?

    Nein. Du stellst den, wann du willst, schlägst das Datum vor, das du willst und das Land kann dich drei Monate behalten (ich glaube, ab dem Antrag). Bei allen (wenigen, Hand voll) mir bekannten Fällen wurde dem Datum entsprochen und es war bei keinem Fall das Jahr / Halbjahr.

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