Beiträge von chilipaprika

    Und dieses Märchen von Privat bekommt man immer Termine… Ich kann es nicht mehr hören. Termine bekommt man, wenn man örtlich und zeitlich flexibel ist.

    Also alle Telefonate mit Absagen und Wartelisten von zwei Jahren waren noch bevor ich meine Krankenversicherung nennen durfte. Zum Teil stehe ich auf Wartelisten, ohne dass ich sie überhaupt genannt habe.
    Es gibt "Arztsorten", wo es einfach nicht genug Kassensitze gibt. Und zeitliche Flexibilität ist schön und gut, aber man hat auch einen Job, der wiederum sehr unflexibel ist, wenn es darum geht, "kurz" mal einen Termin zu haben, noch weniger, wenn man dafür 1 Stunde hinfährt...

    Woher hast du diese Zahlen? Auch bei Psychotherapeuten wird bei Privatpatienten mit Multiplikator abgerechnet. Und wie kommst du darauf, dass der Verwaltungsaufwand bei privat Versicherten höher sei? Eine Rechnung zu schreiben ist deutlich weniger aufwendig, als sich mit den Krankenkassen auseinander zu setzen.

    Nicht für gut organisierte Institutionen.

    Ich habe sogar schon gehört, dass Therapeuten Privatpatienten ablehnen, weil sie an den weniger verdienen würden als an Kassenpatienten. Eben wegen des Aufwandes. Da sagte die Therapeutin, dass sie Privatpatienten heute nicht mehr annimmt.

    Jup. Ich bin in einem "Behandlungszentrum" mit angestellten Therapeuten, sie freuen sich nicht über Privatpatient*innen, erst recht nicht die mit Beihilfe.
    Beim normalen Abrechnen sei es viel komplexer. Da sie die Buchhaltung ganz genau machen, ist es anders als bei einem selbstständigen, wo man am Ende sagen würde "bar auf die Hand".
    Beim stationären Aufenthalt ist der Tagessatz übrigens auch derselbe, der Unterschied liegt in den Wahlleistungen.

    Ich zitiere nicht einzelne Beiträge, es ging zu schnell für mich, möchte aber die TE ermutigen, sich auf so vielen Wartelisten zu setzen, wie möglich. Und wenn es am Ende so ist, dass du es "alleine schaffst", super.
    Ich habe dadurch mehr als zwei Jahre verloren und warte noch auf den offiziellen Platz. Nur dass es mir wiederum so schlecht ging, dass ich einen sogenannten "Akutversorgungsplatz" bekommen habe, und fast ein Jahr lang die stationäre Einweisung eingeredet / angeraten bekommen habe.
    Und das war das beste, was mir passieren konnte, als ich sie auch angenommen habe. Da kann ich sagen: Klar, als Privatpatientin musste ich wiederum bei der "Wunschklinik" (ganz normale öffentliche Klinik, aber eben keine mit "von heute auf morgen"-Akutplätzen) weniger lange auf den Platz warten aber auch da haben sie nach Dringlichkeit sortiert.
    Auch da der Rat: Informiere dich über die psychosomatische Versorgung in deiner Nähe. Du hast körperliche Baustellen, du zeigst starke Anzeichen einer Depression (ob beginnend oder verfestigt), selbst wenn du erst in 9 Monaten einen Platz bekämst: Ablehnen kannst du immer noch (oder verschieben /neu auf die Liste setzen lassen).
    Raus aus allem.
    "Herausnahme aus dem Konfliktfeld", wie es so schön auf meiner Überweisung hieß.
    Und NEIN, meine Schule ist NICHT DAS Problem. Auch NICHT meine bisherige Dienststelle. Sondern mein Umgang damit. (und da sind viele Lehrkräfte von der Persönlichkeit her dafür prädestiniert, reinzurutschen).

    Es ist nicht dein Job, dich darum zu kümmern, wie das aufgefangen wird.

    Wichtiges Zitat.
    (Und den habe ich sowohl von meiner Schulleitung, von meinem Stundenplaner als auch von den Ärzten gehört... es wird wohl was dran sein).

    Ich wünsche dir Einsicht und gute Besserung. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Ersteres das schwierigste ist. Aber keine*r von uns geht mit gebrochenem Bein zur Arbeit und unterrichtet weiter Sport und schämt sich dafür, die Verletzung zu haben und kaschiert sie also fleißig und humpelt vor der Klasse.

    Frosch, wohnst du in einem Schloss oder wo lässt du das alles?? Ich kann verstehen, dass man gern Lego baut, macht mir sogar auch Spaß, aber ich wüsste gar nicht, wohin damit… 🤔

    Im Paradies 😜

    Und das mit A14 🤣

    Wer tut das? (Und was Bayern für richtig hält, ist nicht immer vorbildlich... :stumm: )

    Meine (anekdotische?) Beobachtung im Vorfeld der QA, meine (anekdotischen ? aber durchaus wissenschaftlich fundierten) Lektüren zur Schulevaluation, die unterschwellig zu spürende Ablehnung in der hiesigen Nachfrage... Natürlich nicht grundsätzlich (auf ALLE Individuen) zu generalisieren, aber es ist ein allgemeines Problem bei Evaluation (auch außerhalb von Schulen)...

    Und das halte ich einfach nicht für durchführbar, ...und für überflüssig.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es in Bayern mit der turnusgemäßen Beurteilung so.
    Warum überflüßig?
    Warum kann man in NRW jenseits der Verbeamtung auf Lebenszeit einfach komplett jenseits jedweder "Kontrolle" seine Arbeit tun? Und warum wird Evaluation / Qualitätsmanagement von Lehrkräften als negativ oder überflüssig gesehen?

    Ich hielte das bei einem 2-3 Jahresrhythmus für realistisch UND ich hielte eine Entschlackung (und Verteilung) der SL-Aufgaben für sinnvoll, damit solche Besuche UND Gespräche jährlich möglich wären.
    Ich hatte während der Abordnung jährliche Gespräche (plus regelmäßig bei Bedarf) und das fand ich gut. So ab und zu eine wertschätzende Rückmeldung, eine Unterhaltung über den aktuellen Stand und so weiter (okay, zugegeben, meine Rückmeldungen zum Workload haben wenig zur Entlastung geführt, aber eyh, ich habe eine Hiwi bekommen (und dann neue Aufgaben :-D). ABER: mein Chef konnte mir zumindest regelmäßig sagen, wie toll ich es mache :)

    Also selbst bei den Verbeamtungsbesuchen verstand meine damalige Schulleitung unter schriftlichem Entwurf den Unterrichtsablauf und die Unterrichtsziele.
    Wie ich auf meine Arbeitszeit achte, wird dies meine SL auch tun. Wenn sie Zeit hat, das zu tun, gut für die Qualitätsentwicklung.

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