Beiträge von chilipaprika

    dazu kommt noch, dass ja wahnsinnig viel Unterricht ausfällt und enorme Unruhe entsteht, weil gefühlt jede Woche ne andere Klasse mit ihren LehrerInnen auf Klassenfahrt ist. oder machen die dann die Schule einmal im Jahr für zwei Wochen zu?

    Ach bitte, dann könnten viele Schüler*innen (oder Lehrkräfte?) nicht an mehreren Fahrten teilnehmen..

    (Ja, auch wir haben eine große Fahrtenwoche, aber nein, nicht alle Fahrten sind da parallel möglich, weil ... oh Überraschung ... nicht alle Lehrkräfte fahren wollen / können, und einige stichhaltigere "Nein-Gründe" haben als andere.".
    Aber auch: Freiwillige zusätzliche Fahrten sollten jedem zur Verfügung stehen (Sportfahrt, interkulturelle Begegnung, Austausch, Erasmus ...)

    In meinen Französischkursen waren Dialekte bislang auch kein Thema. Wir behandeln in einer Einheit französische Jugendsprache, aber das war es auch schon.

    In den beiden auf dem Markt herrschenden Lehrwerken (gibt es überhaupt andere?) gibt es Einheiten zu Belgien und Québec, sowie zur Francophonie allgemein.
    Da wird am Rande gestreift, dass man in diesen Ländern zum Teil andere Wörter mit der selben Bedeutung verwendet.

    Offenbar. Ich find‘s auch krass. Vor allem, wenn man mehrere Kinder auf dieser Schule hat. Aber die Initiative ging wohl von den Eltern aus. Und das ist jetzt keine Privatschule oder so.

    richtig schlimm.
    Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei ALLEN so ist.
    Aber Gruppendynamik und der Wunsch, nicht aufzufallen .. Arme Schüler*innen, arme Eltern, die unter diesem Druck stehen.

    Wenn ich Zweifel an deiner Echtheit hätte (was ich ausdrücklich NICHT habe, aber wenn..), wäre das geschilderte Gespräch mit dem Personalrat der absolute Beweis.
    Es ist eine Schande, dass der Mensch sich Personalrat nennen darf. Bist du in einer Gewerkschaft oder Berufsverband? Kannst du einen ANDEREN Personalrat anrufen? (ich wüsste nicht, dass man an einer Person gebunden ist. Ich habe immer die Person angerufen, wonach mir war, bzw. wer Sprechstunde hatte).
    Ich halte - als Laiein natürlich - ziemlich alle genannten für falsch.
    Ich bin relativ sicher, dass das Land keine Lust auf Frühpensionierung hat, ohne das Mittel der Versetzung ausprobiert zu haben.
    Ich würde DEFINITIV die seit dem Vorfall aufgetretenen Probleme mit der SL schildern. Sachlich, schriftlich. Es gehört eben zur Situation!

    Ich würde nicht sofort vom Schuldienst abraten, aber JA: mit dem täglichen Dilemna musst du leben: AUch du wirst deine Benotung an einzelnen Tagen festmachen müssen (zum Teil, ist aber im Ref auch so, du hattest eine kontinuierliche Langzeitnote), auch du wirst nicht nur die individuelle Bezugsnorm nutzen dürfen, sondern Noten vergeben, die sich mal an die Klasse/Schule orientieren, mal an das Land (Abschlussprüfungen). Auch du wirst gleichzeitig ausbilden, unterrichten, motivieren und dann auch bewerten und sanktionieren.
    Den Spagat jeden Tag zu erleben, kann einen kaputt machen.
    Es gibt die ach so professionelle Distanz, es gibt auch Wege, IM System Sachen zu verändern, das pädagogische Konzept einer Schule ist da besonders wichtig für das Wohgefühl, aber JA, die Meta-Ebene deiner Reflexion wird dich auch für deine Schüler*innen beschäftigen.
    Probier es aus!

    Da reicht ein einfaches Nein, den Satz schreibe ich nicht rein.

    Was will die SL machen?

    Sie hat die Anträge nicht genehmigt.
    Fragt mich aber nicht, wie es genau ablief, ich war nicht da.
    Ich musste den Antrag erst dieses Jahr stellen, weil die Fahrt, die ich jetzt durchführen muss, noch nicht offiziell genehmigt war, habe mir da keine Gedanken gemacht und erst DANACH erfahren, dass Andere letztes Jahr ohne den Satz keine Genehmigung erhalten haben (es gibt aber einen SL-Wechsel dazwischen)

    Ich habe letztes Jahr im September nicht auf die Tagespauschale verzichtet (es gab aber auch keine Vorgabe) und den Antrag nach der Fahrt eingereicht. Es waren glaube ich um die 200 Euro, die ich erstattet bekommen habe.

    Oh sorry, ich spreche ja von MEINER Schule. Die SL hat letztes Jahr auf den Satz bestanden oder den Antrag zurück ins Fach gelegt.
    Dieses Jahr wurde mein Antrag aber so genehmigt, ohne Satz (ich wusste nicht mal, dass ich das hätte eintragen sollen, was ich definitiv nicht geschrieben hätte, weil in meinem ganz konkreten Fall werde ich zur Fahrt gezwungen, halte die Fahrt für pädagogisch sinnlos und es wurde kein subtiler Druck ausgeübt, sondern ich habe keine Wahl.
    Zugegeben: mein Nein war nur mündlich.

    Die Vorgehensweise IST illegal.
    Ich "streite" gerade mit Kolleg*innen. Zur Genehmigung ihrer Fahrt haben sie letztes Jahr alle den Satz aufgeschrieben, dass sie auf die Tagespauschale verzichten.
    Ich habe den Antrag erst dieses Jahr gestellt und KEINEN Satz geschrieben.
    Jetzt sind alle zurück, beschweren sich darüber (oh Wunder!), dass der Essenskostenpunkt in England und Skandinavien voll reinhaut, einige wollen die Essensrechnungen einreichen, einige sagen "nie wieder" (Sorry, habt ihr schon vor 5 Jahren gesagt) und andere erzählen von ihren Partner*innen an anderen Schulen, die noch mehr Fahrten machen und alles durch die BR durchgewunken wird, sie hätten noch nie von einem begrenzten Topf gehört.
    Ich weiß von unserem Schulverwaltungsassistenten, dass viele Schulen ihren "Topf" nicht ausschöpfen und deswegen drüber hinaus viel bezahlt wird, auch wenn die Schulen aufpassen sollen.

    Ich hoffe, ich bin stark und knicke nicht ein und reiche meinen Kostenerstattungspunkt mit Tagespauschale ein. Ich mache mir eh keine Illusionen bezüglich irgendwelcher Karriere mehr, das hilft oft, um auf seine Rechte zu bestehen.

    Ach, wenn eine Stelle eine*n will, gibt es Wege (zum Beispiel nur 80% bis Ende des Schuljahres und dann voll).
    Ich drücke dir die Daumen.

    (und ich meinte den Start. Schließlich sind die PR- und Freigabe-Sachen nach dem Vorstellungsgespräch und dem Angebot / Zusage)

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