Beiträge von chilipaprika

    Ohne jemals Lehramt studiert zu haben, würde ich Schmidt zustimmen wollen. Das ergibt sich schon alleine aufgrund der Creditpoints. Angenommen, ich habe Gymnasiallehramt mit den Fächern Mathematik und Geographie studiert

    Dann habe ich an der Goethe- Universität in Frakfurt pro Fach 87CP, 36 CP in Bildungswissenschaften und für sie Praxisphasen weiter 30CP erreicht.

    Studiere ich Mathe, Geographie oder Erziehungswissenschaften, habe ich schon allein im Bachelor 180CP in seinem Fach studiert.

    Das liegt in der Natur der Sache und ist grundsätzlich auch nicht schlimm, nur finde ich es befremdlich, wenn Lehrkräfte diese einfache Rechnung negieren.

    Jein.
    Ich bin auch für eine objektive Betrachtung und es GIBT Unterschiede, aber dann sollte man auch in seinen Vergleichen fair sein.
    Wenn die Bachelor-/Masterarbeit bei den Lehrämtler*innen nicht berücksichtigt wird: auch nicht bei den Fachwissenschaftler*innen.
    Erziehungswissenschaft, Uni Frankfurt, Einfach-Bachelor:

    BA_Erziehungswissenschaft_HF_2023_08_24.pdf (uni-frankfurt.de)

    Bachelorarbeit: 15 ECTS
    Praktika: 12 + 13, also 25 ECTS-Punkte

    Die Punkte der Bezugswissenschaft (8) und Optionalmodul (8) kann man so oder so sehen, wenigstens das Optionalmodul gehört sicher zu dem, was wegfallen kann.
    Von den 180 ECTS-Punkten bleiben also 124-132 reine Fachwissenschaft. Es ist weiterhin mehr als im Lehramt (wobei ich jetzt keine Muße habe, nachzuschauen, warum du nur auf 240 ECTS ohne Abschlussarbeiten kommst, ich kann mir nicht vorstellen, dass man 60 ECTS-Punkte für BA- und MA-Thesis hat..), aber bitte die selben Maßstäbe nehmen.

    Ich vermute, dass die typischen "1,0"-Kandidaten dazu ansetzen, in jedem Kurs sehr gut zu sein. Diese "Talente" könnte man mit herausfordernden Mathematikunterricht, nämlich des Gymnasiums würdig, in 2-3 Jahren gut ausbrennen. Das würde auch einen pädagogischen Wert haben, da es ihnen Demut beibringt.

    also davon distanziere ich mich, falls es deine (Miss-)Interpretation meines Beitrags war.
    Ich wüsste nicht, warum es mein Ziel (als Lehrkraft, aber auch als Mensch) sein sollte, jemanden auszubrennen, um ihm Demut beizubringen.
    Wenn ich sehr gute SuS habe, die mehr Stoff brauchen, kann ich das denen geben, ohne dass mein Ziel sein könnte, sie zu brechen (sondern umgekehrt: denen das geben, was sie BRAUCHEN.) Und es ist nicht bei allen 1er Schüler*innen der Fall (einige erreichen die 1 mit viel Arbeit, andere mit Leichtigkeit), genauso wie es 2er und 3er-Kandidat*innen gibt, die dafür sehr viel Arbeit aufwenden und andere gibt, die kaum was dafür tun und eigentlich auch besser sind als einige auf einer 1, aber sich im Weg stehen.
    Das führt jetzt zu weit von dem Thread-Thema, ich finde aber die immer wiederkehrende Leistungsfeindlichkeit in unserer Gesellschaft immer mehr zum K...

    Doch.

    Aber ich sehe den Bezug zum Thema jetzt nicht?

    sorry, ich beziehe mich auf den - mittlerweile gelöschten - Beitrag von Humblebee, auf den ich gestern Abend keine Lust hatte zu antworten, aber da ISD sich auch noch dem anschloss, doch nicht anders konnte, es ergibt aber für diejenigen, die den gestrigen Beitrag nicht gesehen haben, wenig Sinn.
    Offensichtlich ist es ein Problem zu sagen, dass man bestimmte / viele Sachen kann.

    Danke RosaLaune
    Als Nicht-Anglistin (und ehrlicherweise durch einen starken Antiamerikanismus in meiner Jugend begleitet) habe ich nie Zugang zu den USA und deren politischem System gefunden. Das "jetzt" alles nachzuholen (neben ca. 285 anderen Themen in meinem Kopf) hat nicht Priorität, es interessiert mich aber durchaus und ich finde deine Informationen jetzt wirklich sehr interessant!!

    Was ich damit sagen will:
    Du hast dein Konzept, du hattest deine guten Gründe dafür.
    Du bist jetzt schon davon abgewichen (T-Shirts und so zusätzlich), du musst doch nicht jetzt ein zusätzliches anderes Programm anbieten (Übernachtung oder Hüpfburg), um eine Rechtfertigung zu haben, dass du keine große Aufführung von drei Theaterstücken machst.
    Steh dazu, überlege dir, ob du den Elternvertreter*innen etwas dazu sagen willst ("Sie haben vielleicht mitbekommen, dass... ich mache bewusst einen kleinen Rahmen, um jedes einzelne Kind besser individuell und wertschätzend verabschieden zu können, .." und mir der Unterricht wichtiger ist als das Proben von zig Aufführungen..) oder komplett ignorierst...
    Du machst es schon richtig!

    mein Gott.

    Sorry, ich weiß, man "muss" mit der Gesellschaft mitgehen, und es ist auf der Beziehungsebene wichtig, den Kindern was zu bieten, aber der Entertainment-Part unseres Jobs (und die Kompensationsseite von dem, was "einige Kinder von ihren Eltern nicht bekommen") geht mir immer mehr gegen den Strich.
    Im Endeffekt ist die Abschlussfahrt oder die Fahrt zum "Gemeinschaftschließen" wichtiger als der Unterricht, der Abiball wichtiger als das Abizeugnis, die Lesenacht wichtiger als das Lesen einzelner Bücher in der Freizeit, usw..
    Und das alles auf Kosten derjenigen, die sich das nicht in dem Umfang leisten können und der Gesundheit der Lehrkräfte (bzw. wenn wir es richtig machen würden: auf Kosten des Unterrichts, weil die Arbeitszeit drauf geht).

    Insziniert glaube ich nicht.

    Entweder ein Attentat, um Trump zu töten oder ein psychisch kranker Mann.

    Entweder ein Attentat, um Trump zu töten, oder ein psychisch kranker Mann, der ein Attentat durchführen wollte.

    Achtung, es ist wichtig, die psychischen Krankheiten nicht als Verharmlosung zu nehmen (in europäischen Medien: der Muslim war ein Terrorist, der weiße Christ war psychisch krank). Um ein Attentat durchzuführen, muss man schon eine bestimmte psychische Veranlagung haben. Und bei "psychisch krank": der Mensch hat nicht wahllos gehandelt, sondern sich Trump ausgesucht.

    Ich besitze leider keinen Fernseher, denn ich zum Schweizer machen könnte, aber mein iPad, über das ich ab und an Serien streame, darf ab jetzt ebenfalls in die Schweiz umziehen.

    Ja, was bei uns genau in der Schweiz ist, ... das weiß mein Mann besser als ich.

    Ich wusste gar nicht, dass unser schnödes Staatsfernsehen so speziell ist... :S

    Naja, für mich:
    Nicht das Staatsfernsehen aber ihr kriegt alle deutschen Kanäle, die Werbung auf Schwitzer Dütsch (zb. bei RTL, Sat1, usw..) muss ich halt hinnehmen, und auch alle französischen... (und nicht nur zufällig ein paar französischsprachigen, sondern real TF1, France 2, usw..)
    Ich glaube, auch die italienischen, aber das interessiert mich nicht.

    Ich nehme an zu 100 %. Du müsstest Sprachkenntnisse auf C1 Niveau vorweisen und das schaffst du wahrscheinlich nur auf Deutsch. Es ist übrigens lustig, mal so einen Einstufungstest auf Deutsch zu machen, ich kenne deutsche Muttersprachler, die da nur bei B2 rauskommen :D

    Eine Testsorte ist der "C-Test", mit Lücken in den Wörtern. Durchaus wissenschaftlich entwickelt, aber nur schriftlich: mein Ergebnis in Deutsch ist höher als das in Französisch (2 Punkte), höher als dasjenige ALLER Kolleg*innen meiner Abteilung (auch nur 1-2 Punkte). In Englisch wiederum natürlich nicht :D (Dafür habe ich das lebenslang gültige C1-Cambridge-Zertifikat, yeah)

    aber leider viel zu vereinfacht und dabei singend...

    Meine Italienischlehrerin war nicht soooo begeistert von meinem Versuch, alles zu deklinieren. Dass ich auch noch "mit Gefühl" sprechen musste, war die Kirsche auf dem Kuchen.
    Auf Deutsch kann ich wenigstens sachlich und kalt meine Wörter beugen, wie mir lustig ist (bzw. wie die Regeln es wollen)

    Ist aber nur eine Anekdote, dass heute eine rein körperliche Einschränkung kein Grund gegen ein Spitzenamt mehr ist, sollte klar sein, es geht um geistige Leistungsfähigkeit und Fitness.

    Ja...
    Und trotzdem gibt es immer A.. seltsame Leute auf dieser Welt.
    Man lese nur, was Malu Dreyer sich zum Teil anhören durfte. Ich komme gerade nicht mehr auf den Politiker, der das auch noch öffentlich gegen sie benutzt hatte.

    Ich habe auch mein Leben lang diese viel zu langen Sommerferien gehasst (als Schülerin). Als Studentin fand ich einige Semesterferien schon zu lang, aber ich sage es ganz ehrlich: gegen zwei Monate Sommerferien hätte ich mittlerweile nichts einzuwenden.
    Fahrrad fahren werde ich mit 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht für mich entdecken, aber ich habe genug zum Beschäftigen.

Werbung