Daraus kannst du aber nicht schließen, dass andere Praxen es so machen.
Ich würde "a)" sagen. Wenn der Grund (nachweislich) komplett außerhalb deiner Zuständigkeit ist (Flug, Unfall, Erkrankung), dann hast du vielleicht eine kleine Chance (wobei es eben auch dein unternehmerisches Risiko ist, wenn deine Flugbuchung storniert ist oder so (dafür gibt es auch Versicherungen)).
und dann b.
Wie kämst du denn mit c) durch? du zahlst nicht und gehst trotzdem zum nächsten Termin (falls sie einen abmachen?)
Ich hatte übrigens auch (nur, um die Liste zu verlängern) Ausfallhonorare als Kassenpatientin. Die ich selbst tragen musste / hätte tragen müssen. Weil es eben keine Leistung ist, die die Gesellschaft trägt.
Mein erstes (und einziges) zu zahlendes Ausfallhonorar war 50 Euro. Ich war jung, Studentin, der Arzt hat mir es im Gespräch erklärt und hat 20 Euro von mir kassiert. Wie er zurecht meinte: Der Anruf 15 Minuten nach meinem verschusselten Termin war schon Strafe und peinlich genug, das würde ich nie wieder vergessen.
PS: ich bin übrigens für Ausfallhonorare für Friseurtermine, reservierte Restaurantische oder für die Masse an Studis, die leider nicht zu meiner Sprechstunde kommen konnten, weil deren Schwester/Partner/Schlagmichtot sich gerade den Fuss gebrochen hat und sie waren die EINZIGE Person, die zum Krankenhaus fahren konnte.