Mimi_in_BaWue Darf ich fragen, ob es für deine Zukunft (Abschlussnote, Lehrbefähigung) einen Unterschied ausmacht, dass du dein drittes Fach im Ref nicht zu Ende gebracht hast?
Und: es ist in Bawü auch so (wie in Bayern?), dass das Drittfach klar das Drittfach ist und du nicht hin- und her tauschen kannst, oder?
(meine Fächer sind zb. in RLP, NRW und NDS, von den BL weiß ich es, weil dort beworben, alle gleichwertig und auswechselbar)
Beiträge von chilipaprika
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in NDS wiederum: wenn man (zumindest zu meiner Zeit) ein drittes Fach im Ref freiwillig genommen hätte: dann hätte man mehr Ausbildungsunterricht gehabt, ein Fachseminar mehr alle zwei Wochen und es hätte nichts an der Abschlussnote geändert.
Ich frage mich, ob es also Leute gibt, die das freiwillig tun.
Ich habe mich entschieden, dass ich eben darauf vertraue, nach dem Ref in das "fehlende" Fach einzusteigen. (Ich habe nach dem Examen noch kurz zusätzlich hospitiert und 1-2 Stunden gehalten). -
Hängt sicher vom Einstiegstarif, von den Vorerkrankungen und auch davon ab, dass zur Zeit und in der Zukunft Preissteigerungen mehr zu erwarten sind.
Mein Beitrag hat sich in den letzten 9 Jahren um fast 50% erhöht und ich bin nicht seeeeehr weit von den 500 Euro. -
Schreib bitte im Titel, auf welches BL deine Frage sich ganz konkret bezieht.
Nur BW oder auch BY?
Das Drittfach ist definitiv eine Sondersache, ich weiß, dass Bayern es ganz besonders anders macht als die anderen BL, bei BaWü habe ich es nicht auf dem Schirm, aber nur als Beispiel, warum das BL wichtig ist:
In den anderen /meisten anderen BL leistest du das Ref in 2 Fächern (egal welcher der drei) ab und hast am Ende dieselbe Wertigkeit für alle drei Fächer. -
Also: ich bin NICHT mitten in der Pampa bzw. mitten im verschrieen Ruhrpott, meine Schulform ist KEINE "Mangelschulform" und wir hatten schon einiges an Vertretungslehrer*innen, die wirklich alles abdecken: Mensch im Hauptstudium des Lehramts, Mensch mit Ingenieurabschluss (Mathe, Physik..), Mensch mit irgendwann was Musikalisches studiert (Musik...), da habe ich Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass irgendwo steht "pädagogische Fachkraft darf gar nichts".
Vielleicht gibt es einen Mindestabschluss (Abitur?), den man haben muss, aber ehrlich, früher hat man auch gedacht, ein Hochschulabschluss sei das Mindeste... -
Ja, einerseits.
Andererseits: eine solche Situation zwingt diejenigen dazu, sich zu "outen", die Gründe dagegen haben.
Von Kleinigkeiten wie "schläft unruhig und/oder schnarcht" (was zu Hänseleien führen kann, weil die anderen Kinder nicht schlafen können) zu größeren Sachen wie körperliche Beeinträchtigungen, die man im Alltag nicht sieht. Ich sage nicht, dass ich komplett gegen eine solche Klassenfahrtsituation bin, ich finde nur, dass Lehrkräfte auch solche Punkte im Hinterkopf haben sollten, die zu berücksichtigen sind. -
"Kohäsionssteigerung" geht auch tagsüber ohne nächtliches Zimmerteilen.
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Wo genau steht das drin, dass die das nicht dürfen? Ich bezweifle die Aussage nicht, es interessiert mich einfach.
Ich frage mich dabei: ist es auf der selben Ebene wie "Studierende dürfen das auch nicht", aber wenn eine (Vertretungs)Stelle ausgeschrieben wird und sich kein*e andere*r meldet, dann geht es doch?
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Für eA-und gA-Kurse , oder LK und GK kenne ich auch aus NDS die Möglichlkeit der Huckepack-Kurse; gibt es die nicht mehr? Ohne hätten wir z.B. in den zweiten Fremdsprachen nie die Möglichkeit, einen LK anzubieten, weil die Gruppen an unserer kleinen Schule einfach zu klein würden (3 zweite Fremdsprachen bei Zweizügigkeit)
okay, mein Beitrag blieb sehr lange im Entwurf-Modus., aber genau das meinte ich: Huckepack-Kurse sind für kleine Sprachen überlebenswichtig
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Zitat
Sowas habe ich bei uns noch nicht erlebt. LK und GK sind grundsätzlich getrennt; im GK können aber sowohl SuS sitzen, die schriftliches oder mündliches Abi in dem jeweiligen Fach machen werden, wie auch reine "Abdecker*innen".
Naja, Englisch hat ein paar mehr Schüler*innen als Französisch, Niederländisch und Latein (die zwei anderen Sprachen waren auch jahrgangsübergreifend, Französisch nicht immer).
Entweder da eine Ausnahmeregelung genehmigen lassen oder die Fächer aus dem Angebot streichen.
Ich hätte mich sehr gefreut, wenn es in NRW auch "so einfach" ginge (geht durch die unterschiedliche Stundenzahl nicht)
Ein Text von 3 oder 4 pro Thema finde ich nicht wenig Unterschied.
Aber ich revidiere meine Aussage: der Unterschied ist nur zwischen LK und GK. Und der Unterschied schriftlich/mündlich GK liegt daran, dass ein mündliches GK nicht darunter leidet, den Text für GK nicht in der selben Tiefe gemacht zu haben (stattdessen den LK-Text aber hatte), weil die mündliche Prüfung schulintern gemacht zu haben. Ich vertraue darauf, dass dies auch alles offiziell war, immerhin habe ich 3 UBS und mein Examen drin gemacht
(also in einem gemischten Kurs, den jahrgangsübergreifenden Kurs habe ich nur "kurz" gesehen) -
Ja, NDS ist da echt das komplett andere "Extrem". Zumindest fürs allgemeinbildende Gymnasium (wo ich mein Ref gemacht habe) weiß ich, dass da sogar bestimmte Lieder, Filme oder Gedichte vorgegeben sind. Es gibt da sogar unterschiedliche Werke, ob "LK", "GK schriftlich", "GK mündlich". (und ich saß in einem jahrgangsübergreifenden Kurs mit LKler*innen, mündlichen GKler*innen und "Abdecker*innen").
Aber ich gebe es zu: als Lehrkraft fand ich es schön, eine klare Vorgabe zu haben, die mir die Sicherheit gab, nicht an Fantasie-Prüfungen vorbei zu kommen. Denn ehrlich: unter "Frankophonie" kann man 2 Jahre Stoff verstehen und ich habe durchaus einen anderen Schwerpunkt als meine Kollegin. und es kann schief gehen, ohne es darauf anzulegen.
Was mir aber auch an NDS sehr gefiel: jedes Jahr was Anderes, neue Werke. (und tatsächlich habe ich neben einem Heft von einem Verlag, in welchem ich Tipps zur Videoanalyse, geholt habe, alles selbst produziert. So schnell kamen zum Teil die Verlage nicht hinterher (bzw. mein Fach ist ein Nischenfach?) -
Ok, das wusste ich nicht. In NDS ging mit der Einführung eines Zentralabiturs die Einführung von Pflichtlektüren einher.
Ich stehe gerade auf dem Schlauch: Wie ist es denn möglich, dass die Aufgaben landesweit dieselben sind, wenn aber in den einzelnen Schulen unterschiedliche Lektüren in der Oberstufe gelesen werden?
man kann ja Themenbereiche haben.
z.B. aus einem anderen Fach, Französisch:
* Die Frankophonie am Beispiel eines ehemaligen Kolonialstaates: Senegal.
und am Ende kann IRGENDWAS rauskommen. der Auszug eines Romans (französischsprachiger senegalesischer Autor), eine Rede von einem französischen Präsidenten in Dakar, ein Auszug aus einer Kurzgeschichte (französischsprachiger senegalesischer Autor), ein Sachtext zur Frankophonie, wo man einen Bezug herstellen /Vergleich ziehen muss
Oder:
- Drama der Klassik (natürlich lesen die meisten Schulen, zumindest in NRW, ein Drama aus einem Pool aus 2-3 Büchern)- Roman des bürgerlichen Realismus
- Jahrhundertwende... -
Ich kann eine "Erfahrung" aus der anderen Seite des Rheins beisteuern.
Die Verlage liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieben diese Pflichtwerke-Orientierung. Komplette Kollektionen leben davon und jedes Jahr im September kommen eben 3-5 neue Bände heraus (ggf. aktualisiert).
Und ich gebe es zu: ich habe die Bücher als Schülerin verschlungen. Ich habe zwar auch gerne (die Romane, Dramen, etc...) gelesen, aber nie das gesehen, was der Autor wohl angeblich reingeschrieben hatte und ich interpretieren musste. Meinen Zugang zur Literaturinterpretation musste ich mir im Studium tatsächlich hart erkämpfen, in der Schule brauchte ich Startimpulse (also insbesondere für die typische französische "dissertation", argumentativer Aufsatz in drei Schritten zu einem "Satz"/einer "Frage"
1) Ich hatte durchaus Lehrkräfte, die selbst wohl auch "Starthilfe" brauchten und uns das Buch quasi Wort für Wort diktiert haben... (und als Klausur eine der möglichen Klausuren gestellt haben). (es haben vielleicht nur 1-2 Schüler*innen pro Klasse das Büchlein gekauft)
2) Die Idee, Literaturunterricht von Pflichtwerken loszulösen, ist charmant, weil sie an Allgemeinwissen zu Epochen, an Kompetenzen usw. anknüpft. Allerdings ist ein gemeinsames Werk, an dem man sich orientieren kann, für die meisten Schüler*innen, die nicht den Zugang finden, hilfreich. (also: den Wechsel haben wir auch in NRW erlebt, von Pflichtwerken zu verhältnismäßig losen Angaben) -
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ich meinte tatsächlich "coronabedingte" Fehlzeiten, weil ich letztens von einer Schule von solchen hörte.
Ich freue mich, dass es wohl sehr anekdotisch war. Von der schweren Sommergrippenwelle hatte ich aber auch gehört, weswegen es für uns naheliegend(er) war (für den Arzt auch).
Ich hoffe, es bleibt dabei und der Winter hat keine neuen Piks, egal in welcher Krankheit. -
das heißt, ihr habt keine Fehlzeiten in der Schule? (interessant).
Ich hatte auch im direkten Umfeld eine Ewigkeit nichts gehabt. Bei meinem Mann war das nur durch den Test so, dass wir es wissen. (Den Test wollte ich, um zu wissen, ob ich im Zug Maske tragen soll oder nicht) -
Bei dem Lehramt wird es kein Problem sein, eine überhälftige Vertretungsstelle zu finden.
In meiner Stadt alleine waren in den letzten Jahren bei jeder Ausschreibungsphasen mehrere "beliebig/beliebig"-VZ-Vertretungsstellen ausgeschrieben, sie nehmen auch zum Teil Studis. -
Natürlich hat der Patienten. Die anderen Arztpraxen haben ja Aufnahmestopp für neue Patienten, weil einfach komplett ausgelastet.
und er kriegt keine Klagen bei einer höher gestellten Stelle?
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Sie argumentierte, würde man zusammenrechnen, wie viel privates Geld für den Arbeitsplatz aufzuwenden wäre, läge sie damit locker bei 2000€ im Jahr und damit wahrscheinlich höher als ich.
Ich bin immer überrascht, wie viele Leute (sowohl Lehrkräfte als auch andere) Sachen "schätzen". Wer 2000 Euro im Jahr für Arbeitskleidung als Bankkauffrau ausgibt, nimmt wohl jedes Jahr 5-10kilos zu UND hat besondere Wünsche. Das ist dann aber keine allgemeingültige Aussage.
Ich kann nicht mein Unsicherheit bedingtes Sammelbedürfnis der ersten Jahre als allgemein gültiges Statement für Lehrkräfte hochhalten, wer Designerkleidung jedes Jahr braucht, auch nicht.
Auch nicht, dass ich unglaublich gerne Blöcke und Stifte kaufe
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