Beiträge von chilipaprika

    Dafür sind die 1800 € in NRW schon auf dem Konto. Kam gestern.

    (Ich habe ausnahmsweise mal versehentlich in meinen Kontostand geguckt, weil ich eine Autowerkstatt-Rechnung überweisen wollte.)

    oh krass. Hätte ich auch nicht gemerkt / erwartet. Hätte gedacht, es kommt mit den Bezügen (da nicht jede*r die volle Summe erhält, ist es ja komisch, dass es getrennt vom Rest kommt (oder wurde mir gekündigt und ich kriege einfach keine Bezüge mehr?)

    Nein. Wenn du ein Stahlwerk bestreikst, die Industrie bestreikt, betrifft es erst einmal direkt den Arbeitgeber. Und der ist das Ziel eines Streiks.

    Es arbeitet aber auch nicht jede*r im Stahlwerk.
    Ein Streik will auf etwas aufmerksam machen (vgl. Streiks der Apotheker*innen und Ärzt*innen in letzter Zeit).

    Du sagst es. Deswegen frage ich mich ja immer, was ein Streik im Dienstleistungsbereich bringt. Der wurde nun einmal erfunden, um den Arbeitgeber zu treffen.

    Ich glaube, wir hatten beim letzten Bahnstreik hier schon einmal das Thema: man könnte es so machen, wie in Japan (?): der Kunde wird bei der Fahrt nicht kontrolliert, fährt also kostenfrei. Das würde den Arbeitgeber schädigen, aber nicht den Kunden. Wobei: ich meine, wir hatten damals auch gesagt, dass es in Deutschland mehr Dauerkarten-Inhaber gäbe. Da hilft das dann nicht.

    Ein Zug, der nicht fährt, erbringt die Leistung nicht, ich kann also meine Bezahlung zurückholen.
    Großkunden können der Bahn drohen, sich anderweitig zu orientieren (LKWs), wenn sie (Bahn) nicht das Ganze schnell regelt, Rabatt gewährt (Kosten für die Bahn) oder Rückerstattung für Verluste (Kosten für die Bahn).

    SO erreicht man auch die Arbeitgeber*innen.
    Es gibt immer weitaus mehr Stakeholder als diejenigen am Verhandlungstisch.

    Ich mag mich wiederholen: ja, es soll weh tun. Dem Arbeitgeber. Nicht dem Kunden. Der ist dann im Dienstleistungsbereich ein "Kollateralschaden", der von der Gewerkschaft bewusst in Kauf genommen wird.

    es soll so weh tun, dass die Leute es merken.
    Die Kund*innen sich beim Arbeitgeber beschweren.
    Die Kund*innen sich der Situation bewusst werden (vgl. O. Meiers Beitrag) und auch darüber nachdenken.

    Das was Eisenbahner*innen jetzt erkämpfen (Arbeitsrechte und so weiter) ist vielleicht das, was uns in anderen Branchen irgendwann schützt.
    Die 48-Stunden-Woche, die 6-Arbeitstage-Woche, alle weiteren Stufen, das Wochenende, der bezahlte Urlaub, usw.. ist nicht von ALLEN Branchen gleichzeitig (oder überhaupt) erkämpft worden.
    Die Streikenden verlieren bei jedem Streik eine Menge Geld (die Streikkasse übernimmt sicher nicht alles) und sie tun es zwar für sich, aber auch für uns.

    Vollste Unterstützung von mir.
    (und ich bin tägliche Zugpendlerin)

    Es handelt sich nicht um echte Tiere, sondern um Maskottchen!

    Wenn die Haltung so ist, können wir direkt den Tierschutz anrufen.
    Nicht nur, dass diese süßen Plüschtiere quasi umsonst arbeiten, oft von Schüler zu Schüler "wandertn" und was weiß ich wo übernachten, sich alle Sorgen und Freuden anhören dürfen, sowohl Grammatik als auch Mathe "spannend" finden sollen, bevor sie nach ca. 4 Jahren dann in eine Kiste gepackt und ignoriert werden, NEIN, jetzt wird denen sogar abgesprochen, "echt" zu sein?!
    UNGLAUBLICH, sage ich nur.

    Jein.

    Oh ja, ich sehe, das Wort "abgestimmt" ist mehr als irreführend.
    Nicht von Menschen mehrheitlich abgestimmt, sondern ggf. stimme ich mit den neuen Information etwas ab / Abstimmung von Ergebnissen nach Abgleich mit anderen Menschen.

    Ich finde es unmöglich und für unguten Professionalismus, aber es gibt womöglich Situationen, die ich gerade nicht im Blick habe, die dafür passender sind, als dieses "5 Lehrkräfte haben eine (ungerechtigte) 4minusminusminus gegeben, weil sich keine*r traut, aber WENN sich eine*r traut, dann hat das Kind 5 mal die 5 auf dem Zeugnis", die ich ein paar Mal erlebt habe.

    Rein technisch kannst du keine Zeugnisnote mitteilen, weil die Zeugnisnote erst auf der Notenkonferenz festgelegt und abgestimmt wird.
    Dein Notenstand (also das, was du mitgeteilt hast) könnte sich - mit anderen Informationen - ändern.
    Wie oft das passiert, hängt von sovielen Parametern ab, aber es ist eben die Rechtslage.

    der 19. Januar ist doch der Tag, an dem man seine Vorsätze aufgegeben. Heute klingt also positiv.
    Deswegen freue ich mich, dass ich heute Morgen zwischen den Frühschwimmer-Omas und -Opas schwimmen konnte.
    Und sogar endlich wieder 2000er abhaken konnte.
    Wenn ich endlich wieder Krafttraining machen würde, könnte ich vielleicht auch wieder ein Tempo anstreben, in dem ich betroffene Omas und Opas überhole.

    unter leo gibt es ein paar Seiteneinstieg-Stellen mit Mathe, die vielleicht durchaus passen (Mathe in Dortmund, Mathe in Essen, und noch einige "blabla-Technik" eher im südlichen NRW, und ich weiß natürlich nicht, welche berufliche Fachrichtungen durch dein Studium gehen.. aber Mathe wäre auch da...)

    Du schreibst von Machtmissbrauch. Zu welcher der drei Gewalten gehörten denn die Beteiligten des Treffens?

    Landtagsabgeordneter (NDS) Queckemeyer (Gewaltandrohung)
    Landtagsabgeordneter (Bayern) Halemba (Burschenschaft, Gewaltverherrlichung, Drohungen)

    Das ist für mich die Legislative.
    bei dem Treffen (ist es jetzt genau relevant, dass man "nur" darauf fokussiert) waren hohe Mitarbeiter*innen, Parteimitglieder mit Einfluss (nicht nur AfD, sondern auch aus diesem komischen Werteunion-Verband, der eben auch parteipolitisch mitmischen will!)

    und hier eine kleine Sammlung von gewaltbereiten Parteifunktionären (AfD) (mit oder ohne Amt)
    Analyse: Zunehmende Gewaltbereitschaft bei Funktionär*innen der AfD - Verband der Beratungsstellen Für Betroffene Rechter, Rassistischer und Antisemitischer Gewalt e.V (verband-brg.de)

    Da haben wir Legislative und Exekutive dabei.
    Ich will mal hoffen, dass wir nicht so schnell Beispiele für die Judikative bekommen.

    Dadurch habt ihr ja die Order von oben, anderen Kollegen die SchülerInnen aus deren Kursen zu nehmen, oder?

    Klausuren werden aber doch auch regulär nachmittags geschrieben, wenn der Kurs dann nun mal mittags liegt? Ich verstehe es nicht

    Bei einer Nachschreibeklausur fehlen aber dann die Nachschreiber*innen "natürlich" in ihren dann stattfindenden Kursen (was ja absurd ist)

    https://www.ksta.de/koeln/koelner-…-samstag-420831

    Geht wohl scheinbar mit Schulkonferenzbeschluss.

    Ja, ich überlege gerade, warum wir keinen Samstagstermin mehr haben. (Hatten wir und wir hatten auch einen Konferenzbeschluss dafür, aber die Freiwilligen zur Aufsicht waren ... rar).
    Danach sind wir auf den Freitag Nachmittag gewechselt. (freiwillig oder durch BR, das weiß ich nicht mehr. Weder, ob ICH etwas verwechsle, oder ob die Entscheidenden es vielleicht so dargestellt hätten..).
    Der Freitag-Nachmittagstermin wurde aber WIRKLICH von der BR "kassiert" ( = es kam eine allgemeine Information, dass Klausuren vormittags zu schreiben sind, auch die Nachschreibeklausuren. Arme arme Oberstufenkinder, die sich nachmittags nicht mehr konzentrieren könnten...)

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