Beiträge von chilipaprika

    "Prüfungsordnung" oder "Studienordnung" + "Studiengang", aber auch "Modulhandbuch" googlen, weil da die Zugangsvoraussetzungen für die jeweiligen Module stehen, wenn es keine ausführliche Fassung der fachbezogenen Prüfungsordnung gibt. (Das Modulhandbuch ist ein Teil der Studienordnung, aber wird manchmal nicht in die selbe Datei gepackt)

    Diese Sperre ist doch theoretisch auch gar nicht rechtmäßig. Eine Sperre, bei der man nicht zurückgemeldet wird, bis man das Modul aus der Einstiegsphase abgibt? Mir scheint an der Uni ist vieles rechtlich nicht okay.

    hä?
    Warum nicht? So funktioniert übrigens das ganze Bildungssystem: Kompetenzen der Klasse 8 nicht erbracht -> keine Versetzung in Klasse 9.
    Dass viele Studiengänge (jaja, an seeeeeeeeeeeeeeeeehr vielen Unis) eine Sperre nach den Anfangsmodulen haben, ist durchaus sinnvoll, wenn die Kompetenzen aufeinander aufbauen.

    Ich bin 100% "bei dir", dass es nicht nachvollziehbar ist, jemanden über die studierten Schulformgrenzen hinweg zu versetzen.

    ABER:

    Nur, weil du (andere Kolleg*innen) dich jetzt in deinem gefühlten Paradies eingerichtet hast (die Klassengröße durchgehend wäre für mich kein Paradies, die Vorstellung, eins meiner Fächer seit Jahren nicht unterrichtet zu haben, gibt mir Pickel, keine Abwechslung auch...), die Schule nicht verlassen zu wollen, DAS ist unverschämt. Du hörst dich wie den klischeehaftesten Gymlehrer, der am humanistischen Gym in "bürgerlichen Unistadt"-Mitte unterrichtet und jetzt "plötzlich" Realschulabsolvent*innen oder - Gott bewahre - immer mehr Arbeiterkinder in seinen Klassen bekommt, die - oh mein Gott - die ganze antike Mythologie nicht als Kinderlektüre hatten.

    Nirgendwo hast du je über den SINN deiner Schulform gesprochen, über die Vorteile für die SuS, über die tragende Bedeutung des 2. Bildungswegs, usw.. nein, es geht dir einzig und alleine um euren 22-Stunden in einem Fach mit 5-7 SuS...

    aber ihr ausgebildeter Beruf ist ein ganz krasses Mangelfach, wohingegen Wirtschaft nicht.
    Bei allem Verständnis für die Frustgefühle: die Leute sind an sich nicht weniger qualifiziert, weil sie das seit Jahren machen. Und sie bekommen die Klassen nicht, weil sie zu faul sind, etwas anderes zu machen, sondern aus den Gründen, warum stabile Systeme wichtig sind.
    Du kommst also nicht nicht rein, weil jemand was gegen Quereinsteiger hat, sondern weil du erstmal in den Bereich nicht gebraucht wirst.
    und du wurdest vermutlich nicht für DIESEN Berufszweif eingestellt, sondern für alle Wirtschaftskurse, die ohne Lehrkräfte waren.

    (glaube mir, ich weiß, ich höre mich/lese mich sicher unsensibel an, aber ich leide mit dir: ich wurde (hauptsächlich) für ein Fach eingestellt, das ich sehr gerne in der Oberstufe unterrichten würde (wenn es dazu kommt) und in der Sek 1 hasse (na gut, der Hass kommt daher, dass ich eben fast nur noch das machen darf). Naiverweise dachte ich, alle meine Fächer seien von INteresse. Aber das "System" hatte halt einen besonderen Bedarf.
    )

    irgendwo steht aber: du hast einen LK und bist durchaus am BG.
    Sicher sehe ich das als andere Schulform vielleicht falsch, aber eyh, ist es nicht eine "normale Mischung"? (klar, man kann neidisch sein auf diejenigen, die keine Mischung haben, aber wenn man auf die BBS geht, dann gibt es eben alles und nicht nur BG und das in weniger anspruchsvollen Grundkursen?)
    (Aber ich bin schulformfremd, vielleicht habe ich ein falsches Bild aller Möglichkeiten...)

    ich weiß, es war auch nicht absolutistisch gemeint, weil auch ich keinen Spass auf große Gruppen habe (aber ich hatte gerade nur die Oberstufe im Kopf und da ist es mir fast egal: Hauptsache ich darf)
    und: 1) ich weiß, dass ein System sich nur Minikurse leisten kann, wenn es auch übergroße Kurse gibt -> ich nehme also "gerne" einen 30er-Kurs im Fach der großen Kurse, wenn ich weiß, dass ab und zu ein kleiner Kurs im anderen Fach rausspringen könnte (eyh, mein besagter Karma-Versuch)., 2) die typisch großen Kurse eines meiner Fächer würde ich auch dankend, tanzend und küssend annehmen, würde es eben bedeuten, ich würde wieder das Fach unterrichten.
    Wie es halt so ist im Leben: man hat nie alles, was man sich wünscht. Ist okay. Dank Karma weiß ich: es wird trotzdem irgendwann gut :)

    "Sei lieb und der liebe Gott wird es dir danken"
    "Zahle aufs Karmakonto ein, es wird sich auszahlen".

    Wahlweise: "Spring ein, wenn Hilfe gebraucht wird, dann kriegst du auch mal ein Gefallen, wenn du auch was brauchst", "Mach Überstunden und rette das Projekt, dann darfst du sicher eine anspruchsvollere Tätigkeit machen",
    blablabla


    Fazit: Mein Karmakonto wurde geplündert, es hat keine Zinsen gemacht.

    Also gute Hinweise für eine erfolgreiche Entfristung:

    - Kettenvertrag ohne Pause (selbe Schule oder nicht)

    - zum Teil auch wenn sehr kurze Verträge dazwischen sind (also 3 Tage zwischen zwei Verträge werden mit einem Vertrag überbrückt)

    - immer wieder unterschiedliche Verträge an der selben Schule.
    - Vertretungskette kann nicht nachgewiesen werden (aber sie kann immer gefunden werden. Du musst ja nicht die Fächer der Person vertreten, das ist ja das Gute an deutschen Schulen: Lehrkräfte haben 2+ Fächer und man kann schieben. Physiklehrer A fällt aus, Physiklehrer B unterrichtet nur noch Physik und sein Zweitfach Deutsch wird vom Vertretungslehrer übernommen.

    Die SChulen bzw. Ämter passen aber (zum Glück!) auf.

    und was möchtest du? eine dauerhafte Stelle, wo du nur hin und wieder Vertretungsstunden übernimmst? Es wird schwierig nachzuweisen, dass deine Schule dich BRAUCHT, schließlich würde es jede U+-Kraft machen, auch wenn es natürlich ganz nett ist, dass du zur Verfügung stehst.

    ich weiß nicht, was du mit "Mitwirker" meinst, den Begriff kenne ich nur aus NDS.
    In Stella sehe ich Stellen für Grundschule, für Sonderpädagogik, usw..

    kommissarische Stellen werden nicht ausgeschrieben, sie haben es an sich: sie sind kommissarisch.

    Man wird durchaus angesprochen, wenn man zb. oft Referendar*innen (gut?) betreut hat, dass demnächst was ist. Aber diese Vertretungen und so, auch wenn sie super sind, um zu sehen, ob es einem liegt: sie kommt quasi on top, Entlastung gibt es im Nachhinein, und einen Vorteil bei der Bewerbung auf die richtige Stelle hat man nur durch die Erfahrung, die es einem erleichtert, den Prüfungstag durchzustehen.

    EducatedGuess
    verwechselst du Beiträge? Ich habe nicht angenommen, dass jemand gesagt hätte, man sollten winken/drohen. Ich habe sogar gesagt, dass: wenn man krank ist, ist man krank, auch wenn man in der Probezeit ist.
    und ich habe einige Sachen aus Karma-Gründen falsch gemacht, bin nach Jahren an meiner Schule nicht mal irgendwo im Gespräch für eine Beförderungsstelle (jemals gewesen), einen "Danke" habe ich selten oder nie bekommen, ich würde / werde vieles anders machen. Nicht aus Rebellion und Trotz, sondern: aus Selbstschutz. und das empfehle ich jedem.
    Ob man Probleme bekommt, weil man nein sagt oder weil man krank ist: sorry, aber dann ist es das auch nicht wert.
    Trotzdem muss ich mir realistischerweise dessen bewusst sein, ob meine Wahrnehmung verzerrt ist oder nicht.

    So wie ich es hier oft im Forum gelesen habe: 2 Klassenleitungen an berufsbildenden Schulen scheinen ganz normaler Usus zu sein.
    und ohne mehr über die "zusätzlichen Jobs" zu wissen: natürlich muss man kommunizieren. Aber 1) sowohl in der Probezeit, in der man sich nicht unbedingt traut, zu schnell "nein" zu sagen als auch 2) generell: die Aufgaben müssen nunmal verteilt werden. Also ist es wichtig zu differenzieren: nutzt man mich wirklich aus, oder hätte ich erwartet, in den ersten Jahren und mit Kind verschont zu werden? Erst recht, wenn die Person schon jahrelange Erfahrung aus vorherigen Arbeitsverhältnissen hat (also kein reiner Berufsanfänger*in) und das Ref hinter sich hat, wüsste ich nicht, was für *besondere* Samthandschuhe spricht (außer man kommuniziert es).
    und so wichtig ich es finde, dass wir alle lernen, was unsere Grenzen sind und auch wie man nein sagt: auch müssen wir differenzieren zwischen: sind es besonders fiese Umstände oder hatte ich nur gehofft, dass der Kelch an mir vorübergeht. Das mit den beliebten/unbeliebten Kursen: ja, kann sein, dass durch eine Tradition einige Kolleg*innen immer bestimmten Abteilungen sind und deswegen die "unbeliebte" ABteilung automatisch an neue geht, weil sie gerade unbesetzt war. Es ist aber keine Vorleistung für später.

    Ich musste es auf die harte Tour lernen (und bin noch dabei, leider leider...): Es gibt kein Karma im Berufsleben. Man zahlt ein, ausgezahlt wird es nie. Sprechen und Kommunizieren bringen im Zweifel mehr. und wenn man gute ( = rechtlich anerkannte) Gründe wie ein Kind hat, erst recht.

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