Beiträge von chilipaprika

    aber die Polen lernen Deutsch und Englisch, also kein Kommunikationsproblem.
    In Spanien widerum...

    Ich habe gerade nach zwei Jahren aufgegeben und die Kommunikation zu einem spanischen Partner meiner (spanisch sprechenden) Kollegin abgegeben. Der Leiter (!) einer Sprachschule (!!) (an der ausländische Lernende Spanisch lernen, aber auch Spanier*innen Englisch, Deutsch und Französisch), kann kein Englisch und weigert sich seit gut einem Jahr, weiter mit Google Übersetzer zu arbeiten. Er schreibt mir auf Spanisch und erwartet auch, dass ich auf Spanisch schreibe (also nutze ich Google Übersetzer).
    Nebenbei: meine Studis als kostenlose Arbeitskräfte will er haben.
    Und leider ist er in Valencia also bei meinen Studis beliebt.

    Fazit: Lernt Spanisch!
    (okay, ich bin fair. An mehreren anderen Orten habe ich liebe Kontakte, die super Deutsch sprechen. Ups. Es sind migrierte Deutsche, die dort arbeiten :D (und selbst perfekt Spanisch und Englisch sprechen)

    und einige andere Menschen machen durchaus eine Unterteilung innerhalb der Reihe der Aufzählung.
    Unter den Sachen in meinem Leben, die ich bereue: Mein Hund ist am Wochenende gestorben und ich war an dem Montag arbeiten. 1) ich war NICHT arbeitsfähig (und fuhr an dem Tag morgens 100km zur Arbeit, ich war wochenlang wie in einem Tunnel), 2) Ich habe die "Beerdigung" verpasst.

    Ich habe mir geschworen: sowas passiert nie wieder.
    Wir haben keine solche Regelung in NRW (also soweit ich weiß) und ich bin echt keine, die sich oft krankmeldet und fast nie ohne Schein, aber ich traue meinen Kolleg*innen zu, dass sie nicht für einen Schnupfen zu Hause bleiben, sie sollten mir zutrauen, dass ich nicht zuhause bleibe, weil mein Hund ein bisschen Pfotenschmerzen hat. WENN jemand sowas macht, dann nicht weil die Sonne scheint, oder ein Handwerker kommt.

    naja... in den Ausschreibungen für Gesamtschulen steht oft "Erfahrung an einer Gesamtschule erwünscht", das Denken über die jeweils andere Schulform scheint also sehr klischeehaft zu sein. (Zumindest denke ich als Gymnasiallehrerin NICHT, dass die Gesamtschule eine gescheiterte Schulform ist (WAS ist das denn für einen Spruch?) )
    Aber ja, ich habe schon mitbekommen, dass der "Schulformwechsel" schwieriger sein soll (was doof ist, da es dieselbe Lehrbefähigung ist).

    Anderes Bundesland.

    In NRW sind (wenn es keine externe Zweitkorrektur gibt, 1-2 Fächer pro Jahr) beide Korrektor*innen in der Schule. Erstkorrektur ist die Kursleitung, Zweitkorrektur ein*e Kolleg*in des Faches.
    Man kennt sich.
    Man muss / soll nicht unbedingt die Klausuren besprechen, aber wir sehen ja die komplette Korrektur UND (anders als in BaWü, wenn ich es richtig verstanden habe) den kompletten Korrekturbogen mit allen verteilten Punkten.

    Ja, auch ein großes Problem in der Studimobilität, dass die Schweiz nicht dabei ist.
    Und jetzt ist das "Problem" noch größer, da UK auch raus ist. Es belastet den "Nicht-Erasmus-Fördertopf" noch mehr (klar, es waren vorher auch alle anderen Länder der Welt drin, aber eine gewisse Affinität zur Schweiz und UK kann man den deutschen Studierenden durchaus nachsagen)

    Nein, ihr seid tatsächlich nicht bei Erasmus Plus, aber auf die Schnelle habe ich "euer" Pendant gefunden: Schweizer Programm zu Erasmus+ | Movetia

    Bei Erasmus+ gibt es im Sinne von Scaffolding und Lehrermobilität die Möglichkeit, für eine Woche (zum Beispiel) woandershin zu gehen und zu lernen. Also quasi wirklich wie ein Schüleraustausch, weil man irgendwann auch selbst jemanden empfängt. Nur in viel cooler, weil es oft mit 3-4 Partner*innen ist, so dass über einen Zeitraum von 2 Jahren 3-4 Treffen im jeweils anderen Land stattfinden, und an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet wird (zum Beispiel "Einsatz digitaler Mittel", "Naturschutzthema in den Naturwissenschaften", "Demokratieerziehung in Europa"...)

    der Straßenbahnfahrer bekommt auch kein Danke dafür, dass er jeden Tag die Leute heil von a nach b bringt.

    und vielleicht ist es auch eine Frage.
    Ich sage tatsächlich in ca. 70% der Fahrten "Danke" oder "Schönen Tag noch" beim Aussteigen. Das erste Mal habe ich es in Neuseeland mitbekommen, dass die Leute "Thank you" zum Busfahrer sagten und ganz ehrlich: ja, warum nicht?
    Ich sage auch Danke an der Kasse, in der Bäckerei oder bei Auskünften am Telefon. Warum nicht was Nettes sagen?

    Ich musste am Wochenende zum (Hunde)Notdienst, es ist eine reine Katastrophe, "unsere" nächste Tierklinik hat zugemacht, die nächste 70km weiter ist nicht erreichbar gewesen (und ist von einer Schließung bedroht, wie ich später erfuhr), durch soziale Medien erfuhr ich von einer Arztpraxis 20km weiter, die auch Samstag Abend uns empfangen konnte (natürlich zum Wochenendtarif PLUS Notdienstzuschlag). Die Frau hat es am Telefon erwähnt und betont, vor Ort haben wir bezahlt und ich habe mich bedankt, dass sie den Notdienst macht und uns aufgenommen hat. Sie ist mir nicht ums Hals gefallen, aber sie hat sich bedankt, dass ich mich bedanke. Viel zu oft würden die Leute kommen und dann nach der Rechnung schimpfen und warum sie es halt nicht für das Tierwohl mache.

    (oder in unserem Sprech: für die glänzenden Kinderaugen).

    Lasst uns ALLE mehr Menschen Danke sagen, dann ändert sich die Gesellschaft im Kleinen.
    Ich ERWARTE nicht, dass man mir Danke sagt. Aber die (EINE) Mutter, die sich nach einer Klassenfahrt bedankt hat, die trage ich noch im Herzen. Genauso wie Abiturientinnen, die Danke sagten, oder die Mutter einer Abiturientin, die mir extra eine Karte schrieb.
    Kleine Sternchen auf meinem Weg und den Rest erträglich und verdrängbar machen.
    Und wenn ich dem Busfahrer durch meinen Danke ein Lächeln zaubere, dann gerne (und letztens hatte er sogar einen Leckerli für meinen Mitfahrer, also winwin)

    Was ist daran falsch? Das mache ich immer so. Die werden alle in unterschiedlichen Räume gesteckt und ich schaue ab und an nach ob alles in Ordnung ist.

    zitiere mich bitte richtig und vollständig. Es gibt direkt danach eine "UND-Verbindung" und die Annahme, dass der Rest der Klasse währenddessen still wartet, weil der Nachschreiber im Raum sei (da Haubsi davon redet, dass sie so lange nicht weiter mit dem Stoff kommt)

    und wenn du 5 fehlende Klausurnachschreiber*innen hast: einfach EINEN Termin festmachen und Punkt.
    Ich bin sicher (hoffe), dass du es nicht so tust, aber es hört sich so an, als würdest du jede*n Nachschreiber*in während deines Unterrichts nachschreiben lassen, und der Rest hält still und deswegen kannst du nicht weiter im Stoff gehen.
    SELBST wenn du dafür selbst an einem Freitag Nachmittag beaufsichtigen musst, dann korrigierst du währenddessen (und je unattraktiver der Nachschreibetermin, desto unattraktiver das Fehlen.

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