Beiträge von chilipaprika

    Also:
    Möglichst viel aufschreiben, auch wenn es nicht gefordert wird, finde ich gut.
    Bei Gym/Ge würde ich sagen (fordere ich von meinen Reffis):
    Möglichst alle Impulse ( = alle mit Aufgabenstellung) mit Operatoren. Gewöhn dich dran, möglichst "in Operatoren" zu sprechen, dann wird deine Gesprächsführung auf der Ebene der Aufträge klarer (und man haut weniger schnell 2-3 Operatoren am Stück als bei "Alltagssprache", aber auch da darauf achten)

    (ich habe größtes Mitleid mit dem Kollegen, aber ich mag die Situationskomik, wenn Menschen mit Vorurteilen handeln und dann schön verlieren (wie meine Ref-Schulleiterin, die bis heute traurig ist, dass ich nicht schwanger wurde - ich habe sie noch zum Jahresabschluss beim Fest im (ehemaligen) Dorf getroffen und sie hat so lustig ungeschickt nachgefragt "und so, die Familie, haben Sie Kinder?")

    Als ob Männer nie Elternzeit nehmen würden, nie krank werden, nie zickig sind (wäre eher MEIN Argument, einen Mann in eine Frauenfachschaft einzuschleusen :D ) usw...

    das stimmt.
    Aktuelles Thema tatsächlich. Ich Kinderlose habe gestern erfahren, dass meine Mama-Kollegin nicht nur ihren Urlaub nach der Kita richtet (das weiß ich mittlerweile lange), nein, da das eine Kind die Kita nach anderthalb Jahre die Kita wechselt, muss die Eingewöhnung wieder komplett neu gemacht werden. Also wieder eine Urlaubswoche mehr. Und Einschulkind hat natürlich keine Kita...
    Ich werde dieses besch... Betreuungssystem nie verstehen.
    Chili, die sich die ersten Studienjahre durch Saison-Arbeit im Kinderhort verdient hat. Während die "richtigen" Erzieher*innen Urlaub hatten, kamen (ausgebildete!) Ersatzkräfte (also halbe halbe Besetzung). Weil: der Sinn einer Kinderbetreuung ist, dass sie betreut. Nicht dass sie selbst 4-6 Wochen im Jahr zu machen.

    Vielleicht hat der Sachbearbeiter Kinder und auch in den Schulferien Urlaub. Schlauerweise nimmt er in den ersten Wochen Urlaub, weil nicht jede*r Bewerber*in so schnell wie du ist und es eh nichts bringt, das zu früh fertig zu haben, die Schulen sind eh zu und es dauert, bis du anfängst.

    (okay, positive Sichtweise.
    Zweite positive/negative Sichtweise: sie sind genauso überlastet wie an den Schulen.

    Womöglich sind es aber auch unmotivierte Menschen. Ich tippe trotzdem auf 1 oder 2.

    (Nicht aus Hessen, nicht am BG)

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein offizieller Sprachnachweis der einzige Weg sei, weil dies 1) sehr kostspielig wäre, 2) zeitlich kaum zu realisieren ist.
    Im Prinzip muss der Schüler das Niveau haben, das die Anderen am Ende des Schuljahres hatten. Nicht mehr, nicht weniger.
    Stelle eine "Nachprüfung" für einen virtuellen EF-Schüler und gut. Und da das Fach sicher schriftlich und mündlich ist, dann eine kleine Kommunikationsprüfung dazu, damit du dein Urteil auf die 4 sprachlichen Kompetenzen füssen kannst.

    (Ihr schafft doch nicht A2 in einem BG-Jahr, oder? Das heißt, es gäbe nicht mal ein passendes Zertifikat für die Mischstufe?)

    Du bist in NDS, oder?

    Meiner Auffassung nach (sowohl die Entscheidung über die Klassenkonferenz hinweg als auch schriftlich/mündlich) sehr fragwürdig. Bei Ersterem gibt es sicher einen Passus im Schulgesetz / in einer Verordnung, dass im Zweifel der SL entscheidet, bei Zweiterem kann ich es mir nicht vorstellen.

    Euer Landes- (und überhaupt)profi Seph wird das Rätsel lösen ;)

    Wenn du die betroffene Lehrkraft bist (oder selbst Teil der Konferenz bist/warst), denk ggf. ans Remonstrieren.

    Weißt du jetzt, in welchen Klassen du Examen machst und vorher stehst?

    Dann plan da den Unterricht: Lies dich inhaltlich ein, fang an zu reduzieren und ggf. Materialien zu suchen.

    Und ja, bevor du in den Klassenraum gehst, muss ALLES auf Papier stehen. In deinem Entwurf würdest du auch aufschreiben, was Alternativen gewesen wären, du musst alles durchdenken, was die SuS sagen können / werden.

    Damit bist du schon ein Stück weiter, denn für den Unterricht coachen kann man dich nur/erst, wenn du selbst was geplant hast und den Stoff beherrschst. Das ist ja unverhandelbare Basis.

    Also ich zocke definitiv nicht durch und wenn mein herzallerliebster Stundenplaner ( <3 ) es schafft, mir einmal in der Woche KEINE "Erste Stunde" zu geben (also "nur" 4 mal zur ersten Stunde), genießt das mein Körper sooo sehr. Ich könnte fast alles andere ertragen.
    Und ich bin wirklich nicht jemand, der spät ins Bett geht. Aber um 6 aufstehen ist einfach die Qual, zwischen 7 und 8 fühlt sich natürlich und gut an. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich knapp 20 bin und mein Körper noch in der Adoleszenz ist.

    2) Nein, du hast einen Zwei-Fach-Bachelor, zum Beispiel.

    1) Es ist törrischt zu glauben, dass es anders wäre. Lehrer*in darf sich jede*r nennen, Berater*in / Coach*in auch, bei den technischen Berufen kenne ich mich nicht aus, aber es wird einen Grund haben, dass man oft "(IHK)" dahinter liest.
    Bei Psychologen ist es wie oben auch geschrieben relevant, ob man "richtig" Psychologie studiert hat, oder einfach so gemischt und nur Bachelor.

    Ähm nein, ein offizieller Schnelltest von der Teststelle reicht dafür auch aus. PCR ist nicht mehr notwendig. Muss aber eben von einem Labor/Teststelle sein.

    Gute Besserung @llindarose

    ich reihe mich doppelt ein: mit einer Verständnisnachfrage gekoppelt mit einer Frage:
    - Meinst du jetzt den "Positivtest" oder den "Negativtest", Susannea ?

    Wir haben nie einen Negativ-Test machen lassen, weder PCR, noch Teststelle. Ich war ja länger als die offizielle Quarantänenzeit selbsttestpositiv, mein Mann ein Tag weniger. Gelten wir damit nicht als genesen? Wir hatten ja einen Positiv-PCR-Test, ist ja klar, dass wir nicht einen Monat später noch positiv sind?!

    Was würde es beingen, wenn wir ja oder nein antworten? Du schreibst selbst, dass du nicht weißt, wie man dies von dem unterscheidet, behauptest dann aber, du wissest jetzt wohl alles besser, wir würden den Fall nicht kennen. Du aber weißt von den gewalttätigen Partnern.

    Kennt ihr das Prinzip von Datenschutz in deiner Familie? Du erzählst von Fällen aus 2. Hand (Mutter oder Cousin), und selbst diese werden viele Infos nicht haben. Und es ist für eine theoretische Auseinandersetzung (Fortbildungen für Lehrkräfte?) okay, aber nicht, wenn man dann den Fall/seine Position mit den Zähnen verteidigt, als wüsste man alles besser.


    Zur Frage: ich habe nie eine solche Fobi bekommen, habe nie aktiv danach gesucht, mir reicht mein gesunder Menschenverstand, um sofort weiterzuleiten, ich kann nicht alles können.

    Ich bin selbst mitten im System aufgewachsen, meine Schwester ist Sozialarbeiterin und schult Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen zum Thema, ich durfte ihre Materialien zu Kinderschutz, Frauenschutz und häuslicher Gewalt korrekturlesen, hat mir gereicht, zu großer Trigger.

    Für meine Frau und mich wäre das ein Problem, wenn wir selbst um 8 Uhr mit dem Unterricht beginnen würden, unsere Kinder aber erst um 9 Uhr.

    Keine Angst, es wird sicher an der Schule deiner Kinder Aufsichten durch Lehrkräfte geben ;)
    Wir nennen es "Hausaufgabenaufsicht"oder "Lernmöglichkeiten" mit "jede*r darf ankommen, wann er/sie will". Natürlich als Aufsicht, also ohne Anrechnung aufs Deputat.

    Ihr glücklichen, dass Ihr selber entscheiden dürft. In BY wird das wahrscheinlich nicht kommen.

    Ich habe zwei Jahre in Frankreich unterrichtet. Da war Schulbeginn um 09:30 Uhr. Für die Kinder war es prima. Alle ausgeschlafen anwesend. Hätte ich hier auch gern.

    Das ist aber schon eine krasse Ausnahme, würde ich behaupten.
    In einem späteren Beitrag lese ich: BK, das ist wahrscheinlich der Grund. Eher üblich ist 8.30, Ausnahme bis 9Uhr.

    Dann müssen die Vereine auch nicht leiden. Wie läuft das in Frankreich? Vereinstraining bis 23 Uhr? (Frage ist ernst gemeint, mein 15jähriger hat derzeit bis 21 Uhr)

    Ja.
    Ich hatte bis zur 9. Klasse 8.-30-16.30 (mit hier und da Freistunden oder früher Schluss), in der Oberstufe war die Bandbreite bis 18 Uhr 10, die ich netterweise dank Latein zwei mal die Woche hatte.
    Sport ab 17 Uhr oder ab 16.30 (die Schul-AGs funktionieren oft ganz gut), mittwochs nachmittags (in der Grundschule und Mittelstufe frei), oder halt abends.
    Ich hatte von der 7. Klasse bis zum Abitur in leicht abgewandelten Zeiten 2 bis 3 Mal die Woche 20-21.30 oder 20-22 Uhr Turnen. Die jüngeren hatten mittwochs, samstags oder nach der Schule.
    Nicht zu vergessen: um 16 Uhr 30 holen bei weitem nicht alle Eltern die Kinder ab, sondern es gibt auch noch Anschlussbetreuung für die Grundschule. Oder sowieso Fahrzeiten auf dem Land.

    Natürlich habe ich es als Kind nie in Frage gestellt, aber ich habe mich umgekehrt immer gefragt, was die Deutschen (damals mit Halbtagsschule) den ganzen Nachmittag anstellen, wenn meine Brieffreundin mir sagt, dass sie soooo gerne Handball spielen möchte, aber keine Zeit hat. (Schulschluss jeden Tag um 13 Uhr 10)

    Laienmeinung: ich schätze, dass Chemie zwar weniger Stunden im Deputat (also im Gesamtbedarf) hat, dafür aber auch wesentlich weniger Kandidat*innen, ich schätze, dass Chemie ein gesuchtetes Fach als Mathe. Klar wäre Chemie/Mathe gesuchter als Chemie/WiPo, aber schlecht schätze ich die Kombi nicht, wenn man nicht total unflexibel im Nachbarsdorf arbeiten möchte.

Werbung