Beiträge von chilipaprika

    Ich finde den Hinweis von Flipper wichtig: in der Abiprüfung haben sie 30min. Übe mit den SuS, sinnvolle Markierungen und Notizen zu machen. Es gibt im Forum einen (alten) Beitrag von nele, der genau auch das macht (vielleicht gibt es am WBK ähnliche Regeln?), es ist auch eine wichtige Kompetenz, die Stichworte für den mündlichen Vortrag zu machen.

    Und das kannst du auch bewerten und die SuS lernen einiges…

    Hallo!

    Es bin zur Zeit nicht in der Schule, darf also meine Überstunden und Urlaubstage selbst legen.

    Sonst hätte ich ein Angebot mit Wochenendform gewählt. Wenn du es später mit beruflicher Selbstständigkeit im Blick behalten willst, pass auf, dass es SG oder DGsF zertifiziert ist, man weiß nie… erstmal als Qualitätssiegel und FALLS es in den Katalog der Krankenkassen kommt (du redest ja von Therapie), dann ist es schon sicherer mit diesen Verbänden.

    Die Teilzeit ist nicht das einzige. Sondern grundsätzlich, OB dir genehmigt wird, daneben zu arbeiten.

    Es gibt am beruflichen Gymnasium keine Klausuren im 4. Abiturfach in der Qualifikationsphase?
    Bin gerade verwirrt (aber unsicher, in einem Teil meiner Fächer MÜSSEN die SuS eh schriftlich anwählen, ob Abi oder nicht, und dazu kommt, dass viele SuS Abi3 und Abi4 noch in der Q2 wechseln, weswegen es auch daran liegen könnte, dass bisher alle meine Abi4-SuS an allen Klausuren (außer Q2/2) teilgenommen haben...

    Wenn du mit Text und klausurähnliche Fragen arbeiten willst, dann ist es "Betrug". Entweder dürfen die SuS das Fach nur mündlich wählen, oder nicht. Du kannst auch in deinen mündlichen Abfragen und im Unterrichtsgespräch AFB2 und AFB3 überprüfen.

    Wie dem auch sei: Wenn deine Note ausschließlich aus SoMi besteht, kannst du nur kurze Tests machen. In 20-30 Minuten kannst du auch sehr viel abfragen / überprüfen. Und du musst dir auch Gedanken darüber machen, was das Gewicht dieses Tests wäre. Fragst du 80 Minuten lang etwas (hypothetisch, da ich davon ausgehe, dass du das nicht darfst), was am Ende nur den Wert einer Doppelstunde von sehr vielen hat? (Immerhin musst du das ja auch korrigieren ;) ).

    Erstmal: vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Ich dachte, dass das Landesamt für Schule das entscheidet ( Nebentätigkeit ja/ nein), nicht die Schulleitung. Bin ich da falsch informiert?

    ich sprach für mich, in NRW entscheidet (zuerst?) die Schulleitung, keine Ahnung, wie es in NDS ist, die SL wird aber sicher eine Empfehlung (für die Teilzeit) abgeben, weil sie ja weiß, ob du abdingbar bist oder nicht.

    Wirklich ärgerlich, sollte da so sein. Weil es echt ne Menge Bedarf an Familientherapeuten gibt ( gerade jetzt), ich das echt gerne machen würde, es aber ja sinnfrei ist, mehrere tausend Euro zu investieren, ohne dann damit arbeiten zu dürfen.

    Du / Wir wären sicher nicht die ersten auf dem Markt. Ich sitze gerade in so einem Kurs und von den 20 Teilnehmerinnen sind 5 Lehrerinnen. Da die Mehrheit es selbst bezahlen, machen sie das nicht alle nur zur persönlichen Entwicklung. Allerdings wurden oft schulinterne Möglichkeiten (eine hat sowohl Sozialarbeit als auch Lehramt studiert und kann dann eine halbe Stelle Schulsozialarbeit haben, langfristig umschwenken) genannt, sehr kleine Nebentätigkeit (unter den ominösen 8 Stunden) oder als Möglichkeit zum Ausstieg.
    Die Nebentätigkeit kann zumindest eine Möglichkeit sein, zu wissen, OB du weg willst. 8 Stunden Beratung sind ja ehrlich gesagt, wenn man nicht gerade in einer Beratungsstelle arbeitet, ziemlich viel, das kann man nicht einfach so an einem Tag hinter sich bringen.

    Sorry, es war nicht böse gemeint.
    Ich vermute, dass ihr eine vierstellige Schüler*innenzahl habt. Das schafft kaum eine allgemeinbildende Schule.
    Wir haben (Danke Schulträger!) anderthalb Sekretariatsstellen. Davon hätten sie keine Ahnung, es ist ja nicht deren Aufgabe. Der Schulverwaltungsassistent, den einige Schulen sich leisten (gegen eine Teillehrerstelle), ist auch nicht für sowas zuständig (gut, er könnte anrufen, aber das kann man auch selbst).

    In NRW würde ich eben versuchen, mich selbst schlau zu machen, ggf. bei meiner Sachbearbeiterin der Bezirksregierung anrufen und vermutlich hätte sie auch keine Ahnung. Bei meiner Abordnung war sie gott sei dank nicht total überfordert, weil ich die zweite Abordnung ihrer Karriere war (in 10 Jahren). Lustigerweise war die andere Abordnung 12 Monate vorher von meiner eigenen Schule. Alle Details musste ich trotzdem mit der Abteilungsleitung, immer nach Rücksprache (Anrufen, Fragen stellen, zurückgerufen werden).
    Es gibt schwarze Löcher mit dem Detailwissen :)

    Bei der grundsätzlichen Frage der TE wäre MEIN Gedanke (auf MEINE persönliche Situation bezogen): ich brauche nicht zu träumen, ich glaube nicht, dass meine SL es genehmigen würde. Ein Teilzeitantrag "ohne Grund" ist/wäre schon schwer genug. Also träume ich weiter ohne konkreten Pläne. (und wenn man einen Grund für den TZ-Antrag hat, dann hat man eben diesen Grund, dann stelle ich es mir noch schwieriger vor, die Nebenbeschäftigung zu haben. Aber es gibt sicher viele Fälle, wo es klappt).

    ich lese mal mit, das Ganze beschäftigt mich auch sehr. Leider anderes Bundesland und ich habe mich noch nicht mit den Regeln Zeit gelassen.
    Erster Impuls: Darfst du in NDS unterhälftig arbeiten? Hast du offizielle "Reduzierungsgründe"? (Kinder, Pflege naher Angehöriger, ...)

    Eine warme Wohnung im Winter fällt dann zukünftig unter Luxus, an Geringverdiener können wir ja Wolldecken verteilen.

    Sorry für den Sarkasmus zum Sarkasmus, aber Wolle ist echt nicht günstig. Und wenn du sie nachhaltig denkst, noch weniger.

    Würdest du jemandem, der in sehr ländlichen Region wohnt und täglich sagen wir einmal eine halbe Stunde zur Arbeit pendelt, sagen, dass ein Auto "Luxus" ist? In ländlichen Regionen fährt der öffentliche Verkehr nicht alle 5 Minuten und Rad fahren ist auch nur, wenn es nicht regnet oder bitterkalt draußen ist.

    Ich würde diesem jemandem sagen, dass ein Clio oder Twingo es zum Pendeln genauso gut tut wie (großes Auto hier schreiben, keine Ahnung).

    Und ich würde der Politik sagen, dass es kurz nach 12 ist und der ÖPNV ausgebaut werden muss, statt aus fadenscheinigen Gründen der Autoindustrie immer mehr Geld zu stecken.

    Ach, mach ich schon, interessiert wohl keine*n (ausreichend).

    Genau das meine ich:

    Warum sollte man in diesem Fall von einer Teilzeitkraft, die ein 50%-Deputat hat, Anwesenheit in 60% der Präsenzzeit von Vollzeitkräften erwarten?

    (Da an den meisten Schulen aber keine Präsenzpflicht von 8-17 Uhr mit 1h Pause herrscht, war die Überlegung allerdings etwas theoretischer Natur.)

    LG DFU

    Sorry, bin Geisteswissenschaftlerin, habe nicht aufgepasst.

    Ich korrigiere mich: warum nicht einen Tag 10-17 und zwei Tage 12-16?

    und es geht nicht um die prozentuale Belegungsmöglichkeit, sondern darum, dass es nicht so sein sollte / muss, dass Teilzeit automatisch 9-12 bedeuten soll bzw. für einige bedeutet. Lehrer*innen arbeiten nur einen Teil ihrer Stunden vor SuS, können sich aber diesen Teil eben wenig selbst einteilen, sondern nur den zweiten. Natürlich bin ich für so wenig Leerlauf wie möglich (wie bei Vollzeitkräften), aber wenn die Forderungen von Teilzeitkräften dazu führen, dass die erste Stunde und die Nachmittage von Vollzeitkräften belegt werden müssen, KANN es echt super schwierig für die Stundenplanung. In mittelgroßen Systemen mit vielen Kopplungen ist es nunmal schwer. In kleinen Systemen mit Klassenunterricht mag es einfacher sein zu verschieben, in sehr großen Systemen kann man noch mehr Bänder oder Klassenunterricht machen (ich kenne zb Schulen, wo die 3. Fremdsprache eine eigene Klasse bekommt und diese Klasse von den anderen WPII getrennt sein kann, von der 2. Fremdsprache nicht zu sprechen.
    Es gibt aber Schulen, die zu groß im Angebot und zu klein in der Zahl zugleich sind und Reli, WPI, WP2 und Oberstufe in Bändern anbieten. Da ist jeder Wunsch / "Anspruch" von Reli-, Latein-, Spanisch-, und Informatiklehrer*innen ein Graus für den Stundenplan. Wenn die Turnhalle in dem Jahr auch noch unter Wasser war und das Angebot an NaWi-Räumen nur begrenzt ist: Hola die Waldfee und das Stundenplanteam muss zaubern, damit die Stundenpläne nicht zu viele Löcher haben. Wir reden hier genug von Selbstachtsamkeit und so, von "nach 41 Stunden die Arbeit kürzen", ... was wäre aber los, wenn der Stundenplaner sagen würde "sorry, ich habe schon die Zeit meiner Entlastung und darüber hinaus investiert, der Plan bleibt jetzt so und verbringe jetzt nicht noch mehr Zeit zu optimieren".

    Den Personalrat kontaktieren kannst du ja jederzeit, du musst nur mit realistischen Erwartungen herangehen. Wenn deine Fächerkombi nicht gerade super besonders ist, an dem Gym besonders gebraucht, aber sonst gar nicht gebraucht, wird es schwer. "Bedarf haben" ist nicht nur "Bedarf haben", sondern auch rein rechnerisch nicht überbesetzt sein.
    Es gibt auch andere Wege, dich zu bekommen, wenn eine Schule dich will. Zum Beispiel über gezielte Ausschreibungen einer Beförderung. Das wird sicher aussichtsreicher als eine Versetzung (aber auch gar nicht einfach)

    Oder noch einfacher: Wenn alle Vollzeitkollegen von 8-17 Uhr in der Schule präsent sein müssten, dann wären es die Teilzeitkräfte bei halber Stelle trotzdem nur 4 Vormittage (8 - 12) und einen Konferenznachmittag (13-17). Für Teilzeiten mit anderen Anteilen kann man ähnlich rechnen.

    und warum nicht drei Tage 8-17?

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