ja, es wäre am fairsten.
Bis man dann solche Tests wie in den USA hat.
Wenn man sich nicht auf 1000 Unis bewirbt, sondern einfach relativ örtlich bleibt, doch, es wird eben in Psychologie gelost. Betraf einen meiner Schüler*innen, der letztes Jahr Abi gemacht hat. Der mit 1,0 eben nicht andere Unis gesucht hat und jetzt mit KoWi doch sehr zufrieden ist.
Beiträge von chilipaprika
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Ja, meine 1,0-Abiturient*innen sind definitiv nicht mit 1,0 in Münster Mitte oder gar auf dem Dorf in Niedersachsen, wo ich Ref gemacht habe.
Und ja, es ist ein Problem, wenn man weiß, dass an vielen Unis innerhalb von 1,0 für einzelne Studiengänge gelost wird.(und selbst wenn es bei 1,6 ist, es ist dasselbe).
Aber ändern kann man es nicht und ein braves Bewusstsein dafür in der Bevölkerung würde zu breiten Aufnahmeprüfungen für jeden Studiengang führen.
und warum auch immer: es scheint da keine große Korrelation mit dem Studienabbruch zu geben. Vielleicht weil die sehr gute Note eher auch zum Fleiß was aussagt und das bei den meisten Studiengängen das wichtigste ist. -
Faust I to go & #MeinSenf (Goethe in 11,75 Minuten, Fassung 3.0)
Achtung, Plattenspieler du wirst sicher einen Herzinfarkt bekommen. -
heutzutage gibt es Literatur2go auf Youtube...
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Vielleicht tut es auch der eigenen Psycho- und Arbeitshygiene gut, nicht in JEDER Pause erreichbar zu sein (manchmal hat man auch Termine, die über die Pause hinaus laufen
) und EINE Pause in der Woche (sie kann vor dem Unterricht sein) ist sicher nicht das Argument gegen Ansprechbarkeit.
(Ich finde, diese "Ansprechbarkeit" wird ein bisschen künstlich hochgetragen (nicht jetzt gegen dich), bei uns ist es das Argument der Stufenleitungen und SV-Vertrauensleute, usw.. Tja, dafür gibt es noch sehr viele andere Pausen, die SV-Sitzungen, die Kursstunden, usw.. -
Ich hatte mal für mich eine Liste erstellt. Wir haben von 8. bis 13. Klasse jedes Jahr mindestens drei "Ganzschriften" im Deutschunterricht gelesen, davon jeweils mindestens zwei klassische.
Evtl. scheint das nicht mehr oder nicht überall oder generell nicht pauschal der Fall zu sein.
anderes BL, andere Zeit, andere Schule oder was auch immer.
Es ist DEFINITIV nicht mehr der Fall.bei uns:
8-10: eine Ganzschrift und es ist in der Regel eine moderne (Tschick...)EF: eine Ganzschrift (Galileo Galilei oder die Physiker zur Zeit)
Q1-Q2: mein LK liest 3 Ganzschriften. 2 gesetzt und 1 als Vergleich, die wir selbst wählen. Keine davon ist Goethe. Die "klassische" gesetzt ist der zerbrochne Krug, Woyzeck ist unser Vergleichdrama, Heimsuchung ist das dritte Werk.
Und ich setzte meine Hand ins Feuer, dass einige SuS keins der zwei Dramen vollständig gelesen haben, es wird bei Heimsuchung noch mehr betreffen. -
man darf nicht vergessen: was jemand nicht macht, wird umverteilt.
Wenn die erweiterte Schulleitung (bei uns mittelgroßes Gym, 5 Personen inklusive SL), das Stundenplan-Team (2-3) und die SV-Vertrauenspersonen (2), die Stufenleitungen haben auch weniger, und vielleicht noch 1-2 Ämter, die mir gerade nicht einfallen, dann ist es einiges, was weiter umverteilt wird.
Ich habe im regulären Stundenplan 3 Bereitschaften und 3 Aufsichten. (die oben genannten Personen sind nur von Aufsichten befreit, ESL zusätzlich von Bereitschaften.), das macht einen Unterschied. -
Bei uns waren von allen drei genannten Autoren Werke Bestandteil des Unterrichts.
wer kein Latein hat, kennt keinen Ovid.
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Es gibt unterschätzte Hochbegabte, die auf der falschen Schulform landen, aber es gibt kein generelles Problem, dass Hochbagabung ein erhöhtes Risiko für ein Scheitern im Bildungssystem ist, im Gegenteil, der weit überwiegende Teil der Hochbegabten ist in unserem Bildungssystem außerordentlich erfolgreich.
1) Ich habe es nicht verallgemeinert.
2) "falsche Schulform"? Was heißt das? Die Schulform wird ja nicht nach IQ vergeben (auch wenn es Korrelationen geben kann).
3) Die Anzahl an Erwachsenen, die erst später diagnostiziert werden, sagt was Anderes.
Und wenn jedes Kind mit Schwierigkeiten, dem nicht geholfen ist, eins zuviel ist, gilt es auch für diejenigen mit vermeintlich hohem Potenzial. Potenzial braucht auf jeder Stelle der Skala Unterstützung zum Entfalten. -
Meinst du? Kann ich kaum glauben.
Schade.
Ist nämlich so. -
Die Krux: nicht wenige Hochbegabten sitzen im gegliederten Schulsystem in der Hauptschule, weil nicht erkannt, nicht angepasst, nicht gefördert/gefordert.
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1) du wiederholst dich.
2) Ich bin ziemlich sicher, deine Tochter hat keine Punkte für einen auswendig gelernten Text bekommen, sondern (du schreibst es selbst) für Bezüge.
ich habe zu wenig Ahnung von Kunst, um jetzt was zu schreiben, aber ich würde JEDEM Schüler unter dem Stichwort "weitere Punkte" im Erwartungshorizont Pünktchen geben, der aus anderen Themen etwas erwähnt, was passt. Und genau darauf trainiere ich meine SuS in (allen!) meinen Fächern. Wie sagt man so schön? Die Welt ist nicht in Fächern unterteilt, auch nicht in "Schwerpunktthemen". Wer in seiner SoWi-Arbeit schlaue Bezüge aus seinem Erdkunde-LK (Wirtschaft, Humangeografie, Tourismus, Städtebau...) macht: Perfekt! Wer in seiner Französisch-Arbeit über die Kolonialzeit im Senegal gute Bezüge zur aktuellen Situation in den Banlieues oder zur postmigrantischen Literatur in den USA macht: Genial!
Wer in Päda in der Arbeit zur Erziehung im Nationalsozialismus Bezüge zur kognitiven Entwicklung, zur Moralerziehung und zur Jugend und Realitätsverarbeitung von Hurrelmann, ohne dass danach gefragt wurde: DAS sind die 15 Punkte. DAS sind die "mehr als erwartete Leistung".Nicht zwei Seiten vorab auswendig gelernter Text, der offensichtlich nur ein bisschen in etwa zur Aufgabe passt. Natürlich ist es nicht verboten, einen Text auswendig zu lernen. Wer aber in einem Bewerbungsbrief sich für einen Job in London als Bauarbeiter bewirbt, obwohl es sich um ein Praktikum als Laborassistant in York handelt, hat eben NICHT verstanden, wo man die Bausteine auswechselt, wie man etwas anpasst, und im Prinzip ist es keine eigene Leistung mehr.
Dass man zuhause einen sogar krass anderen Schreibstil hat, ist nicht glaubwürdig, also ist es sogar vermutlich ein Plagiat. -
so große Budgets kenne ich nicht.
Aber für eine NaWi-Ausstattung hat ein Kollege vor ein paar Jahren 5000 Euro "eingeworben", je zur Hälfte bei Sparkasse und Volksbank.Ich glaube sowas wie "Stühle und Tische" wird nicht so gut klappen.
"Bank und Tische für das "Außenklassenzimmer" neben dem Schulgarten" wiederum schon. Also: Ist es eine Pflichtausstattung? Kann man einen Teil durch verschiedene Projekte einwerben und dann einen Zuschuss von Anderen? Bei so einem Antrag wird gerne ein Finanzplan gesehen, wo man zeigt, was man selbst dazu gemacht hat, wo das Geld hinfließt. Es ist auch ein Unterschied, ob es ein kleines Projekt für 10 SuS ist oder der ganzen Schule zu Gute kommt.
Können die 25000 Euro in verschiedenen Stücken, Zeiträumen und Etappen ausgegeben (und eingeworben) werden? -
Ach, was vergessen:
Aus den Kunst-Projekten, Aktionen-Fotos oder speziellen Anfertigungen ein Kalender gestalten, das dann bei einigen Läden in der Stadt (zusätzlich zur Elternschaft) verkauft werden.
Vielleicht wollen genau diese Läden einen Beitrag zum Druck leisten (und ihr Logo irgendwo haben), und es generiert auch Gelder, selbst wenn die Druckkosten in den letzten Jahren gestiegen sind. -
Eine Kollegin von mir berichtete vor Jahren, dass ihr Hund sie jeden Tag um halb 6 weckte, weil sie unter der Woche auch so früh aufstand.
Und ich, arrogante Hundemama, dachte, ach, das haben WIR mit unserem Hund gut hingekriegt, unser schläft einfach, bis WIR aufstehen (oder darüber hinaus). "Wichtig ist ja, dass der Hund trotz Aufstehen kein Frühstück sofort bekommt, dann hat er keinen Anreiz", sagte ich meiner Kollegin.
Hahaha.
Dann kam Hund Nummer 2. Er hat einen Wecker geschluckt und weckt mich immer zuverlässig um 10 vor 5, wenn der Wecker es nicht vorher getan hat. Unser Alltag hat sich leicht verschoben und zum Glück hat sich seine innere Uhr auch (sehr langsam) verschoben. Jetzt ist sie auf Viertel nach 5 / halb 6.
Frühstück bekommt er gegen 7.
dazwischen schläft er einfach im Bad und in der Küche weiter. Ich lasse es lieber mit meinen schlauen Ratschlägen
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Volksbank und Sparkasse sind gute Ansprechpartner, sie haben extra-Budgets dafür. Die Anträge sind oft formlos, es muss der Schülerschaft vor Ort zukommen (betone ich, weil ich schon Gelder für den Besuch von Austauschschüler*innen beantragt habe und deren Eintritte von meinem "Eigenanteil" bezahlt werden sollten, zum Beispiel).
Auch lokale Firmen helfen gerne, wo sie angefragt werden (keine Angst, deren Spende wird sicher durch das Finanzamt honoriert). Vielleicht haben sie zum Beispiel Azubis, die ein Projekt unterstützen können (Tische bauen, Zaun renovieren, usw.), aber auch "alte" Ausstattung spenden.Lokale Geschäfte können auch Kleinspenden machen, die für eine Lotterie benutzt werden, das generiert auch einiges an Geld, auch wenn die jeweiligen Kleingeschenke "nur" 10 Euro kosten. Und es zeigt die örtliche Verbundenheit bzw. stärkt die lokale Einbindung (was für danach auch hilfreich sein kann). Da wirklich breit denken: auch Filzstifte vom kleinen Laden, das Buch vom Buchladen oder ein kleiner Gutschein vom Keramikladen können was bringen.
Auch Geschäfte wie Edeka, Rewe, usw... spenden wirklich! Und: manchmal gibt es Aktionen, wo Vereine / Schulen / Schulaktionen ausgewählt werden und dann kann an der Kasse für ein Projekt (von den vielen) ein Punkt gegeben werden oder Kleingeld reingeworfen werden, usw..
Wichtig ist bzw. hilfreich: eine gute Öffentlichkeitsarbeit haben (sei es Homepage, Instagram, oder Presse) und dabei immer erwähnen: "Mit großzügiger Unterstützung von...". Die Kürbisse von unserer Halloween-Party (für die Unterstufe) waren ja von einem örtlichen Hof gespendet worden. Eine Erwähnung tut nicht weh und bringt Aufmerksamkeit für den Hofladen.. In kleinen Städten kommt auch der Förderer zum Foto vor dem Zaun, im Physikraum mit der neuen Laborausrüstung, usw..
Wir haben auch eine Wand mit schönen Plaketten unserer ganzen Siegel (Schule ohne Rassismus, blabla..) und an einer anderen Wandecke werden kleine Plaketten mit den Namen unserer Unterstützer gesammelt.
Ich habe jetzt keinen Link zur Hand, aber google mal nach "Fundraising Schule", da gibt es viele Infos im Netz, und manchmal sogar Seminare dazu. -
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(wie man an den mächtigen sieht, kommen dumme zwar auch mal an die macht, aber die elite bleibt mitnichten auf der strecke! um die muss man sich die wenigsten sorgen machen!)
ach, und noch trauriger: die fehlende Differenzierung (oder gar populistische Aussage?) zwischen Mächtigen und Schlauen, mit der Unterstellung, diejenigen, die eine Förderung/Forderung bekämen, dumme Reiche seien.
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Traurig, dass so wenige Lehrer*innen wissen, dass fehlende Förderung ‚nach oben‘ genauso viel Schaden einrichten kann, wie bei der ‚nach unten‘
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Mein Hund hat wohl Angst gehabt (wie so oft am Wochenende), dass ich meinen Wecker nicht gehört hätte und stubste also mein Gesicht mit seiner feuchten Nase.
Jetzt versuche ich, mich unter meiner Decke zu verstecken, aber ich höre ihn neben mir und spüre seine Pfote, ich bin ausgeliefert. Hilfe! Samstag!!!
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