Ach ich liebe meine Schüler*innenschaft.
Selbst bei den Landjugendkids hatte ich nie das Gefühl, sie würden auf Fahrt trinken (obwohl sie definitiv trinkfester sind als viele Menschen, die ich kenne) und die Hälfte der SuS trinkt eh aus religiösen Gründen keinen Alkohol, dann noch dazu alle, die es auch nicht unbedingt brauchen (und die Landjugendkids trinken nur in Gemeinschaft, nicht wenn die anderen eben nicht trinken). Eine gute Mischung.
Beiträge von chilipaprika
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Ich finde auch, dass es ein gravierender Unterschied ist, ob das Alkohol (wegen Erlaubnis im Schulgesetz / in den Landesregelungen) in der Freizeit der SuS auf der Klassenfahrt erlaubt ist, oder auf einem gemeinsamen Abendessen.
Aber eyh, ich komme aus einem Land, wo es zu meiner Schulzeit noch Wein in der Mittagskantine der Lehrkräfte gab und wo mir auf einer Dienstreise vor 2 Jahren Wein angeboten wurde. In der Schulkantine. Neben den Schülertischen. (Wein war aber nur am Tisch der Schulleitung und Gäste). OBWOHL alle wussten, dass wir nach dem Mittagessen 500km Auto fahren. -
Ist es nicht bei den meisten Texten so? Nicht der Text ist spannend, sondern das, was es aussagt bzw. wie es unsere Welt konstruiert und strukturiert?
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Ich hätte gedacht, Quer-/Seiteneinsteiger*innen hätten in allen BL mindestens einmal außerhalb der Schule gearbeitet und somit schon Arbeitsverträge gehabt.
Aber dann erinnere ich mich, dass vermutlich sehr sehr viele Menschen gar nicht wissen, was in ihrem Arbeitsvertrag steht. -
Ach, was ist spannender als Abendlektüre: Juristische Texte oder Bibel für Agnostiker?
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Meine SL hat mit dem Elternbrief ja nichts zu tun. Da steht drin, dass wir als Lehrkräfte uns vorbehalten, Personen, die Alkohol getrunken haben, nach Hause zu schicken. Die genauen Regeln werden mündlich kommuniziert!
Das heißt, du informierst nicht die Eltern eines minderjährigen Kindes, welche Regeln gelten werden?
Da sie durch euer Schulgesetz abgesichert sind und deine SL es genauso sieht: warum nicht? Doch besser, als wenn später was passiert und die SuS sagen: Hello124 hat gesagt, wir dürfen selbst entscheiden, wieviel wir trinken.
und jetzt BaWü-schulrechtliche Frage: Darf dann der Lehrer auch abends ein Glas Wein und /oder ein Bier trinken? (ich meine im Beisein der SuS, die Diskussion über seine angebliche Freizeit führe ich jetzt nicht). -
Das ALLERERSTE Mal, dass ich in Deutschland davon höre (in über 25 Jahren!).
Und ich war die Hälfte davon in Sportvereinen / beim Hochschulsport.
In Frankreich ist es Pflicht für die EINSCHREIBUNG im Sportverein. (also habe ich das vom 3. bis zum 18. Lebensjahr jedes Jahr in September gehabt) -
Es gibt weiterhin die Vorstellung von „Kindergottesdienst“ oder „Bibelgeschichten hören und Bilder ausmalen“.Die Kollegin ist jetzt ein paar Jahre pensioniert, aber GENAU das hat sie zu 50% in ihrem Reliunterricht gemacht.
In der 5./6. (wo sie bevorzugt eingesetzt wurde) noch mehr, in der Mittelstufe ein bisschen weniger.
Und das ist in dem Fall kein Vorurteil, sondern ich war in einigen ihrer Klassen, ich habe Mappen gesehen und sie sagte es auch selbst: die 5. Klasse bereitet ab den Herbstferien den Adventsgottesdienst (und vor dem Herbst haben sie oft Mandalas gemalt). Natürlich eine Minderheit, und vermutlich eine "aussterbende" Minderheit.
Aber solche Kolleg*innen habe ich auch hier und da getroffen (und mich immer gefragt, wie man 2 bis 3 alte Sprachen plus Bibelexegese durchmachen kann, um am Ende DAS zu unterrichten, aber am Ende waren es immer GHR oder HR-Leute, vielleicht (?) haben sie weniger Graecum und Hebraicum gehabt...) -
Aha und warum?
Die Begründung ist sicher dieselbe wie meine für allgemein. Der Unterschied ist sicher Pragmatismus für die Deputatsverteilung.
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Das ist mir schon klar, trotzdem finde ich es weiterhin wünschenswert, dass Relilehrkräfte kein Ethik unterrichten.
Obwohl es rein nach Lehrplan und Kompetenzen geht, kann man nicht KR und ER studieren, ich fände es halt gut, wenn das parallele Fach auch gesperrt wäre. Müsst ihr nicht so sehen, mein Relikollege ist wohl auch dagegen, wenn er mir erzählt, er würde dasselbe unterrichten, …
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Gut, aber es gibt unter allen Fächern Arschlöcher und womöglich hat er es auch in seinem Zweitfach genauso gemacht.
Je nach Kurs und Thema können SuS vll merken, dass ich gegen neoliberale Marktwirtschaft bin und gegen Rassismus, ich hab schon Einser und Zweier an einen Schüler, der heute mit seinen Argumenten die AfD wählen würde oder an FDP-Nachwuchs. (Genauso wie ich viel Spass an Advocatus Diaboli habe)
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Soweit ich weiß, werde ich als Politiklehrerin nicht von einer Partei entsendet und es steht keine Partei auf dem Namen meines Faches!!
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Ja, dann wirst du eben solange bezahlt, bis dir gekündigt wurde odwr du kündigst
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Und trotzdem darfst du nach der Probezeit bleiben? Wow, es gibt echt Bedarf…
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Mich überrascht es, dass deine SL damit einverstanden ist. Unterschreibt sie auch den schriftlichen Infobrief an die Eltern?
Würde meine SL eine solche Erlaubnis öffentlich verkünden, würde ich im Übrigen schriftlich darlegen, dass ich dagegen bin. Remonstrieren ist vermutlich das falsche Wort dafür aber so in dem Sinne.
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und immerhin erwartet die "Erlaubnis erteilende" Organisation auch, dass man sein Privatleben danach ausrichtet, dann gehe ich davon aus, dass Menschen, die dazu bereit sind, oft wenig umschalten. Ist ja auch okay, es ist ein menschliches Wesen. Ich kann mein Gehirn so wenig umschalten und noch weniger ausschalten, das erwarte ich nicht so sehr von Anderen.
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ach so: DAS natürlich. das habe ich erlebt.
Ich meinte es so, als wäre das Seminar grundsätzlich der Feind und die Schule die Alliierte. Das sehe ich bei einigen KuK und das finde ich total doof. Also von Anfang an auf bad cop good cop gehen, obwohl es - meiner Meinung nach - eine Ausbildungsallianz sein sollte. -
Ich überlege gerade, ob es nicht explizit für Religionslehrkräfte untersagt sein sollte, fachfremd Ethik zu unterrichten.
Ich wäre dafür, dass die Kombi auch beim Studieren verboten wird.
Ich habe mehrere Kolleg*innen mit beiden Fächern, ich finde es nicht in Ordnung.
Und just vor Kurzem erklärte mir der Kollege, dass er in beiden Fächern dasselbe mache. "Ohne die theologische Sicht. Ach nee, eigentlich nicht, auch die braucht man."
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