Also nur zur Klarstellung: die als 3. Fremdsprache angebotene Fremdsprache wird dann zur 2. für das Abitur notwendigen Fremdsprache der Schüler*innen (weil sprachlicher Schwerpunkt oder nicht genug Jahre)
Beiträge von chilipaprika
-
-
Nein, sie wählen die angebotene 3. Fremdsprache (habe ich oben geschrieben).
Und es liegt NICHT an Französisch, Latein ist genauso betroffen.
Und am soziokulturellen Hintergrund kann es nicht NUR liegen, denn das bischöfliche Gymnasium hat GENAU dieselben Probleme und DEREN 3. Fremdsprache (nicht dieselbe wie bei uns) hat genau den selben Boom.
-
Du bist süss… ein Drittel meiner 8. Klasse (zweites Lernjahr) ist auf 4minus oder 5.
In der Hinsicht sind wir vielleicht ein Extremfall aber nein, die Sprachen haben es in NRW bei der (ggf. strategischen) Fächerwahl schwer (2. FS schriftlich oder weitere NaWi mündlich…)
-
Wir hatten schon das Thema und einen LK hat es das letzte Mal vor mehr als 15 Jahren (im letzten Jahrgang mit 1. Fremdsprache). Einen Grundkurs bis zum Abitur (kooperativ) hatten wir an der Schule im Abi 2018, mit 15 SuS (12 von uns) gehabt. Seitdem haben wir weit unter 10 Leuten und spätestens in der Qualiphase ist der Kurs in der Partnerschule (hat sich auf Grund von Stunden"mangel" bzw. andere Fächer sind viel häufiger bei uns, usw.)
von ca. 60 SuS in der 10 sollte es schätzungsweise nur 5-6 geben, die weitermachen wollen.
Schüler*innen mit 1 oder 2 haben wir vielleicht 10. Und sie sind in der Regel überall gut.
Wir haben kein großes Profil, sondern halt keine Klientel aus dem Bildungsbürgertum. -
genauso.
An meiner (NDS-) Refschule konnte man zum Beispiel kein Erdkunde wählen, in den NaWi gab es auch eine Einschränkung (ich glaube, kein Chemie oder nur GK) und die (3!) Sprachen waren überall zusammengelegt, wo es möglich war, um das Angebot zu sichern. Auch einige "Abdeckerkurse" waren mit GK zusammen.
Da es jetzt von der Stundentafel erschwert wird, weiß ich nicht, wie sie das lösen, aber ich fand diese "Schwierigkeit" der Zusammenlegung eine richtig gute Idee.
An meiner aktuellen Schule kriegen wir seit Jahren keinen Oberstufenkurs mehr zusammen. Und es ist ein Teufelskreis. WEIL die SuS wissen, dass der GK wenn überhaupt nur kooperativ mit der anderen Schule zustande kommt, lassen sich die Meisten in der Mittelstufe "zurückfallen" und wählen dann die mögliche 3. Fremdsprache in der Oberstufe. Also haben die wenigen, die die zweite Fremdsprache anwählen, am Ende keine Wahl, weil der Kurs nur miniklein wäre und also gekappt wird. Nur Latein hat in der EF wegen Latinum Bestandschutz.
KEINE Schule kann sich zu kleine Kurse leisten. Jede Zusammenlegung rettet nicht nur das eigene Fach sondern das breite Angebot einer Schule. Ich würde ALLES dafür geben, das an meiner Schule machen zu dürfen. -
-
Ich gehe davon aus, dasss das Erweiterungsfach auch nach Abschluss des Studiums oder Refs frei bleibt (zumindest eine bestimmte Anzahl an Semestern).
Aber ehrlich: bei der Fächerkombi sollte es dem TE auch wert sein, ein paar Semester Studiengebühren zu bezahlen.
Mit ein bisschen Orga (Blick in die Studienprdnung in Leipzig), Studium in Dresden (einfach ‚nur‘ das machen, was man dann für eine Anerkennung in Leipzig braucht, und dort abschliessen.
Trotz örtlicher Gebundenheit können ein pasr Semester ‚auswärts‘ über den Job später entscheiden (noch mal Wink zur Fächerkombi…)
-
Wie kommst du auf die Studiengebühren? Ich stehe auf dem Schlauch.
-
Bei uns ist es jetzt so dass ich Referent in Latein und der Sohn meiner Korreferentin auch in meinem Kurs. Diese eine Arbeit beurteilt nun ein andrerer Kollege als zweitgutachter. Ist sowas rechtlich ok ?
Ja, und vermutlich sogar notwendig.
Warum macht der Kollege nicht direkt die komplette Zweitkorrektur? (Wegen Vergleichbarkeit)
-
Das erste Erweiterungsfach vom Lehramt ist in Sachsen studiengebührenfrei.
-
Die Schüler wollen nun auch langsam wissen, woran sie sind
Den Schüler*innen kann es doch egal sein, sie bekommen ihren eA oder gA, sie werden passend aufs Abitur vorbereitet, sie haben doch keinen Anspruch auf einen bestimmten Lehrer, Kurs oder Stundenplan, sie sollen doch froh sein, dass für 5 (oder so) Schüler*innen auf eA ein Angebot gebastelt wird.
Ich bin sicher, die Tatsache, dass die "Klausel" in Latein und Spanisch (und vermutlich Niederländisch) nicht steht, nur ein Entgegenkommen zum Schutz dieser Sprachen ist. -
So ein verbot einer Kombination von 12/13 und gA/eA gleichzeitig kann natürlich auch nach hinten los gehen und dazu führen , dass überhaupt kein Kurs eingerichtet wird, bei uns führt es aber dazu, dass es französisch zum Vorteil gereicht und 2 Kurse eingerichtet werden, während Latein nur einen großen Kurs mit eA/gA und 12/13 kombiniert erhält
Sag ich doch: sei froh!
So eine Regelung könnte langfristig das Ende von Französisch bedeuten
-
umgekehrt: die mögliche Zusammenlegung in Latein (und vermutlich Niederländisch?) ist die Rettung für das Fach.
Mit 10 SuS starten sehr viele Schulen keinen Kurs mehr, erst recht gemischt. -
oh mein Gott.
Solche Kolleg*innen liebe ich.
Hauptsache geht es dem anderen auch schlecht.
Habt ihr die selbe /vergleichbare Schüler*innenzahl? Bei beiden Jahrgängen? bei eA und gA?
Geht es dir darum, dein Fach zu sichern oder darum, dass DU DEINEN Kurs nicht bekommen hast? -
Ja, wir stimmen auch ab.
Zum Glück.
Zu Beginn meiner "Schulkarriere" (selbe Schule) mussten sich die Schulen stadtweit abstimmen, es ist jetzt nicht mehr der Fall.
Die Grundschulen haben sonst die weiterführenden Schulen komplett überstimmt und dabei haben wir alle unterschiedliche Bedürfnisse oder Ziele im Kopf.
(Zeitplan des mündlichen Abiturs ist schon aufgrund der unterschiedlichen Abiturzeugnisaussgaben unterschiedlichen Zwängen unterstellt, mehrmals einen Freitag hergeben ist an Grundschulen weniger problematisch als an weiterführenden Schulen, Rosendienstag ist an weiterführenden Schulen besser als ein zusätzlicher Tag vor den Weihnachtsferien, nur als Beispiele.)
(Aber wir stimmen mittlerweile per App ab
) -
Habe ich angeboten. Siehe: RE: Arbeitsmittel und Steuern
warum holst du dir das nicht jetzt in der Widerspruchsfrist ein?
Das wäre doch einfacher, als den Sachbearbeiter eventuell mehr zu "provozieren" und ihm Lust zu geben, alle deine Geräte zu überprüfen.
Du hast offensichtlich mindestens 3 Geräte zuhause (2 dienstlich, 1 privat), plus scheinbar noch viel Kleinkram dazu (du redest von 5000 Euro, obwohl der Laptop "nur" 3000 Euro kostet), da würde ICH es nicht unbedingt darauf anlegen, alles vorzeigen zu dürfen und jedes einzelne Kleinkram begründen zu müssen.
(Und dieser Thread hat mir gezeigt: Ich wäre eine super Finanzamtbeamtin, aber alle würden mich hassen. In so einem Fall (wo mir der Computer zeigt, dass es schon das zweite Gerät ist, dass ich mich über das neue Gerät stark wundere, usw...) würde ich alles nachfragen. -
Moebius: Es war meinerseits keine Kritik.
Ja, es gibt aktivere Mods und der Frosch gehört dazu, aber es gibt auch andere Leute, die du nicht aufgezählt hast und grundsätzlich wurde noch nie eine Entscheidung von nur einer Person gefällt, selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung sind (und das sind wir auch durchaus mal) -
Hilfreich kann auch sein (Wurde es gar nicht erst versucht bzw. aufgefordert?), wenn deine SL eine Bescheinigung ausstellt, dass du kein passendes Gerät erhälst. Musste ich auch mal meinem unglaublich pingeligen Finanzamtmitarbeiter vorlegen.
-
ob der minimale Unterschied etwas ausmacht?
Ich arbeite an einem 14-Zoll-Laptop, weil es mobilfähig sein soll und 15Zoll mir die Schwere im Rucksack und der Preisunterschied nicht wert war. Wenn etwas zu klein sein sollte und ich unterwegs bin, gibt es Vergrößerungsmöglichkeiten.
Die RICHTIGE Arbeit mache ich zu Hause, mit (Achtung, geheimer Tipp!) zwei externen Monitoren. -
Modbeitrag:
1) Es sind mehr Leute im Hintergrund beteiligt, als hier aufgezählt, nicht jede Moderationstätigkeit wird sofort gesehen bzw. als solche im Forum nachträglich abgebildet.
2) Solche Entscheidungen werden als Team gefallen und das ist der Grund, warum manchmal einiges zeitverzögert und manchmal am Ende etwas nicht mehr stattfinden kann.
3) Nein, nicht alle Entscheidungen fallen einstimmig aus und sicherlich hat jede*r von uns unterschiedliche "Schmerzgrenzen" bzw. Perspektiven.
4) Reicht gerne eine Initiativbewerbung ein!
Werbung