Ich weiß nicht, wie es in Hessen genau ist, aber im Prinzip ja.
Und ersetze "Glück" durch "du musst der beste mit der ausgeschriebenen Kombination sein" (oder "unter den besten und dann in einem Gespräch der beste sein", je nachdem ob Hessen nur über Liste oder auch schulscharf ausschreibt).
Beiträge von chilipaprika
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klar kann es sein. Es gibt doch keinen Anspruch auf eine feste Stelle und sogar Verbeamtung.
Wenn du ein Fach hast, das du gerne als Erweiterungsfach machen möchtest, dann go for it. Sowieso! -
Danke! Das ist eine gute Info.
Ich werde einfach auf einem Kalender zählen, wie viele Tage ich habe. Es war ein Ausnahmejahr, ich habe nicht vor jedes Jahr so lange krank zu sein.
Da Krankheit bekanntlich kostet, nehme ich was ich kann, es soll die Urlaubskasse füllen. -
Seit 2023 ist ein Arbeitszimmer für Lehrkräfte nicht mehr absetzbar. Stattdessen gibt es jetzt die Homeofficepauschale. Der absetzbare Höchstbetrag ist mit 1260 € exakt der, der bis 2022 für ein Arbeitszimmer galt. An allen Arbeitstagen, ab denen man unterrichtet hat oder in der Schule war (z.B. Konferenz, Elternsprechtag, Schulfest, Fortbildung usw.) , kann man zusätzlich Fahrtkosten absetzen.
Ich weiß nicht, wem der Beitrag galt.
Falls mir: ja, Höchstbetrag. Und mit einem Arbeitszimmer konnte ich nie die Summe erhalten.
Mag blöd klingeln, mir geht es weniger um das Geld als ums Prinzip. Nicht nur, dass die Schule mich sechs Wochen lang locker hat weiterarbeiten lassen (also hat einfach "dankend" zugesehen), sondern dass meine Sachen / mein Arbeitszimmer eben weiter ein Arbeitszimmer war.
Aber ich werde mich nicht mit dem Finanzamt anlegen... hätte mir nur gepasst, wenn es einfach "passende" Erfahrungsberichte gegeben hätte. -
mmm... schwierig.
Ich hatte /habe ja ein anerkanntes Arbeitszimmer, die HO-Pauschale ist für mich aber (finanziell) günstiger, wenn ich das ganze Jahr habe. So dass ich es ja genommen habe, sobald es möglich war, obwohl es mich wurmt, weil es zwei unterschiedliche Konzepte sind und ich eben KEINEN Arbeitsplatz vom Dienstherr bekomme.
Ob ich jetzt für das eine Jahr wieder das AZ nutze, auch mit der Argumentation, dass ich trotz Krankheit meine Sachen nunmal lagern musste, aber dann wieder wechsle, fände ich ja blöd und opportunistisch.
Aber ich habe immerhin einen Teil der Antworten erhalten, vielen Dank! -
Aber Lehrkräfte dürfen doch kein Arbeitszimmer mehr haben, oder?
Eine Nebentätigkeit habe ich für die Zeit der Krankschreibung (und danach) auch nicht ausgeübt. -
Die Frage, die ich mir dabei stelle, und es ist kein Trick: die Anzahl ist gedeckelt, ich kann also im Schnitt nur 5 Tage die Woche angeben.
Wenn ich aber davon ausgehe, 6 Tage die Woche meinen Platz zu nutzen, darf ich den 6. Tag in der Zeit anrechnen, bei der ich gesund war? (Die Frage wäre auch so, ob es sich trotz Fahrten und Fortbildungen ausgleicht).Dass ich in der Krankschreibung gearbeitet habe, habe ich sogar schwarz auf weiß (u. a. Klassenbucheinträge!), aber da habe ich auch mehrfach schwarz auf weiß, dass ich nicht zu Hause war 🤪
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Es ist aber eben kein Arbeitszimmer sondern HO-Pauschale und ich habe die Befürchtung, dass dieser kleine aber feine Unterschied relevant sein könnte
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Huhu!
Hat jemand Erfahrung oder Kenntnis bei dem Thema?
Bei einem anerkannten Arbeitszimmer ist jedem (hoffentlich) klar, dass der Raum in der Zeit nicht abgebaut wird.
Die 6 Euro Pauschale sind ja kaum für nur Strom, und die benutzte Fläche und so weiter ist ja da.
Dankbar für Ratschläge / Erfahrungsberichte.
Chili -
Wie kamst du denn in einen Master Soziologie nach deinem Bachelor?
Und zur Frage Politik/Wirtschaft: In NDS gibt es eben KEINE Soziologie in dem Fach (also im Unterschied zu Sozialwissenschaften in NRW oder ein bisschen in anderen BL mit Sozialkunde). Da wird es sehr schwierig.
Im Prinzip bewirbst du dich für zwei Fächer, bei denen du in keinem davon einen Masterabschluss hast, in einem nicht mal annähernd Kenntnisse / anrechenbare Kurse.
WENN du genommen werden solltest, dann ist es nicht nur ein Skandal (sind es überhaupt Mangelfächer an der Schulform?) (und wo sind dann alle arbeitslose Germanist*innen?), sondern du wirst im Schulbetrieb komplett untergehen. Lass es oder mach davor einen Germanistik-Bachelor, wenn NDS so bereit ist, seine Maßstäbe runterzusetzen... -
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Ich bin echt voller Bewunderung für all eure Schulen, die das so früh schaffen.
Bis zum letzten Schultag gab es UV-Änderungen. Keine Aktualisierung wurde zugesandt, eine Vertretungsstelle ist ausgeschrieben (keiner weiß, welche Fächer die Person haben wird, FALLS sich was ändert), ein paar Langzeitkrankschreibungen haben wir auch (die aber zum Teil eingeplant wurden), also wird es in den Ferien und zu Jahresbeginn massiv Veränderungen geben.
Mir tun die Stundenplaner so leid.
Und trotzdem hätte ich sehr sehr gerne mehr Planungssicherheit. (Weiß aber, dass das Problem eher beim Land / der BR als bei der Schule liegt. Frage mich nur, was andere Schulen anders machen) -
Puh… nicht mal am Gym spielt hier die 2. FS eine Rolle.
Aber eyh, ist ja NRW
#jaichbinverbittert
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Aber gibt es überhaupt Abschlussprüfungen in der ZWEITEN Fremdsprache? Egal ob Hessen oder Bayern?
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Selbst an der nonnengeführten katholischen Mädchenschule gab es vor 25 Jahren mindestens ein muslimisches Mädchen (sie trug ein Kopftuch, deswegen weiß ich es).
Es mag „im Osten“ anders sein, aber in NRW steht nicht nur die Ehrfurcht vor Gott im Schulgesetz, ganz viele Klassenzimmer haben Kreuze an den Wänden (die letzten meiner Schule mit über 50% Muslime sind erst 3-4 Jahre weg, ein Kollege hat sie immer wieder aufgehangen, wenn andere KuK sie abgemacht hatten), Gottesdienste zu Jahresbeginn, Jahresende und mal dazwischen sind ganz normal (wir gestalten mitllerweile mindestens den Anfang und das Ende religionsübergreifend…), viele bischöfliche Schulen können es sich nicht leisten, hardcore zu sein. Und das, was du in dem obigen Text an Schärfe und Härte interpretierst, ist nur auf dem Papier. Die Auseinandersetzung mit Religion ist im Reliunterricht. Nicht in Mathe.
Vergiss nicht: die meisten unterrichtenden KuK dort sind aus den selben Gründen dort wie die SuS und gehen auch höchstens zu Weihnachten in die Messe.
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Hättest du genauso wenig Bedenken bei einer muslimischen Schule?
Ich formuliere es mal um: Unsere Schule und das Miteinander beruht auf Werten wie Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Glauben. Jedes Kind muss am Islamunterricht teilnehmen. Die Lehrkräfte sollten nicht an die große Glocke hängen, wenn sie homosexuell sind oder sie bekommen erst gar keine Stelle, weil das Sünde ist. Der interkulturelle und interreligiöse Austausch ist erwünscht, aber alles wird auf Grundlage des muslimischen Glaubens hinterfragt. Die Kinder müssen zum Islam konvertieren, wenn sie bei uns aufgenommen werden wollen. Wir sind aber total offen für andere Religionen. Ansonsten ist alles wie in anderen Schulen, dieselben Leistungskurse und Profile.
Ich hab doch glaube ich - hoer und anderswo - genug geschrieben, dass ich es gegen meine Position machen würde, fürs Kind.
Genauso könnte es meinetwegen eine richtige Privatschule mit Geld sein. Fürs Kind macht man es.
Abgesehen davon willst du ja provozieren: kein kind muss jemals konvertieren (und dann widersprichst du fich im nächsten Satz).
Das ist der Punkt: die katholichste Mädchenschule, bei der ich im Studium gearbeitet habe (Fremdsprachenassistentin, kein Einfluss auf den Einsatzort) war noch strange mit Ordensfrauen, jede Woche Spendenaufrufe zur Finanzierung von Kopierern an einer Schule in Burkina Faso, usw.. aber alle anderen Schulen, die ich danach in anderen Städten mitbekommen habe (und es ist ja auch über 20 Jahre her) kämpfen auf dem Markt genauso um kleine Schäfchen wie die staatlichen Sxhulen und müssen sich oft anpassen. Angebot und Nachfrage.
Wenn also die einzige Schule in der Stadt mit gutem Profil und Angebot von mir verlangt, zu bestätigen, dass ich für Gerechtigkeit und Toleranz einstehe, es meinem Kind und seiner Entwicklung förderlich ist, dann würde ich es machen (oder wäre eben noch nicht hierher gezogen…)
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Die meisten tun es nicht, wirklich. Es sind quasi normale Schulen mit Sonderrechten.
Es ist vll von Region zu Region unterschiedlich aber in meiner aktuellen Region idt es wirklich irrelevant.Ich kenne KEINEN, der wegen des religiösen profils die Schule wählt.
Es geht um Wohnort, Freunde, Profil (Klassen), Schülerschaft (und alles bedingt sich gegenseitig)
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in der Regel: absolut nichts Besonderes.
Ich wüsste nicht, wo das bischöfliche Gymnasium sich von uns unterscheidet, außer in der Schülerschaft.
Sie fahren alle selben Profile (Musik, Mint, bili) und Siegel (oder weniger) wie wir (gegen Rassismus, für Vielfalt, Humanitäre Schule...).
Dieselben christlichen Werte, die ständig hochgehalten werden und eigentlich Menschenverstand sind: keinen umbringen / beleidigen, Toleranz, Solidarität, gute Erziehung, Respekt, usw..
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