Also meine migrantischen Freunde feiern auch Weihnachten. Nicht als religiöses Fest, so den als weltliche Tradition. Eine Zeit zur Besinnung zu kommen, Freunde und Familie zu treffen usw. So handhabe ich es als Atheist dich auch.🤷
Vom Wert der Werte. Oder: Gehört die besinnliche Zeit abgeschafft?
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Beitrag von Humblebee (
28. Dezember 2025 23:33 )Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: falscher Thread (28. Dezember 2025 23:33 ). -
Ich erfrage nicht die Konfessionen meiner Schüler (m/w/d), da dies für meine Unterrichtsfächer keine Rolle spielt, aber mir haben schon einige Schüler (m/w/d) mit migrantischen Wurzeln von Weihachtsgeschenken, die sie für ihre Liebsten gekauft/gebastelt haben, oder ihren Lieblingsweihnachtssongs erzählt. Ob sie jetzt Würstchen mit Kartoffelsalat zu Weihnachten essen, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ja deren Kinder irgendwann mal...
Genau aus dem (Fremdsprachen-)Unterricht habe ich doch alle Infos zu allen möglichen Weihnachtsessen meiner Schüler*innen. Wo kann man sich sonst immer über Traditionen und Vergleiche unterhalten.
(Auch darüber WER vorbeikommt und Geschenke bringt, denn nein, es gibt keine Übersetzung für das Christkind und ich habe locker 20 Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass dieses Wesen nicht Jesus und auch nicht Gott ist, sondern halt was Anderes).
und unter meinen muslimischen Kindern (finde ich im Übrigen begrifflich viel besser, als "migrantisch", just saying) kenne ich beide Haltungen: Nichts damit zu tun und auch als Teil der Erziehung "wir feiern andere Feste, jeder Familie ihre Religion und Tradition" oder "Ach, wir mischen eh alles ein bisschen, auch wenn eine andere Religion die Überhand hat".
Und wenn man sich hier ein paar Threads durchliest, die Mehrheit der "Christen" feiert Weihnachten doch nicht aus religiösen Gründen. Selbst der Kirchgang wird für Viele mehr Tradition sein als glaubensgeleitet. -
unter meinen muslimischen Kindern (finde ich im Übrigen begrifflich viel besser, als "migrantisch", just saying)
Na ja, es sind aber ja nicht alle mit Migrationshintergrund muslimischen Glaubens. Da passt "migrantisch" doch besser, finde ich. Halt je nach dem, wen man meint.
Und wenn man sich hier ein paar Threads durchliest, die Mehrheit der "Christen" feiert Weihnachten doch nicht aus religiösen Gründen. Selbst der Kirchgang wird für Viele mehr Tradition sein als glaubensgeleitet.
Da stimme ich dir zu. Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die das ganze Jahr über nicht in die Kirche gehen, sondern nur am Heiligabend.
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Eben. Es sind nicht alle mit "Migrationshintergrund" Muslime oder Nicht-Christen, deswegen
Ich erfrage nicht die Konfessionen meiner Schüler (m/w/d), da dies für meine Unterrichtsfächer keine Rolle spielt, aber mir haben schon einige Schüler (m/w/d) mit migrantischen Wurzeln von Weihachtsgeschenken, die sie für ihre Liebsten gekauft/gebastelt haben, oder ihren Lieblingsweihnachtssongs erzählt.
ergibt so ein Denken keinen Sinn.
Wow, der türkischstämmige Christ oder der Katholik aus Spanien bastelt Weihnachtsgeschenke oder hat einen Lieblingsweihnachtssong....
Das ist stark verkürzt... -
Da stimme ich dir zu. Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die das ganze Jahr über nicht in die Kirche gehen, sondern nur am Heiligabend.
und leider sind es oft diejenigen, die sich am stärksten / lautesten gegen den Verfall der "christlichen" Werte oder "Islamisierung" unseres Alltags aufregen.
Meine katholische, fromme Oma, die jeden Sonntag in die Kirche ging (oder am Ende den Gottesdienst im Fernsehen zuschaute), vor jedem Essen betete, usw.. hatte mehr (christliche) Nächstenliebe als diese Menschen. -
Eben. Es sind nicht alle mit "Migrationshintergrund" Muslime oder Nicht-Christen, deswegen
ergibt so ein Denken keinen Sinn.
Wow, der türkischstämmige Christ oder der Katholik aus Spanien bastelt Weihnachtsgeschenke oder hat einen Lieblingsweihnachtssong....
Das ist stark verkürzt...Ach, sorry, das war ein Missverständnis. Ich dachte, du habest dich auf Chemikus' Nutzung des Begriffs "migrantisch" bzw. "migrantische Freunde" bezogen.
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und leider sind es oft diejenigen, die sich am stärksten / lautesten gegen den Verfall der "christlichen" Werte oder "Islamisierung" unseres Alltags aufregen.
Nein, das ist in meinem "Dunstkreis" definitiv nicht der Fall. Diejenigen, die nur an Heiligabend in die Kirche gehen und sonst so gut wie gar nicht (von Trauungs-, Beerdigungs-, Konfirmations- und Kommunionsgottesdiensten mal abgesehen), gehen an diesem Tag/Abend ihrer Aussage nach "der Atmosphäre wegen" nachmittags zum Krippenspiel oder zur Christmette am späten Abend.
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ja, wahrscheinlich ist mein Gedanke falschrum.
DIEJENIGEN, die sich am lautesten echauffieren, sind welche, die nur einmal im Jahr die Religion für ihre Weihnachtsgeschenke und -stimmung "missbrauchen" bzw. "nutzen".
Aber zum Glück (!!!) sind die allermeisten dieser Menschen (die wohl auch die allermeisten aller Christen in Deutschland bilden sollten) nicht so darauf.
Sorry, ich hätte den Faden richtig rum spulen sollen, bevor ich ihn hierhin schreibe. -
DIEJENIGEN, die sich am lautesten echauffieren, sind welche, die nur einmal im Jahr die Religion für ihre Weihnachtsgeschenke und -stimmung "missbrauchen" bzw. "nutzen".
Hast du Daten dazu?
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Na ja, es sind aber ja nicht alle mit Migrationshintergrund muslimischen Glaubens. Da passt "migrantisch" doch besser, finde ich. Halt je nach dem, wen man meint.
Und nicht alle Muslime haben einen migrantischen Hintergrund. Wer hier als Enkel oder Urenkel der ersten Generation türkischer Gastarbeiter geboren wird und lebt, der ist kein Migrant und auch nicht migrantisch. Das sind übrigens auch genau die, bei denen dann Ramadankalender oder andere adaptierte Symbole eine Rolle spielen.
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Es gibt auch Deutsche ohne Migrationshintergrund, die zum Islam konvertieren.
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Es gibt auch Deutsche ohne Migrationshintergrund, die zum Islam konvertieren.
oder es schon SIND.
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