Beiträge von chilipaprika

    Oh! Welche Fächer hast du denn? Keine Sprache wahrscheinlich. 🤔🤭

    doch. Kein Englisch, aber zwei Sprachen und zwei Sachfächer.

    Aber mich überzeugen tausend andere Sachen mehr (ich liste sie nicht alle auf, es wäre Werbung und dann würde meine Konkurrenz steigen: Abwechslung der Themen (ab und zu ändern sich die Sachen..), mehr Tiefe (wenn noch "trivial", wie User Nele zu sagen pflegte), mehr Ruhe (egal in welcher Gruppe, in Vergleich zur Sek1), weniger Reize für mich, ... und ich LIEBE ALLE meine Fächer, in der Oberstufe ist die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest ein Teil der SuS sich _bewusst_ dafür entschieden hat, größer.., etc etc...) und ich schlucke die Kröte Korrektur (sagte die Paprika mit 4 Stapeln auf dem Tisch).

    Darüber hatte ich nie nachgedacht… ich habe Bekannte in den USA, sie haben das 3. Haus in 8 Jahren, sich jedes Mal vergrößert oder den Stadtviertel gewechselt.

    Sie sind definitiv nicht arm und dabei SEHR ‚us-amerikanisch‘ risikoreich unterwegs, aber ja, wenn da nicht 10% an Anwalt und Steuer jedes Mal gehen, plus Spekulationssteuer für zu geringe Besitzdauer, ist es natürlich anders.

    Vielleicht noch eine Ergänzung zum Korrekturaufwand: Der mag für die einzelne Schülerarbeit höher sein, gleichzeitig sind Oberstufenkurse nicht selten auch spürbar kleiner als Klassen in der Mittelstufe. In NDS liegt der Klassenteiler in der Sek 1 bei 30, der Teiler in der Q-Phase liegt dagegen bei 18-20.

    Für jeden einzelnen Kurs oder als Durchschnitt?

    Ich hatte in NRW schon deutlich mehr als 20 SuS in Oberstufenkursen und ja, wir haben schon mehrfach Englisch-GKs mit 30 gehabt (frag mich nicht, ich würde weinen… taten auch die Kolleginnen)

    Meiner Meinung nach eben gerade nicht, weil beispielsweise die Erfahrung in der praktischen Ausbildung (z.B. als ABB (NRW)) völlig fehlt.

    steht es irgendwo?
    Die TE wird ja ihre Abordnungsstelle nicht in einer Überraschungstüte gefunden haben, wird also die Vorerfahrung bringen, warum ein Institut ihr zugetraut hat, Studierende im Praxissemester und in der fachdidaktischen Vorbereitung auszubilden.

    aber ein Blick auf den Wohnmarkt zeigt auch, dass es auch Gutverdiener gibt, die sich bewusst für das Mieten entscheiden, selbst wenn sie kaufen könnten. Ich habe nicht nur in Großstädten, sondern jetzt auch immer mehr im ländlischen Raum erste Wohnungen gesehen, die für mindestens 1.500€ oder gar über 2.000€ kalt monatlich angeboten werden. Und diese Wohnungen finden auch Mieter.

    Das Problem ist aber: Entweder die Wohnung an einem Ort X für 1800 Euro kalt oder 20-jährige Kreditabzahlung mit einer monatlichen Rate von 2000-2500 Euro. Für dieselbe Wohnung.
    Und einige kommt es eben nicht in Frage, 20km weiter zu fahren. Aus welchen Gründen auch immer. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, aber jede*r hat ein unterschiedliches Verständnis von Lebensqualität. Und es gibt Menschen, die lieber in der Stadt wohnen, nur ein Auto fahren, weil sie alles fussläufig oder mit Bus haben, die Kinder nicht rumfahren müssen, selbst wenn sie sich ein Zimmer teilen müssen und keinen Garten haben, selbst regelmäßig ins Kino und Theater gehen, danach zu Fuss nach Hause können, usw..
    Es gibt also auch einiges an Neben- und Opportunitätskosten, die man mitbedenken muss.
    Und die absolute Freiheit, wegzukönnen, ist für viele soviel wert, wie für einige die Sicherheit, dass man nie wegmuss.

    Ich bin keine Schulleitung, aber ich hatte überlegt, das "Kapitel zu wechseln" und ans BK zu gehen.
    Ich hatte nach einem sehr kurzen telefonischen Kontakt (wegen Bewerbung auf eine ausgeschriebene Beförderungsstelle) die Aufforderung, bitte eine Initiativbewerbung für eine Versetzung zu schreiben (wohlwissend, dass ich NICHT im BK-Kapitel war), Interesse an meinen Fächern bestand (über Zusatzqualifikationen hatte ich nicht geredet, nur eine, die ein Indiz sein könnte, warum man aus meinem allgemeinbildenden Fach das berufsbildende (z.T. Mangel-)Fach mit gutem Gewissen ableiten könnte) .
    Ich habe mich aus anderen Gründen doch gegen den Wechsel zu diesem Zeitpunkt entschieden, kann also nicht sagen, was daraus geworden wäre. Ich bin durchaus jemand, den viele (jenseits des meritokratischen Blablas des öffentlichen Dienst) im Hinblick auf Erstkontakte interessant finden, aber auch sehr oft eingeladen wird, um sich dann anzuhören "Ach, wir wollten Sie kennenlernen, so ein interessanter Lebenslauf" (Danke aber, war mir eine Freude).

    ABER: Es klang definitiv so, - und so war mein Kenntnisstand zu Beginn der Abordnung - : Wenn ich wechseln will, dann ist es genauso wie bei jedem Versetzungsgesuch: Das, was man in der Hand nimmt, hat mehr Chancen.
    Allerdings hast du auch nicht komplett in der Hand, ob die Schule dich für dein Zweitfach oder deine Kompetenz in XY will und ob sie dich als Backup im Team oder als Alleinige nächste Spezialistin will.

    Ganz so einfach geht das nicht: Du hast als Tochter einen Anspruch auf deinen Pflichtteil, den du auch einklagen kannst (später). Du hast einen Anspruch, der höher ist als jeder Enkel. Was deine Eltern allerdings jetzt schon machen könnten - und daran kann sie auch keiner hindern - ist, dem Enkel in Form von Schenkungen Vermögen zukommen zu lassen. Auch da gibt es aber für Enkel recht niedrige Grenzen. Sie könnten aber natürlich dem zugehörigen Elternteil diese Schenkungen machen.

    Wenn dich das näher interessiert, kann ich das gerne mal raussuchen.

    Ich habe vor ca. einem halben Jahr eine recht intensive Fortbildung hierzu privat gemacht - weil meine Eltern sehr vermögend sind, aber wenig Ahnung von Geldanlage und finanziellen Themen haben. Nachdem ich in der Fortbildung erfuhr, dass der Schenkungsfreibetrag pro Elternteil bei 400.000 Euro liegt, hatte ich veranlasst, dass mir das Elternhaus bereits jetzt und nicht später überschrieben wird - da mein Vater relativ alt und leider auch sehr krank ist. Würde er jetzt sterben, müsste ich dann auf den Betrag über 400.000 Euro (das Haus ist deutlich höher geschätzt worden) entsprechend viel Erbschaftssteuer zahlen. Und das kann man auf diesem Wege legal umgehen. Zudem gibt es ein Geschwisterteil, das leider sehr viele Probleme hat - und da ist es eher besser, wenn dieser nur den Pflichtanteil bekommt. Der aber auch noch sehr hoch ist, bzw. wäre. Gehen die Eltern aber zu Lebzeiten beide hin und machen Schenkungen an die (anderen) Kinder, wird er immer kleiner. Allerdings dürfen diese Schenkungen natürlich auch einen gewissen Rahmen nicht sprengen. Aber enterbt werden kann keiner mehr - das fand ich auch interessant. Einzige Ausnahme: Er begeht eine Straftat.

    Zwei Sachen:
    Ich werde nicht nach deutschem Recht erben ;) (Gott bewahre, es wäre ein Erbe von meinem Mann und das werde ich hoffentlich nie erleben), auch wenn das französische Recht auch einen Pflichtteil vorsieht.
    aber genau das versuchen meine Eltern, was du - wenn ich es richtig lese - im Fall von dir und deinem Geschwisterteil begrüßt: durch Schenkungen das Erbe zu minimieren (und setzen natürlich damit auf Zeit, weil dafür ein gewisser Zeitabstand zum Tod sein muss.)
    Noch (!) bin ich nicht komplett aus dem Radar, aber das Elternteil des Kindes soll explizit ignoriert werden.
    Und das ist das, was mich an Tricks und Schenkungen-Ratschlägen aufregt: der jeweilige Staat hat sich was dabei gedacht, und auch wenn es eben nicht mehr zeitgemäß ist (weil das Erben eines Hauses mit 60 nichts viel bringt), ist das Spekulieren und Überspringen und so weiter durchaus eine Sache.

    Aber irgendwann werden sich mein Mann und ich auch darüber Gedanken machen müssen, weil wir als Kinderlose mit jeweils einem Geschwisterteil, das selbst auch Kinder hat, aber wo dann auch noch möglicherweise zwei Erbrechte greifen, einiges im Falle des Falles auf den Überlebenden zukommt.

    Wir sind eh meilenweit im OT, aber:

    1) Enkel gibt es oft noch mehr als Kinder: wer kriegt denn was?

    2) natürlich hat man keinen Anspruch auf Erbe, aber die Erbreihenfolge kommt nicht von ungefähr (und das sage ich als kinderlose Tochter, die sich regelmässig anhört, wie die Eltern nach Tricks suchen, dem (aktuell 4-jährigen!) Enkel möglichst viel/alles zu hinterlassen… an der Mutter (und mir auch) vorbei..

    Das ist "lustig". Mir wurde erklärt, dass es gerade nicht unter Elternzeit liefe. Sondern unter "gar nichts", weil man ja nicht beurlaubt sei. Meine Rückkehr läuft unter Versetzung.

    Kehrst du auch bald zurück? Also: hast du schon den Antrag ausgefüllt? Mir wurde es wie dir zu Beginn gesagt, am Ende war es aber auch nicht so und ich hätte ausdrücklich einen Antrag auf Versetzung stellen müssen (mit allen Ablehnungsmöglichkeiten), wenn ich woandershin gewollt hätte.

    …welche Erfahrungen habt ihr mit obiger Sache?

    - Aus welchen Gründen wurden Kinder ausgeschlossen?

    - wie „schnell“ wurde das entschieden?


    Danke ☺️, bin gespannt 🤩

    möchtest du dich vielleicht auch (vorher?) an den von dir gestarteten Threads zu Weihnachtsfeiern in Kollegien oder Schmierereien auf dem Klo beteiligen oder siehst du deine Rolle im Forum ausschließlich als Impulsgeber?

    Ich finde „wir machen es genauso groß wie der Jahrgang davor“ nicht schlimm. Warum sollten sie es auch kleiner machen?

    Das Jammern über die steigenden Kosten zeigt mir, dass unsere Gehälter einfach nicht im gleichen Umfang mit ansteigen.

    Stell dir mal vor, ich jammerte nicht um mein Portemonnaie, sondern um das der Schüler*innen und ihrer Familien. Bzw.: irgendein Komitee übernimmt die Planung und ein gewisses Risiko, wenn Stadthallen plötzlich mehrere Hundert Euro mehr Grundmiete wollen. Das ist schon ein finanzielles Risiko, das sie eingehen (möchte ich nicht selbst für mich haben.)

    Darüber hinaus:
    An meiner Schule gibt es kaum Einzelkinder, die Familien mit 2 Kindern sind auch in der Minderheit und die meisten Eltern sind keine Beamten mit Kinderzuschlägen.
    Sprich: ein Abiball ist sehr kostenintensiv und selbst wenn man es den Geschwistern nicht gönnt, dabei zu sein: es ist ein Budget, das für eine Familie sehr hoch ist, die meisten Abiturient*innen bezahlen es selbst, usw..

    hingegen gibt es viele denkbare Szenarien, in denen eine Abordnung absolut keinen Mehrwert für Schule hat.

    gibt es sicher. Aber die Abordnungen sind vom System gewollt. Warum gibt es dann nicht bessere Brücken? Es ist fürs System ineffizient, kein Unternehmen würde sich sowas leisten.

    Aber es ist doch egal: die Leute werden schon nicht gehen, die kann man sich warm halten.

    Es ist systemisch und frustrierend. JEDE einzelne Person, mit der ich gesprochen habe, die an einer Hochschule abgeordnet war, ist diesbezüglich frustriert. Klar soll keine Beförderung herausspringen, aber der Wechsel ist echt krass und dafür, dass diese Abordnungsstellen genau dafür da sind: Wissens- und Kompetenzaustausch zwischen Schule und Uni, ist es sehr einseitig. Meine Kenntnisse des Schulfeldes wurden jahrelang geschätzt und als notwendig für meine Arbeit im Team an der Hochschule angesehen. Ich habe an der Schule NICHTS erwartet, aber dieses Gefühl, ich hätte genauso jahrelang in Elternzeit sein können (no offense), ist echt frustrierend.

    Also: ich fühle mit.
    Nur: ich hatte keine Qualistelle und also weder den Doktortitel (der doch hier und da Türe öffnet), noch die Kontakte zu Instituten.

Werbung