Beiträge von Sarek

    Hallo alle,

    sicher ist das Euch auch schon einmal passiert - man ist so drin in der Mühle und im Trott, dass man in manchen Privatsituationen total verpeilt ist und nur noch an die Schule denkt. Wie eine Deutschkollegin mal zu mir sagte: "Für mich haben die Ferien dann begonnen, wenn ich mir im Fernsehen einen Film ansehen kann, ohne in Gedanken ein Tafelbild dazu zu entwerfen."
    Heute hat es mich erwischt.
    Ich bin im Prüfungungsausschuss für das Leistungskursabitur in Biologie am Montag und muss frühs um 6:15 in der Schule antreten, um die Abituraufgaben mit den Kollegen auszuwählen.
    Heute früh wachte ich auf, schaute auf die Uhr: 6:20 Uhr. Verschlafen! Panik! Leistungskurs-Abitur! Wieso hat denn der Wecker nicht geklingelt, ich hatte ihn doch gestellt?
    Also schnell ins Bad, blitzgeduscht und fertig gemacht, und als ich mich anziehen wollte, dachte ich daran, dass am gestrigen Sonntag meine Vermieter aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Komisch, ich konnte mich gar nicht mehr an ihre Ankunft erinnern. Sie waren noch gar nicht da. In dem Moment realisierte ich, dass ja erst Sonntag und noch nicht Montag ist. Also legte ich mich wieder ins Bett und schlief sogar noch einmal ein.
    Genau das gleiche ist mir zum letzten Mal als Schüler in der K13 passiert. Da merkte ich es aber erst, als ich bei strömenden Regen mit dem Fahrrad zur Schule unterwegs war.

    Hattet Ihr auch schon ähnliche Momente?

    Das könnte ein ganz amüsanter Thread werden.

    Sarek

    Ich gebe für die Reinigung der Arbeitskleidung (Laborkittel in der Chemie) pro Jahr pauschal 25,- Euro an. Wurde bisher immer anerkannt. Sprich, wer Arbeitskleidung absetzen kann, kann auch die Reinigung dieser absetzen.

    Sarek

    Das Refi war viel Arbeit, verbunden mit viel Stress, weil natürlich Erfahrung und Routine fehlten. Vieles war ungewohnt und man war am Anfang auch unsicher, aber letztlich hatte man auch das Ziel des vorangegangenen Studiums erreicht und stand zum ersten Mal als "Lehrer" vor einer Klasse und hat unterrichtet.
    Ich möchte das Referendariat nicht noch einmal machen (einmal reicht), aber es gab viele schöne Momente und ich war in dieser Zeit zufrieden und fühlte mich allermeistens wohl. Wobei ich bei meinen Seminarlehrern nie das Gefühl hatte, ungerecht behandelt oder gepiesackt zu werden.

    Sarek

    Wir haben die Vorschrift, dass - sofern es nicht eine reine Mädchen- oder Jungengruppe ist - sowohl eine männliche als auch eine weibliche Begleitperson dabei ist. Also mindestens zwei Lehrer.
    Bei 50 Personen sind mindestens drei Begleitpersonen sinnvoll. Es reicht schon aus, dass ein Schüler wegen z.B. Krankheit zum Arzt muss oder in der Unterkunft bleibt. Eine Aufsicht muss bei ihm bleiben und dann wäre der andere Lehrer mit den 50 Schülern im Ausland allein. Das kann nicht sein.

    Sarek

    Zitat

    Original von lehraemtler
    Mich würde auch eher Klingonisch interessieren. Eine angeregte Diskussion mit Worf oder Kanzler Gowron wäre sicher interessant. :) Habe sogar noch die beiden Lehrbücher, dies mal gab. :) Hhm. Vielleicht gehe ich morgen früh mal in den Keller. :D

    Ist vielleicht ganz interessant für Dich:

    http://www.kli.org/

    ist das Klingon Language Institute, das sich ernsthaft mit der klingonischen Sprache befasst und auch literarische Werke wie Gilgamesh oder Werke von Shakespeare ins Klingonische übersetzt hat.

    Sarek

    Wir haben ein Team aus einigen Lehrern, die den redaktionellen Teil machen und das Layout gestalten.
    Es kann aber jeder Beiträge einbringen und es wird auch erwartet, dass jede Fachschaft einen kleinen Beitrag zu ihren Fächern oder Aktivitäten beisteuert.

    Sarek

    Zitat

    Original von Marigor!
    Hallo,
    super Tipp! Danke!
    Die Telefonkosten habe ich bisher noch nicht abgesetzt, werde es aber jetzt sofort eintragen.
    Was gebt ihr denn neben den Kilometern, Arbeitszimmer (was ja wieder rausgenommen wird...) und Bücherrrechnungen sonst noch an?

    Nicht nur die Strecken zum Arbeitsplatz und zurück, sondern auch alle anderen Strecken, die ich dienstlich zurücklege und nicht erstattet bekomme. Also alle Einkaufsfahrten oder Botengänge, um Unterrichtsmaterial zu besorgen und auch alle Fahrten am Wandertag oder zu Schulveranstaltungen wie Konzerten. 30 Cent pro zurückgelegtem Kilometer lassen sich absetzen. (Also 2 x, für Hin- und Rückfahrt.)
    Ansonsten alle Literatur, die mit dem unterrichteten Fach zu tun hat, Eintritte in entsprechende Museen (bei mir als Biolehrer werden auch Zoobesuche anerkannt) etc.

    Sarek

    Zuhause am Nachmittag übertrage ich die Noten, die ich mir während der Stunde auf dem Sitzplan notiert habe, in mein Notenbuch und in eine Klassenliste am Computer.
    Die Unterlagen der gehaltenen Stunde hefte ich zurück in den Ordner bzw. tausche sie gegen die der nächsten kommenden Stunde aus. Nach- und Vorbereitung gehen so ineinander über.
    Ansonsten Zettel sortieren, Papierkram erledigen etc. Gelegentlich ersetze ich auch gleich eine Abbildung gegen eine andere, die deutlich besser ist, oder korrigiere Fehler in einem Arbeitsblatt.
    Eine Nachbereitung in dem Sinne "Was mache ich bei dieser Stunde beim nächsten Mal anders/besser?" findet eher nicht statt, da ich es bis zum nächsten Jahr sowieso wieder vergessen hätte.

    Sarek

    Was mir bei meinen auffällt:
    Viele achten nicht wirklich auf die Fragestellung, sondern schreiben alles hin, was ihnen dazu einfällt. Häufig viel zu viel und damit reicht die Zeit nicht für die anderen Aufgaben.
    Wenn es beispielsweise heißt "Nenne", sollen wirklich nur die Punkte aufgezählt, aber nicht erläutert werden.
    Wird ein Überblick zu einem Vorgang verlangt, ist es nicht notwendig, den auswendig gelernten Hefteintrag zu allen Details hinzuschreiben.

    Sarek

    Ich unterscheide streng zwischen der Mitarbeit an sich (also Häufigkeit der Meldungen, wie sorgfältig Hausaufgaben gemacht werden etc.) und der Qualität der Beiträge. Nur auf letzteres gibt es dann auch eine Note. Es gibt eine Menge Schüler, die nun einmal stiller oder zurückhaltend sind, aber trotzdem sehr gut und, wenn man sie dann einmal aufruft oder dran nimmt, auch gute Beiträge bringen.
    Entsprechend gibt es Schüler, die ständig den Finger oben haben und bei jedem Gespräch dabei sein müssen, aber wenn man mal etwas genauer darauf achtet, merkt man, dass sie inhaltlich nur wenig rüberbringen.
    Generell gehe ich so vor, dass ich mir einige Schüler vorher herauspicke, diese dann etwa 2 Wochen lang gezielter aufrufe und mir Notizen zu ihren Beiträgen mache (z.B. +/0/-) und daraus dann eine mündliche Note bilde.
    Die Hausaufgabe als solche würde ich nicht benoten. Woher will ich wissen, dass der Schüler sie auch selbst angefertigt hat? Man kann aber den Inhalt der Hausaufgabe im Unterricht wieder aufgreifen und hier aus den Schülerbeiträgen eine mündliche Note machen.
    Jemand, der die HA nicht gemacht hat und sich in der Stunde auch nicht beteilgt hat, dafür eine 6 einzutragen, finde ich ein Unding. Dann müsste man auch jedem anderen Schüler, der die HA gemacht und sich beteiligt hat, jede Stunde eine 1 oder eine andere gute Note eintragen. Hier wird die Mitarbeit mit der Leistung verwechselt.

    Sarek

    Konfrontiere sie doch einmal damit, warum sie eigentlich die 10. Klasse an Eurer Schule besuchen und ob es für sie nicht besser wäre, die Schule zu verlassen und ins Berufsleben überzuwechseln, wenn sie hier alles so Scheiße finden und nur angenervt sind. Dadurch sollen sie sich mal ihre Altelrnativen überlegen und ob die Schule wirklich so schlecht für sie ist.
    Parallel dazu würde ich Kontakt zu den Eltern aufnehmen (evtl. durch den Klassenleiter, wenn sie diese Haltung bei mehreren Lehrern zeigen) und diese in die Sprechstunde einladen oder zumindest einen Hinweis an sie schreiben und dieses Problem ansprechen. Um die Problematik zu unterstreichen, könntest Du ihnen auch anbieten, Kontakt mit dem Beratungslehrer (falls es einen solchen an Eurer Schule gibt) aufzunehmen.
    Wenn Du Sanktionen gegen sie verhängst, sollen sie meckern. Na und? Es ist ihre Pflicht als Schüler, sich am Unterricht zu beteiligen und wenn ihnen das nicht passt, sollen sich sich eben von der Schule abmelden. (Eine Kollegin von mir hat einmal Schüler der Oberstufe zum Schulleiter geschickt mit der Aufforderung, sie sollen sich abmelden, da sie unbeschulbar wären. Das hat gut gewirkt.)

    Sarek

    Hallo,

    ich bin letztes Jahr durch Zufall auf das Forum gestoßen, lese seitdem mit und habe mich nun auch angemeldet, da es mich bei dem einen oder anderen Thema gejuckt hatte, auch einen Kommentar zu schreiben.
    Von meiner Ausbildung her bin ich Diplombiologe und hatte mich nach gut 1 1/2 Jahren in der Forschung entschlossen, doch noch auf Lehramt zu wechseln und stelle seitdem regelmäßig fest, dass es die beste Entscheidung meiner Laufbahn gewesen ist.
    Also habe ich das 1. Staatsexamen in Bayern in Bio und Chemie nachgeholt, bin vor 10 Jahren ins Referendariat gegangen und seitdem an einem Gymnasium tätig. Neben meinen beiden Fächern bin ich an unserer Schule auch Ausbilder für Erste Hilfe und mittlerweile auch in der Referendarsausbildung tätig.
    Generell unterrichte ich in den Klassen 5 - 13, bin derzeit aber fast nur in der Oberstufe tätig.

    Viele Grüße

    Sarek

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