Beiträge von icke

    Also ich versuche ja immer noch diese Idee mit den größeren Räumen zu begreifen. Ist die Idee dann, dass die Klassen vollständig (also eben nicht mehr geteilt, weil man ja die Lehrer nicht klonen kann) in größeren Räumen unterrichtet werden? Und bekommen die Lehrer dann ein Megafon und die Kinder in der letzten Reihe ein Opernglas? Und sind Hofpausen dann gestrichen, weil es keinen Hof mehr gibt? Und stehen die zu kleinen Räume in den Schulen dann solange leer? Und auf wieviele Kilometer Schulweg dürfen die Kinder und Eltern sich dann gefasst machen? Und ist dann der Lehrer da mit der Klasse ganz alleine in seinem Vereinsheim? Und muss er dann alles alleine unterrichten oder beamen sich die Lehrer dann immer von einer Messehalle zur nächsten?

    Also je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass Klonen vielleicht doch die einfachere Methode wäre...

    Zumal ich noch nicht herausgefunden habe, wie ich ein hochprofessionelles Video erstelle, auf dem weder ich noch ein Teil meiner Wohnung zu sehen ist.

    Hm, auf meinen Videos sieht man nur meine Hände, ein Blatt Papier (oder ähnliches) und ein bisschen vom Fußboden....

    auch nicht hochprofessionell (den Ehrgeiz habe ich auch nicht) , aber erfüllt seinen Zweck und verletzt nicht meine Privatssphäre...

    Im Klassenraum gibt es keinerlei Kontaktbeschränkungen.

    Dann verstehe ich das hier aber nicht:

    möglichst frontal, ohne Partner-, oder Gruppenarbeit

    Warum dann noch????? Bei 20 Kindern im Raum sind die doch eh viel zu dicht aufeinander..??? Dann kann man sie auch zusammenarbeiten lassen.

    Ich finde diese Art der Beschulung zur Zeit zwar auch ätzend, habe aber doch festgestellt, dass der Stress für die Kinder dadurch nicht so schlimm ist, wie befürchtet, weil es durch die kleinere Gruppengröße etwas ausgeglichen wird. Es ist dadurch doch deutlich ruhiger und entspannter und irgendwie fällt der normale Dichtestress weg.

    Wir haben jetzt ganz unfassbar viel Aufsichten, weit über die Pausen hinaus. Mir graut davor, auf dem Schulhof herumzulaufen und die Leute auseinanderzutreiben. Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht? Funktioniert das? Bei den Prüfungen sind alle ganz brav, aber es gibt auch weniger einsichtige Schüler ... Ich sehe mich da schon mit Schlag- äh - Zollstock rumfuchteln ... Das ist so gar nicht meins.

    Also wir haben ja schon bei den Grundschülern die klare Anweisung, Kinder die sich absichtlich und entgegen nochmaliger Verwarnung gegen die Regeln verhalten nach Hause zu schicken. Geht das bei Berufsschülern nicht? Dann sollte doch ein freundlicher Hinweise reichen. Eh abstrus/traurig, dass die noch so viel Aufsicht brauchen...

    Ich habe mal ein Frage "in eigener Sache". Der Mathelehrer meines Kindes hat uns auf ein Fernlernstudiuum bei der "Young Business School" aufmerksam gemacht. Er meinte, das könnte gut passen und zur Zeit gäbe es dafür Stipendien. Hat schonmal jemand von euch davon gehört oder Erfahrungen gemacht und kann was zur Qualität des Angebotes sagen?

    PeterKa Danke dir für die Hilfestellung, inzwischen hat meine Schulleitung in meinem Fall ohnehin schon gemerkt, dass ich zu viel eingeplant war (ja ganz von allein!). Grundsätzlich guckt sie durchaus, dass es anteilig zum Deputat eingeteilt wird, aber im Moment sind die auch einfach überlastet, weil die Planung von letzter Woche spontan hinfällig wurde...

    Genau diese Gedanken machen mir zur Zeit auch die meisten Bauchschmerzen. Ich bin aber auch nur in Klasse 1 und 2 und da ist konsequent Abstand halten einfach nicht realistisch. Ich werde es versuchen, aber wenn ich das wirklich so umsetzen wollte, müsste ich die Kinder ständig massiv disziplinieren. Aber gerade in der jetzigen Situation, wo die Kinder eh schon verunsichert sind, weil plötzlich alles anders ist, als gewohnt, möchte ich die Kinder nicht auch noch ständig zurechtweisen und "anschnauzen" müssen, nur weil sie sich verhalten wie Kinder...

    Da finde ich die schweizer Variante schlicht ehrlicher. Ich empfinde das ganz auch als Augenwischerei... wenn die Kleinen zum jetzigenZeitpunkt in die Schule geschickt werden müssen, soll man wenigstens so ehrlich sein zu sagen: nein, wir können nicht wirklich für Sicherheit sorgen, nein, wir können niemanden 100%ig schützen, ja es ist ein erhöhtes Risiko. Und das sollt man dann bitte schön auch realistisch mit einkalkulieren.

    Und ich finde es auch völlig absurd, wenn ich auf der einen Seite sehe, mit was für einem enormen Kraftakt die Schulen versuchen diese unrealistischen Vorgaben trotz allem irgendwie umzuserzen, während außerhalb des Mikrokosmos Schule eine Lockerung die nächste jagt und die Leute "draußen" immer unvorsichtiger werden.

    Natürlich. Warum sollte sie das nicht machen? Du wirst doch dafür bezahlt.

    Gewohnt charmant, aber nun gut...

    Natürlich werde ich dafür bezahlt, und ich habe auch gar kein Problem damit, für mein Geld zu arbeiten, aber mal ganz abgesehen von der persönlichen Arbeitsbelastung, die mit der zusätzlich parallel stattfindenden Betreuung des Homeschoolings zumindest bei mir deutlich höher ist als sonst, ging es mir auch einfach um die Frage, wie es aussieht, wenn dann jemand erkrankt, bzw. darum, ob die Stunden nicht auch für anderes in der Schule besser genutzt werden könnten als für Unterricht (zusätzliche Aufsichten an heiklen Stellen, Angebote für Kinder mit Förderbedarf, kleinere Gruppen....). Aber wie gesagt: ich rechne mittlerweile eh täglich damit, dass plötzlich wieder alles anders ist.

    Bei uns werden sie voraussichtlich auch nur alle zwei Tage kommen bzw. 3x Woche und das für 2h

    Interessant. Bei uns kommen sie im Wochenwechsel (also immer etwas ein Woche, wegen der Feiertage wird auch mal in der Woche gewechselt). Im Prinzip finde ich das auch besser, allerdings finde ich 4 Stunden Frontalunterricht und Einzelarbeit am Platz für 1. und 2.Klasse zu viel (bei den größeren weiß ich gerade gar nicht wieviele Stunden da geplant sind).

    Gibt es denn irgendwelche Vorgaben, wieviel Unterricht erteilt werden muss? Unseres Schulleitung schöpft die Stundenkapazitäten der verbliebenen Lehrer ziemlich aus. Muss sie das? Und ist das sinnvoll (was wenn einer krank wird, und eigentlich sollen wir auch noch Kinder mit besonderem Förderbedarf zusätzlich beschulen...geht aber nicht...) Keine Ahnung, ich werddas bei Gelegenheit sicherlich mal fragen, aber im Moment waren die so überlastet, dass ich da nicht noch zusätzlich mit Fragen und Anmerkungen, was ich besser fände nerven wollte. ich denke wir werden eh gucken müssen, wie es läuft und dann halt nachbessern, wenn es nötig wird.

    Nee, die erste Klasse geht alle fünf Tage zur Schule, immer im Wechsel mit den anderen Klassen.

    Das ist in der Tat totaler Unfug! Da sind die doch jedes mal so aufgeregt, dass du inhaltlich ohnehin nichts zustande bringst??? Für die Kinder eine Zumutung und für die Kollegen auch. Wenn ich mir vorstelle ich sehe jeden Tag andere Schüler, jedesmal sind alle wieder überdreht, total mitteilsam oder auch ängstlich, auf jeden Fall aber verwirrt, weil alles anders ist als normalerweise (andere Regeln, andere Abläufe, anderer Räume,....)

    Wer bitte schön hat sich das denn ausgedacht?

    Ich finde ja das passt irgendwie auch zum Thema:

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    Klar ist das einfach, trotzdem möchte ich das einfach nicht. Jetzt im Moment ist das natürlich was ganz anderes, da haben wir alle eine und kommunizieren direkt mit den Eltern, aber zu normalen Schulzeiten reicht eine kurze Mitteilung über das HA-Heft der Kinder oder das Büro oder auch die Elternsprecher (die haben meine Mailadresse) und ich rufe auf Wunsch baldmöglichst an. Das reicht völlig. Ich finde diese zusätzliche "Hürde" schlicht aus dem Grund sinnvoll, weil sich Eltern dann eben doch nochmal kurz überlegen, ob sie sich mit Ihrem Anliegen direkt an mich wenden müssen, oder ob es nicht doch auch anders geht. Wichtig ist doch nur, dass man den Eltern einen verlässlichen Weg vorgibt, auf dem Sie einen erreichen können. Schnell, aber nicht sofort! (ich bin kein Arzt in Rufbereitschaft... und die Elternanliegen sind in 99,9% der Fälle kein wirklicher Notfall!)

    Alfons könnte seine Cookies aber auch so konfigurieren, dass sie nur bis Ende der Browsersession gültig sind.

    Aus meiner Sicht eine Frage guter und sicherer Softwareentwicklung.

    Ja nicht, das sollte doch machbar sein???? (ich kenne mich damit zwar nicht aus aber bei anderen Seiten funktioniert das soch auch???) Jedenfalls habe ich das in einer Mail an den Verlag auch angemerkt (neben diversen anderen Hinweisen zu Schwachstellen im Lehrerbereich). Ich habe daraufhin jetzt eine erstaunlich ausführliche Antwort bekommen. Offenbar haben Sie einen Teil der Probleme schon selber erkannt (oder sind in letzter Zeit vermehrt darauf hingewiesen worden....) und arbeiten bereits daran.

    heiß, heißer, am heißesten

    :victory: Nicht nur richtig aufgelöst, sondern auch den versteckten Hinweis bemerkt! Schlaues Mensch!

    Und weil's so schön ist:

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    Man muss auf den Link zu Youtube klicken,dann geht das...

    Immerhin hast du einen Zugang, uns wurde mitgeteilt, der Probelauf wird erweitert und es kriegen weitere ausgeloste Schulen Zugang, ob wir dabei wären, könnte man nicht sagen, scheint aber, als ob nicht.

    Ernsthaft??? Also ich hatte da jetzt auch gerade eine Einweisung. Gottseidank haben wir eine extrem fitte Kollegin, die das schon fleißig nutzt und uns jetzt dabei betreut. Die erstellt jetzt ernsthaft eigene Erklärfilmchen für uns , weil sie die, die es dafür gibt als untauglich einstuft... mal gucken. Aber dass das gerne mal zusammenbricht, erlebe ich hier ja schon immer bei meinen Töchtern, die auch damit arbeiten dürfen.

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