Beiträge von Ilse2

    Bei uns ist das nicht so. In den Inklusionsklassen, die es in jedem Jahrgang an meiner Schule gibt, sind es immer mehrere Kinder, so dass die nie alle gleichzeitig krank sind. Also es ist fast die Hälfte der KLasse. Außerdem sind wir sowieso gemeinsam im Unterricht und wir unterrichten alle Kinder zusammen. Ich wusste zuerst gar nicht, wer I-Kind ist. Oft ist die zuständig beim Helfen, die gerade näher ist. Einzelförderung in einzelnen Fächern gibt es wenig, eher nach Bedarf und dann macht das kein Kind eine ganze Stunde. Manchmal sind es auch die Guten, die man rausnimmt. Aber selten und wenn man neben dem ganzen Coronawahnsinn noch den Nerv hat. Ganz gezielte Übungen und Tests macht die Sopädagogin. Da habe ich keine Ahnung von.

    Das klingt super, so hätte ich es auch gerne!

    Ich lese heraus, dass du mit den curricularen Vorgaben nur bedingt zufrieden bist. In der Grundschule haben wir tatsächlich noch alle Leistungsniveaus vertreten - im Extremfall vom Hochbegabten bishin zum Geistigbehinderten. Gerade das Festhalten an den Regelstandards finde ich aber in der Grundschule bezüglich der Kulturtechniken sooo wichtig. Jedes Kind * muss einfach am Ende der Grundschulzeit rechnen, lesen und schreiben können. Ja, ich weiß, dass du gerade im Brennpunkt mit diversesten sozialen Problemen zu tun hast, aber das muss doch in einem Land wie Deutschland das Allermindeste sein, was man erwarten kann.

    * Ausnahme natürlich, wenn es aus medizinischen Gründen schlichtweg nicht möglich ist, aber das dürfte an der Stelle klar sein.

    Nein, nicht jedes Kind muss das in der Grundschule lernen. Kinder mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung beispielsweise nicht und auch Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Was willst du denn machen, außer dahingehend zu fördern? Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

    Inklusion bedeutet ja letztlich auch, jedes Kind, jeden Menschen so zu nehmen, wie er ist und ihn genau da abzuholen, wo er steht. Das ist meiner Meinung nach schon in einer relativ homogenen Klasse keine leichte Aufgabe.

    Ich habe die Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung und Körperliche und Motorische Entwicklung und das Fach Deutsch für die Sekundarstufe I studiert. Das ist zwar jetzt 20 Jahre her und geht so in dieser Kombi in NRW nicht mehr, aber damals war es eben so. In Deutsch habe ich exakt gar nichts gelernt, was ich auch nur im Ansatz im Referendariat an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung hätte gebrauchen können. Macht aber in meinen Augen nichts, denn ich habe grundsätzlich wissenschaftlich zu arbeiten gelernt und kann Inhalte so runter brechen, dass sie für meine Schüler inhaltlich er fassbar sind. In meiner UPP an der Förderschule habe ich mit Schülern der Oberstufe ihre Namen schreiben geübt.

    Aktuell arbeite ich in der Inklusion an einer Grundschule und unterrichte da gar keine Kinder aus meinen mal studierten Förderschwerpunkten.

    Antimon, ich denke, die Herausforderungen an Grund- und Förderschule sind komplett andere als in der Sek II. Inhaltlich ist der Unterricht bei euch sicher anspruchsvoller, sollte aber für studierte Menschen keine besondere Schwierigkeit darstellen.

    Erfahren wir eigentlich von plattyplus noch, warum er nicht als Techniker arbeiten will, obwohl es denen do viel besser geht?

    Also, mein Lebensgefährte ist Techniker in einem Ingenieurbüro und damit Planer und technischer Bauleiter unter anderem in Krankenhäusern. Er trägt eine sehr hohe Verantwortung, wenn seine Planungen falsch sind, geht es unter Umständen um Leben und Tod (z. B. bei der Planung von Intensivstation) und immer um sehr viel Geld. Er selbst verdient brutto ca. 1700€ WENIGER als ich als Angestellte (TV-L 13, Stufe 5).

    Einige, die hier schreiben, scheinen sich wirklich in sehr gehobenen Kreisen zu bewegen.

    Ich hänge mich hier mal dran.

    Kann jemand eine Grundlage für den Aufgabenbereich von Integrationshelfern in der Schule benennen? Gemeint ist ein Gesetzestext, ein Erlass o. ä. Es geht um ein Kind, das sich wohl eher schwer tut, Unterstützung von einer Integrationshelferin anzunehmen. Beispiel: Die Integrationshelferin weist darauf hin, dass die Aufgabe anders zu bearbeiten ist. Das Kind macht auf seinem Weg weiter. Ich gebe denselben Hinweis und das Kind passt seine Arbeitsschritte entsprechend an. Oder: Die Integrationshelferin fordert das Kind auf, in der verbleibenden Zeit noch weiterzuarbeiten. Das Kind macht das nicht. Ich fordere es auf und das Kind arbeitet weiter.

    Wir haben überhaupt keine kritische Situation, kein anstehendes Elterngespräch o. ä. Es ist nur so, dass die Integrationshelferin den Job wohl zum ersten Mal macht. Ich selbst bin seit vier Wochen Klassenlehrer und habe überhaupt zum ersten Mal eine Klassenleitung. Wir wollen zusammen festlegen, wie ihre Arbeit bzw. unsere Zusammenarbeit aussehen soll, dazu gehört auch die Frage: Wann ist ihre Arbeit getan, wann ist es an dem Kind, jetzt auch mal den Stift in die Hand zu nehmen und zu arbeiten? Ich möchte die ganze Sache unter anderem auch aus dem Blickwinkel betrachten, welche Aufgaben bei einer Integrationshilfe eigentlich vorgesehen sind. Was ich online so finde, geht von Orientierungshilfe im Schulgebäude bis zum Modifizieren von Arbeitsaufträgen und Lerninhalten oder zum Modifizieren und Strukturieren von Methoden. Das sind aber meist auch nur Infos für Eltern oder irgendwelche älteren Powerpoints.

    Das hängt auch immer vom Förderschwerpunkt und dem individuellen Bedarf ab. Ist die Integrationshilfe eine Fachkraft? Im Normalfall ist ausschließlich der Lehrer für Unterricht und Inhalte zuständig.

    Es klingt in eurem Fall aber auch danach, dass da noch ein großes Stück Beziehungsarbeit zwischen Kind und I-Helfer liegt.

    Ich will die Smartboards auch nicht verteufeln, aber wenn ich an unsere Raumgröße denke und daran, daß manche Schüler über 10m von dem Smartboard entfernt sitzen, sind sie einfach unbrauchbar, da zu klein.

    Spricht man die Schulleitung auf Smartboards in entsprechender Größe an, die dann aber auch schnell mal 50k€ pro Stück kosten, ist sofort Schluß.

    Unsere Smartboards sind genauso groß, wie eine herkömmliche Schultafel, die Seiten sind aufklappbar und das ganze Smartboards ist auch wie ein Whiteboard nutzbar. Magnetisch ist auch alles.

    Mm, ich finde es schön völlig nachvollziehbar, dass die Schulbegleitungen zwischendurch mal eine Pause machen sollte. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, die Pause aufzusplitten, also zwei mal 15 Minuten während der Unterrichtszeit, evtl. flexibel, wenn es gerade passt, in Still- und / oder Freiarbritsphasen. Zumutbar, dass der Lehrer die Aufsicht führt, finde ich das eigentlich schon.

    Ich bin froh, dass es in meiner Jugend noch kein Handy gab. Meine Freundin und ich sind fast jedes Wochenende quer durch Deutschland unserer Lieblingsband hinterher gereist, haben mit 13/14 vor Konzerthallen und auf Bahnhöfen gepennt und unsere Eltern saßen zu Hause in dem Glauben, dass wir einfach beim jeweils anderen übernachten. Es gab keine Kontrollanrufe, keine App mit GPS Ortung, nix. Wäre heute vermutlich undenkbar 😊

    Du bist aber nicht zuuuufällig Anja, oder? Wir haben das genauso gemacht 😂😂

    Manche Schüler haben eins, andere nicht. Wir haben tatsächlich ein paar interaktive Tafeln, die müsste ich allerdings über ein HDMI-Kabel verbinden und da bräuchte ich einen Adapter. Apps darf ich installieren, aber vorher bräuchte ich eine APPLE-ID.

    Haben die SuS denn eins? Oder sind interaktive Tafeln vorhanden, die sich leicht damit verbinden lassen? Und darfst du Apps installieren?

    Die Beppy- Tasse ist schon ziemlich innovativ und es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen. Ich hätte vorher jahrelang eine andere, mit der ich auch weitgehend zufrieden war, die Beppy übertrifft die aber deutlich. Aber muss natürlich eh jeder für sich selbst entscheiden und klar sollte man sich mit der Thematik beschäftigen.

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