Beiträge von Plattenspieler
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Neben A12 in manchen Bundesländern unterrrichten Grundschullehrkräfte in manchen Bundesländern mehr Stunden als Sopäds.
Ich würde annehmen, dass das höhere Deputat in allen Ländern der Fall sein müsste?
Natürlich. Wir können das alles selbstredend. Berlin verzaubert.
Arm, aber sexy.
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Unsere Gesellschaft geht eh den Bach runter ...
... seit Elternschreck pensioniert ist.
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Na hoffentlich definieren wir das Wort anders.
Du meinst unterschiedlich?
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Vielleicht ist das ja bewusst so eingeplant, aber ASS ist ja ein riesiges Spektrum. Ich glaube, die Teilnehmenden haben da komplett unterschiedliche Schüler vor Augen: vom stark betroffenen Schüler mit frühkindlichem Autismus, der eine 1-zu-1-Betreuung benötigt, über den hoch- oder inselbegabten Schüler mit sozialen Schwierigkeiten bis hin zu Schülern, bei denen diese Diagnose überrascht, weil man sie im Alltag als recht unauffällig wahrnimmt, und noch viele andere Erscheinungsformen ... (Das sind natürlich auch Stereotype bzw. Extreme innerhalb des Spektrums, die meisten SuS mit ASS finden sich wohl irgendwo dazischen.)
Je nachdem, welche dieser SuS ich mir vorstelle, fallen die Antworten auf verschiedene Fragen natürlich sehr unterschiedlich aus.
Außerdem das Item, ob es mir lieber wäre, wenn eine "sonderpädagogische Fachkraft" die Förderung übernähme: Die bin ich selbst.
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Wäre aber in BW vermutlich darauf hinausgelaufen, wenn es umgesetzt worden wäre.
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Das war in BW auch mal von einer Expertenkommission so vorgeschlagen (vermutlich gab es Überschneidungen mit Leuten, die Berlin beraten haben), dass Sonderpädagogik nur noch Teil des Primar- oder Sek.-1-Lehramtes sein sollte (hier quasi ein Fach ersetzt), und kein eigenständiges Lehramt mehr.
Wurde hier zum Glück nicht umgesetzt.
Ist natürlich auch eine Sparnummer für das Land, wenn man quasi eine Doppelfunktion hat und Primarstufen-Sonderpädagogen nach A 12 besoldet werden könnten.
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Wie kannst du denn die Aufsichtspflicht für jemanden übernehmen, der kein einziges Wort mit dir sprechen kann?
Das heißt, alle nicht-sprechenden SuS sollten pauschal von allen Klassenfahrten ausgeschlossen werden?!
(Obgleich dieser Schüler ja nicht einmal nichtsprechend ist, nur noch nicht - ausreichend - deutschsprechend).
So etwas passiert nicht plötzlich. Lernen ist ein Prozess.
Prozesse können aber gestört sein, auch sprachliche Lernprozesse. Sei es durch Traumata und emotionale Gründe, durch eine Sprachbehinderung oder allgemeine Entwicklungsverzögerung oder durch schulische und außerschulische Rahmenbedingungen des Spracherwerbs. Wir wissen hier durch den Thread ja recht wenig über den Schüler, außer dass er bisher anscheinend nur wenig Deutsch gelernt hat. Woher qamqam und CDL die Sicherheit nehmen, dass das bis zum Sommer anders sein wird, erschließt sich mir auch nicht.
Was ist denn ein IB?
Vermutlich eine
Inklusionsbetreuerin
Was auch immer das sein soll ...
Insgesamt sehe ich es wie mehrere hier: Wenn du die Fahrt unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht verantworten kannst, dann mach sie (so) nicht und/oder fordere Unterstützung in Form von mehr Begleitung ein.
Ich finde es allerdings schwierig, das allein an dem einen Schüler festzumachen, und diskriminierend, ihn aufgrund fehlender Sprachkenntnisse auszuschließen.
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Berlin muss sich doch nicht an anderen orientieren. Berlin ist selbst Vorbild für alle anderen: im Bildungssystem, bei der Organisation von Wahlen, an Silvester, beim Länderfinanzausgleich usw.
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Ich schlage für neue Feiertage vor:
[...]
3.10. Tag der Deutschen Einheit
Gibts schon.
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Du feierst die Beschneidung von Jesus?
Ne, bis zur Liturgiereform, also 1970, wurde das getan. Heute nur noch bei Traditionalisten. Heute wie gesagt Hochfest der Gottesmutter Maria.
Und wie machst du das?
Mache ich, wie gesagt, nicht, aber würde ich es machen, dann natürlich wie an anderen (Hoch-)Festen primär durch den andächtigen Besuch der Heiligen Messe.
Falls du dazu mal etwas halbwegs Skurriles lesen möchtest: Heilige Vorhaut – Wikipedia
Bei Allerheiligen, Fronleichnam, Pfingsten usw. weiß sowieso kein Mensch, warum man das begeht.
Im Osten mag das so sein.
in Bayern andere Regelungen anzuwenden als in Niedersachsen finde ich seltsam anachronistisch
Na ja, Föderalismus halt. Aber prinzipiell in eher protestantischen Gegenden mehr protestantische und in katholischen Gegenden mehr katholische Feiertage macht irgendwo schon Sinn, ne? In dem Sinne könnte man sogar halbwegs nachvollziehen, dass in Berlin der 8. März jetzt Feiertag ist (obwohl natürlich bedenklich ist, dass er einen kommunistischen Hintergrund hat).
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Ja, das kommt bei uns sehr häufig vor, soviele Klassen könntest du gar nicht haben, wie manche Familien bei uns Kinder haben und da ja 1-3 in einer Klasse sind, trifft es dann doch einige.
Ok, das mit euren jahrgangsübergreifenden Klassen hatte ich da gerade nicht im Kopf.
hängt bei uns immer vom Wunsch der Eltern ab
Da würde ich als Schule doch eher nach pädagogischen Gründen für und wider schauen als rein nach dem Elternwunsch ... ?
Das ist doch aber nicht gerecht, dass jemand genauso viel entscheiden kann für ein Kind, wie jemand für drei Kinder.
Es entspricht dem Prinzip der Wahlgleichheit.
Ich wüsste keinen Grund, warum mehr Kinder zu mehr Stimmen führen sollten. Das ist imho demokratisch sehr fragwürdig. Wie ist das dann bei politischen Wahlen (Bundes-, Landtags-, Kommunalwahlen etc.)? Soll da auch derjenige mit mehr Kindern mehr Stimmen haben? Oder gar derjenige, der mehr zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt und mehr Steuern zahlt?!
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der 1. Mai haben mit Religion nun herzlich wenig zu tun
Ich interpretiere für mich auch immer den 1. Januar (Hochfest der Gottesmutter Maria, früher: Beschneidung des Herrn) und den 1. Mai (St. Josef der Arbeiter bzw. Hochfest Maria Patrona Bavariae) als religiöse Feiertage.

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Ganz abgesehen davon, dass ich dir inhaltlich nicht folgen kann, Susannea , kommt es bei euch häufig vor, dass Geschwisterkinder in einer Klasse sind? An den meisten Schulen wird doch bewusst geguckt, dass die in Parallelklassen kommen. Nur bei einzügigen Schulen geht das halt nicht, wenn beide Kinder in der gleichen Klassenstufe sind.
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Ob die Personen das Sorgerecht haben oder wie viele zu einem bestimmten Kind gehören, keine Ahnung
Gilt jetzt für mein Bundesland; ich weiß nicht, wie es in NRW ist: Wenn Personen kein Sorgerecht haben, dann müssten formal erst alle Anwesenden mit Sorgerecht zustimmen, dass sie überhaupt dabei sein dürfen.
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pro Kind haben die Eltern, wenn gemeinsam anwesend, nur eine Stimme, nicht zwei.
Das halte ich für eine seltsame Regelung. Was macht man, wenn die Eltern eines Kindes sich nicht einigen können?
für jedes Kind gibt es zwei Stimmen
Das halte ich auch für eine seltsame Regelung.
Aber die Diskussion zeigt mal wieder, wie unterschiedlich selbst solche Fragen in den Ländern gelöst sind.
Für am gerechtesten und sinnvollsten, auch im demokratischen Sinne, halte ich - vllt. auch nur aus Gewöhnung - das hiesige System:
in BW sind [...] alle anwesenden Eltern mit Sorgerecht stimmberechtigt
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