Ich gehe davon aus, dass man Grundlagen der Deutsch- und/oder Mathematikdidaktik unabhängig vom gewählten Unterrichtsfach belegen muss. Zumindest dürfte das in den meisten Bundesländern der Fall sein und das ergibt auch Sinn.
Darüber hinaus spreche ich mich prinzipiell immer dafür aus, etwas zu studieren, das einen selbst interessiert. Wobei sich ein Fach in der Schule natürlich auch deutlich vom gleichen Fach an der Universität unterscheiden kann, was Inhalte und wissenschaftliche Methodik betrifft. Schau doch mal ins Vorlesungsverzeichnis, ins Modulhandbuch oder in den Studienverlaufsplan, was dich anspricht.
Ich gehe weiterhin davon aus, dass es in den meisten Bundesländern so sein dürfte, dass für die Einstellung eher die gewählten Förderschwerpunkte (welche willst du hier wählen?) relevant sind als die Unterrichtsfächer. Und natürlich Noten, örtliche Flexibilität, zusätzliche Qualifikationen und Erfahrungen usw.
Aktuell werden Sonderpädagogen bundesweit gesucht und jeder mit Abschluss und etwas Flexibilität erhält eine Stelle. Natürlich kann niemand sicher sagen, ob das in sechs bis sieben Jahren immer noch der Fall sein wird.