Beiträge von Luzifara

    Dachte ich mir auch, bis ich herausfand, dass es in unserem Kindergartenumfeld eher unüblich ist, wieder zu verschwinden. :D Unser Kind wird nun 5 und ich hoffe sehr, dass es allmählich etwas relaxter wird. Bislang haben wir teils mehr Eltern als Kinder auf den Geburtstagen rumspringen und am besten hilft man vor Ort dann auch noch mit. Letztes Jahr waren neun Kinder und 14 Erwachsene bei dem Geburtstag von unserem Kind vor Ort. Jippieeee. Subtile Hinweise helfen da auch nicht immer.

    Krass - das kenne ich so gar nicht aus meiner eigenen Kindheit. Im Kindergartenalter durfte ich halt weniger Kinder einladen, halt nur so 4-5 und meine Eltern haben halt natürlich mitgeregelt, wer das ist, damit das auch Kinder sind mit denen ich mich wirklich gut verstehen und wo kein Randale passiert. Das waren ganz einfache Geburtstage mit Pommes, Topfschlagen, Schokokuss-Wettessen bei uns in der Wohnung. Das hat immer meiner Mutter organisiert. Ein bisschen bunt schmücken, Kinderlieder im Hintergrund und Kinder-Lieblingsessen, Geschenke auspacken und dann waren doch schon alle glücklich. Die Eltern brachten meine Freunde und holten sie irgendwann wieder ab. Wenn mal schlimm wurde und jemand unbedingt nach Hause wollte, rief meine Mutter die Eltern an, das wars. Ansonsten konnte man uns leicht alleine mit Topschlagen schon über n Std beschäftigen. Als ich älter hab, so ab 9/10 haben wir zum Geburtstag auch mal kleine Ausflüge gemacht, sowas wie Kegeln z.B. Da wurde auch festgelegt wie viele ich einladen darf, man stopfte damals gerne noch 6-7 Kinder in ein Auto. Auch da haben wir nur Sachen gemacht, die meine Eltern alleine organisiert haben und bei anderen Geburtstagen wurde ich eben abgeladen, oft war ich dort von vormittags bis spät abends und wenn man kurz vorm einschlafen war, wurden meine Eltern angerufen und ich wurde abgeholt. Bei sehr guten Freundinnen, brachte man gleich den Schlafanzug und übernachtete dort, Matratzenlager, irgendwie alle auf dem Boden. Am nächsten Morgen bekam man noch Frühstück und dann kamen meine Eltern und holten mich ab oder so ab 10-11, war ich eh mit dem Rad da und ich fuhr eben alleine nach Hause. Natürlich haben meine Eltern an Abenden wo ich auf einen Geburtstag war auch mal etwas anderes unternommen, sie gingen dann z.B. essen. Ich war allerdings auch nie das Kind das abgeholt werden musste, weil es Theater oder Heimweh gab. Bei anderen zu Hause benahm man sich halt besonders gut, aß das mit was auf den Tisch kam. Vielleicht ist das heute manchmal anders und manch einer schreibt mit 10 Mami schon mal n Whats Ap, weil es langweilig ist oder das Essen nicht schmeckt. Sowas war früher keine Option, zum Glück.

    Bei der Auslanderfahrung gehe ich davon aus, dass du englisch sprichst oder sogar Nativ-Speakerin bist.


    Versuche dich mal an einer privaten Schule in freier Trägerschaft zu bewerben. Es gibt u.a. auch bilinguale Schulen, die evtl. Nativ-Speaker suchen, dafür muss man nicht unbedingt zweites Staatexamen haben.

    Aber es sind doch (nur) Kinder!"
    "Jetzt stell dich mal nicht so an, wenn wir einmal (sic) zu Besuch sind!"
    "Also, wenn du nicht an Kinderlärm gewöhnt bist, wer dann?!"
    "Ja, kein Wunder, dass dich das stresst, aus deinem chilligen Job bist du das halt nicht gewohnt!"

    :))) Da sag ich nur ein Hoch auf "Only Adults" - Hotels !

    Meiner Meinung nach problematisierst du einen Charakterzug an dir.


    Gehörst du vielleicht eher zu introvertierten Menschen? Das ist weder gut noch schlecht, sondern einfach eine Eigenschaft.


    Das gilt es meiner Meinung nach zu akzeptieren und du solltest dich damit auseinandersetzen welche Freizeitaktivitäten dir gut tun, anstatt zu überlegen wo du über hingehen musst und was du nicht absagen kannst.

    DEINE Freizeit ist für dich da, um Spaß zu haben, Akkus aufzuladen etc..... mit Kind wird diese Alleinezeit vermutlich eh schon sehr gering sein.


    Frage dich selbst ob und warum du so viel Fremdbestimmung in der Freizeit zulässt.

    Eine Einladung bleibt eine Einladung und kein festgesetzter Termin.


    Auch für das KInd würde ich das genauso machen. Wenn du keine Kraft hast dein Kind auf einen lauten kräftezerrenden Spielenachmittag

    zu begleiten, dann wird das Kind eben nicht mit dir hingehen. Natürlich kann das nicht dazu führen, dass das Kind nur noch alleine zu Hause sitzt, dennoch muss man auch nicht den freien Sonntag dafür opfern.

    Was lässt dich das vorstellen? Da der Staat massiven Lehrkräftemangel zu beklagen hat, kann ich mir nicht vorstellen, das sich irgendwer was überlegen wird, das diesen Beruf noch unattraktiver machen könnte.

    Das hoffe ich doch auch sehr stark, dass das nicht passiert. Ferien zu haben und für mich durchaus ein starker Treiber diesen Beruf gerne zu machen. Ich arbeite auch an einer Privatschule. Wir haben keine Betreuung oder Unterrricht in den Ferien. Nur ca.8 Tage im Jahr feste Anwesenheitszeiten, weil das unsere gemeinsamen Fortbildungs-Entwicklungstage sind, für alle im Kollegium. Ansonsten arbeite ich in den Ferien wenig bis gar nicht. In den Weihnachtsferien meistens ca 3 Tage für die Halbjahreszeugnisse, in den Osterferien oft auch 1 Wochenende für Zeugnisse. Wir bekommen in den letzten Jahren immer weniger (brauchbare) Bewerbungen auf den Tisch, merken den Fachkräftemangel also definitiv. Vor 3-4 Jahren konnten wir offene Stellen definitiv noch besser besetzen, gerade Kollegen mit Naturwissenschaften und Mathe sind rar.

    Hallo zusammen,


    kennt sich jemand mit Reinigungs-Standards in Schulen aus?


    Was muss in welchem Rhythmus erfüllt werden? Gibt es offizielle Vorgaben?


    Bei uns es z.B. um die Reinigung der Schülertische. So ganz klar ist nicht wie regelmäßig wird das gemacht? Manche Kollegen

    putzen schon mit den Schülern zusammen.


    Auch in Klassenräumen vorhandene Regale scheinen nicht unbedingt einen offziellen Zuständigen zu haben, wann das geputzt wird.

    Es heißt: Reinigungsfirma, macht das nur, wenn Regal leer sind.


    Wir machen das andere Grundlehrerinnen, dort ist es ja vermutlich die Regal, dass Klassenräume mit vielen Regalen gefüllt mit

    Materialien ausgestattet sind.

    Es geht nicht nur ums Telefonieren. Sie Sackgasse besteht darin, dass Schulträgerin und Dienstherrin überhaupt nicht darüber nachdenken müssen, dienstliche Geräte für dienstliche Zwecke anzuschaffen, so lange ein Großteil der Kollegin aktiv zurückmeldet, keine zu brauchen.

    Richtig, von vielen (vermutlich der Mehrheit) scheint stillschweigend akzeptiert zu werden, dass man als Lehrer eben seinen eigenen Laptop nutzt, sein eigenes Handy, wenn mal kein Kunstmaterial da und auch kein Budjet, kauft man das auch noch und wenn es im Klassenraum keine Deko gibt, bringt man die auch noch mit usw....

    Wir sind auf Klassenfahrt oder bei Ausflügen einfach nicht jederzeit erreichbar. Wenn die Eltern bei der Unterkunft anrufen müssen, halten die sich wenigstens zurück.

    Wir haben für Klassenfahrten zwar unsere privaten Handys dabei und rufen, wenn etwas ansteht, z.B. Schüler hat Unfall auch an, oft mit unterdrückter Nummer. Ansonsten geben wir auch nicht unsere privaten Nummer raus, um erreichbar zu sein, ja im Notfall könnten Eltern bei der Unterkunft anrufen. Das kommt im Grunde fast nie vor. Die Frage ist auch wofür denn?! Wir hatten mit dem Vorgehen bisher keine Probleme. Wenn neue Eltern, die das noch nicht kennen nach einer Telefonnummer uns fragen, sage ich, dass ich kein Diensthandy habe. Im allgemeinen wird dann nicht weiter nachgefragt.

    PC-Arbeitsplätze im Lehrerzimmer? Wie will man da arbeiten? Bei 140 Kollegen herrscht dort von 7.30 bis 16Uhr ein Höllenlärm, da kann man sich unmöglich konzentrieren.

    Mal eine Frage von jemand, die immer an kleinen Schulen gearbeitet hat: wie verbringt man da seine Pausen? Auch bei Höllenlärm ins Käsebrot beißen?

    An beruflichen Schulen finde ich es auch nicht so dramatisch keins zu haben. Aber gerade Grundschulen und Sek I-Schulen mit den vielen Elternkontakten bräuchten mMn dringend eins. Ich hätte keine Lust meine private Nummer rauszurücken und über meine privates Handy zu telefonieren.

    Also wir haben keine Diensthandys. Klar, wenn man möchte, kann man das tragbare Telefon im Lehrerzimmer nutzen. Wir nutzen fast nur Mail, alle haben eine dienstliche Mailadresse. Für wirklich ausführliche Gespräche vereinbaren wir natürlich Live Gespräche. Funktioniert gut. Ich würde gar nicht auf die Idee kommen meine private Nummer an Eltern zu geben.

    Bei 17 Stunden hat man aber mindestens 2 Tage keinen Unterricht.

    Nein, das ist bei uns nicht möglich. Wir haben täglich im Zeitraum bis 15.30h alleine 1,75h Bewegungspausen bzw Essenszeiten, an zwei Tagen die Woche haben wir nach 12.30h keinen Unterricht mehr für Lehrer zu vergeben, da dort Lehrersitzungen sind bzw. Ganztagsbetreuung mit externen Angeboten.

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