Beiträge von Sissymaus

    Mein mann erzählt auch von seinem Büro zuhause und wir tüfteln an Lösungen rum. Deswegen schreibt er das doch nicht als Arbeitszeit auf. Setzt er sich dagegen an den Schreibtisch und arbeitet was aus, dann schon. Wenn ich beim Einkaufen über meinen Unterricht nachdenke, ist das doch keine Arbeitszeit. Oder glaubt ihr, der Arzt stellt eine Rechnung aus, wenn er abends am Küchentisch seiner Familie von meinem Fall erzählt?

    Macht Euch doch nicht besonderer als andere Arbeitnehmer. Jeder denkt auch im privaten von Zeit zu Zeit an seine Arbeit. Das ist keine Arbeitszeit! Aber zuhause korrigieren, egal ob mit oder ohne Musik: Das ist Arbeitszeit!

    Ich weiß aber, was du meist, denke ich. Ein paar Grauzonen gibt es immer. In meiner Firma wurde eingestempelt und um 9 Uhr gabs quasi eine gemeinschaftliche Kaffeepause, während die Erfassung weiterlief. Freitags Frühstück. Auf Kollegen zum Geburtstag anstoßen und Kuchen essen lief auch eingestempelt, ebenso wie die betriebsinterne Karnevalsfeier. Hier wirds natürlich schwierig, allerdings denke ich, dass diese Kleinkramzeiten auch nicht das Problem sind, sondern an vielen Schulen würde es schon große Aha-Effekte geben, wenn (neben dem individuellen Kerngeschäft)

    Deswegen wäre meine Devise auch: Sobald ich die Schule betrete, hab ich eingestempelt (Abzüglich einer Mittagspause - aber oft geht ja nicht mal die). Also arbeite ich da auch die volle Zeit. Im Büro wird teilweise nicht mal Raucher-Zeit abgezogen.

    Für mich ist das ganz klar:

    Ich bereite zB während der Arbeitsphasen meiner Klassen den weiteren Unterricht vor, Scheibe Mails etc.

    Würde mein Dienstherr eine ordentliche Arbeitszeiterfassung vorsehen, würde ich das eher im Anschluss machen und im Unterricht eher nicht noch weiterarbeiten für anderes.

    Müsste ich also dokumentieren und würde während der Unterrichtsstunde Mails schreiben, dann würde ich das für nachmittags händisch notieren. Ich finde nämlich, dass der Dienstherr wissen muss, welche Arbeit insgesamt gemacht wird, nicht, wie ich es geschafft hab, das möglich effektiv zu gestalten. Das geht nämlich nicht bei allen Klassen/Schularten und schafft auch nicht jeder Kollege, so dass ich denke, dass das klar notiert werden muss.

    sehrratlos Ich verstehe Deinen Frust, aber vielleicht denkst Du ein bißchen an die nachfolgenden Generationen und machst es einfach mit.

    Das ist nicht richtig.

    Der DL ist an einer Gesamtschule in NRW ist Teil der SL und Nummer 3 der Rangfolge.

    Die Revision zum stv. SL hat höhere Anforderungen als die des DL.

    Wieso man sich nochmal beweisen muss, wenn man einen Posten anstrebt der niedriger ist. ist schon sehr behördendeutsch.

    Man muss sich auch neu beweisen, wenn man von einer Koordinatorenstelle einer Schule zur anderen wechseln will. Ein Kollege hat lange daran arbeiten müssen, ohne dieses Verfahren die Schule wechseln zu können. Wie auch immer er das am Ende geschafft hat....

    Albern! Kostet Zeit, Arbeit, Energie für jemanden, der zum Teil schon Jahre diese Stelle ausgefüllt hat.

    Eben. Ich weiss gar nicht, was es da noch zu diskutieren gibt. Es kommt hoffentlich keiner auf die Idee, den Eltern die Beschaffung von mehr als einem Gerät aufzwingen zu wollen, nur damit das iPad gekauft ist.

    Na, das hoffe ich auch.

    Könntest du bitte ein paar Stichpunkte aufzählen, was du damit alles machst? Und womit arbeiten eure SuS im Gymnasialbereich?

    Mit Stift und Papier, manche mit Tablets (aber nur als Papierersatz, ich glaube, da wird außer Geogebra nichts mit dem Tablet gemacht). Technische Anwendungen (CAD, CAM, CNC, SPS) am PC.

    Mein Konvertible (Lenovo): Ich mache meine komplette Vorbereitung vom Unterricht und meine Bereichsleitung einfach in Word/Excel/Canva, Kommunikation und Datenaustausch mit Teams. Ich arbeite mit einem Stickprogramm für unsere Bekleidungstechnik, mit Software für unseren Plotter und 3D-Drucker. Mit CAD (3D und 2D). Funktioniert alles. Reicht mir. Mehr Power heißt auch mehr Gewicht, das brauche ich nicht.

    Guten Morgen,

    ich habe eine Frage. Und zwar gibt es ja immer wieder mal das Gerücht, dass Ausschreibungen von Beförderungsstellen ab A15 (StD') im ersten Auschreibungsverfahren nur dann 'gültig' sein, wenn es auch mindestens eine weibliche Bewerberinnen gibt. Aus eigener Erfahrung meine ich zu wissen, dass das nicht wahr ist. Dennoch hält sich dieses Gerücht. Im Runderlass Richtlinien zur Stellenausschreibung RdErl. d. Kultusministeriums 1 v. 02.07.1993 steht dazu allerdings nichts Explizites.

    Hat jemand konkreteres, fundierteres Wissen? Über Rückmeldungen würde ich mich freuen. Lieben Dank!

    Kann ich nicht bestätigen. Wir hatten in den letzten 7 Jahren 4 Stellen alle an Männer vergeben, die alle die einzigen Bewerber waren.

    Natürlich kennt hier keiner alle Anwendungen. Kennen denn deine Kollegen in den internationalen Klassen alle Anwendungen?

    Natürlich nicht. Aber anscheinend haben sie Möglichkeiten gefunden, die Teile gut einzusetzen. Daher denke ich, dass man vielleicht auch nicht immer beurteilen kann, ob sie grundsätzlich in Schulen Unsinn sind.

    Ja, den Sinn in der Schule sehe ich auch nicht, allerdings kann ich mir da auch kein Urteil erlauben, da ich mit meinen Fächern PCs zur Verfügung habe. Es mag durchaus sein, dass es Anwendungen in Schule gibt, bei denen tablets sinnvoll eingesetzt werden können.

    Kennt ihr denn hier alle mögliche Anwendungen? Meine Kollegen in den internationalen Klassen nutzen die iPads sehr ausgiebig und sind vom Nutzen überzeugt.

    Tablets haben schon ihre Berechtigung, aber wenn man sie für Anwendungen nutzen will, für die sie nicht geeignet sind, ist man natürlich frustriert. Das ist mitnichten die Schuld der iPads/Tablets.

    In der Firma meines Mannes haben alle Monteure welche, da sie ihre Berichte direkt damit ausfüllen und sie sofort für alle digitalisiert zur Verfügung stehen. Er hat auch eins, aber natürlich auch einen Laptop und eine Docking-Station mit 2 Bildschirmen für stationäres Arbeiten. In der freien Wirtschaft ist also durchaus alles üblich je nach Anwendungsfall. Das höre ich auch von meinen Azubis.

    Ich habe auch ein iPad (privat), das ich aber auch manchmal für die Schule nutze. Als Dienstgerät habe ich ein Convertible, das gar nicht mal so übel ist. Im kleinen Rahmen kann ich damit auch 3D-CAD machen. Das reicht mir. Größere Sachen mache ich dann in der Schule.

    Dass Tablets generell als unsinnig oder nutzlos abgestempelt werden, finde ich doch etwas überheblich. Für vieles reicht es aus, für anderes benötigt man eben mehr Power, größere Bildschirme oder oder oder. Es gibt auch Laptops, die nicht "gscheit" sind, wenn sie nicht für den passenden Anwendungsfall genutzt werden.

    Hab ich doch glatt zuerst „Knebel-AG“ gelesen, ich Böser.

    DAS wäre mal eine kreative AG!

    Es ist nicht so einfach, Tipps zu geben, wenn man nicht weißt, welche Vorkenntnisse der TE hat.

    Für mich wäre es am einfachsten, 3D-Druck und/oder Schneidplotter anzubieten.

Werbung