Beiträge von Sissymaus

    Eltern in Konferenzen, in denen es um das Sozialverhalten und die Leistungen geht? Oh. Mein. Gott.

    Da hat NRW ja wirklich mal was sinnvolles im Schulgesetz.

    Padlet wird verboten, weil da die IP des Schul-PCs gespeichert wird, aber Frau Suhrbier sieht die Noten meines Kindes.

    Ne, Leute, das ist für mich ein No-Go, auch wenn das die Kollegen aus den anderen BL ok finden.

    Der männliche Grundschulreferendar und die S1 Lehrerin hab ich noch nicht gesehen. Dann haben sie ja nicht direkt alle Klischees bedient. Das freut mich.

    Ich hätte aber trotzdem gern die E-Technik-Lehrerin oder Ähnliches gesehen.

    Aber eins sehe ich auch: besser als die letze Aktion mit dem Pultstatus.

    Ich lasse immer die gleiche Arbeit nachschreiben. Da war bisher nie eine 1 dabei. Vielleicht auch, weil meine Klassenarbeiten nicht so einfach reproduzierbar sind (Technische Zeichnungen).

    Ich sage immer, dass es eine andere gibt, nehme aber die gleiche. Pure Faulheit meinerseits. Manchmal ändere ich eine Kleinigkeit, aber auch nur bei solchen, die mit strategischem Schwänzen auffallen. Scheint sich unter den Ausbildungsjahren nicht herumzusprechen.

    Allerdings hab ich auch das Problem mit dem Schwänzen nicht in der Form, wie die Vollzeit, da duale Ausbildung.

    Anfangs hab ich in der Vollzeit auch mal abends um 6 nachgeschrieben (Abendschule). Das hat auch gut gewirkt.

    Wurde genehmigt. Wie gesagt bei der letzten Klassenfahrt hat’s drei Jahre gedauert bis endlich bezahlt wurde.W

    Wie oft hast Du nachgefragt, wo die Kohle bleibt?

    Ich hab nach 3 Monaten einmal nachgefragt, es wird mir in 6-8 Wochen "versprochen". Während ich noch überlegt hab, ob ich einen Brief vom Anwalt aufsetzen lasse, war die Knete in voller Höhe auf dem Konto. Manchmal hilft auch freundliches Nachfragen. Ich bin keine Juristin, aber dass solche Kosten erst nach 3 Jahren erstattet werden, kann doch nicht rechtens sein.

    Steuer: Da bekommst Du ja nur einen Teil wieder. Damit würd ich mich im Leben nicht zufrieden geben.

    Rein rechtlich ist es bei uns so dass die Quereinsteiger immer auf der Planstelle sitzen. Sie werden ins Beamtenverhältnis überführt sobald die Vorraussetzungen erfüllt sind (also die Maßnahme abgeschlossen ist). Die Stelle bleibt ununterbrochen besetzt.

    Ist in NRW bei OBAS auch so.

    Der Regierungsbezirk Arnsberg hat auch für einige Kreise Distanz angeordnet. Für meine Region finde ich es übertrieben, aber nun ist es so. Wir trainieren das immer Anfang des Schuljahres mit allen Klassen, daher switchen wir einfach um.

    Also: Da hatte ich mal die Hoffnung, dass mit der Einführung der Alltagshelfer eine nützliche Sache an Grundschulen passiert ist, da schickt man mich wieder auf den Boden der Tatsache zurück.

    Es ist also wirklich so, dass diese Stelle STATT einer Lehrerstelle genutzt werden muss?

    Ich dachte ja, es kann nicht schlimmer werden. Ich muss dringend meine Naivität ablegen. Das übertrifft meine kühnsten Befürchtungen. Da ist ja die Einstellung von Schulverwaltungsassistenzen noch besser geregelt. Und selbst das ist schon bescheuert.

    Man ist doch immer wieder überrascht, welche "Wahrheiten" so verbreitet werden. Machen wir einen Thread auf für die dümmsten Gerüchte, die so existieren?

    Nein, natürlich ist es auch noch später möglich, verbeamtet zu werden. Es hängt im Wesentlichen von Deiner Gesundheit und Deinem Alter ab, aber nicht, ob Du zwischendurch Australien bereist hast. Der Mangel an Grundschulen dürfte flächendeckend auch so groß sein, dass Du direkt eine Planstelle bekommen kannst.

    Weil die Sus im besten Fall von solchen Erfahrungen ein Leben lang profitieren.

    Ich habe als Teenager zusammen mit 4 Mitschülern auf einer Klassenfahrt mitten in der Nacht ein Segelboot geklaut. Wir sind auf die Nordsee rausgesegelt, haben unterwegs gemerkt, dass wir uns trotz teilweise vorhandener Segelkenntnisse überschätzt haben, und es dennoch im Morgengrauen wieder sicher in den Hafen geschafft. Wir haben alles ordentlich hinterlassen und es gerade noch rechtzeitig ins Bett geschafft, um nicht aufzufallen.

    Vielleicht ein extremes Beispiel, aber so etwas erzeugt ein Zusammengehörigkeitsgefühl auf Lebenszeit. Grundsätzlich vielleicht die Erfahrung von Gruppendynamik, mit ihren positiven und negativen Seiten. Im Schulalltag ist das in dieser Form nicht möglich.

    Und das bringst Du nun als Beispiel, um uns von der Nachhaltigkeit von Klassenfahrten zu überzeugen? Das bewirkt eher das Gegenteil.

    Und wie ist es heute? Tourt als die 5 Musketiere durch die Lande oder habt ihr eine 5er-WG?

    Oder seid ihr einfach nur noch befreundet heute? Dafür benötige ich keine Klassenfahrt. Tatsächlich habe ich heute nur noch losen Kontakt zu 2en mit denen ich zur Klassenfahrt war. Den Rest hab ich aus den Augen verloren. Trotz Klassenfahrten.

    Und wozu ist das gut? Ernsthafte Frage.

    Wir stellen fest, dass die Ergebnisse der Abschlussprüfungen (zentral, bundesweit einheitlich) in diesen Jahrgängen erheblich besser als der Durchschnitt sind.

    Scheint dem Dienstherrn aber egal zu sein, da er keine adäquaten angemessenen Bedingungen für mich ermöglicht. Dann eben nicht.

    Dir ist schon klar, dass es, sobald die 10 zulässigen "Kindkrank-Tage" im Jahr überschritten werden, für Angestellte regulär kein Gehalt mehr gibt?

    Ja, ist mir. Deswegen hatte ich auch ein Backup in Form einer Betreuung auch mit krankem Kind. Ich musste daher das nie in Kauf nehmen.

    Ich sehe jedoch nicht, dass ein Entgegenkommen bei kranken Kinder für einen begrenzten Zeitraum (die schlimme Phase ist ja in der Regel die erste KiTa-Zeit) den Arbeitgeber berechtigt, mich mit unzureichenden Arbeitsbedingungen zu belasten.

    Solche Situationen wie Wolfgang Autenrieth oben schildert können auch böse ausgehen und schon stehe ich vor Gericht und werde zusätzlich meines Lebens nicht mehr froh. Nein danke. Da nehme ich lieber in Kauf, dass ich mal ein paar Tage meines Arbeitslebens nicht bezahlt werde. Es gibt Leute, die schließen eine Zahnzusatzversicherung ab, fahren aber alleine mit Minderjährigen auf Klassenfahrt.

    Ist für mich aber auch völlig ok, wie Du das siehst. Du arbeitest an einer Privatschule und kannst damit aktiv entscheiden, ob Du das in Kauf nehmen willst. Ich würd es nicht machen und bin daher dringend für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen an öffentlich-rechtlichen Schulen. Es ist nicht hilfreich, dass so viele den Kram mitmachen und sich nicht gegen diese Zustände auflehnen.

    Für normale Angestellte ist "kindkrank" mit gehaltlichen Einbußen verbunden und auf 10 Tage im Jahr begrenzt. Wie das für Beamte aussieht, ist mir nicht bekannt.

    Ganz praktisch benötige ich zum Beispiel noch nicht einmal eine kinderärztliche Bescheinigung. Ich kann mit meinem fiebrig erkälteten Kind einfach zu Hause bleiben, und muss es nicht zum Arzt schleppen, nur um den Zettel zu bekommen. Natürlich alles in Maßen. Bei wochenlangen Erkrankungen bleibt auch bei uns nur der formale Weg.

    Das ist schön. Und auch nett von Deiner Schule. Rechne Dir aus, wieviel Gehaltseinbußen Du tatsächlich hättest und überlege, ob das dienstlebenslang 24-Stunden-Dienste auf Klassenfahrten aufwiegt. Hast Du ein Kind mit besonderen Bedürfnissen, ist das sicher ein Vorteil. Für Kinder, die diese nicht haben, wäre das für mich kein Grund, dass Klassenfahrten nicht ordentlich bezahlt und mit Personal ausgestattet werden.

    Das mag bei dir am BK funktionieren. An den Grund- und (Werk-)Realschulen arbeiten wir im kreativen Bereich - hier muss ständig umgeplant, neu geplant und differenziert werden. Und das geschieht meist abseits vom Schreibtisch und spontan. Soll ich die 10 Minuten, als ich auf der Fahrt zum Einkaufen über die Idee zum Einstieg in die Kunststunde nachgedacht habe, als Arbeitszeit verbuchen? Und falls ja - mit welchen technischen Hilfsmitteln - denn die Hände befinden sich ja am Steuerrad?

    Diesen Quatsch haben wir hier schon mal diskutiert. Nur weil man über irgendwas nachdenkt, ist das keine Arbeitszeit. Wenn Du Dich aber an den Schreibtisch setzt und Deine Idee ausarbeitest, dann ist es Arbeitszeit, egal um welche Uhrzeit oder an welchem Tag Du das machst. Kann doch nicht so schwer sein! Machen Millionen Arbeitnehmer täglich weltweit.

    Was das mit BK zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Glaubst Du, ich schlage nur das Buch auf und mache dann Unterricht? Dann muss ich Dir sagen: Nein! Mache ich nicht so. Es gibt seit 2 Jahren erstmals ein Buch für meinen Bereich. Und das kann ich zu ungefähr 5% für meinen Unterricht nutzen. Alle Lernsituationen, die ich verwende, habe ich vollumfänglich selbst konzipiert und gestaltet. Das ist in sehr vielen Berufen/Beriechen am BK so. Es kann nicht für jeden Mini-Beruf ein Buch geben.

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